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Kann man Nachnamen ohne Scheidung ändern?

Gefragt von: Moritz Ludwig  |  Letzte Aktualisierung: 28. Oktober 2026
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Ja, man kann seinen Nachnamen auch ohne Scheidung ändern, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen, meist durch eine öffentlich-rechtliche Namensänderung bei Vorliegen eines „wichtigen Grundes“ (wie Härtefall, Diskriminierung, Gender-Identität) oder durch eine neue Regelung (seit Mai 2025) können Ehepartner einen gemeinsamen Ehenamen jederzeit ändern oder einen Doppelnamen wählen, ohne geschieden zu werden. Der „einfache“ Widerruf des Ehenamens hin zum Geburtsnamen ist während der Ehe nicht möglich, aber mit dem neuen Namensrecht gibt es flexiblere Optionen.

Ist es möglich, den Nachnamen ohne Scheidung zu ändern?

Ja, eine Namensänderung in der Ehe ohne Scheidung ist möglich, besonders durch das seit Mai 2025 geltende Namensrecht, das auch für bestehende Ehen gilt, um z.B. einen Doppelnamen zu bilden oder einen Ehenamen zu widerrufen; alternativ gibt es die öffentlich-rechtliche Namensänderung bei wichtigen Gründen, die aber nur in Ausnahmefällen greift, um einen Namen zu ändern, ohne dass ein familiäres Ereignis wie Eheschließung oder Scheidung eintritt. 

Kann ich meinen Namen ändern, obwohl ich nicht geschieden bin?

Sie können Ihren Ehenamen gegen Ihren Geburtsnamen (oder einen früheren Namen) eintauschen . Alternativ können Sie einen anderen neuen Namen annehmen. Mit Ihrer Heiratsurkunde können Sie Ihren Geburtsnamen auf Ihrer Sozialversicherungskarte wieder eintragen lassen. Eine Scheidung oder ein Antrag beim Gericht ist dafür nicht erforderlich.

Kann ich meinen Nachnamen ändern, obwohl ich verheiratet bin?

Ja, bei einer Hochzeit können Sie in Deutschland einen neuen Nachnamen wählen, indem Sie einen gemeinsamen Ehenamen bestimmen, entweder den Nachnamen eines Ehepartners oder einen Doppelnamen, der beide Namen kombiniert; auch nach der Hochzeit ist dies möglich und das neue Namensrecht ab Mai 2025 bietet mehr Flexibilität, inklusive der Möglichkeit für echte Doppelnamen und Namensformen für Minderheiten.
 

Kann ich den Nachnamen meines Lebensgefährten annehmen?

Während der Lebenspartnerschaft kann der Lebenspartnerschaftsname nicht abgelegt werden. Besteht die Lebenspartnerschaft nicht mehr, kann durch Erklärung gegenüber dem Standesamt der Geburtsname oder der Name wieder angenommen werden, der vor der Lebenspartnerschaft geführt wurde.

Kann ich meinen Familiennamen ändern lassen? SRH Lawcast klärt auf

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Kann jeder Partner seinen Namen behalten, wenn man heiratet?

Ja, wenn man in Deutschland heiratet, kann jeder Partner seinen bisherigen Namen behalten; es besteht keine Pflicht, einen gemeinsamen Ehenamen anzunehmen, seit dem 1. Mai 2025 gibt es sogar die Möglichkeit für beide Partner, einen gemeinsamen Doppelnamen zu führen. Man kann also beide getrennte Namen beibehalten, einen der beiden Namen als Ehenamen wählen, oder einen Doppelnamen (z. B. Müller-Schmidt oder Schmidt-Müller) bilden, wobei seit der Neuregelung auch beide Ehepartner einen Doppelnamen tragen können. 

Kann mein neuer Mann den Namen meines Ex-Mannes annehmen?

Geschiedene können bei einer Wiederheirat auch den Namen des Ex-Partners auf den neuen Partner übertragen. Das Bundesverfassungsgericht erklärte die bisherige Regelung im Namensrecht für verfassungswidrig, wonach in der neuen Ehe nur die Geburtsnamen der Partner als gemeinsamer Familienname möglich sind.

Ist eine Namensänderung nach der Eheschließung möglich?

Eine Namensänderung nach der Hochzeit ist jederzeit möglich und wird beim Standesamt des Wohnorts beantragt, indem eine Namenserklärung abgegeben wird, wofür Dokumente wie Ausweis und Heiratsurkunde nötig sind. Danach müssen Ausweisdokumente (Personalausweis, Reisepass), Banken, Arbeitgeber, Versicherungen und andere wichtige Stellen wie Stromanbieter informiert werden, um alle Verträge und Unterlagen zu aktualisieren. Es gibt keine Frist für die Namensänderung selbst, aber Ausweisdokumente verlieren ihre Gültigkeit, was eine zeitnahe Aktualisierung ratsam macht.
 

Kann ich als Erwachsener den Nachnamen meiner Mutter annehmen?

Kann der Name der Mutter angenommen werden, wenn der Geburtsname der des Vaters ist – und umgekehrt? Ja. Volljährige Personen können von dem Namen eines Elternteils zum Namen des anderen Elternteils wechseln. Voraussetzung ist, dass sie den Familiennamen nur eines Elternteils als Geburtsnamen erhalten haben.

Ist es möglich, die Namen der Eheleute im neuen Namensrecht zu kombinieren?

Änderungen im deutschen Namensrecht

Seit dem 1. Mai 2025 wird im deutschen Recht sowohl für Ehenamen als auch für den Geburtsnamen von Kindern die Bestimmung eines Doppelnamens aus den Namen beider Eheleute bzw. Eltern möglich sein. Der Name darf jedoch nicht aus mehr als zwei Teilen bestehen.

Kann ich meinen Nachnamen schon vor der Scheidung ändern?

Nein, eine Namensänderung vor der rechtskräftigen Scheidung ist grundsätzlich nicht möglich, da das Namensrecht an den Abschluss des Scheidungsverfahrens (rechtskräftiger Beschluss) geknüpflt ist; der frühere Name kann erst danach wieder angenommen werden, aber in Ausnahmefällen bei seelischer Belastung oder Bedrohung über das Namensänderungsgesetz beim Ordnungsamt eine frühere Änderung beantragt werden. Seit dem 1. Mai 2025 gibt es zudem neue Regelungen, die eine einmalige Namensbestimmung durch Erklärung für Volljährige unter bestimmten Umständen ermöglichen, was auch den Ehenamen betreffen kann.
 

Kann man den Namen trotz Scheidung behalten?

Ja, nach einer Scheidung können Sie Ihren Ehenamen behalten, es besteht keine Pflicht zur Namensänderung – dies ist gesetzlich geregelt (§ 1355 Abs. 5 BGB), und Sie können den Namen einfach weiterführen, müssen dies aber beim Standesamt anzeigen, wenn Sie eine Namensänderung wünschen (z.B. zu Ihrem Ledignamen), was auch später jederzeit möglich ist, ohne Frist. Sie können auch wieder Ihren Geburtsnamen annehmen oder einen Doppelnamen bilden. 

Wie viel kostet Nachname ändern nach Scheidung?

Das Standesamt fordert für Beurkundungen und Beglaubigungen von Unterlagen durchschnittlich 25 Euro. Wer auch noch eine beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch benötigt, muss obendrein durchschnittlich 10 Euro bezahlen.

Was ist ein wichtiger Grund für eine Nachnamensänderung?

Gründe für die Änderung des Familiennamens können sein: Familiennamen, die anstößig oder lächerlich klingen oder die zu unangemessenen oder frivolen Wortspielen Anlass geben. Schwierigkeiten in Schreibweise und Aussprache, die über das Normalmaß hinausgehend behindern.

Kann man seinen Mädchennamen wieder annehmen, obwohl man noch nicht geschieden ist?

Die Wiederannahme eines früheren Namens ist nur möglich, wenn die Lebenspartnerschaft aufgehoben wurde. Dies geschieht in der Regel durch einen gerichtlichen Beschluss über die Aufhebung oder durch den Tod eines der Lebenspartner/innen.

Unter welchen Umständen darf man seinen Nachnamen ändern?

Man kann seinen Nachnamen in Deutschland bei Heirat oder Scheidung ändern, aber auch durch eine einmalige, öffentliche Namensänderung bei wichtigen Gründen (z.B. lächerlicher Name) oder seit Mai 2025 mit dem neuen Recht auch unabhängig von Heirat/Scheidung durch Erklärung beim Standesamt, um z.B. einen Doppelnamen zu bilden oder Namensteile zu kürzen, wobei dies oft nur für Kinder gilt, die den Namen eines Elternteils haben, und die Zustimmung des Kindes ab 5 Jahren erforderlich ist. 

Kann ich ohne Grund meinen Nachnamen ändern?

Nach den Grundsätzen des deutschen Namensrechts steht der Name einer Person grundsätzlich nicht zur freien Verfügung des Namensträgers. Deshalb darf ein Familienname oder Vorname nur dann geändert werden, wenn hierfür ein wichtiger Grund vorliegt.

Kann ich nach einer Scheidung den Mädchennamen meiner Mutter annehmen?

Ja, nach der Scheidung können volljährige Kinder den Mädchennamen der Mutter annehmen, wenn sie diesen Namen als Geburtsnamen erhalten haben, was durch eine Namenserklärung beim Standesamt möglich ist – auch wenn die Mutter selbst den Namen nicht wieder annimmt, da die Namensrechte der Kinder sich seit der Reform 2025 vereinfacht haben und die frühere strenge Zustimmung des Vaters oft entfällt. Es muss jedoch ein Namensrechtlicher Bezug bestehen, was meist der Fall ist, wenn die Eltern getrennt sind. 

Ist es möglich, den Ehenamen ohne Scheidung zu ändern?

Ja, eine Namensänderung in der Ehe ohne Scheidung ist möglich, besonders durch das seit Mai 2025 geltende Namensrecht, das auch für bestehende Ehen gilt, um z.B. einen Doppelnamen zu bilden oder einen Ehenamen zu widerrufen; alternativ gibt es die öffentlich-rechtliche Namensänderung bei wichtigen Gründen, die aber nur in Ausnahmefällen greift, um einen Namen zu ändern, ohne dass ein familiäres Ereignis wie Eheschließung oder Scheidung eintritt. 

Was ändert sich 2025 nach dem Nachnamen?

Mai 2025 tritt das neue Namensrecht in Kraft. Es eröffnet neue Freiheiten bei der Namenswahl. Insbesondere haben Familien ab jetzt die Möglichkeit, einen echten Doppelnamen zu wählen. Außerdem wird es Stief- und Scheidungskindern in bestimmten Fällen erleichtert, ihren Namen zu ändern.

Kann man bei Hochzeit den Mädchennamen der Mutter annehmen?

Ja, nach der Namensrechtsreform 2025 ist es für volljährige Kinder möglich, bei Heirat (oder auch ohne) den Mädchennamen der Mutter anzunehmen, entweder als alleinigen Namen oder als Teil eines Doppelnamens, was vorher nur mit speziellen Anträgen ging, aber nun vereinfacht wurde, um mehr Namensvielfalt in der Familie zu ermöglichen, oft durch die Annahme des Namens des Elternteils, zu dem eine engere Bindung besteht. 

Welche Nachteile hat es, wenn ein Kind den Nachnamen des Vaters trägt?

Nachteile, wenn ein Kind den Nachnamen des Vaters trägt, sind oft emotionaler Natur, z.B. wenn sich das Kind nach einer Scheidung fremd in der Familie fühlt (besonders mit neuen Geschwistern mit anderem Namen) oder wenn der Name mit negativen Assoziationen (z.B. kriminelle Vergangenheit des Vaters) verbunden ist, was die Identität belastet, aber Namensänderungen sind Einzelfallentscheidungen und hängen stark vom Kindeswohl ab. 

Kann man ohne zu heiraten den Namen des Partners annehmen?

Nein, den Namen des Partners ohne Heirat oder eingetragene Lebenspartnerschaft anzunehmen, ist in Deutschland grundsätzlich nicht möglich, aber seit Mai 2025 gibt es neue Regelungen für Doppelnamen, die auch unverheirateten Paaren mehr Freiheiten bei der Namensführung ihrer Kinder geben, und eine einmalige Änderung des eigenen Namens bei wichtigen Gründen ist möglich, aber nicht einfach der Name des Partners. Man kann den Namen aber ändern lassen, wenn ein wichtiger Grund (z.B. Leidensdruck, Diskriminierung) vorliegt, oder einen Künstlernamen führen. 

Kann ich verlangen, dass meine Ex-Frau meinen Namen ablegt?

Nein, Sie können Ihre Ex-Frau rechtlich nicht zwingen, Ihren Namen abzulegen, da die Entscheidung über die Namensführung nach der Scheidung allein bei ihr liegt. Sie kann den Ehenamen behalten, wieder ihren Geburtsnamen annehmen oder den Namen aus einer früheren Ehe führen, ohne Ihre Zustimmung. 

Kann der Nachname ohne Zustimmung des Vaters geändert werden?

Ja, eine Änderung des Nachnamens eines Kindes ist unter bestimmten Voraussetzungen auch dann möglich, wenn ein leiblicher Elternteil, der das Sorgerecht oder Teile davon innehat, nicht zustimmt. In solchen Fällen kann die fehlende Zustimmung durch ein Familiengericht ersetzt werden.

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