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Kann Petersilie Blähungen verursachen?

Gefragt von: Hans-Jochen Hammer  |  Letzte Aktualisierung: 15. September 2026
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Nein, Petersilie verursacht normalerweise keine Blähungen, sondern hilft oft sogar dagegen, da sie verdauungsfördernd und krampflösend wirkt; bei manchen Menschen kann jedoch eine Unverträglichkeit auftreten, die zu Blähungen führen kann, oder sehr große Mengen können Magen-Darm-Beschwerden auslösen, weshalb man sie in Maßen genießen sollte.

Kann man von Petersilie Blähungen bekommen?

Eine Unverträglichkeit gegenüber Petersilie betrifft zwar nicht unbedingt das Immunsystem, kann aber dennoch Beschwerden verursachen. Zu den Symptomen gehören typischerweise Magen-Darm-Probleme wie: Magen- oder Darmschmerzen. Blähungen.

Kann Petersilie Blähungen verursachen?

Petersilie. Petersilie wirkt auf natürliche Weise harntreibend und hilft so, überschüssiges Wasser aus dem Körper auszuscheiden und dadurch Wassereinlagerungen zu reduzieren, erklärt Feller. Sie gilt außerdem als blähungstreibendes Kraut, das die Bildung von Gasen hemmt . Hier finden Sie das Rezept für Sommerkürbis mit Frühlingszwiebeln, Chili und Petersilie.

Welche Nebenwirkungen kann Petersilie haben?

Petersilie ist in normalen Küchenmengen gesund, aber in großen Mengen (besonders als Tee, Saft oder bei blühenden Pflanzen) kann sie Nebenwirkungen haben: Sie wirkt harntreibend und anregend auf die Gebärmutter (Vorsicht bei Schwangerschaft), kann Magen-Darm-Beschwerden verursachen und in sehr hohen Dosen Nieren- und Leberschäden sowie Herzrhythmusstörungen hervorrufen, vor allem durch den Wirkstoff Apiol. Allergische Reaktionen oder Sonnenempfindlichkeit sind selten möglich. 

Warum sollte man nicht zu viel Petersilie essen?

Während der Blüte bildet die Petersilie vermehrt das ätherische Öl Apiol. Es wirkt krampflösend und harntreibend. Bei Schwangeren löst das Küchenkraut möglicherweise Wehen aus. Eine zu hohe Dosis kann auch bei gesunden Menschen Nieren und Leber schädigen.

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Wann soll man Petersilie nicht mehr essen?

Man sollte Petersilie nicht mehr essen, sobald sie zu blühen beginnt, da dann der Gehalt an Apiol steigt, was die Pflanze für Schwangere potenziell gefährlich macht (Wehen anregend) und bei übermäßigem Verzehr Leber und Nieren schädigen kann. Auch nach der Blüte sind die Samen und Blüten giftig und sollten vermieden werden. Grundsätzlich sind Blätter und Stängel bis kurz vor der Blüte essbar, aber ab dem ersten Blütenansatz ist Vorsicht geboten.
 

Ist Petersilie schwer verdaulich?

Die Petersilie in der Küche

Die Wurzeln sind leicht verdaulich und lassen sich kühl und dunkel ähnlich gut lagern wie Karotten. Nur grob von Erde befreit übersteht die Petersilie mehrwöchige Lagerung unbeschadet. Das Grün ist fester Bestandteil von Bouquet Garni für Suppen, Vinaigrette und Petersilkartoffeln.

Ist Petersilie gut für den Darm?

🌿 Petersilie - der Allrounder für den Darm

Petersilie ist ein absoluter Allrounder. Das grüne Kraut verleiht den Speisen ein tolles Aroma und wirkt durch die ätherischen Öle antibakteriell. Dadurch kann eine gesunde Darmflora gefördert werden. Egal ob kraus oder glatt – die Petersilie ist ein absolutes Wunderkraut.

Wie viel Petersilie pro Tag essen?

Sie können täglich problemlos eine moderate Menge Petersilie essen, z.B. einige Gramm (5-10g) in Speisen, was reichlich Vitamine und Mineralstoffe liefert, ohne dass Nebenwirkungen bei gesunden Menschen zu erwarten sind; große Mengen (z.B. bei Tabouleh-Salat) sollten Schwangere oder Menschen mit Nierenerkrankungen meiden. Schon 30g decken einen großen Teil des Vitamin-C-Bedarfs, aber bei therapeutischen Dosen (z.B. als Tee) sollten die Dosierungen beachtet werden.
 

Wann entwickelt Petersilie Giftstoffe?

Ihre giftigen Eigenschaften zeigt die Petersilie erst im zweiten Jahr. Denn dann bildet die zweijährige Pflanze ihre Doldenblüten aus. Mit der Blüte reichert sich in der Petersilie besonders viel Apiol an, vor allem in den Samen.

Welche Lebensmittel führen zu starken Blähungen?

Stark blähende Lebensmittel sind vor allem Kohlsorten (Brokkoli, Rosenkohl, Weißkohl), Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen, Kichererbsen), Zwiebelgewächse (Zwiebeln, Knoblauch, Lauch), unreifes Obst (Pflaumen, Kirschen, Äpfel), Trockenfrüchte, sowie Vollkornprodukte und Hefegebäck, da diese schwer verdauliche Ballaststoffe oder Fruchtzucker enthalten, die im Darm Gase verursachen. Auch fettreiche Speisen, kohlensäurehaltige Getränke und Süßstoffe können Blähungen fördern.
 

Wer verträgt sich nicht mit Petersilie?

Welche Pflanzen passen gut zur Petersilie ins Beet? Gute Nachbarn für Petersilie sind Kräuter wie Dill, Schnittlauch und Basilikum. Diese Pflanzen fördern das Wachstum, locken Nützlinge an oder halten Schädlinge fern. Vermeiden solltest du dagegen Pfefferminze und Koriander – sie hemmen sich gegenseitig.

Welche Gemüsesorten können Blähungen verursachen?

Ja, zu viel Gemüse kann Blähungen verursachen, besonders bei einer zu schnellen Umstellung oder empfindlichem Darm, weil schwer verdauliche Ballaststoffe und bestimmte Zuckerarten wie Raffinose erst im Dickdarm von Bakterien zersetzt werden, was Gase freisetzt. Blähende Gemüsesorten sind oft Kohlarten, Hülsenfrüchte, Zwiebeln, Knoblauch und Lauch. Gekochtes Gemüse, kleinere Portionen und eine langsame Steigerung der Ballaststoffmenge helfen, Blähungen zu reduzieren.
 

Welche Kräuter sind gut gegen Blähungen?

Gegen Blähungen helfen vor allem Fenchel, Kümmel, Anis und Pfefferminze, oft in Kombination als Tee, da sie krampflösend und verdauungsfördernd wirken und Gase reduzieren. Auch Ingwer, Kamille, Kardamom, Koriander und Majoran sind wirksame Kräuter, die die Verdauung beruhigen und Beschwerden lindern können. Sie können als Tee getrunken oder als Gewürz Speisen zugefügt werden.
 

Was bewirkt frische Petersilie im Körper?

Inhaltsstoffe von Petersilie

Sie steckt voller Vitamine wie Vitamin C, K und A, die das Immunsystem unterstützen, die Knochengesundheit fördern und die Augengesundheit erhalten. Die Mineralstoffe, darunter Eisen, Calcium und Kalium, tragen zur Blutgesundheit, Knochengesundheit und zum Elektrolythaushalt bei.

Wie wirkt sich Petersilie auf den Blutdruck aus?

Petersilie – Pflanzenpower pur. Gut fürs Herz: Petersilie punktet mit einem hohen Kalium-Gehalt (ca. 550 mg /100 g) und vielen Carotinoiden, so genannten fettlöslichen Farbpigmenten. Kalium kann hohen Blutdruck senken, das Schlaganfallrisiko minimieren und entwässernd wirken.

Wann darf man Petersilie nicht mehr essen?

Man sollte Petersilie nicht mehr essen, sobald sie zu blühen beginnt, da dann der Gehalt an Apiol steigt, was die Pflanze für Schwangere potenziell gefährlich macht (Wehen anregend) und bei übermäßigem Verzehr Leber und Nieren schädigen kann. Auch nach der Blüte sind die Samen und Blüten giftig und sollten vermieden werden. Grundsätzlich sind Blätter und Stängel bis kurz vor der Blüte essbar, aber ab dem ersten Blütenansatz ist Vorsicht geboten.
 

Für welche Organe ist Petersilie gut?

Warum die Petersilie gesund ist: Inhaltsstoffe

Zudem ist sie gut für die Gesundheit. Denn sie enthält ätherische Öle und Chlorophyll. Beide Inhaltsstoffe sorgen für die Blutreinigung und sind wichtig für das Bilden von neuem Blut. Außerdem helfen sie der Leber und Nieren bei der Entgiftung.

Was neutralisiert Petersilie?

Die Petersilie neutralisiert zum Beispiel Zwiebelgeruch aus dem Mund. Dafür ist der in der Petersilie enthaltene Stoff Chlorophyll verantwortlich. Petersilie kann zum Beispiel gekaut werden – anstelle eines Zahnkaugummis.

Ist Petersilie gut bei Blähungen?

Zudem sind ätherische Öle enthalten, die der Petersilie ihr unverwechselbares Aroma verleihen. Die Kombination aus Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen wirkt entzündungshemmend, stärkt das Immunsystem, unterstützt die Verdauung und hilft deshalb bei Verstopfung, Blähungen und Magen-Darm-Beschwerden.

Hat Petersilie Nebenwirkungen?

Petersilie ist in normalen Küchenmengen gesund, aber in großen Mengen (besonders als Tee, Saft oder bei blühenden Pflanzen) kann sie Nebenwirkungen haben: Sie wirkt harntreibend und anregend auf die Gebärmutter (Vorsicht bei Schwangerschaft), kann Magen-Darm-Beschwerden verursachen und in sehr hohen Dosen Nieren- und Leberschäden sowie Herzrhythmusstörungen hervorrufen, vor allem durch den Wirkstoff Apiol. Allergische Reaktionen oder Sonnenempfindlichkeit sind selten möglich. 

Kann ich jeden Tag Petersilie essen?

Die wichtigste Nachricht an erster Stelle: Der Verzehr der Petersilienblätter ist völlig ungefährlich. Im Gegenteil: Petersilie ist äußerst gesund. Das tiefgrüne Kraut enthält viele Vitamine (vor allem Vitamin C), dazu Kalium, Kalzium und Eisen, Betacarotin und Folsäure.

Welche Petersilie ist gesünder, glatte oder krause?

Beide Petersiliensorten sind sehr gesund, liefern Vitamine (C, E, Folsäure) und Mineralstoffe (Eisen, Kalium). Glatte Petersilie (italienische) hat oft ein intensiveres, feineres Aroma und wird in der Küche bevorzugt, während krause Petersilie robuster ist und sich besser zum Garnieren eignet, aber tendenziell etwas mehr ätherische Öle haben kann. Die Wahl hängt vom Geschmack und Verwendungszweck ab, aber ernährungsphysiologisch sind beide wertvoll.
 

Welche Kräuter fördern den Stuhlgang?

Zu den am häufigsten verwendeten Kräutern zur Zubereitung eines abführenden Tees gehören Senna und Faulbaumrinde, die für ihre stimulierende Wirkung auf die Darmmotilität bekannt sind.

Warum darf man Petersilie nicht mitkochen?

Bonn (dpa/tmn) - Die Aromastoffe der Petersilie vertragen keine Hitze. Daher sollte das frische Küchenkraut immer erst nach dem Kochen an das Essen gegeben werden, erläutert der Verbraucherinformationsdienst aid. Frische Petersilie sollte nicht mitgekocht werden. Denn das zerstört die Aromastoffe.