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Kann man Falschparker fotografieren?

Gefragt von: Helena Forster  |  Letzte Aktualisierung: 26. September 2026
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Ja, man darf Falschparker fotografieren, um sie bei den Behörden anzuzeigen, da dies ein "berechtigtes Interesse" zur Strafverfolgung darstellt, aber es gelten strenge Regeln: Keine Personen fotografieren, auf Datenminimierung achten (keine unbeteiligten Dritten oder Kennzeichen anderer Autos zeigen) und das Foto nicht in sozialen Medien verbreiten, da Kennzeichen personenbezogene Daten sind und die DSGVO gilt.

Ist es erlaubt, Falschparker zu fotografieren?

Grundsätzlich ist es erlaubt, Falschparker zu fotografieren und die Bilder an die Polizei zu schicken. Die Datenschutz-Grundverordnung lässt das zu, wenn ein berechtigtes Interesse vorliegt, etwa die Sicherung eines möglichen Beweises.

Ist es strafbar, fremde Autos zu fotografieren?

Das Fotografieren fremder Autos ist grundsätzlich erlaubt, solange es sich um eine öffentliche Situation handelt und keine Personen im Fokus stehen, aber das Fotografieren von Kennzeichen zur Veröffentlichung oder das gezielte Abbilden von Personen kann strafbar sein, je nach Zweck und Veröffentlichung; Strafen drohen bei Verletzung des Persönlichkeitsrechts (§ 201a StGB) oder Verstößen gegen die DSGVO, was zu Geldstrafen bis 2 Jahren Haft oder Bußgeldern führen kann, wobei die Rechtsprechung bei Falschparkermeldungen uneinheitlich ist, aber die Veröffentlichung mit Anpranger-Absicht problematisch ist. 

Sind private Fotos zum Beweis von Ordnungswidrigkeiten erlaubt?

Nein, private Fotos zum Beweis von Ordnungswidrigkeiten sind grundsätzlich nicht erlaubt, da sie meist gegen das Recht am eigenen Bild verstoßen, es sei denn, der Fotograf ist selbst Opfer der Handlung (z.B. beim Falschparken) und es liegt ein überwiegendes Interesse vor, dann können sie in Einzelfällen verwertbar sein, aber eine Veröffentlichung ist tabu und die Verfolgung obliegt den Behörden. Heimliche Aufnahmen sind riskant und können rechtliche Folgen haben, die teurer sind als die eigentliche Ordnungswidrigkeit.
 

Kann ich als Privatperson einen Falschparker anzeigen?

Laut eines Gerichtsurteils des Verwaltungsgerichts Ansbach (Bayern) dürfen Privatpersonen Falschparker beim Ordnungsamt melden.

Falschparker fotografieren und anzeigen? - Das kann nach hinten losgehen! | ADAC | Recht? Logisch!

29 verwandte Fragen gefunden

Was kostet eine Anzeige wegen falsch Parken?

Kosten bis zu 726 Euro

Bei verkehrsbehinderndem Parken liegt der Strafrahmen zwischen 36 und 108 Euro. Bei schweren Vergehen wie etwa dem Parken auf Behindertenparkplätzen können die Kosten sogar bei bis zu 726 Euro liegen.

Ist es erlaubt, ein Kfz-Kennzeichen zu fotografieren?

Ja, man darf Kennzeichen fotografieren, aber die Veröffentlichung ist nur unter bestimmten Bedingungen erlaubt: Für private Zwecke (z.B. Erinnerung an einen Verkehrsfrevel) ist es okay, solange es nicht öffentlich geteilt wird; bei Veröffentlichung muss man die Persönlichkeitsrechte des Fahrzeughalters wahren, was meist bedeutet, das Kennzeichen zu verpixeln, besonders wenn es um die Identifizierung des Halters geht (z.B. bei Falschparkern). 

Was darf nicht fotografiert werden?

Sicherheitsrelevante Einrichtungen: Es ist verboten, militärische Einrichtungen, Polizeistationen, Flughäfen oder andere sicherheitsrelevante Orte zu fotografieren, da dies als Bedrohung für die nationale Sicherheit angesehen werden kann.

Kann ein Foto als Beweismittel verwendet werden?

(2) Ein beglaubigtes Foto eines Verstorbenen oder einer Verletzung ist nach Ermessen des Gerichts zulässig, wenn es dazu geeignet ist, einen strittigen oder wesentlichen Sachverhalt zu beweisen oder zu widerlegen, andere relevante Beweismittel zu veranschaulichen oder zu erläutern oder andere vorgelegte oder noch vorzulegende Beweismittel zu bestätigen oder zu widerlegen, und wenn sein Beweiswert ...

Wann sind Bildaufnahmen ohne Einwilligung der Person zulässig?

Das Fotografieren einer Person im öffentlichen Raum ohne deren Zustimmung ist nicht strafbar, wenn nicht besondere Umstände wie etwa eine hilflose Lage hinzukommen (§ 201a StGB). Es liegt auch kein Verstoß gegen das Urheberrecht vor, wenn keine wirtschaftliche Verwertung oder Verbreitung beabsichtigt ist (§ 22 KUG).

Kann ich jemanden anzeigen, wenn er mein Auto fotografiert?

Falschparker fotografieren und anzeigen ist zulässig

Das Verwaltungsgericht Ansbach entschied, bei dem Vorgehen der beiden Männer handele sich um eine rechtmäßige Datenverarbeitung und nicht um einen Verstoß gegen den Datenschutz.

Ist es legal, Autos zu fotografieren?

Ja, man darf Autos fotografieren, auch mit Kennzeichen, solange es für private Zwecke geschieht (z.B. Falschparker melden) und nicht öffentlich gemacht wird; bei Veröffentlichungen muss man das Recht am eigenen Bild und Datenschutz beachten, oft müssen Kennzeichen verpixelt werden, um Verstöße gegen die DSGVO zu vermeiden. Das Fotografieren von Autos ist grundsätzlich erlaubt, aber die Weitergabe und Veröffentlichung unterliegt strengeren Regeln. 

Was tun, wenn man ungewollt fotografiert wird?

Wenn jemand gegen seinen Willen abgelichtet worden ist, kann er gegen die Verbreitung zunächst (auch vorbeugend) auf Unterlassung klagen, und die Herausgabe oder Vernichtung bzw. Löschung des Bildmaterials fordern. Verstöße gegen § 201a StGB werden mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu 2 Jahren geahndet.

Ist es verboten, fremde Autos zu fotografieren?

Das Fotografieren fremder Autos ist grundsätzlich erlaubt, solange es sich um eine öffentliche Situation handelt und keine Personen im Fokus stehen, aber das Fotografieren von Kennzeichen zur Veröffentlichung oder das gezielte Abbilden von Personen kann strafbar sein, je nach Zweck und Veröffentlichung; Strafen drohen bei Verletzung des Persönlichkeitsrechts (§ 201a StGB) oder Verstößen gegen die DSGVO, was zu Geldstrafen bis 2 Jahren Haft oder Bußgeldern führen kann, wobei die Rechtsprechung bei Falschparkermeldungen uneinheitlich ist, aber die Veröffentlichung mit Anpranger-Absicht problematisch ist. 

Kann ich jemanden anzeigen, wenn er mich fotografiert?

Ja, man kann jemanden anzeigen, wenn man unerlaubt fotografiert wird, besonders wenn die Bilder ohne Einverständnis veröffentlicht werden, da dies das Recht am eigenen Bild verletzt, was strafbar sein kann (§§ 22, 23 KunstUrhG, § 201a StGB) und zu Geld- oder Freiheitsstrafen führen kann, insbesondere bei heimlichen Aufnahmen in geschützten Räumen oder bei Missachtung der Privatsphäre. Die Polizei ist oft der richtige Ansprechpartner für eine Strafanzeige, auch wenn es manchmal zivilrechtliche Wege gibt, das Recht selbst durchzusetzen. 

Was darf das Ordnungsamt nicht?

Darf das Ordnungsamt Sie z.B. blitzen oder Autos anhalten? Hierfür gibt es eine einfache Regel: Das Ordnungsamt ist grundsätzlich nur für die Überwachung des ruhenden Verkehrs zuständig. Es kann also Falschparker ahnden, aber nicht fahrende Fahrzeuge aus dem Verkehr ziehen oder Radarfallen aufstellen.

Wo ist es erlaubt, ohne Einwilligung zu fotografieren?

Als Faustregel gilt: Fotografiert werden darf nur das, was von der Straße aus zu sehen ist. Für Innenräume von Gebäuden benötigt man also stets eine Genehmigung, wenn man die Fotos anschließend veröffentlichen möchte.

Was ist die beste Beweisregel für Fotografien?

Die Regel des besten Beweismittels findet Anwendung, wenn eine Partei den Inhalt eines Schriftstücks, einer Tonaufnahme oder eines Fotos in einem Gerichtsverfahren zulassen möchte, das Original jedoch nicht verfügbar ist . In diesem Fall muss die Partei einen triftigen Grund dafür angeben.

Wann sind Beweisfotos erlaubt?

Sein Inhalt: Bilder einer Person dürfen nur mit deren Zustimmung verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden. Dabei fällt unter “Verbreitung” ganz eindeutig auch die Weitergabe an Behörden oder Gerichte. Ein Verstoß gegen das Kunsturheberrechtsgesetz stellt eine Straftat dar.

Wann ist Fotografieren strafbar?

Wann genau wird das Fotografieren zur Straftat gemäß § 201a StGB? Das Fotografieren wird dann zur Straftat, wenn es heimlich und ohne die Zustimmung der betroffenen Person in einem rechtlich als geschützt anzusehenden Raum erfolgt.

Ist es erlaubt, private Grundstücke zu Fotografieren?

Private Gebäude und Grundstücke

Einwilligung des Eigentümers: Das Fotografieren von privaten Gebäuden und Grundstücken ohne Zustimmung desEigentümers ist grundsätzlich untersagt. Sie benötigen die Einwilligung des Eigentümers, um rechtlich abgesichert zu sein.

Warum darf man in Schlössern nicht Fotografieren?

Bei Sehenswürdigkeiten mit engen Raumverhältnissen ist meist das Fotografieren nicht erlaubt. Die Schlösserverwaltung gibt hier als Begründung an, dass die fotografierenden Personen in den engen Räumen häufig nur schwer eine geeignete Position für ihre Aufnahmen finden könnten.

Warum ist die Zahl 28 auf dem Nummernschild verboten?

Die Zahl 28 ist auf deutschen Kfz-Kennzeichen oft verboten, weil sie in rechtsextremen Kreisen als Code für die verbotene Organisation "Blut und Ehre" (B steht für den 2. Buchstaben, H für den 8. Buchstaben im Alphabet) verwendet wird, ähnlich wie 18 (Adolf Hitler) und 88 (Heil Hitler), und somit zur Verbreitung extremistischer Ideologie beiträgt. Viele Zulassungsstellen sperren diese und ähnliche Kombinationen, um die öffentliche Ordnung zu schützen und die Nutzung solcher Codes zu unterbinden, auch wenn dies oft nur eine freiwillige Praxis und nicht gesetzlich festgeschrieben ist. 

Kann ich jemanden anzeigen, der mein Auto fotografiert?

Sie können einen Rechtsverstoß im Verkehr immer anzeigen. Ob dieser jedoch von den Behörden verfolgt wird, liegt in deren Hand. Auch ein Richter wird das Interesse der Öffentlichkeit gegenüber dem Aufwand der Verfolgung abwägen.

Ist es erlaubt, ein Kfz-Kennzeichen öffentlich zu posten?

Das öffentliche Posten von Kennzeichen ist rechtlich eine Grauzone und oft heikel, da sie personenbezogene Daten sind (DSGVO) und die Persönlichkeitsrechte des Halters verletzen können, besonders wenn der Zweck die Identifizierung ist (z.B. bei Falschparkern), was meist unzulässig ist; rein zufällig sichtbare Kennzeichen auf Bildern von Fahrzeugen oder Orten können jedoch eher akzeptabel sein, aber es hängt stark vom Einzelfall und dem Zweck der Veröffentlichung ab.