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Kann man die Gürtelrose trotz Impfung bekommen?

Gefragt von: Herr Ulrich Stahl  |  Letzte Aktualisierung: 11. September 2026
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Ja, man kann auch trotz Impfung Gürtelrose (Herpes zoster) bekommen, aber das Risiko wird deutlich reduziert und der Verlauf ist oft milder, mit geringerem Risiko für Langzeitschmerzen. Die Impfung schützt nicht zu 100 %, aber sie ist sehr wirksam (rund 90% bei Totimpfstoffen), selbst wenn man schon einmal Gürtelrose hatte oder Windpocken hatte, ohne es zu wissen, denn die Impfung minimiert das Risiko für erneute Erkrankungen und schwere Komplikationen.

Kann man Gürtelrose bekommen, auch wenn man geimpft ist?

Ja, man kann auch nach einer Impfung gegen Gürtelrose (Herpes Zoster) erkranken, aber das Risiko ist deutlich geringer und die Krankheit verläuft meist leichter, mit weniger starken Nervenschmerzen. Die Impfung bietet keinen 100%igen Schutz, aber eine sehr hohe Wirksamkeit, insbesondere gegen schwere Verläufe und die schmerzhaften Nervenschmerzen (postherpetische Neuralgie).
 

Warum habe ich trotz Impfung Gürtelrose bekommen?

Auch wenn die Impfung zu über 90 % wirksam ist, bietet sie keine Garantie. Manche Menschen, insbesondere solche mit einem geschwächten Immunsystem, können trotz Impfung an Gürtelrose erkranken . Dazu gehören beispielsweise Erwachsene mit Krebs, HIV oder anderen Erkrankungen, die das Immunsystem beeinträchtigen.

Wie lange schützt eine Impfung gegen Gürtelrose?

Eine Gürtelrose-Impfung mit dem modernen Totimpfstoff bietet langfristigen Schutz, der nach 10 Jahren noch bei über 70 % liegt und voraussichtlich noch länger anhält; Auffrischungen sind derzeit noch nicht empfohlen, aber die Forschung läuft, wobei die Wirksamkeit mit der Zeit leicht abnehmen kann, aber über mindestens ein Jahrzehnt hoch bleibt. 

Wie oft kann man Gürtelrose trotz Impfung bekommen?

Die meisten Menschen sind zwar glücklicherweise nur einmal betroffen, doch etwa jeder 10. Gürtelrosepatient erkrankt ein zweites Mal (Rezidiv). Und von diesen bekommt jeder 4. anschließend nochmals eine Gürtelrose.

Impfung schützt vor Gürtelrose

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Warum sollte man nach einer Gürtelroseerkrankung ein Jahr mit der Impfung warten?

Wenn Sie bereits Gürtelrose hatten, kann Shingrix helfen, zukünftige Ausbrüche zu verhindern. Es gibt keine festgelegte Wartezeit nach einer Gürtelrose-Erkrankung, bevor Sie Shingrix erhalten können. Generell sollten Sie jedoch sicherstellen, dass der Gürtelrose-Ausschlag vollständig abgeklungen ist, bevor Sie sich impfen lassen.

Wo tritt Gürtelrose als erstes auf?

Gürtelrose (Herpes Zoster) beginnt meist mit brennenden Schmerzen und Kribbeln, oft am Brustkorb oder Rumpf. Diese Symptome werden von einem gürtelförmigen Hautausschlag mit flüssigkeitsgefüllten Bläschen begleitet, der sich auf eine Körperhälfte beschränkt und entlang eines Nervenstrangs verläuft, aber auch Hals, Gesicht (besonders um Auge und Nase) oder Extremitäten treffen kann. 

Wie fühlt sich Gürtelrose im Anfangsstadium an?

Gürtelrose beginnt oft mit unspezifischen Vorboten wie Brennen, Kribbeln, Jucken oder starken Schmerzen in einem bestimmten Hautbereich, begleitet von Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen oder leichtem Fieber, bevor nach einigen Tagen der typische einseitige, gürtelförmige Hautausschlag mit roten Flecken und Bläschen entsteht. Diese Symptome breiten sich entlang eines Nervs aus, meist am Rumpf oder Gesicht, und die Bläschen verkrusten später. 

Wo tut es weh bei Gürtelrose?

Gürtelrose verursacht Schmerzen meist gürtelförmig im Bereich des Brustkorbs oder Bauches, entlang eines Nervs, oft begleitet von Brennen, Stechen, Juckreiz und später Bläschen, die sich verkrusten. Schmerzen können auch am Rücken, Nacken, Armen, Beinen, Gesicht (Auge, Stirn) und Ohren auftreten, oft zuerst als Missempfindung, bevor der Ausschlag sichtbar wird. Der Schmerz kann stark sein und zieht sich entlang des betroffenen Nervs.
 

Was sind die frühen Warnzeichen für Gürtelrose?

Schmerzen, Brennen oder Kribbeln . Berührungsempfindlichkeit. Ein roter Ausschlag, der einige Tage nach den Schmerzen auftritt.

Welche Medikamente können Gürtelrose auslösen?

Statine können Ihr Risiko erhöhen

Studien zeigen, dass Menschen, die cholesterinsenkende Statine einnehmen, ein höheres Risiko haben, an Gürtelrose zu erkranken. „Ein möglicher Grund dafür“, so Dr. Cohen, „ist, dass Statine das Immunsystem beeinflussen können.“ Da es keine Studien zu Gürtelrose bei Menschen unter 50 Jahren gibt, die Statine einnehmen, …

Wie kann man sein Immunsystem nach einer Gürtelrose wieder aufbauen?

Stärken Sie Ihr Immunsystem mit einer gesunden Ernährung.

Konzentrieren Sie sich auf diese nährstoffreichen Lebensmittel: Vitamin C: Orangen, Grapefruits und andere Zitrusfrüchte. Zink: Blattgemüse, Nüsse und Samen. Vitamin E: Mandeln, Sonnenblumenkerne und Spinat.

Wie viel Prozent der über 60-Jährigen bekommen Gürtelrose?

Mehr als 95 Prozent der Personen ab 60 Jahren hatten bereits Windpocken und tragen dadurch das Virus in sich. Eine von drei Personen erkrankt im Laufe des Lebens an Gürtelrose. Höheres Alter und chronische Erkrankungen sind dabei wesentliche Risikofaktoren.

Was sollte man bei Gürtelrose nicht tun?

Bei Gürtelrose sollte man die Bläschen nicht aufkratzen oder öffnen, keinen engen Kontakt zu immungeschwächten Personen, Schwangeren und Kindern haben, intensive Sonneneinstrahlung und starke körperliche Anstrengung meiden und die betroffenen Hautstellen abdecken, bis sie verkrustet sind, um die Ansteckung mit dem Windpockenvirus (Varizella-Zoster-Virus) zu verhindern. Auch auf Alkohol und bestimmte Lebensmittelzusätze sollte man verzichten und sich gut schonen. 

Wie sieht Gürtelrose im Frühstadium aus?

Gürtelrose (Herpes Zoster) sieht aus wie ein schmerzhafter, gürtelförmiger Ausschlag aus geröteten Flecken mit flüssigkeitsgefüllten Bläschen, die dem Verlauf eines Nervs folgen, meist einseitig am Rumpf oder im Gesicht, oft begleitet von Brennen, Kribbeln und Schmerzen, die schon vor dem Ausschlag auftreten können, bevor die Bläschen platzen und verkrusten.
 

Wie teste ich, ob ich Gürtelrose habe?

Ein Gürtelrose-Test ist meist eine Blickdiagnose durch den Arzt anhand des typischen brennenden Schmerzes und des bandartigen Hautausschlags mit Bläschen, oft ohne Labor nötig. Bei Unklarheit oder fehlendem Ausschlag helfen Laboruntersuchungen (Bluttest auf Antikörper) oder ein spezifischer PCR-Test auf das Virus aus Bläschenflüssigkeit oder Blut, um die Diagnose zu bestätigen.
 

Wie verläuft Gürtelrose trotz Impfung?

Trotz Impfung kann Gürtelrose (Herpes Zoster) auftreten, aber der Verlauf ist meist deutlich milder mit weniger starken Nervenschmerzen (Post-Zoster-Neuralgie). Die Impfung bietet keinen 100%igen Schutz, aber eine sehr hohe Wirksamkeit (über 90%). Sollte es dennoch zu einem Ausbruch kommen, verläuft die Krankheit mit geringerem Risiko für schwere Komplikationen wie Sehverlust, Lähmungen oder Schlaganfall, da die Immunantwort durch die Impfung besser ist.
 

Wie lange vorher kündigt sich eine Gürtelrose an?

Im Bereich der schmerzenden Hautpartie entwickeln sich zeitgleich mit den ersten Schmerzen oder bis zu 7 Tage später rötliche Hautausschläge (Flecken, Papeln), die sich alsbald in flüssigkeitsgefüllte Bläschen umwandeln. Sie stehen typischer Weise in kleinen Gruppen zusammen.

Welchen Ausschlag kann man mit Gürtelrose verwechseln?

„Der Herpes zoster – deutsch Gürtelrose – weist kleine Bläschen auf, die Haut ist hochrot. “ Diese Bläschen sitzen dicht gruppiert nebeneinander und enthalten Flüssigkeit. Die Schuppenflechte, also die Psoriasis, zeichnet sich hingegen durch eine Hautschuppung auf rötlichem Grund aus.

Wie macht sich eine versteckte Gürtelrose bemerkbar?

Versteckte Gürtelrose (Zoster sine herpete) äußert sich durch Schmerzen, Kribbeln, Juckreiz oder Taubheit an einer Körperseite, oft begleitet von Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Fieber – ohne den typischen Hautausschlag mit Bläschen. Diese frühen, unspezifischen Symptome ähneln Grippefolgen, erschweren die Diagnose, aber auch ohne Ausschlag sind die Schmerzen ein starker Hinweis auf die Gürtelrose. 

Was passiert, wenn man mit Gürtelrose nicht zum Arzt geht?

Wenn man bei Gürtelrose (Herpes Zoster) nicht zum Arzt geht, riskiert man lang anhaltende Nervenschmerzen (Post-Zoster-Neuralgie), die auch nach dem Abklingen des Ausschlags bestehen bleiben können, sowie ernstere Komplikationen wie Seh- oder Hörverlust, Gesichtslähmungen, Hirnhautentzündungen oder sogar eine lebensbedrohliche Ausbreitung der Infektion, insbesondere bei geschwächtem Immunsystem oder Befall von Gesicht/Auge/Ohr. Eine schnelle Diagnose und Behandlung mit antiviralen Medikamenten und Schmerzmitteln ist wichtig, um Folgeschäden zu verhindern.
 

Wie lange ist man nach einer Gürtelrose-Impfung geschützt?

Der Impfschutz gegen Gürtelrose hält mit dem modernen Totimpfstoff (Shingrix) mindestens 10 Jahre an, wobei die Wirksamkeit mit der Zeit leicht abnimmt (z.B. von ca. 97% auf 73% nach 10 Jahren), was aber immer noch ein sehr guter Schutz ist; aktuell gibt es keine offiziellen Empfehlungen für eine Auffrischimpfung, aber es wird angenommen, dass eine Auffrischung nach etwa 10 Jahren sinnvoll sein könnte, besonders bei Risikogruppen.
 

Kann man sich zweimal gegen Gürtelrose impfen lassen?

Ja, die moderne Gürtelrose-Impfung (mit dem Totimpfstoff) besteht aus zwei Dosen, die im Abstand von mindestens 2 bis maximal 6 Monaten verabreicht werden, um einen vollständigen und langanhaltenden Schutz zu gewährleisten; eine verspätete zweite Dosis ist möglich und schränkt den Schutz nicht ein, sollte aber schnellstmöglich nachgeholt werden, so das RKI (Robert Koch-Institut) auf der Website des Infektionsschutz.de, die Deutsche Apotheker Zeitung, die Nationale Lenkungsgruppe Impfen (Nali) und die Impfakademie. Es gibt keine offiziellen Empfehlungen für Auffrischimpfungen, da der Schutz voraussichtlich mindestens 10 Jahre anhält. 

Welche Kontraindikationen gibt es für Shingrix?

Shingrix: Zu den Kontraindikationen zählen Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder gegen einen der sonstigen Bestandteile. Zostavax: Bekannte Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, einen der sonstigen Bestandteile des Impfstoffs oder einen der in Spuren vorhandenen Rückstände aus der Herstellung (z.

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