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Kann Lavendel Wehen auslösen?

Gefragt von: Herr Ortwin Kröger  |  Letzte Aktualisierung: 5. Juni 2026
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Lavendel gilt nicht als direkt wehenfördernd, sondern wirkt vor allem beruhigend, schmerzlindernd und entspannend während der Schwangerschaft und Geburt. Er hilft gegen Unruhe und Angst, kann aber auch die Wehenarbeit durch Entspannung unterstützen und möglicherweise die Geburtsdauer verkürzen. Lavendel kann als Tee, in Badezusätzen oder als Massageöl (oft mit Kamille gemischt) angewendet werden, aber immer mit Vorsicht und idealerweise nach Rücksprache mit Hebamme oder Arzt.

Ist Lavendel wehenfördernd?

Wirkt Lavendel in der Schwangerschaft wehenfördernd? Im Gegensatz zu manchen anderen Ölen wie z.B. Zimt- oder Nelkenöl wird Lavendel keine direkte wehenfördernde Wirkung zugeschrieben. Vorrangig kann Lavendelöl unter der Geburt aber beruhigend und entkrampfend wirken.

Kann Lavendel Wehen auslösen?

Ätherische Öle können zwar keine Wehen auslösen, aber sie können helfen, Angstzustände, Übelkeit und Schmerzen während der Geburt zu lindern. Selbstverständlich kann Aromatherapie keine notwendigen Medikamente und Schmerzmittel ersetzen, aber sie kann hilfreich sein. Ätherische Öle sind wirkungsvolle Mischungen aus aromatischen Pflanzen.

Welche Düfte sind wehenfördernd?

Wehenfördernde Getränke

Schwangerschaftswoche können Sie diese wehenfördernden Tees trinken: Eisenkraut (Verveine, Zitronenverbene), Eisenwurz, Salbei, Zimtstangen, Brombeerblätter, Schafgarbe, Kreuzkümmel, Wermutkraut, Thymian, Frauenmantel, Nelken, Ingwer und Himbeerblätter. Vorsicht!

Warum kein Lavendel in der Schwangerschaft?

Denn Dein Baby kann über Deine Haut mit dem Öl in Berührung kommen. Hochkonzentrierte Öle, so wie auch ätherisches Lavendelöl, sind für Babys sehr gefährlich. Babys und Kleinkinder bis 2 Jahre sollten nicht in Berührung mit ätherischen Ölen kommen – die Wirkstoffe sind zu stark für den kleinen Körper.

Wehen anregen - Das kannst du tun!

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Welche Kräuter lösen Wehen aus?

Wehenfördernde Kräuter sind oft Gewürze wie Zimt, Nelken und Ingwer sowie bestimmte Heilkräuter wie Eisenkraut und Himbeer- oder Brombeerblätter (ab der 34./36. SSW), die als Tee oder in Speisen zubereitet die Gebärmutter stimulieren können, indem sie die Muskulatur lockern, aber die Anwendung muss immer mit Arzt oder Hebamme abgesprochen werden.
 

Ist Lavendelöl im zweiten Trimester der Schwangerschaft sicher?

Auf Grundlage der Ergebnisse dieser Studien kann Lavendelöl zur Linderung von Beschwerden im Zusammenhang mit Stress, Angstzuständen und Schlaflosigkeit eingesetzt werden und somit die Gesundheit und das Wohlbefinden schwangerer Frauen verbessern, insbesondere im zweiten und dritten Trimester der Schwangerschaft.

Was regt zu 100% Wehen an?

Bewegung: Sanfte Bewegungen können Wehen fördern und sogar auslösen! Ein Spaziergang, langsames Yoga oder ein wenig Wohnungsputz kann schon ausreichen, um den Muttermund zu stimulieren, Oxytocin auszuschütten und die Geburt anzuregen.

Welcher Duft löst Wehen aus?

Ätherisches Muskatellersalbeiöl wird aus der Pflanze Salvia sclarea gewonnen. Es hat einen süßen, nussigen Duft und kann Schmerzen, Angst und Anspannung lindern sowie die Wehen beschleunigen.

Was löst definitiv Wehen aus?

Bekannt sind: Zimt, Nelken und Ingwer. Aber auch Majoran, Chili, Kardamom, Oregano, Basilikum und Thymian zählen dazu. Neben dem Himbeerblättertee sind chininhaltige Getränke, wie zum Beispiel Bitter Lemon oder Tonic Water oder auch Kaffee, Cola und Schwarztee durch das enthaltene Koffein wehenfördernd.

Können ätherische Öle Wehen auslösen?

Einige ätherischen Öle fördern die Durchblutung und sind stark anregend, so dass sie vorzeitige Wehen auslösen können. Andere sind sogar teilweise giftig. Auf diese ätherischen Öle solltest Du in der Schwangerschaft verzichten: Anis.

Was löst Lavendel im Körper aus?

Lavendel wirkt beruhigend auf das Nervensystem, hilft bei Stress, Angst und Schlafstörungen, indem er die Kortisolproduktion senkt und die Entspannung fördert. Körperlich kann er Krämpfe lösen, die Durchblutung fördern, Schmerzen lindern und sogar Entzündungen hemmen und die Wundheilung unterstützen, was ihn vielseitig einsetzbar macht (Tee, Öl, Bad).
 

Was ist die 8-8-8-Regel für Lavendel?

Die eigentliche 8:8:8-Regel besagt, dass man englischen Lavendel am 8. August auf 20 cm zurückschneiden soll . Dies erinnert daran, Lavendel frühzeitig und kurz zu schneiden, damit die Basis vor dem Winter genügend Zeit hat, sich zu stärken und die Grundlage für eine dichte, buschige und üppige Blütenpracht im nächsten Jahr zu schaffen.

Hilft Lavendel bei der Geburt?

Lavendel – schmerzlindernd, entzündungshemmend, beruhigend, entspannend, stress- und angstlösend, kann bei Dammschmerzen helfen . Muskatellersalbei – schmerzlindernd, entspannend, kann die Wehen fördern. Bergamotte – zitrusartiger Duft, belebend, entspannend, stress- und angstlösend.

Wie wirkt Lavendel auf Babys?

Für Babys und Kleinkinder ist Lavendel besonders wertvoll. Seine beruhigende Wirkung kann unruhigen Babys helfen, besser zu schlafen, und auch bei Schreikindern eine Erleichterung bieten. Lavendel kann zudem bei Koliken, Zahnungsschmerzen und Hautproblemen eine sanfte Unterstützung sein.

Wo darf man als Schwangere nicht massiert werden?

Vielmehr sollten bei einer Massage nur leichte Streichungen Anwendung finden, beispielsweise am Nacken, an den Schläfen, den Schulterblättern, den Füßen oder Beinen. Das Steißbein sollte dabei immer ausgespart werden, da eine Massage in diesem Bereich frühzeitige Wehen auslösen kann.

Was löst echte Wehen aus?

Wehen werden hauptsächlich durch das Hormon Oxytocin ausgelöst, das durch natürliche Reize wie Bewegung (Spaziergänge), Stimulation (Brustwarzen, Sex durch Oxytocin und Prostaglandine), warme Bäder, Akupunktur oder bestimmte Tees (Himbeerblättertee) gefördert wird, was wiederum die Gebärmutter anregt und den Muttermund weicher macht. Scharfe Gewürze, Massagen und Beckenkreisen können ebenfalls helfen. Wichtig ist immer, auf den eigenen Körper zu hören und Methoden vorher mit Hebamme/Arzt zu besprechen. 

Welche Kräuter lösen Wehen aus?

Kräuter wie Kamille und blauer und schwarzer Kohosh wirken wehenfördernd und stimulieren die Uteruskontraktion (18). Da für Kamille keine Nebenwirkungen berichtet wurden (15, 17, 19–22), wird dieses Kraut traditionell verwendet.

Welcher Duft fördert Wehen?

Sanfte, beruhigende Düfte wie Lavendel oder Sandelholz helfen dir dabei, zu entspannen und die Wehen besser zu verarbeiten. Massageöle: Eine sanfte Bauch- oder Rückenmassage mit ätherischen Ölen während der Geburt kann dir in Absprache mit deiner Hebamme dabei helfen, Schmerzen zu lindern und Wehen zu unterstützen.

Was löst im Körper den Beginn der Wehen aus?

Dies geschieht, wenn Ihre Gebärmutter auf Ihr Baby drückt, dessen Kopf dann auf Ihren Muttermund drückt . Dies und die Freisetzung des Hormons Oxytocin lösen Wehen aus. Die Wehen fühlen sich wahrscheinlich wie körperliche Beschwerden, dumpfe Schmerzen und Druck im Becken, Rücken und Unterleib an.

Kann eine Brustwarzenmassage die Geburt einleiten?

Ja, die Stimulation der Brustwarzen (Brustmassage) kann Wehen auslösen, da sie die Ausschüttung des Hormons Oxytocin fördert, welches Gebärmutterkontraktionen verursacht; dies kann intensiv sein, weshalb die Methode immer mit einer Hebamme oder Ärztin abgesprochen werden sollte, da eine Überstimulation gefährlich sein kann. Typischerweise wird für eine Minute massiert, dann 2-3 Minuten pausiert und wiederholt, um Wehen zu erzeugen.
 

Was löst zu frühe Wehen aus?

Vorzeitige Wehen werden durch eine Kombination aus körperlichen (Infektionen, Überdehnung der Gebärmutter, Gebärmutterhals-Schwäche, Plazentaprobleme, Mehrlinge, Stress) und Lebensstilfaktoren (Rauchen, Alkohol, ungesunde Ernährung) ausgelöst, wobei oft mehrere Ursachen zusammenwirken und auch genetische sowie psychische Belastungen eine Rolle spielen können. Wichtig ist, bei Anzeichen sofort medizinische Hilfe zu suchen, da die genaue Ursache oft unbekannt ist, aber Infektionen, Stress und Überdehnung häufige Auslöser sind. 

Ist Lavendel gut für die Schwangerschaft?

Natürlich darf Lavendel auch in der Schwangerschaft eingesetzt werden: Lavendelöl vermag, als Aromatherapie bei Schlafproblemen und Nervosität zu helfen. Auch Lavendeltee wirkt sich positiv auf das Gemüt aus und kann zusätzlich bei Verdauungsbeschwerden helfen.

Welche ätherischen Öle dürfen Schwangere nicht nehmen?

In der Schwangerschaft sollten stark durchblutungsfördernde, wehenanregende oder potenziell giftige ätherische Öle wie Zimt, Nelke, Salbei, Rosmarin, Anis, Fenchel, Thymian, Oregano, Wacholder, Kampfer und Ysop vermieden werden, da sie Risiken für Mutter und Kind darstellen können. Stattdessen sind für Raumbeduftung oft sichere Öle wie Zitrone oder Lavendel in Maßen erlaubt, aber eine Absprache mit Hebamme oder Arzt ist bei direkter Hautanwendung unerlässlich.
 

Warum Leinöl in der Schwangerschaft?

DHA für eine gesunde Entwicklung

Im Wachstum benötigt das ungeborene Kind insbesondere Omega-3-Fettsäuren. Dabei spielt neben der Alpha-Linolensäure, die in Leinöl in großen Mengen enthalten ist, auch die Docosahexaensäure, kurz DHA, eine wichtige Rolle.

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