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Kann man im Referendariat in den Ferien verreisen?

Gefragt von: Hella Wolff  |  Letzte Aktualisierung: 2. Mai 2026
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Ja, im Referendariat kann man in den Ferien verreisen, da die Ferienzeiten die Haupturlaubszeit für Referendare sind, aber es gilt, dass Urlaub grundsätzlich nur in diesen Zeiten gewährt wird; für Lehrämter gilt, dass Urlaub nur in den Schulferien genommen werden kann, aber es gibt auch Regelungen für andere Arten von Urlaub (z.B. Sonderurlaub) bei dringenden persönlichen Gründen, die bei Seminarleitung oder Schulleitung beantragt werden müssen.

Kann man im Referendariat Urlaub nehmen?

1. Der jährliche Erholungsurlaub für Referendarinnen und Referendare beträgt 30 Arbeitstage. 2. Urlaub wird nur auf Antrag gewährt, der schriftlich unter Verwendung des auf der Homepage bereitgestellten Formulars bei der Personalstelle für den Juristischen Vorbereitungsdienst einzureichen ist.

Ist es möglich, außerhalb der Schulferien Urlaub zu nehmen?

Kann ich außerhalb der Ferienzeit Sonderurlaub bekommen? Antwort: Grundsätzlich ja. Haben Sie beispielsweise eine Familienfeier oder einen Todesfall in der Familie, können Sie hierfür die gesetzlich vorgesehene Befreiung von 1 bis 2 Tagen in Anspruch nehmen. Dies gilt jederzeit, also auch außerhalb der Ferien.

Kann ein Lehrer außerhalb der Ferien Urlaub nehmen?

Nein, grundsätzlich müssen Lehrkräfte ihren Erholungsurlaub in den offiziellen Schulferien nehmen, da dies als ihre primäre Urlaubszeit gilt, auch wenn in den Ferien oft Vorbereitungen anfallen. Ausnahmen sind möglich, etwa bei längerer Krankheit (dann können Urlaubstage nach den Ferien genommen werden), bei wichtigen persönlichen Anlässen (Sonderurlaub) oder in bestimmten Fällen für angestellte Lehrkräfte, wo Gerichte entschieden haben, dass Urlaub auch außerhalb der Ferien möglich ist, wenn die Ferienzeiten nicht ausreichen. 

Wie viel Prozent schaffen das Referendariat nicht?

Denn von 29.500 Studienabsolventinnen und -absolventen, die den Vorbeitungsdienst beginnen, schließen ihn im Schnitt 28.000 ab – also relativ viele. „Die Schwundquote im Referendariat lag bei fünf Prozent“, so stellen die Autorinnen und Autoren fest.

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Hat man im REF in den Ferien frei?

Die Ferien sind unterrichtsfreie Zeit. Natürlich wirst du trotzdem einiges vorzubereiten haben, und viele Ferien gehen auch für Korrekturen drauf, auch im Referendariat bei eigenverantwortlichem Untericht. Aber wie du dir das zeitlich einteilst, bleibt dir überlassen.

Wie viele Lehrer brechen das Referendariat ab?

Aus der Senatsantwort geht hervor, dass in den vergangenen fünf Jahren insgesamt 223 Lehrer im Vorbereitungsdienst in Hamburg ihr Referendariat abbrachen – das entspreche einem durchschnittlichen Anteil von 2,3 Prozent an der Gesamtzahl der Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, so der Senat.

Haben Lehrer auch 6 Wochen Sommerferien?

Nein. Die Schulferien gelten für Lehrkräfte nicht gleich als Urlaubszeit. Somit haben Lehrer*innen in den Sommerferien auch nicht sechs Wochen am Stück frei. Laut der Freistellungs- und Urlaubsverordnung NRW (FrUrlV NRW) stehen Beamt*innen 30 Urlaubstage zu.

Sind Klassenfahrten für Lehrer verpflichtend?

Für Lehrer hingegen kann eine Klassenfahrt durchaus zur Pflicht werden. In manchen Bundesländern ist die Teilnahme an Klassenfahrten im Lehrerdienstvertrag festgelegt. Lehrer sind dann verpflichtet, die Schüler auf der Klassenfahrt zu begleiten und für deren Sicherheit zu sorgen.

Haben Lehrer so viel Urlaub wie Ferien?

Doch Schulferien sind nicht automatisch Urlaubszeit und auch Lehrer:innen haben nur einen Anspruch auf 30 Urlaubstage. Die unterrichtsfreie Zeit nutzen die Pädagog:innen für die Vor- oder Nachbereitung des Unterrichts, Fort- und Weiterbildungen und die Entwicklung neuer Ideen, schreibt Birgit Scholze.

Was sind Gründe für eine Beurlaubung?

Dazu zählen:

  • Familiäre Gründe: Trauerfälle, Hochzeiten oder ein Umzug gelten beispielsweise als anerkannte Gründe. ...
  • Religiöse Veranstaltungen: ...
  • Leistungssport und außerschulische Förderung: ...
  • Erholungsaufenthalte: ...
  • Demonstrationen: ...
  • Schulische Veranstaltungen: ...
  • Weitere Gründe:

Kann man als Lehrer unbezahlten Urlaub nehmen?

Häufig gilt jedoch das Gesetz der vier Tage Sonderurlaub, welches im TVöD und im TV-L verankert ist. Beamte können darüber hinaus neben den vier Tagen bezahlten Sonderurlaub auch unbezahlten Sonderurlaub in Anspruch nehmen.

Wer darf in den Ferien Urlaub machen?

Als Faustregel gilt: Während der Schulferien dürfen vorrangig Mitarbeiter mit schulpflichtigen Kindern Urlaub nehmen. Vorfahrt hat, wer gesundheitliche Gründen vorweisen kann. Zum Beispiel: Wenn ein starker Allergiker vor der Pollenflugzeit ans Meer flüchten will.

Werden Referendare in den Sommerferien bezahlt?

Im Sommer 2019 starteten viele Referendar*innen und GEW-Mitglieder kreative Aktionen und protestierten seitdem jährlich vehement für bezahlte Sommerferien. Mit Erfolg: In den Sommerferien 2023 wurden befristet beschäftigte Lehrkräfte erstmals durchgängig bezahlt.

Wie hoch ist die Abbruchquote im Referendariat?

Im Referendariat hingegen liegt die Abbruchquote lediglich bei 5 Prozent. Die DPhV-Bundesvorsitzende Susanne Lin-Klitzing sagte dazu am 15. Januar 2025: „Der immer wieder beschriebene außerordentliche ‚Praxisschock' sowie besonders hohe Abbruchquoten im Referendariat sind ein Mythos!

Wie viele Tage darf man im Referendariat krank sein?

Im Referendariat gibt es keine starre "Tage-Grenze", aber bei mehr als 3 Kalendertagen Krankheit muss ein ärztliches Attest eingereicht werden; bei über 6 Wochen (42 Tage) am Stück kann der Vorbereitungsdienst verlängert werden. Es ist wichtig, sich sofort bei der Schule und dem Seminar krank zu melden und eine Krankschreibung ab dem 4. Tag vorzulegen, da zu viele Fehlzeiten die Übernahme und Verbeamtung beeinflussen können. 

Wann machen sich Lehrer bei Klassenfahrt strafbar?

Fehlverhalten der Schüler: Fehlverhalten seitens der Schüler führt zu Ausschluss von der Klassenfahrt. Zu solchem Verhalten gehören beispielsweise überhöhter Alkoholkonsum und/oder Zigarettenkonsum während des Ausflugs, Sachbeschädigung, Gewalt und Mobbing, Gefährdung für sich selbst und andere oder Diebstahl.

Was müssen Lehrer in den Ferien machen?

Lehrer nutzen die Ferien, um sich zu erholen, aber auch um intensiv für das neue Schuljahr zu arbeiten: Sie planen Unterricht, bereiten Materialien vor, korrigieren Arbeiten und bilden sich fort, oft durch Seminare oder Workshops; auch administrative Aufgaben wie Stundenpläne und Konferenzen stehen an, wobei die ersten und letzten Wochen oft für Schulorganisation genutzt werden. Viele Lehrer arbeiten jedoch auch an persönlichen Dingen, die während des Schuljahres liegen bleiben, wie Reisen, Hobbys oder Arzttermine, um den Ausgleich zu schaffen. 

Was besagt die 70/30-Regel im Unterricht?

Die Lernenden übernehmen 70 % des Sprechens und 30 % des Zuhörens .

Die Lernenden, nicht die Lehrenden, müssen im Mittelpunkt stehen und aktiv lernen. Das kann und wird nicht geschehen, wenn Sie den Großteil des Gesprächs führen und die Lernenden den Großteil des Zuhörens übernehmen.

Kann man als Lehrer außerhalb der Ferien Urlaub nehmen?

Nein, als Lehrer nimmt man Urlaub grundsätzlich in den Schulferien, da die Ferienzeit nicht automatisch Urlaub ist, sondern für schulische Aufgaben genutzt wird; Urlaub außerhalb der Ferien ist nur in Ausnahmef Fällen, wie bei Krankheit, die den Ferienurlaub verhindert, oder für genehmigten Sonderurlaub (z.B. bei persönlichen Anlässen, Weiterbildung), möglich, aber nur nach Genehmigung durch die Schulleitung und unter Beachtung der 30 jährlichen Urlaubstage.
 

Haben Lehrer eine 40-Stunden-Woche?

Eine Vollzeitlehrkraft (Beamte / Angestellte) arbeitet auf der Basis der 40 Stundenwoche 1770 Zeitstunden pro Jahr. Im Rahmen des Hamburger-Lehrerarbeitszeitmodells geht die Schulbehörde von durchschnittlich 38 Unterrichtswochen pro Schuljahr aus.

Was besagt die 80/20-Regel für die Redezeit von Lehrern?

Natürlich ist jedes Klassenzimmer anders und nicht alle Klassen haben das gleiche Ziel, aber als Faustregel gilt, dass Lehrer 20-30 % der Unterrichtszeit sprechen sollten und die Schüler 70-80 % der Unterrichtszeit sprechen sollten.

Wie stressig ist das Referendariat?

Das Referendariat ist extrem stressig, da es eine hohe Belastung durch viele Aufgaben (Unterrichtsvorbereitung, Lehrproben, Hausarbeiten), ständige Leistungsbewertung und wenig Freizeit mit sich bringt, was zu psychischem Druck führt und oft zu Burnout oder sogar zum Abbruch der Ausbildung führen kann. Die Intensität hängt stark von Faktoren wie Bundesland, Schule und persönlicher Resilienz ab, aber der allgemeine Konsens ist, dass es eine fordernde "Härtetest"-Phase ist, in der viele das Gefühl haben, an ihre Grenzen zu stoßen. 

Sind Lehrer Topverdiener?

Der Verdienst der meisten als Lehrer:in Beschäftigten in Deutschland liegt im kununu Gehaltscheck zwischen 44.160 € und 53.520 €. Als Topverdiener:in können Lehrer:innen ein Jahresgehalt von bis zu 81.600 € brutto erreichen.

Werden Lehrer durch KI ersetzt, ja oder nein?

Nein . KI kann weder die Anforderungen der gesetzlichen Aufsicht erfüllen noch die Beziehungen und die Echtzeit-Urteilsbildung bieten, die im Unterricht notwendig sind. Sie hilft bei Aufgaben; die Lehrkräfte leiten den Lernprozess.