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Kann man in der 16 Woche abtreiben?

Gefragt von: Ralf Schütz B.Sc.  |  Letzte Aktualisierung: 23. Juli 2026
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Ja, eine Abtreibung in der 16. Schwangerschaftswoche ist möglich, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen, da die reguläre Frist (bis zur 12. Woche nach Empfängnis / ca. 14. SSW nach letzter Regelblutung) überschritten ist; in Deutschland ist dies als sogenannter Spätabbruch möglich, wenn eine medizinische Indikation vorliegt, z.B. bei schweren Fehlbildungen des Fötus (nach Diagnostik nach der 12. Woche) oder Gefahr für die körperliche/seelische Gesundheit der Schwangeren, wobei eine spezielle Beratung und ärztliche Indikation erforderlich ist.

Kann man ab der 16. SSW noch abtreiben?

In einigen Kliniken können Sie eine Abtreibung vornehmen lassen, sobald Sie einen positiven Schwangerschaftstest haben. Andere Anbieter ziehen es vor, bis 5-6 Wochen nach dem ersten Tag Ihrer letzten Periode zu warten.

Wann ist eine Spättabtreibung erlaubt?

Ein Spätabbruch ist straffrei, wenn eine medizinische Indikation vorliegt – beispielsweise, wenn pränataldiagnostische Untersuchungen, die erst nach der 12. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden können, Hinweise auf schwere Fehlbildungen des ungeborenen Kindes geben.

Kann man in der 17. SSW abtreiben?

Abtreibung nach der Beratungsregelung: Seit der Empfängnis dürfen nicht mehr als zwölf Wochen vergangen sein. Das entspricht der 14. Schwangerschaftswoche, wenn vom ersten Tag der letzten Monatsblutung aus gerechnet wird.

Kann man 16 Wochen abtreiben?

Der Schwangerschaftsabbruch kann in der Regel ambulant bis Ende der 12. Schwangerschaftswoche in unserer Praxis mit der chirurgischen Absaugmethode durchgeführt werden. Bei fortgeschritteneren Schwangerschaften ist der Eingriff aus gesetzlichen Gründen nur ausnahmsweise möglich.

Schwangerschaftsabbruch: Was Ärzte nicht sagen dürfen | Quarks Exklusiv

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Wie schmerzhaft ist ein Schwangerschaftsabbruch in der 16. Woche?

Ein medikamentöser Schwangerschaftsabbruch fühlt sich am ehesten wie starke Regelschmerzen an. Die Intensität der Krämpfe und Schmerzen ist individuell verschieden. Zur Linderung können Sie ein Heizkissen verwenden und die meisten rezeptfreien Schmerzmittel einnehmen. Die meisten Frauen greifen zu nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen.

Kann man im 4. Monat abtreiben?

Das bedeutet, dass eine Schwangerschaft innerhalb der ersten drei Schwangerschaftsmonate ohne Vorliegen eines medizinischen Grundes abgebrochen werden kann. Voraussetzung ist, dass vor dem Abbruch ein Aufklärungsgespräch stattfindet und der Abbruch von einer Ärztin oder einem Arzt durchgeführt wird.

Wie wird eine Schwangerschaft in der 16. Woche abgebrochen?

Die Dilatation und Evakuation (D&E) ist eine weitere Form des Schwangerschaftsabbruchs, die in der Klinik durchgeführt wird. Dabei wird die Gebärmutter mithilfe von Absaugung und medizinischen Instrumenten entleert. Eine D&E kann auch in einem späteren Stadium der Schwangerschaft durchgeführt werden als eine Absaugung – in der Regel, wenn die letzte Menstruation mindestens 16 Wochen zurückliegt.

Bis wann darf man spätestens abtreiben?

Spätabtreibungen sind in Deutschland bis zur 22. Schwangerschaftswoche (SSW) nach § 218a Abs. 4 StGB erlaubt, wenn eine ärztlich festgestellte Indikation (z.B. eine schwerwiegende Beeinträchtigung der körperlichen oder seelischen Gesundheit der Schwangeren) vorliegt und eine Beratung stattgefunden hat. Der Abbruch wird dann als Geburt eingeleitet, oft mit vorherigem Fetozid (Herzstillstand), um ein Überleben zu verhindern.
 

Wie geht eine Spättabtreibung?

Ein Spätabbruch (nach der 12. SSW) wird meist bei medizinischer Indikation (schwere Kindesfehlbildung, mütterliche Belastung) nach Beratung und Untersuchung durchgeführt, wobei ab ca. der 20./22. Woche ein Fetozid (Herzstillstand) per Injektion erfolgt, um das Kind vor der Einleitung der Wehen zu töten, da es sonst lebensfähig wäre. Der Ablauf beinhaltet Beratung, Untersuchung, ggf. Fetozid und die Einleitung der Geburt, oft mit Sedierung, und erfordert eine enge psychologische Begleitung für die Eltern.
 

Kann man in der 20. Schwangerschaftswoche abtreiben?

Ein derartig begründeter Schwangerschaftsabbruch kann grundsätzlich zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft erfolgen. Aufgrund der gesetzlichen Regelungen können in Deutschland Abbrüche ≥ 12 + 0 SSW p.c. bzw. ≥ 14 + 0 SSW p.m. nur aufgrund dieser Indikation erfolgen.

Wie viel kostet eine Spättabtreibung?

Kosten nach der Beratungsregelung

Für einen Schwangerschaftsabbruch muss man mit Kosten zwischen 300 und 700 Euro rechnen, je nach gewählter Methode (operativ oder medikamentös) und Narkoseart. Der medikamentöse Abbruch kostet weniger als der operative, da keine Narkose notwendig ist.

Ist eine Abtreibung im 7. Monat möglich?

Nach der neuen Rechtslage ist ein Abbruch auch im 7. Bis 8. Monat möglich. Dadurch entsteht die Gefahr, daß auch ein ungewolltes, behindertes Kind eine Abtreibung überlebt.

Kann man in der 16. SSW das Baby verlieren?

Die meisten Fehlgeburten passieren in den ersten 12 Schwangerschaftswochen (Frühabort), auf Grund von schwerwiegenden Chromosomenveränderungen und Fehlbildungen, Infektionen, Stress oder anderen Faktoren. Findet eine Fehlgeburt nach der 16. Schwangerschaftswoche statt, so spricht man von einem Spätabort.

Bis wann ist eine Spättabtreibung möglich?

Es dürfen seit der Empfängnis (Befruchtung) nicht mehr als zwölf Wochen vergangen sein. Dies entspricht der 14. Schwangerschaftswoche, wenn vom ersten Tag der letzten Monatsblutung gerechnet wird.

Kann man im 6. Monat noch abtreiben?

Liegt eine medizinische Indikation vor, ist der Schwangerschaftsabbruch auch nach der 12. Schwangerschaftswoche straffrei möglich. Eine medizinische Indikation besteht, wenn die Fortsetzung der Schwangerschaft die körperliche oder seelische Gesundheit der Schwangeren stark gefährdet.

Ist ein Schwangerschaftsabbruch in der 18. Schwangerschaftswoche möglich?

Bis zu welcher Schwangerschaftswoche kann ich einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen? Bei Gynaikon Klinieken bis zur 18. Schwangerschaftswoche, gerechnet ab dem ersten Tag der letzten Menstruation (in den Niederlanden ist eine Behandlung bis ungefähr zur 22. Schwangerschaftswoche möglich).

Welche Gefühle erleben Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch?

Nach einem Schwangerschaftsabbruch sind die Gefühle sehr individuell und reichen von Erleichterung, Freude oder auch einem Gefühl der Stärke bis hin zu Trauer, Schuld, Angst, Niedergeschlagenheit, Wut und hormonell bedingten Stimmungsschwankungen, die oft auch mit körperlichen Reaktionen wie Schmerzen und Blutungen einhergehen können, wobei die Verarbeitung stark von den persönlichen Umständen (z.B. Druck, Lebenssituation, moralische Einstellung) abhängt. Es gibt keine pauschale "normale" Reaktion, und professionelle Beratung bei Beratungsstellen wie pro familia oder donum vitae ist eine wichtige Anlaufstelle. 

Was tun bei ungewollter Schwangerschaft?

Bei einer ungewollten Schwangerschaft solltest du dich umgehend an eine ärztliche Beratungsstelle (z.B. Pro Familia, AWO) oder deinen Gynäkologen/ Hausarzt wenden, um alle Optionen (Schwangerschaftsabbruch, Austragen mit Unterstützung) zu besprechen und einen notwendigen Beratungsschein zu erhalten; auch anonyme Hilfe gibt es beim Hilfetelefon 0800 40 40 020. Die Beratung ist kostenfrei, vertraulich und ergebnisoffen, um dir bei der Entscheidungsfindung zu helfen, bevor du ggf. eine Abtreibung in Betracht ziehst, die in Deutschland meist innerhalb der ersten 12 Wochen straffrei möglich ist.
 

Kann man in der 16. SSW noch abtreiben?

Ab der 16. Schwangerschaftswoche wird die stille Geburt unter Gabe von Medikamenten eingeleitet. Das Kind kommt vaginal zur Welt. Die Frau kann starke Schmerzmittel erhalten, so dass die Geburt weitestgehend schmerzfrei erfolgen kann.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt in der 16. SSW?

In der 16. Schwangerschaftswoche (SSW) ist das Risiko einer Fehlgeburt bereits deutlich gesunken; während die meisten Fehlgeburten vor der 12. SSW passieren, liegt das Risiko nach der 16. SSW oft nur noch bei etwa 1 bis 3 %, wobei ab der 17. SSW das Risiko weiter auf 2-3 % sinkt, und man bei Verlusten nach der 16. SSW von einem Spätabort spricht, da der Fötus bereits lebensfähiger ist. 

Wie sicher ist eine Schwangerschaft in der 16. Schwangerschaftswoche?

In der 16. SSW ist die Versorgung des Kindes weitestgehend gesichert. Über die Plazenta und die Fruchthülle, welche das Baby schützt, werden Stoffe ausgetauscht.

Wann ist die Abtreibung zu spät?

Spätabtreibungen sind in Deutschland bis zur 22. Schwangerschaftswoche (SSW) nach § 218a Abs. 4 StGB erlaubt, wenn eine ärztlich festgestellte Indikation (z.B. eine schwerwiegende Beeinträchtigung der körperlichen oder seelischen Gesundheit der Schwangeren) vorliegt und eine Beratung stattgefunden hat. Der Abbruch wird dann als Geburt eingeleitet, oft mit vorherigem Fetozid (Herzstillstand), um ein Überleben zu verhindern.
 

Wie läuft eine Spättabtreibung ab?

Ein Spätabbruch (nach der 12. SSW) wird meist bei medizinischer Indikation (schwere Kindesfehlbildung, mütterliche Belastung) nach Beratung und Untersuchung durchgeführt, wobei ab ca. der 20./22. Woche ein Fetozid (Herzstillstand) per Injektion erfolgt, um das Kind vor der Einleitung der Wehen zu töten, da es sonst lebensfähig wäre. Der Ablauf beinhaltet Beratung, Untersuchung, ggf. Fetozid und die Einleitung der Geburt, oft mit Sedierung, und erfordert eine enge psychologische Begleitung für die Eltern.
 

In welcher Woche darf man noch abtreiben?

In Deutschland kann ein Schwangerschaftsabbruch nach der Beratungsregelung bis zur 12. Woche nach Empfängnis (ca. 14. Schwangerschaftswoche) erfolgen, vorausgesetzt, es gab eine anerkannte Konfliktberatung und drei Tage Bedenkzeit; ein medikamentöser Abbruch ist davon nur bis Ende der 9. Woche möglich. Bei einer kriminologischen Indikation (z.B. Vergewaltigung) gilt die Frist bis 12 Wochen nach Befruchtung, bei medizinischer Indikation (Gefahr für Mutter oder Kind) gibt es keine gesetzliche Frist, aber Spätabbrüche (nach 22 Wochen) erfordern besondere medizinische und psychologische Beratung. 

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