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Kann man messen ob man in den Wechseljahren ist?

Gefragt von: Wolf-Dieter Henning-Roth  |  Letzte Aktualisierung: 11. Januar 2026
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Ja, man kann messen, ob man in den Wechseljahren ist, meist durch einen Arztbesuch und einen Bluttest, der Hormone wie FSH, LH, Östradiol und Progesteron misst, aber die Diagnose basiert oft auf Symptomen (Hitzewallungen, Zyklusschwankungen) und die Hormonwerte können schwanken, daher ist eine ärztliche Interpretation wichtig, besonders da ein Bluttest nicht immer notwendig ist.

Wie kann man testen, ob man schon in den Wechseljahren ist?

Wechseljahre (Klimakterium) erkennt man an einer Vielzahl körperlicher und seelischer Symptome, die durch hormonelle Schwankungen entstehen, wie z.B. Hitzewallungen und Schwitzen, unregelmäßiger Zyklus, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen (Reizbarkeit, depressive Verstimmung), trockene Haut und Schleimhäute (Scheide, Augen), Herzklopfen, Gelenk- und Muskelschmerzen sowie Konzentrationsprobleme und eine Gewichtszunahme (oft im Bauchbereich). Die Symptome sind individuell sehr verschieden und können schleichend beginnen, wobei die Regelblutung unregelmäßiger wird und schließlich ganz ausbleibt. 

Was kostet ein Hormontest für Wechseljahre?

Die Kosten für einen Hormonstatus in den Wechseljahren variieren stark, von etwa 100-200 € für eine umfassende Analyse (inkl. Beratung) bis zu ca. 15 € pro einzelnem Wert, wenn nur wenige Hormone geprüft werden. Während die Kasse oft nur bei konkretem Verdacht zahlt, sind die Tests in der Regel Selbstzahlerleistungen; einige Labore bieten Profile ab ca. 70 € an, während private Praxen für Erstberatung und umfassende Tests auch mehrere hundert Euro berechnen können.
 

Wie kann ein Frauenarzt feststellen, ob man in den Wechseljahren ist?

Ihr Frauenarzt kann aufgrund körperlicher Veränderungen (Hitzewallungen, Scheidentrockenheit, unregelmäßiger Menstruationszyklus) feststellen, ob Sie in den Wechseljahren sind.

Welcher Wert zeigt Wechseljahre an?

Durchschnittswerte nach den Wechseljahren: Der Östrogenspiegel liegt unter 20 ng/l, Progesteron ist kaum noch messbar. Der FSH-Wert ist gestiegen auf 23 bis 116 IE/l. Alle diese Werte sind Referenzwerte, die für den Durchschnitt der Frauen zutreffen. Individuelle Abweichungen gibt es häufig.

Wechseljahre: Bin ich schon drin? Das sind die ersten Anzeichen!

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In welchem Stadium der Wechseljahre bin ich?

Um herauszufinden, in welchem Stadium der Wechseljahre Sie sich befinden, müssen Sie Ihre Symptome und Ihren Menstruationszyklus beobachten, da die Wechseljahre in vier Hauptphasen unterteilt sind: Prämenopause (erste Anzeichen, unregelmäßiger Zyklus), Perimenopause (Übergangsphase vor der letzten Blutung), Menopause (der Zeitpunkt der letzten Blutung, rückwirkend nach 12 Monaten ohne Periode festgestellt) und Postmenopause (nach der Menopause, Hormonhaushalt stabilisiert sich auf neuem Niveau). Ein Arztbesuch kann mit Bluttests für Klarheit sorgen, aber meistens erkennen Frauen die Phase durch die Veränderung ihrer Blutung und das Auftreten von Symptomen wie Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen, was häufig um Mitte 40 beginnt. 

Welche Blutwerte deuten auf die Menopause hin?

Frauen zwischen 40 und 45 Jahren mit Wechseljahresbeschwerden, einschließlich Veränderungen des Menstruationszyklus, sollten laut der British Menopause Society (BMS) ihren FSH-Wert in zwei Blutproben im Abstand von 4–6 Wochen überprüfen lassen.

Wie kündigt sich Wechseljahre an?

Wechseljahre kündigen sich schleichend durch Zyklusstörungen (unregelmäßig, stärker/schwächer) und erste körperliche/psychische Veränderungen wie Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen, Trockenheit der Schleimhäute und Gewichtszunahme an, oft beginnend schon in den Vierzigern. Diese ersten Anzeichen, die Phase der Perimenopause, sind individuell unterschiedlich stark und können Jahre vor der letzten Menstruation spürbar werden.
 

Wie stellt ein Gynäkologe fest, ob Wechseljahre vorliegen?

Bei einer Untersuchung im Rahmen der Wechseljahre überprüfen wir Ihre Symptome und Ihren allgemeinen Gesundheitszustand, führen eine gynäkologische Untersuchung durch und nehmen in der Regel eine Blutprobe, um Ihren Hormonspiegel zu messen .

Welche Symptome treten bei Wechsel auf?

Typische Symptome in den Wechseljahren

  • Hitzewallungen und Schweißausbruch. ...
  • Scheidentrockenheit. ...
  • Gelenkschmerzen, Rücken- und Muskelschmerzen. ...
  • Haarausfall und „Damenbart“ ...
  • Schlafstörungen. ...
  • Gewichtszunahme. ...
  • Zyklusstörungen und Blutungen. ...
  • Libido-Veränderungen.

Wann zahlt die Kasse den Hormontest?

Die Krankenkasse zahlt den Hormonstatus meist bei medizinischer Notwendigkeit, wie bei unerfülltem Kinderwunsch, starken Wechseljahrsbeschwerden, Zyklusstörungen, starkem Haarwuchs (Hirsutismus) oder bei Verdacht auf Schilddrüsenerkrankungen. Handelt es sich um eine reine Vorsorge oder spezielle Wünsche, ist der Test oft eine Selbstzahler-Leistung. Speicheltests werden generell nicht übernommen, nur Bluttests über den Arzt. 

Lohnt es sich, die Hormone testen zu lassen?

„Viele Erkrankungen gehen mit Menstruationsunregelmäßigkeiten einher, von Schilddrüsenerkrankungen bis hin zu Hirntumoren“, sagt Dr. Misra. „ Wenn Sie anhaltende Probleme mit Ihrem Menstruationszyklus haben, ist das immer ein Grund, mit Ihrem Arzt über einen Hormontest zu sprechen .“

Kann ich beim Hausarzt einen Hormonstatus machen lassen?

Ja, man kann einen Hormonstatus beim Hausarzt machen lassen, da Allgemeinmediziner Blutabnahmen durchführen, um z. B. Schilddrüsenwerte (fT3, fT4, TSH) zu bestimmen, und oft auch eine erste Einschätzung zu allgemeinen Hormonstörungen vornehmen können, auch wenn Fachärzte (Gynäkologen, Endokrinologen) bei spezielleren Fragen hinzugezogen werden müssen. Der Hausarzt kann erste Bluttests veranlassen und bei Bedarf eine Überweisung zum Spezialisten ausstellen, besonders bei Verdacht auf Schilddrüsenprobleme oder zur Abklärung von Wechseljahrsbeschwerden.
 

Wie testet der Hausarzt auf Wechseljahre?

Ihr Hausarzt kann in der Regel anhand Ihrer Symptome feststellen, ob Sie in den Wechseljahren sind . Bei Frauen zwischen 40 und 45 Jahren kann jedoch ein Bluttest zur Messung des Hormonspiegels durchgeführt werden . Auch bei Frauen unter 40 Jahren mit Wechseljahresbeschwerden können Bluttests zur Diagnose einer vermuteten vorzeitigen Menopause eingesetzt werden.

Kann mein Hausarzt feststellen, ob ich in den Wechseljahren bin?

Ja, Ihr Hausarzt kann feststellen, ob Sie in den Wechseljahren sind, meist durch eine Kombination aus Anamnese (Gespräch über Ihre Symptome wie unregelmäßige Perioden, Hitzewallungen), einer körperlichen Untersuchung und gegebenenfalls einem Hormonstatus (Bluttest), der typischerweise erhöhte FSH-Werte zeigt. Ein Bluttest ist jedoch nicht immer zwingend nötig, da die Diagnose oft klinisch gestellt wird, aber er kann die Diagnose bestätigen, besonders bei Unsicherheiten oder wenn andere Erkrankungen ausgeschlossen werden müssen. 

Was sind Vorboten der Wechseljahre?

Symptome vor den Wechseljahren (Perimenopause) sind oft zyklusabhängige Veränderungen wie unregelmäßige Perioden, Hitzewallungen, Nachtschweiß, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen (Reizbarkeit, depressive Phasen), Konzentrationsprobleme, Libidoverlust, Trockenheit der Schleimhäute, Gewichtszunahme und Haarausfall, die durch schwankende Hormonspiegel (Östrogen, Progesteron) verursacht werden. Auch Gelenk- und Muskelschmerzen sowie Herz-Kreislauf-Beschwerden können auftreten, während der Körper sich auf die Menopause vorbereitet. 

Kann man beim Frauenarzt testen, ob man in den Wechseljahren ist?

Ja, Ihr Frauenarzt kann feststellen, ob Sie in den Wechseljahren sind, meist anhand Ihrer typischen Symptome wie unregelmäßige Perioden, Hitzewallungen, Scheidentrockenheit, eventuell durch eine gynäkologische Untersuchung und bei unklaren Fällen durch einen Bluttest, der oft den erhöhten FSH-Wert (Follikelstimulierendes Hormon) misst, um die Diagnose zu sichern, obwohl die Symptome oft schon ausreichen. 

Kann ein Gynäkologe bei Wechseljahren helfen?

Behandlung der Wechseljahre

Every case of the menopause is different, therefore our team of gynaecology experts will tailor a menopause management plan specific to you . This personalised care can include but isn't limited to: lifestyle changes. hormone replacement therapy.

Wie diagnostiziert ein Arzt vorzeitige Wechseljahre?

Diagnose der vorzeitigen Menopause

Ihr Hausarzt kann eine Blutuntersuchung durchführen, um Ihren Hormonspiegel zu messen . Die Diagnose vorzeitiger Wechseljahre kann einige Zeit in Anspruch nehmen, da die Symptome auch auf andere Erkrankungen hindeuten können. Mit der Blutuntersuchung lassen sich Diabetes und Schilddrüsenprobleme ausschließen.

Wie merke ich, dass ich in Wechseljahre komme?

Wechseljahre (Klimakterium) erkennt man an einer Vielzahl körperlicher und seelischer Symptome, die durch hormonelle Schwankungen entstehen, wie z.B. Hitzewallungen und Schwitzen, unregelmäßiger Zyklus, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen (Reizbarkeit, depressive Verstimmung), trockene Haut und Schleimhäute (Scheide, Augen), Herzklopfen, Gelenk- und Muskelschmerzen sowie Konzentrationsprobleme und eine Gewichtszunahme (oft im Bauchbereich). Die Symptome sind individuell sehr verschieden und können schleichend beginnen, wobei die Regelblutung unregelmäßiger wird und schließlich ganz ausbleibt. 

Welche 4 Phasen der Wechseljahre gibt es?

Die vier Phasen der Wechseljahre (Klimakterium) sind Prämenopause, Perimenopause, Menopause und Postmenopause, die den natürlichen Übergang von der Fruchtbarkeit zur hormonellen Stabilisierung beschreiben, wobei jede Phase durch spezifische hormonelle Veränderungen und Symptome gekennzeichnet ist, die von Frau zu Frau variieren. 

Was passiert, wenn man in den Wechseljahren keine Hormone nimmt?

Wenn man in den Wechseljahren keine Hormone nimmt, bleiben die typischen Mangelerscheinungen bestehen oder verstärken sich: Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und depressive Verstimmungen sind häufig, dazu kommen Scheidentrockenheit, Infektanfälligkeit, Trockenheit der Haut, Haarausfall, Gelenkschmerzen und ein erhöhtes Risiko für Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen im späteren Verlauf. 

Welche Blutwerte deuten auf die Wechseljahre hin?

Bei den Blutwerten in den Wechseljahren sind vor allem FSH (steigt stark an), Östradiol (sinkt) und Progesteron (sinkt) relevant, die Aufschluss über die abnehmende Eierstockfunktion geben, ergänzt durch allgemeine Gesundheitsmarker wie Schilddrüsenwerte, Vitamin D, Blutzucker, Fettstoffwechsel und Eisen. Typisch für die Postmenopause sind hohe FSH-Werte (z. B. über 20-116 IE/l), während Östradiol unter ca. 20 ng/l fällt, was die Diagnose der Menopause stützt, auch wenn die Diagnose meist klinisch gestellt wird.
 

Kann man im Blut testen, ob man in den Wechseljahren ist?

Eine Möglichkeit für Frauen, die herausfinden möchten, ob und in welchem ​​Stadium ihrer Wechseljahre sie sich befinden, ist die Durchführung eines hormonellen Bluttests. Mit Hilfe des Tests wird der Hormonspiegel im Blut gemessen.

Wann sollte eine Blutentnahme für den Hormonstatus in den Wechseljahren durchgeführt werden?

Für den Hormonstatus in den Wechseljahren hängt der Blutabnahmezeitpunkt vom Zyklus ab: Bei unregelmäßigem Zyklus ist die Abnahme bei starken Beschwerden sinnvoll, idealerweise in der ersten Zyklushälfte (2.-5. Tag) für FSH und Östradiol oder zwischen dem 20.-25. Zyklustag für Progesteron, während in der Postmenopause der Tag egal ist. Oft sind jedoch Symptome und nicht nur der Test entscheidend, um den Wechsel zu bestimmen.