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Kann man in der 20 Woche noch abtreiben?

Gefragt von: Heinz-Günter Weigel  |  Letzte Aktualisierung: 20. Juli 2026
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In Deutschland ist ein Schwangerschaftsabbruch in der 20. Woche grundsätzlich nur noch bei Vorliegen einer medizinischen oder kriminologischen Indikation möglich, da die Fristenlösung (bis 12 Wochen) dann überschritten ist; bei schwerwiegenden Befunden (z.B. schwere Fehlbildung) kann ein sogenannter Spätabbruch nach § 218a Abs. 2 StGB straffrei bleiben, oft mit einem vorherigen Fetozid (Herzstillstand) verbunden, um eine Lebendgeburt zu verhindern. Der Abbruch in der 20. Woche ist ein komplexer medizinischer Eingriff, der meist unter Sedierung durchgeführt wird.

Kann man in der 20. SSW noch abtreiben?

Nach 20 Schwangerschaftswochen wird in der Regel vor Induktion des Abbruchs ein Fetozid durchgeführt. Wichtig ist eine angemessene psychische Betreuung und Unterstützung der betroffenen Eltern, auch bei einem frühen Schwangerschaftsabbruch.

Wann ist eine Spättabtreibung erlaubt?

Ein Spätabbruch ist straffrei, wenn eine medizinische Indikation vorliegt – beispielsweise, wenn pränataldiagnostische Untersuchungen, die erst nach der 12. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden können, Hinweise auf schwere Fehlbildungen des ungeborenen Kindes geben.

Bis wann ist eine Spätabtreibung möglich?

Spätabtreibungen sind in Deutschland bis zur 22. Schwangerschaftswoche (SSW) nach § 218a Abs. 4 StGB erlaubt, wenn eine ärztlich festgestellte Indikation (z.B. eine schwerwiegende Beeinträchtigung der körperlichen oder seelischen Gesundheit der Schwangeren) vorliegt und eine Beratung stattgefunden hat. Der Abbruch wird dann als Geburt eingeleitet, oft mit vorherigem Fetozid (Herzstillstand), um ein Überleben zu verhindern.
 

Kann man in der 20. SSW das Baby verlieren?

Etwa 85 Prozent der Fehlgeburten treten in den ersten 12 Schwangerschaftswochen auf. Die verbleibenden 15 Prozent an Fehlgeburten ereignen sich in der 13. bis 20. Schwangerschaftswoche.

Schwangerschaftsabbruch: Was Ärzte nicht sagen dürfen | Quarks Exklusiv

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Kann man in der 21. SSW abtreiben?

Bei einer Schwangerschaftsdauer von 18 bis 22 Wochen findet die Behandlung immer unter Sedierung (Dämmerschlaf) statt. Zwei bis drei Stunden vor der Behandlung wird Ihnen ein Medikament (Misoprostol) verabreicht. Dieses sorgt für eine Erweichung und Erweiterung des Gebärmutterhalses.

Wie verliert man ein Baby in der 20. Schwangerschaftswoche?

Eine Totgeburt liegt vor, wenn der Fötus nach der 20. Schwangerschaftswoche stirbt. Totgeburten können verschiedene Ursachen haben, darunter Probleme mit der Plazenta oder der Nabelschnur, genetische Erkrankungen, die den Fötus betreffen, oder Schwangerschaftskomplikationen . Es gibt Hilfsangebote, die Sie nach einem Schwangerschaftsverlust unterstützen.

Kann man im 4. Monat noch abtreiben?

Der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch („Abtreibung“) ist bis zum Ende der 9. Schwangerschaftswoche (63. Tag) seit Beginn der letzten Monatsblutung möglich.

Wie läuft eine Spättabtreibung ab?

Ein Spätabbruch (nach der 12. SSW) wird meist bei medizinischer Indikation (schwere Kindesfehlbildung, mütterliche Belastung) nach Beratung und Untersuchung durchgeführt, wobei ab ca. der 20./22. Woche ein Fetozid (Herzstillstand) per Injektion erfolgt, um das Kind vor der Einleitung der Wehen zu töten, da es sonst lebensfähig wäre. Der Ablauf beinhaltet Beratung, Untersuchung, ggf. Fetozid und die Einleitung der Geburt, oft mit Sedierung, und erfordert eine enge psychologische Begleitung für die Eltern.
 

In welcher SSW kann man noch abtreiben?

In Deutschland kann ein Schwangerschaftsabbruch nach der Beratungsregelung bis zur 12. Woche nach Empfängnis (ca. 14. Schwangerschaftswoche) erfolgen, vorausgesetzt, es gab eine anerkannte Konfliktberatung und drei Tage Bedenkzeit; ein medikamentöser Abbruch ist davon nur bis Ende der 9. Woche möglich. Bei einer kriminologischen Indikation (z.B. Vergewaltigung) gilt die Frist bis 12 Wochen nach Befruchtung, bei medizinischer Indikation (Gefahr für Mutter oder Kind) gibt es keine gesetzliche Frist, aber Spätabbrüche (nach 22 Wochen) erfordern besondere medizinische und psychologische Beratung. 

Ist eine Abtreibung im 7. Monat möglich?

Nach der neuen Rechtslage ist ein Abbruch auch im 7. Bis 8. Monat möglich. Dadurch entsteht die Gefahr, daß auch ein ungewolltes, behindertes Kind eine Abtreibung überlebt.

Wie viel kostet eine Spättabtreibung?

Kosten nach der Beratungsregelung

Für einen Schwangerschaftsabbruch muss man mit Kosten zwischen 300 und 700 Euro rechnen, je nach gewählter Methode (operativ oder medikamentös) und Narkoseart. Der medikamentöse Abbruch kostet weniger als der operative, da keine Narkose notwendig ist.

Ist ein Schwangerschaftsabbruch bis zur 22. Schwangerschaftswoche legal?

In der mittleren Phase der Schwangerschaft – etwa von Woche zwölf bis 22 – könne der Gesetzgeber entscheiden, unter welchen Voraussetzungen eine Abtreibung straffrei sein soll. Sobald der Fötus eigenständig lebensfähig ist, sollten Abbrüche nach Ansicht der Kommission weiterhin verboten bleiben.

Bis wann ist eine Spättabtreibung möglich?

Es dürfen seit der Empfängnis (Befruchtung) nicht mehr als zwölf Wochen vergangen sein. Dies entspricht der 14. Schwangerschaftswoche, wenn vom ersten Tag der letzten Monatsblutung gerechnet wird.

Kann man im 9. Monat abtreiben?

Obwohl man weiß, dass Ungeborene schon früh außerhalb des Mutterleibs eine Überlebenschance haben können, und annimmt, dass sie noch früher Schmerzen empfinden können, ist in Deutschland schon heute erlaubt, auch späte Abtreibungen vorzunehmen.

Wie hoch ist die Überlebenschance in der 20. SSW?

Ein Baby in der 20. Schwangerschaftswoche (SSW) ist nicht lebensfähig, da die Lungen und andere Organe noch nicht vollständig entwickelt sind, um außerhalb des Mutterleibs zu überleben; die Grenze der Lebensfähigkeit liegt medizinisch eher bei der 22. bis 24. SSW, wobei Überlebenschancen und das Risiko bleibender Schäden mit jeder zusätzlichen Woche im Mutterleib stark steigen.
 

Wann ist die Abtreibung zu spät?

Spätabtreibungen sind in Deutschland bis zur 22. Schwangerschaftswoche (SSW) nach § 218a Abs. 4 StGB erlaubt, wenn eine ärztlich festgestellte Indikation (z.B. eine schwerwiegende Beeinträchtigung der körperlichen oder seelischen Gesundheit der Schwangeren) vorliegt und eine Beratung stattgefunden hat. Der Abbruch wird dann als Geburt eingeleitet, oft mit vorherigem Fetozid (Herzstillstand), um ein Überleben zu verhindern.
 

Wie lange warten nach einer späten Fehlgeburt?

Nach einem Spätabort kann man oft schon nach wenigen Wochen wieder schwanger werden, sobald sich der Körper erholt hat und der Hormonhaushalt stabil ist, wobei die Entscheidung oft auch von der psychischen Bereitschaft abhängt, da die Erholungszeit nach einem späten Verlust länger dauern kann. Obwohl früher oft zu 3-6 Monaten Wartezeit geraten wurde, zeigen aktuelle Studien, dass ein schneller erneuter Versuch (innerhalb von 3-6 Monaten) das Risiko nicht erhöht und sogar Vorteile haben kann, aber eine längere Pause von etwa einem Jahr wird nach sehr späten Abgängen (wie stille Geburt) empfohlen, damit sich der Körper vollständig an die starke Hormonumstellung gewöhnen kann. 

Wie lange hat man Zeit bis zur Abtreibung?

In Deutschland gilt die Beratungsregelung: Eine Abtreibung ist straffrei bis 12 Wochen nach Empfängnis möglich, wenn eine verpflichtende Beratung bei einer anerkannten Stelle und ein Arztbesuch erfolgen. Bei medizinischer oder kriminologischer Indikation (z.B. Vergewaltigung) verlängert sich diese Frist auf bis zu 22 Wochen nach Empfängnis. 

Wann ist die früheste Abtreibung möglich?

Nur bei wenigen Frauen gibt es nach dem instrumentellen Abbruch gesundheitliche Komplikationen. Sie sind am geringsten zwischen der 7. und 9. Schwangerschaftswoche (gerechnet vom ersten Tag der letzten Periodenblutung).

Wie funktioniert Spättabtreibung?

Ein Spätabbruch (nach der 12. SSW) wird meist bei medizinischer Indikation (schwere Kindesfehlbildung, mütterliche Belastung) nach Beratung und Untersuchung durchgeführt, wobei ab ca. der 20./22. Woche ein Fetozid (Herzstillstand) per Injektion erfolgt, um das Kind vor der Einleitung der Wehen zu töten, da es sonst lebensfähig wäre. Der Ablauf beinhaltet Beratung, Untersuchung, ggf. Fetozid und die Einleitung der Geburt, oft mit Sedierung, und erfordert eine enge psychologische Begleitung für die Eltern.
 

Welche ist die späteste natürliche Schwangerschaft?

Statistisch gesehen ist eine Frau in Deutschland bei der Geburt ihres ersten Kindes 30,2 Jahre alt. Zehn Jahre zuvor lag das Durchschnittsalter noch bei 29,0 Jahren. Der EU-Durchschnitt liegt derzeit bei 29,5 Jahren für die erste Geburt – wobei Frauen in Italien und Spanien am spätesten Mutter werden (31,6 Jahre) .

Kann man in der 20. SSW abtreiben?

Bei einem Spätabbruch ab der 20. Schwangerschaftswoche wird durch einen medizinischen Eingriff das Leben des Kindes beendet und die Geburt eingeleitet.

In welcher SSW passieren die meisten Abgänge?

Die meisten Fehlgeburten ereignen sich in den ersten 12 Schwangerschaftswochen, insbesondere in den Wochen 7 bis 10, da dies eine kritische Phase der Organentwicklung ist und chromosomale Anomalien häufiger auftreten. Danach sinkt das Risiko mit jeder Woche erheblich; nach der 10. Woche liegt es nur noch bei etwa 0,5 %. 

Wann kann man ein Kind in der Schwangerschaft verlieren?

Etwa 10-15% aller bestätigten Schwangerschaften enden in einer Fehlgeburt. Die meisten Aborte ereignen sich während des ersten Trimenons (bis zur 12+0 Schwangerschaftswoche), ein Verlust während dieses Zeitraumes wird als Frühabort bezeichnet.

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