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Kann man auch andere Impfungen digitalisieren?

Gefragt von: Klaus-Dieter Lechner  |  Letzte Aktualisierung: 7. Mai 2026
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Ja, andere Impfungen können ebenfalls digitalisiert werden, insbesondere durch Apps wie ImpfPassDE, die den herkömmlichen Impfpass ergänzen, indem Sie manuell alle Einträge übertragen oder vom Arzt bestätigen lassen, um eine vollständige digitale Dokumentation zu erhalten, die auch Erinnerungen an fällige Impfungen bietet und Teil der elektronischen Patientenakte (ePA) werden kann. Ursprünglich für Corona-Impfungen gedacht, wurde die Funktionalität erweitert, um alle Impfungen zu erfassen und zu verwalten.

Kann man seinen Impfpass digitalisieren?

Mit der elektronischen Patientenakte ( ePA ) wird es perspektivisch möglich sein, Daten zu Impfungen, die Versicherte erhalten haben, in einem elektronischen Impfpass digital verfügbar zu haben.

Kann ich meine Impfungen online einsehen?

Man kann seine Impfungen über das ELGA -Portal im eImpfpass einsehen und ausdrucken.

Sind Impfungen irgendwo gespeichert?

Denn alle Informationen rund um die bereits durchgeführten Impfungen sind nur dort komplett festgehalten. Jeder Arzt bzw. jede Ärztin hat nur eine Übersicht über die selbst durchgeführten Impfungen. Er oder sie ist verpflichtet, medizinische Maßnahmen zehn Jahre lang aufzubewahren.

Wie digitalisiere ich meinen Impfpass?

Die digitalen Nachweise enthalten neben dem Namen und dem Geburtsdatum der Person Informationen zum Impfzeitpunkt sowie zum Impfstoff. Die Apotheken entnehmen diese Daten dem Personalausweis sowie dem gelben Impfpass und tragen sie in ein System ein. Das Impfzertifikat wird dann in Form eines QR-Codes erstellt.

Corona-Pandemie: Digitaler Nachweis für Impfungen gefordert

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Ist es möglich, einem elektronischen Impfausweis zu widersprechen?

Hat jeder automatisch einen digitalen Impfpass? Nein. Jeder gesetzlich Krankenversicherte kann der Anlage einer elektronischen Patientenakte und damit auch einem digitalen Impfpass bei seiner Krankenkasse widersprechen. Die elektronische Patientenakte wird dann entweder erst gar nicht angelegt oder ganz gelöscht.

Welche Impfungen werden im digitalen Impfpass eingetragen?

Ein digitaler Impfpass für alle Impfungen wird durch die elektronische Patientenakte (ePA) realisiert, die schrittweise aufgebaut wird und auch den Impfpass integriert, während spezielle Apps wie ImpfPassDE bereits heute eine umfassende Verwaltung (inkl. Corona, Masern etc.) mit Erinnerungsfunktion bieten. Sie erhalten den digitalen Nachweis für COVID-Impfungen über den QR-Code von Arztpraxis oder Apotheke. Für andere Impfungen können Sie beim Arzt eine Nachregistrierung veranlassen oder die ePA nutzen, die Impfungen wie Grippe, HPV, Affenpocken etc. verpflichtend erfasst.
 

Wo sehe ich, welche Impfungen ich habe?

Im e-Impfpass werden - wie beim klassischen Impfpass - alle Impfungen eingetragen, die eine Person erhalten hat. Man kann seine Impfungen im e-Impfpass über das ELGA-Portal einsehen.

Was tun, wenn das Impfbuch verloren ist?

Auch das Impfzentrum kann Ihnen eine Impfbescheinigung ausstellen. Später kann ein Arzt oder eine Ärztin anhand der Bescheinigung die Immunisierung im Impfpass nachtragen. Beim Hausarzt oder bei der Hausärztin können Sie sich auch einen neuen Impfpass ausstellen lassen.

Welche App kann ich verwenden, um meinen digitalen Impfausweis zu verwalten?

Ein digitaler Impfpass (DIP) wird meist über Apps wie die CovPass-App oder Apps von Drittanbietern (z.B. ImpfPassDE) verwaltet, um Impfungen (auch COVID-19) sicher zu speichern, zu verwalten und als fälschungssicheres Zertifikat (QR-Code) vorzuzeigen, oft in Verbindung mit Arztpraxen für nahtlosen Datenaustausch und Erinnerungen an Nachimpfungen. Diese Apps nutzen das europäische System und sind für iOS und Android verfügbar.
 

Sind Impfungen registriert?

Auch wenn Sie Ihren Impfausweis verloren haben, können Sie viele der bereits erhaltenen Impfungen problemlos im neuen Impfausweis nachtragen lassen. Denn Impfungen werden in die Patientenakte eingetragen und dort mindestens zehn Jahre aufbewahrt.

Kann ich die elektronische Patientenakte auch ohne App nutzen?

Kann ich die ePA auch ohne die App nutzen? Ja. Auch ohne App können Versicherte eine ePA für alle haben, sodass im Fall einer Behandlung die betreffenden Ärztinnen und Ärzte, das Krankenhaus oder die Apotheke sowohl Daten in die ePA einstellen als auch vorhandene Daten einsehen können.

Wie kann ich herausfinden, gegen was ich geimpft bin?

Der Impfpass gibt einen Überblick darüber, welche Impfungen jemand bereits erhalten hat. Dadurch kann die Ärztin oder der Arzt überprüfen, welche weiteren Impfungen zu welchem Zeitpunkt verabreicht oder aufgefrischt werden sollen. Den Impfstatus kann man auch selbst prüfen.

Werden Impfungen bei der Krankenkasse gespeichert?

Nachweis. Auch TK-App speichert Impfzertifikate. QR-Codes, die nach einer Impfung erstellt werden, können Versicherte der Techniker Krankenkasse (TK) nun auch über die App der TK einscannen und speichern. Die Kasse kann nach eigenen Angaben nicht auf die Daten zugreifen.

Wann kann ich den e-Impfpass erhalten?

Eine elektronische Patientenakte, kurz ePA, können alle gesetzlich Versicherten seit dem 1. Januar 2021 von ihrer Krankenkasse erhalten.

Wo sind meine Impfungen gespeichert?

Den Impfstatus immer im Blick

Alle diese Informationen und viele zusätzliche Informationen finden Sie in Ihrem Impfausweis. Es ist der Nachweis, welche und wann Sie Ihre Impfungen erhalten haben. Zusätzlich können Sie nachvollziehen welche Impfungen aufgefrischt werden müssen.

Wie kann ich meinen Impfstatus bestimmen?

Um den Titer zu bestimmen ist eine Blutabnahme durch eine Ärzt:in erforderlich, das Blut wird anschließend in einem Labor auf die Konzentration der Antikörper im Blut untersucht. Der Titer ist ein Maß, das aussagt, ob noch ein Impfschutz gegeben ist oder nicht.

Woher weiß ich, ob ich gegen Masern geimpft bin?

Um zu wissen, ob Sie gegen Masern geimpft sind, prüfen Sie Ihren Impfausweis (gelbes Heft) auf Einträge für Masern (oft als MMR für Masern, Mumps, Röteln), das Gelbe Kinderuntersuchungsheft, oder lassen Sie Ihren Impfstatus bei einem Arzt nachschauen; alternativ kann eine Blutuntersuchung (Titerbestimmung) Ihre Immunität bestätigen, falls keine Dokumente vorliegen. 

Wo bekomme ich die gratis HPV-Impfung?

Die HPV-Impfung erhält man: Bei vielen niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten. An vielen öffentlichen Impfstellen (Bezirkshauptmannschaften, Magistrate, Bezirksämter)

Welche Impfungen stehen an?

Empfohlene Impfungen für Kinder im Überblick

  • Coronavirus SARS-CoV-2.
  • Diphtherie.
  • FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)
  • Grippe (Influenza)
  • Hepatitis B.
  • Hib (Haemophilus influenzae b)
  • HPV (Humane Papillomviren)
  • Keuchhusten (Pertussis)

Wie bekomme ich eine HPV-Impfung?

Lass dich von deiner Ärztin/deinem Arzt zur HPV-Impfung beraten. Dort erhältst du üblicherweise ein Privatrezept für den Impfstoff. In der Apotheke erhältst und bezahlst du den Impfstoff. Nun kann dich deine Ärztin/dein Arzt impfen.

Welche Impfungen sind im elektronischen Impfpass möglich?

Dieses Dashboard zeigt die Anzahl der im e-Impfpass dokumentierten Impfungen gegen COVID-19, Influenza (echte Grippe), Gürtelrose (Herpes zoster) und Pneumokokken. Dargestellt werden Impfungen gegen COVID-19 und Influenza, welche laut Dokumentation ab dem 01.09.2023 verabreicht wurden.

Welche Impfungen müssen in den Impfpass eingetragen werden?

Zu den Standardimpfungen zählen zum Beispiel Impfungen gegen Mumps, Masern und Röteln oder gegen Wundstarrkrampf, Keuchhusten und Diphterie. Für Impfungen gegen die Grippe (Influenza) gibt es im Impfausweis oft einen zusätzlichen Abschnitt. Gegebenenfalls gibt es danach einen Vermerk zur Tuberkulose -Impfung.

Welche App kann ich für den digitalen Impfpass verwenden?

Ein digitaler Impfpass (DIP) wird meist über Apps wie die CovPass-App oder Apps von Drittanbietern (z.B. ImpfPassDE) verwaltet, um Impfungen (auch COVID-19) sicher zu speichern, zu verwalten und als fälschungssicheres Zertifikat (QR-Code) vorzuzeigen, oft in Verbindung mit Arztpraxen für nahtlosen Datenaustausch und Erinnerungen an Nachimpfungen. Diese Apps nutzen das europäische System und sind für iOS und Android verfügbar.
 

Welche Nachteile hat die elektronische Patientenakte?

Nachteile der elektronischen Patientenakte (ePA) sind vor allem Datenschutzbedenken (Sicherheitslücken, Missbrauch), mangelnde Nutzerfreundlichkeit (komplizierte Steuerung, digitale Spaltung bei Älteren/Technikfernen) und Kontrollverlust (schwierige gezielte Freigabe einzelner Dokumente, Datenweitergabe an Forschung). Auch die fehlende Vollständigkeit (wenn Patienten Daten löschen) und die Probleme bei der technischen Umsetzung (Störanfälligkeit) werden kritisiert.