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Kann man wieder nach Tschernobyl?

Gefragt von: Christiane Franke  |  Letzte Aktualisierung: 4. Juni 2026
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Ja, man kann Tschernobyl wieder betreten, aber nur im Rahmen offizieller, geführter Touren und mit Vorsicht, da bestimmte Bereiche immer noch hohe Strahlung aufweisen. Die Ukraine hat die Sperrzone für Besucher geöffnet, um sie zu besichtigen, insbesondere die verlassene Stadt Pripjat. Offizielle Stellen raten jedoch aufgrund der Strahlenexposition von touristischen Besuchen ab.

Kann man Tschernobyl wieder betreten?

Eine Reise nach Tschernobyl ist heutzutage möglich, aber sie erfordert eine spezielle Genehmigung und sollte nur mit autorisierten Reiseveranstaltern durchgeführt werden.

Wie lange dauert es, bis Tschernobyl wieder bewohnbar ist?

Die radioaktive Strahlung in Tschernobyl ist ein Erbe für Jahrhunderte. 35 Jahre nach der Nuklearkatastrophe ist das Gelände noch immer verseucht. Geht es nach dem Schweizer Unternehmen Exlterra, könnte damit in fünf Jahren Schluss sein. Denn das Start-Up will das Gebiet wieder bewohnbar machen.

Kann man noch nach Tschernobyl reisen?

Auf eigene Faust nach Tschernobyl reisen – das ist nach wie vor verboten. Der Zutritt ist nur in organisierten Touren mit ausgebildeten Guides erlaubt, seit 2011 ist das offiziell möglich.

Ist irgendjemand nach Tschernobyl zurückgekehrt?

Auch heute noch ist es verboten, innerhalb der Sperrzone zu leben. Trotzdem tun dies etwa 130 bis 150 Menschen. Viele davon sind Frauen, die mit über 70 und über 80 Jahren noch immer das Land ihrer Vorfahren bewirtschaften. Und direkt außerhalb der Sperrzone sind zahlreiche Neuankömmlinge zugezogen.

Ich verbringe 72 STUNDEN in TSCHERNOBYL

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Wird jemals wieder jemand in Tschernobyl leben können?

Einige Bewohner der Sperrzone sind freiwillig in ihre Häuser zurückgekehrt und leben nun in Gebieten mit überdurchschnittlich hoher Umgebungsstrahlung. Diese Strahlungswerte sind jedoch nicht tödlich.

Was ist in Tschernobyl 2025 passiert?

Das Radiologische Lagezentrum des Bundes im BMUV (RLZ-Bund) wurde am 14. Februar 2025 darüber informiert, dass das ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine von einer Drohne beschädigt wurde. Durch die Explosion der Drohne brach Feuer aus, das zunächst gelöscht werden konnte.

Kann ich Tschernobyl im Jahr 2025 besichtigen?

Seit Beginn des umfassenden Krieges ist die Sperrzone von Tschernobyl weiterhin für reguläre Besucher und Touristen geschlossen.

War Tschernobyl geplant?

Das Kernkraftwerk Tschernobyl nahm Ende 1977 den Betrieb auf, zwei Jahre nach geplanter Fertigstellung.

Betreten heute noch Menschen Tschernobyl?

Die Aufenthaltsdauer von Arbeitern in der Sperrzone von Tschernobyl ist durch Vorschriften zur Begrenzung der Strahlenbelastung eingeschränkt. Besuche in Tschernobyl sind heute zwar erlaubt, unterliegen aber strengen Auflagen .

Ist der Kern in Tschernobyl noch aktiv?

Nein, das Kernkraftwerk Tschernobyl ist seit der endgültigen Abschaltung des letzten Reaktorblocks im Dezember 2000 nicht mehr in Betrieb; seitdem laufen dort Rückbau-, Sicherungs- und Managementarbeiten für die Altlasten und die neue Schutzhülle (NSC), die den beschädigten Reaktor 4 umschließt. Die Anlage produziert also keinen Strom mehr, aber die Stilllegung ist ein langer Prozess, der durch den Krieg in der Ukraine verzögert wurde.
 

Wie viele Jahre wird es dauern, bis sich Tschernobyl erholt hat?

In den Jahren 2016–2018 wurde um den alten Sarkophag die neue sichere Schutzhülle von Tschernobyl errichtet, um die Entfernung der Reaktorreste zu ermöglichen. Die Aufräumarbeiten sollen bis 2065 abgeschlossen sein .

Was ist eine Xenonvergiftung?

Als Xenonvergiftung bezeichnet man eine zu hohe Xenon-Konzentration in einem Kernreaktor, welche bei einer Leistungdrosselung bzw. beim Abschalten des Reaktors auftritt. Bei der Kernspaltung entsteht 135I. Dieses zerfällt mit einer Halbwertszeit von 6,6 Stunden durch Beta-Zerfall zu ebenfalls radioaktivem 135Xe.

Warum darf man nicht nach Tschernobyl?

Sightseeing in Tschornobyl und in der Sperrzone rund um den havarierten Reaktor. Das Bundesamt für Strahlenschutz rät davon ab, aus touristischen Gründen die hoch kontaminierten Gebiete insbesondere in der Sperrzone um das Kernkraftwerk Tschornobyl ( russ. : Tschernobyl) zu besuchen.

Kann in Tschernobyl wieder Menschen leben?

Viele sind in den Jahrzehnten nach der Katastrophe zurückgekehrt. Heute leben rund 1000 Menschen im Sperrgebiet. Sie werden Samosely genannt, zu Deutsch Selbstsiedler. Der ukrainische Fotograf Arthur Bondar hat ihr Leben über Jahre dokumentiert.

Wie viele Menschen arbeiten in der Sperrzone von Tschernobyl?

Die Arbeit im Kernkraftwerk

Bis zur Abschaltung des letzten Blocks im Jahr 2000 arbeiteten bis zu 9000 Menschen im Kraftwerk, danach weniger.

Ist in Chernobyl noch Strahlung?

Ja, Tschernobyl ist immer noch radioaktiv, besonders die Sperrzone um das Kraftwerk, wo langlebige Radionuklide wie Cäsium-137 die Umwelt belasten und Wildtiere sowie Pilze kontaminieren können; in Mitteleuropa ist die Belastung meist nur durch diese langlebigen Stoffe messbar, während direkt am Reaktor und in der unmittelbaren Umgebung die Radioaktivität deutlich höher ist, auch wenn die aktiven Reaktoren schon lange stillgelegt wurden. 

Warum sind manche Hunde in Tschernobyl blau?

Tierärztin hat Vermutung für Verfärbung

Sie vermutet, dass sich die Tiere in einer Flüssigkeit gewälzt haben. Konkret wird eine Substanz aus einer alten, mobilen Toilette als möglicher Auslöser in Betracht gezogen.

Wann ist der Vorfall in Tschernobyl passiert?

Am 26. April 1986 ereignete sich im ukrainischen Kernkraftwerk Tschernobyl der bislang schwerste Reaktorunfall seit Beginn der Kernenergienutzung.

Ist es erlaubt, nach Tschernobyl zu reisen?

Nein, derzeit ist eine Reise nach Tschernobyl wegen des Krieges in der Ukraine nicht möglich, da die Sperrzone für Touristen gesperrt ist. Früher waren Reisen nur mit offiziellen, geführten Touren durch lizenzierte Veranstalter erlaubt, um die Sicherheit zu gewährleisten und die Umgebung zu respektieren. Diese Touren beinhalteten strenge Regeln wie das Verbot des Berührens von Oberflächen und des Sammelns von Pflanzen.
 

Wie lange wird Tschernobyl verseucht sein?

Tschernobyl bleibt noch Tausende von Jahren verstrahlt, aber die Intensität nimmt ab; während die unmittelbare Umgebung des Reaktors noch für etwa 20.000 Jahre gefährlich ist, sind in weiter entfernten Sperrzonen, die stark vom langlebigen Cäsium-137 betroffen sind, die Belastungen nach der Hälfte der Halbwertszeit (ca. 30 Jahre) nur noch halb so hoch wie 1986, aber Waldbrände können die Verseuchung wieder verbreiten. Die langfristige Sicherheit gewährleisten neue Schutzhüllen, die etwa 100 Jahre halten sollen, aber Elemente wie Plutonium mit Halbwertszeiten von Zehntausenden Jahren bleiben eine Gefahr.
 

Wann soll Tschernobyl wieder bewohnbar sein?

Experten zufolge wird das erst in ungefähr 20.000 Jahren wieder möglich sein. Weit schneller kann man allerdings alle anderen Orte in der Sperrzone wieder bewohnen können. In ungefähr 3.000 Jahren kann man in dem Gebiet wieder sicher leben, solange man sich nicht unmittelbar in der Nähe des Reaktors 4 niederlässt.

Hat die Explosion von Tschernobyl auch Deutschland betroffen?

Der Süden Deutschlands – vor allem Südbayern und der Bayerische Wald – ist vom Tschernobyl-​Fallout besonders betroffen. Aber auch in Sachsen-​Anhalt hat die Region um Schollene an der Landesgrenze zu Brandenburg eine höhere Belastung als im übrigen Norden Deutschlands.

Wie viele Feuerwehrleute starben in Tschernobyl?

Er und ein Kollege, der ihm zu Hilfe kommen wollte, waren die ersten Opfer der Katastrophe von Tschernobyl. Nach ihnen starben noch 29 Feuerwehrleute und Ersthelfer, die durch die Nachwirkungen der extremen Strahlung vor Ort ums Leben kamen.

Wird in Chernobyl noch Strom erzeugt?

Von Tschernobyl wurde am 9.3.2022 eine Hochspannungsleitung nach Kiew beschädigt. Weil die Kämpfe in der Region andauern, konnte die Verbindung bisher nicht repariert werden. Seitdem ist das ehemalige Kernkraftwerk ohne Stromversorgung.

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