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Kann man sich eine Freundin adoptieren?

Gefragt von: Heinrich Kirsch  |  Letzte Aktualisierung: 13. September 2026
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Nein, man kann sich eine Freundin nicht einfach adoptieren, da eine Adoption rechtliche Verwandtschaft schafft, die nicht auf einer romantischen Beziehung basiert; es gibt aber die Volljährigenadoption für Erwachsene, die eine rechtliche Eltern-Kind-Beziehung begründet, oder die Stiefkindadoption, wenn ein Partner das leibliche Kind des anderen adoptiert – aber auch hier gilt eine gewisse Nähe und Stabilität der Partnerschaft, nicht die Freundschaft selbst.

Kann man seine Freundin adoptieren?

Ja, Sie können Ihre Partnerin adoptieren, aber es hängt stark davon ab, ob es sich um eine Stiefkindadoption (das Kind Ihres Partners) oder eine Volljährigenadoption handelt, wobei die Stiefkindadoption für unverheiratete Paare seit 2020 erleichtert wurde, wenn eine gefestigte Lebensgemeinschaft besteht. Für eine Stiefkindadoption muss ein Eltern-Kind-Verhältnis bestehen und eine Beratung bei einer Adoptionsvermittlungsstelle erfolgen. Bei einer Volljährigenadoption ist ein bestehendes Familienverhältnis Voraussetzung, um eine erwachsene Person rechtlich einzugliedern. 

Wie viel kostet es, jemanden zu adoptieren?

Eine Adoption in Deutschland kostet meist nur geringe administrative Gebühren (ca. 100-300 €) bei Vermittlung durch das Jugendamt, während private oder Auslandsadoptionen deutlich teurer sein können (oft 10.000-30.000 €), da hier Gebühren für Vermittlungsstellen, Reisen und Gutachten anfallen. Die Kernkosten sind für Unterlagen, Notar, Gericht (je nach Verfahrenswert) und eventuelle Seminare oder Gutachten. 

Kann man fremde Erwachsene adoptieren?

Zu Beachten. Deutsche Staatsangehörige können auch volljährige Ausländer und Ausländerinnen adoptieren. Die Adoptivkinder erhalten aber nicht die deutsche Staatsangehörigkeit und in den meisten Fällen kein Aufenthaltsrecht.

Kann man ohne Partner adoptieren?

Ja, Adoption ohne Partner (als Single) ist in Deutschland möglich, aber deutlich schwieriger als für Paare, da das Wohl des Kindes im Vordergrund steht und eine stabile Familiensituation bevorzugt wird; Chancen bestehen eher bei bestehender enger Beziehung zum Kind, Verwandtschaft oder wenn das Kind nur durch diese eine Person adoptiert werden kann. Bewerber müssen mindestens 25 Jahre alt sein und die Eignung wird besonders kritisch geprüft.
 

Drei Adoptivkinder: Wie wächst man da als Familie zusammen? | Frau tv | WDR

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Wie adoptiert man einen Erwachsenen?

Um einen Erwachsenen zu adoptieren, stellt man gemeinsam mit dem zu Adoptierenden einen notariell beurkundeten Antrag beim Familiengericht, der ein bestehendes, echtes Eltern-Kind-Verhältnis (sittliche Rechtfertigung) nachweist, oft mit Altersunterschied und gegenseitigem Beistand, und das Gericht prüft die Situation, hört Beteiligte an und entscheidet über eine Adoption mit schwacher oder starker Wirkung. 

Kann man als ledige Frau ein Kind adoptieren?

Ja, auch als Single-Frau können Sie in Deutschland ein Kind adoptieren, da das Recht auf Adoption auch für Alleinstehende besteht, obwohl es in der Praxis für Singles oft schwieriger ist als für Paare, da das Kindeswohl – ein stabiles Umfeld mit zwei Elternteilen – Vorrang hat; wichtig sind die Eignungsvoraussetzungen (Alter über 25, passender Altersabstand), eine umfassende Prüfung durch das Jugendamt (Einkommen, Lebenslauf, Gesundheitszustand) und oft sind Auslandsadoptionen eine realistischere Option, wobei die Kriterien der Herkunftsländer variieren (z.B. Indien, Kolumbien, Philippinen).
 

Was kostet eine Adoption eines Erwachsenen Menschen?

Eine Erwachsenenadoption kostet in Deutschland typischerweise zwischen 1.500 und 2.000 Euro (oder mehr), abhängig von Notar- und Gerichtskosten, die sich am Vermögen und Einkommen der Beteiligten orientieren. Es fallen Gebühren für die notarielle Beurkundung und das Gericht an, wobei Gerichtskosten (z. B. ca. 292 € bei einem Standard-Verfahrenswert) und Notargebühren zusammenkommen. 

Können sich Erwachsene gegenseitig adoptieren?

Mit der Volljährigenadoption erlaubt der Gesetzgeber, einen Volljährigen als vollwertiges Familienmitglied aufzunehmen. Hierzu ist ein Adoptionsantrag beim Familiengericht zu stellen. Voraussetzung ist ein bestehendes Familienverhältnis zwischen der Adoptivfamilie und dem Erwachsenen.

Welche Nachteile hat die Erwachsenenadoption?

Nachteile einer Erwachsenenadoption sind potenzielle Unterhaltspflichten gegenüber beiden Elternpaaren (leibliche und adoptive), eine Namensänderung (oft verbunden mit dem Nachnamen der Annehmenden), die fehlende Verwandtschaft zu den weiteren Verwandten der Adoptiveltern (z.B. Großeltern) und dass die Adoption sittlich gerechtfertigt sein muss (rein materielle Gründe reichen nicht). Zudem müssen die Belange des leiblichen Vaters bei der Adoption berücksichtigt werden, was bei „schwachen“ Adoptionen zu Ablehnungen führen kann. 

Wie lange dauert eine Adoption bei Erwachsenen?

Die Adoption eines Erwachsenen dauert in der Regel zwischen 4 und 12 Monate, kann aber auch kürzer (mindestens 3 Monate) oder länger dauern, abhängig von der Einzelfallkomplexität, der Vollständigkeit der Unterlagen und der Geschwindigkeit des Familiengerichts. Das Verfahren umfasst einen notariell beurkundeten Antrag, die Einholung notwendiger Zustimmungen (z.B. des Ehepartners) und eine gerichtliche Prüfung, ob die Adoption sittlich gerechtfertigt ist.
 

Wie viel Gehalt braucht man für eine Adoption?

Richtig ist, dass Adoptiveltern ein sicheres Einkommen und ausreichenden Wohnraum für die Familie nachweisen müssen. Es gibt aber kein festgelegtes oder gar besonders hohes Mindesteinkommen.

Welche Voraussetzungen braucht man für eine Adoption?

Für eine Adoption in Deutschland müssen Bewerber mindestens 25 Jahre alt, voll geschäftsfähig und in guter körperlicher/geistiger Verfassung sein, mit stabilen Lebensumständen (Wohnung, Finanzen) und der Bereitschaft, sich offen mit der Herkunft des Kindes auseinanderzusetzen. Paare sollten verheiratet sein, wobei ein Partner auch jünger (min. 21 J.) sein kann; Alleinstehende können adoptieren, aber nur in Sonderfällen. Das Kind muss ab 14 Jahren selbst zustimmen, die Einwilligung der leiblichen Eltern ist meist nötig. 

Kann ich die Erwachsene Tochter meiner Frau adoptieren?

Auch eine volljährige Person kann adoptiert werden. Durch die Adoption eines Erwachsenen wird dieser in die Adoptivfamilie als vollwertiges Familienmitglied aufgenommen und damit einem leiblichen Kind gleichgestellt. Dabei entsteht zwischen dem angenommenen Erwachsenen und den Adoptiveltern eine rechtliche Beziehung.

Was ist eine Regenbogenfamilie?

Eine Regenbogenfamilie ist eine Familie, in der mindestens ein Elternteil lesbisch, schwul, bisexuell, transgeschlechtlich, intergeschlechtlich oder nichtbinär ist; der Begriff umfasst gleichgeschlechtliche Elternpaare, Alleinerziehende und Patchwork-Familien, in denen sich die sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität eines Elternteils ändert. Der Name leitet sich von der Regenbogenflagge als Symbol der LGBTQ+-Community ab und steht für die Vielfalt dieser Familienformen, die durch Adoption, Samenspende oder aus früheren heterosexuellen Beziehungen entstehen können. 

Welche Adoptionsarten gibt es?

Es gibt verschiedene Adoptionsarten, hauptsächlich unterteilt nach dem Verwandtschaftsgrad zwischen Kind und Adoptiveltern: Fremdadoption (Kind ist unbekannt), Stiefkindadoption (Adoptivelternteil ist Partner des leiblichen Elternteils) und Verwandtenadoption (z.B. Neffe/Nichte), die oft zu einer Volladoption führen, bei der alle rechtlichen Beziehungen zur Herkunftsfamilie erlöschen; daneben existieren Sonderformen wie die Adoption Erwachsener und die Unterscheidung nach Offenheit (inkognito, halboffen, offen). 

Kann man mit 40 noch adoptieren?

Ja, man kann mit 40 noch ein Kind adoptieren, da es in Deutschland kein gesetzliches Höchstalter gibt, aber ein natürlicher Altersabstand zum Kind (meist < 40 Jahre) und gute Voraussetzungen wie Stabilität, Gesundheit und Erziehungsfähigkeit entscheidend sind; die Altersgrenze gilt eher für Säuglinge, wo meist jüngere Bewerber gewünscht sind. 

Was ist eine Teiladoption?

Die Teiladoption ist eine besondere Form der Adoption, bei der die rechtlichen Beziehungen zum leiblichen Elternteil nicht vollständig aufgehoben werden. Sie wird in § 1767 BGB geregelt und ermöglicht es, eine Adoption durchzuführen, ohne die vollständigen rechtlichen Bindungen einer Volladoption einzugehen.

Kann ich meinen Partner adoptieren?

Stiefkindadoption für gleichgeschlechtliche Paare

Das Bundesverfassungsgericht hat im Jahre 2013 entschieden: Partner, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, dürfen künftig nicht nur das leibliche Kind ihres Partners adoptieren, sondern auch eines, das ihr Partner vor der Beziehung selbst adoptiert hat.

Wer muss bei einer Erwachsenenadoption zustimmen?

Wenn sich Erwachsene adoptieren lassen

Bei der Adoption von Volljährigen ist die Zustimmung der leiblichen Eltern nicht mehr notwendig. Allerdings muss die Adoption sittlich gerechtfertigt sein. Insbesondere zählt hierzu ein bestehendes Eltern-Kind-Verhältnis. Grundsätzlich gibt es zwei Arten der Erwachsenenadoption.

Wie lange muss man adoptiert sein, um zu erben?

Wie lange muss man adoptiert sein, um zu erben? Es gibt hier keine Zeitgrenze. Ein Adoptivkind muss nur überhaupt adoptiert sein, um zu erben.

Was kostet der Notar bei einer Erwachsenenadoption?

Geht es um eine Erwachsenenadoption, halten sich die Kosten im Rahmen. Wer ohne Anwalt das Gesuch bei Gericht einreicht, zahlt mindestens 26 Euro für den Notar, höchstens jedoch 1000 Euro.

Wann darf man nicht adoptieren?

Erstmal die gute Nachricht: Grundsätzlich gibt es keine gesetzlich festgelegte Altersgrenze für eine Adoption in Deutschland. Egal ob es sich um eine Adoption eines Kindes in Deutschland oder im Ausland handelt. Das bedeutet im Umkehrschluss allerdings nicht, dass jeder – egal wie alt – ein Kind adoptieren kann.

Wie läuft eine Adoption bei Erwachsenen ab?

Eine Erwachsenenadoption läuft in Deutschland über einen notariell beurkundeten Antrag beim Familiengericht ab, das prüft, ob ein Eltern-Kind-Verhältnis besteht und die Adoption sittlich gerechtfertigt ist, was in Anhörungen geklärt wird und schließlich in einem gerichtlichen Beschluss mündet, wobei es oft zwei Arten gibt: schwache (Verwandtschaft bleibt) und starke (Verwandtschaft erlischt) Wirkung.
 

Wie viel Geld braucht man, um ein Kind zu adoptieren?

Eine Adoption in Deutschland kostet meist nur geringe administrative Gebühren (ca. 100-300 €) bei Vermittlung durch das Jugendamt, während private oder Auslandsadoptionen deutlich teurer sein können (oft 10.000-30.000 €), da hier Gebühren für Vermittlungsstellen, Reisen und Gutachten anfallen. Die Kernkosten sind für Unterlagen, Notar, Gericht (je nach Verfahrenswert) und eventuelle Seminare oder Gutachten.