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Kann man zur Polizei ohne Bundesheer?

Gefragt von: Frau Anette Vogt B.Sc.  |  Letzte Aktualisierung: 1. Februar 2026
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Ja, in Österreich kann man zur Polizei, auch wenn man den Präsenz- oder Zivildienst nicht abgeleistet hat, sofern man eine Befreiung oder Untauglichkeitsbescheinigung vorweisen kann – die Staatsbürgerschaft und andere Eignungsvoraussetzungen müssen jedoch erfüllt sein. In Deutschland gibt es je nach Bundesland unterschiedliche Regelungen, aber generell ist der Wehrdienst oft keine zwingende Voraussetzung, sondern es zählen andere Faktoren wie Alter, Bildung und Eignung, wobei auch Quereinstiege möglich sind.

Welche Voraussetzungen braucht man, um Polizist zu werden?

Welche schulischen Anforderungen brauche ich als Polizist?

  • Mittlerer Dienst: Realschulabschluss.
  • Gehobener Dienst: Fachabitur oder Abitur.
  • Zusätzlich: Sporttest, ärztliche Untersuchung, Auswahlverfahren.
  • Wichtig: Keine Vorstrafen und ein einwandfreies Führungszeugnis.

Kann ein Ausländer in der Polizei arbeiten?

Grundsätzlich können Ausländer in Deutschland Polizisten werden. Allerdings unterscheiden sich die Zugangsvoraussetzungen je nach Behörde und Bundesland. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Nationalität und ob der Herkunftsstaat zur Europäischen Union gehört.

Kann man freiwillig bei der Polizei arbeiten?

In fünf deutschen Bundesländern gibt es einen der Polizei zugeordneten, teils uniformierten ehrenamtlichen Sicherheitsdienst: In Hessen und Baden-Württemberg heißt er „Freiwilliger Polizeidienst“, in Sachsen und Bayern „Sicherheitswacht“. In Brandenburg heißen die freiwilligen Helfer „Sicherheitspartner“.

Kann ich nach der Bundeswehr zur Polizei?

Wer zuvor in der Bundeswehr als Offizier in einer förderlichen Vorverwendung (z.B. Feldjägerdienst) tätig war, kann dank des neuen Ausbildungsmodells bei der Polizei in Bremen direkt als Kriminalkommissar (Besoldungsstufe A 9) eingestellt werden.

5 signs that you are unsuitable to be a police officer

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Was ist der härteste Job bei der Bundeswehr?

Die Kampfschwimmer des Kommandos Spezialkräfte der Marine (KSM) gelten als eine der härtesten Spezialeinheiten der Bundeswehr. Die Ausbildung der Kampfschwimmer dauert drei Jahre und ist in insgesamt vier Phasen unterteilt.

Wie komme ich aus der Bundeswehr raus?

Um aus der Bundeswehr herauszukommen, hängt der Weg vom Status ab: Wer den Freiwilligen Wehrdienst (FWD) leistet, kann innerhalb der ersten sechs Monate jederzeit kündigen, danach sind Anträge auf Dienstzeitverkürzung oder Entlassung wegen besonderer Härte (§ 55 SG) nötig, deren Genehmigung vom Dienstherrn abhängt; Berufssoldaten können jederzeit Entlassung beantragen (§ 46 SG), während für Soldaten auf Zeit (SaZ), besonders nach einer Ausbildung, die Möglichkeiten begrenzt sind, aber KDV-Anträge (Kriegsdienstverweigerung) oder ein Antrag auf Entlassung wegen besonderer Härte bleiben Optionen, oft mit Unterstützung durch spezialisierte Anwälte. 

Ist es schwer, bei der Polizei angenommen zu werden?

Doch die Durchfallquote ist alarmierend hoch: Je nach Bundesland und Bewerbungsjahr scheitern zwischen 50 % und 80 % der Bewerberinnen und Bewerber an den anspruchsvollen Tests der Polizei. Die hohe Durchfallquote im Einstellungstest der Polizei zeigt deutlich, wie schwierig der Einstieg in den Polizeiberuf ist.

Wie viel verdient man pro Stunde bei der Polizei?

Als Polizist/in kannst du ein durchschnittliches Jahresgehalt von 43.800 € und ein Monatsgehalt von ca. 3.650 € erwarten, was einem Stundenlohn von 15 € entspricht. Das Einstiegsgehalt liegt etwa bei 35.000 €.

Was braucht es, um Polizist zu werden?

Voraussetzungen

  • Schweizerische Staatsangehörigkeit.
  • Abgeschlossene Berufslehre (EFZ), gleichwertige Ausbildung oder eine Matura.
  • Militärdienst ist keine Voraussetzung (bei Dienstpflicht: Rekrutenschule oder die erforderliche Zivildienstzeit absolviert)
  • Einwandfreier Leumund.
  • Gute Deutschkenntnisse.

Wie viele Polizisten sind 2025 im Dienst gestorben?

Polizeiliche Todesschüsse in Deutschland bis 2025. Im Jahr 2025 wurden in Deutschland bis Ende September 16 Menschen durch Polizisten erschossen.

Was ist der Unterschied zwischen Polizist und Polizeibeamter?

Der Begriff Polizist ist ein Oberbegriff für bestimmte Amtsträger. Dabei kann es sich um folgende Berufsgruppen handeln: Polizeibeamte. Polizeiangestellter (Landes- und Bundespolizei)

Kann ein Einwanderer in Deutschland Polizist werden?

Wenn Sie nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, ist eine Antragstellung unter folgenden Voraussetzungen möglich: Sie sprechen und schreiben Ihre Muttersprache. Sie besitzen eine unbefristete Niederlassungserlaubnis oder eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis der EU. Sie halten sich seit mindestens acht Jahren rechtmäßig in Deutschland auf.

Kann man als Ausländer Polizist werden?

Du hast auch die Möglichkeit, dich als Ausländer bei der Polizei zu bewerben, wenn du die Staatsbürgerschaft eines EU-Landes oder eines Staates des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) besitzt oder eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis in der Europäischen Union (EU) hast.

Welchen Abi-Schnitt für Polizei?

Um Dich bewerben zu können, musst Du neben den allgemeinen Voraussetzungen Folgendes mitbringen: Realschulabschluss mit einem Gesamtnotenschnitt von mindestens 3,3. Mindestens die Note 3 in den Fächern Mathematik und Deutsch. Dein Sozialverhalten muss mindestens mit “entspricht den Erwartungen” beurteilt worden sein.

Wie viel Geld verdient man als Polizist?

Im mittleren Dienst liegt das Gehalt eines Polizisten zwischen 2.964 und 4.330 Euro brutto im Monat. Wie viel du später als Polizist wann verdienst, kannst du ganz bequem in den Besoldungstabellen nachlesen.

Sind Polizisten Gutverdiener?

Ja, Polizisten verdienen gut, insbesondere mit Berufserfahrung, wobei das Gehalt je nach Bundesland, Dienstgrad (mittlerer, gehobener, höherer Dienst) und Stufenaufstieg steigt; Einstiegsgehälter liegen oft bei ca. 2.700–2.900 € netto, während erfahrene Beamte im mittleren Dienst über 4.000 € brutto verdienen können, ergänzt durch Zulagen, was es zu einem krisensicheren und angemessen bezahlten Beruf macht. 

Welcher Job bei der Polizei ist der bestbezahlte?

Der Polizeichef ist die höchste Position im zivilen Polizeidienst. Er hat die bestbezahlte Stelle im zivilen Polizeisektor und verdient zwischen 96.000 und 160.000 US-Dollar jährlich. Unmittelbar darunter steht der stellvertretende Polizeichef mit einem Jahresgehalt von bis zu 138.000 US-Dollar.

Sind 70.000 € ein gutes Gehalt in Deutschland?

Ein gutes Gehalt in Deutschland liegt üblicherweise über dem deutschen Medianlohn von 45.800 Euro brutto im Jahr und über dem durchschnittlichen Bruttolohn von 52.300 Euro brutto im Jahr. Ein Gehalt zwischen 64.000 und 70.000 Euro brutto im Jahr gilt in Deutschland als gutes Gehalt .

Wann wird man bei der Polizei abgelehnt?

Ein Bewerber für den gehobenen Polizeivollzugsdienst kann abgelehnt werden, wenn es aufgrund eines gegen ihn gerichteten, letztlich eingestellten Strafverfahrens wegen Betrugs Zweifel an seiner Eignung gibt. Dies entschied das Verwaltungsgericht Aachen.

Wie viele schaffen den Polizeitest?

Immerhin ist die Durchfallquote sehr hoch, je nach Bundesland liegt sie bei stolzen 40 bis 80 Prozent. Dabei wird oft vermutet, dass die meisten Bewerber:innen am Sporttest scheitern. Aber das ist erstaunlicherweise gar nicht der Fall. Zwar endet das Einstellungsverfahren für viele Bewerber:innen mit dem Sporttest.

Welche Noten sind wichtig für die Polizei?

Damit deine Bewerbung erfolgreich sein kann, solltest du in den Fächern Deutsch und Englisch mindestens die Note 4 (ausreichend) sowie im Fach Sport mindestens die Note 3 (befriedigend) auf deinem Abschlusszeugnis erzielt haben.

Warum verlassen viele die Bundeswehr?

Ursachen hierfür seien unter anderem eine dauernde Dienstunfähigkeit, aber auch ein Abbruch des Dienstes noch während der sechs Monate dauernden Probezeit zu Beginn des Dienstes.

Wie hoch ist das Entlassungsgeld bei der Bundeswehr?

Die Höhe des Entlassungsgeldes bzw. der "Abfindung als FWDL" beträgt für jeden vollen Monat des freiwilligen Wehrdienstes 100,00 Euro und wird als einmalige Zahlung überwiesen. Als Soldat auf Zeit hast du zum Ende der Dienstzeit in der Bundeswehr einen Anspruch auf Übergangsgebührnisse und Übergangsbeihilfe.

Kann man als Soldat einfach kündigen?

Die Kündigung ist eine Möglichkeit ein Arbeitsverhältnis einseitig zu beenden. Im Gegensatz zu Berufssoldaten haben Soldaten auf Zeit aber keine Möglichkeit zu kündigen. Unter bestimmten Auflagen kannst du als Zeitsoldat die Dienstzeit verkürzen bzw. auf eigenen Antrag aus der Bundeswehr entlassen werden.