Kann GEZ abgeschafft werden?
Gefragt von: Felicitas Winter | Letzte Aktualisierung: 9. Januar 2026sternezahl: 4.4/5 (55 sternebewertungen)
Nein, die GEZ (jetzt Rundfunkbeitrag) kann nicht einfach abgeschafft werden, da sie zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks dient, aber es gibt Möglichkeiten zur Befreiung oder Ermäßigung für Personen mit geringem Einkommen (z.B. Bürgergeld, Grundsicherung) und ein laufendes Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht, das die grundsätzliche Rechtmäßigkeit der Gebühr in Frage stellt und eine grundlegende Neuregelung bedeuten könnte. Solange keine neuen Gesetze oder Gerichtsurteile existieren, bleibt der Beitrag für die meisten Haushalte verpflichtend.
Kann man die GEZ-Gebühren abschaffen?
Wer sich befreien lassen will, muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Menschen, die gewisse Sozialleitungen wie etwa die Grundsicherung im Alter, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, BAföG oder aber Berufsausbildungsbeihilfe beziehen, müssen keine Rundfunkgebühren zahlen.
Wann fällt die GEZ weg?
Wenn Sie bestimmte Sozialleistungen wie zum Beispiel Grundsicherung oder Bürgergeld (früher Arbeitslosengeld II) erhalten, können Sie sich von der Rundfunkbeitragspflicht befreien lassen. Empfänger von Arbeitslosengeld I, Wohngeld oder Übergangsgeld haben keinen Anspruch auf Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht.
Kann man sich verweigern, GEZ zu bezahlen?
Nein, eine generelle Weigerung des Rundfunkbeitrags (früher GEZ) ist rechtlich nicht möglich und führt zu Sanktionen wie Bußgeldern (bis zu 1.000 €) und Zwangsvollstreckung, kann aber durch Befreiung bei Sozialleistungen (z.B. Bürgergeld, Sozialhilfe, BAföG ohne Elternwohnsitz) oder in extrem seltenen Fällen durch Klagen wegen grober Mängel bei der Programmqualität umgangen werden, was aber einen langwierigen Prozess darstellt. Der erste Schritt bei Zahlungsunwilligkeit ist ein fristgerechter Widerspruch gegen den Bescheid, der oft anwaltliche Beratung erfordert, um größere Probleme zu vermeiden.
Sind die GEZ-Gebühren rechtswidrig?
Nein, der Rundfunkbeitrag (früher GEZ) ist grundsätzlich verfassungsgemäß, wie das Bundesverfassungsgericht 2018 und nachfolgende Gerichte bestätigten, nur die doppelte Beitragspflicht für Nebenwohnungen wurde für verfassungswidrig erklärt. Obwohl Kritiker die Abgabe als Zwangsgebühr sehen, gilt sie als rechtens, solange die öffentlich-rechtlichen Sender ihre Programmvielfalt wahren. Klagen sind möglich, aber nur bei Nachweis eines "groben Missverhältnisses" zwischen Beitragslast und Programmqualität, was hohe Hürden darstellt.
I don't pay the GEZ (German public broadcasting license). So you'll save €220 a year, too!
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Ist man verpflichtet, GEZ zu zahlen oder kann man dagegen auch klagen?
Kann man sich rechtlich gegen den Rundfunkbeitrag wehren? Grundsätzlich ja. Der erste Schritt ist dabei der Widerspruch gegen den Beitragsbescheid. Wichtig ist, dass der Widerspruch innerhalb des einen Monats erfolgen muss, bevor der Beitragsbescheid bestandskräftig wird.
Was passiert, wenn ich keine GEZ-Gebühren mehr bezahle?
Wenn Sie den Rundfunkbeitrag (GEZ) nicht zahlen, erhalten Sie zunächst Mahnungen und Zahlungsaufforderungen, gefolgt von einem Festsetzungsbescheid, der die Schulden inklusive Säumniszuschlägen (mindestens 8 €) feststellt. Bei weiterem Nichtzahlen droht die Zwangsvollstreckung durch den Gerichtsvollzieher (Konten-, Lohnpfändung). Zudem kann ein Ordnungswidrigkeitenverfahren mit einer Geldbuße von bis zu 1.000 € eingeleitet werden, deren Nichtzahlung zu Ersatzfreiheitsstrafe führen kann.
Wie kommt man am besten aus der GEZ raus?
So funktioniert die Abmeldung vom Rundfunkbeitrag
Die Abmeldung müssen Sie direkt beim ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice vornehmen – entweder online über das Abmeldeformular oder postalisch. Wichtig: Sie müssen den Beitragsservice aktiv und nachweislich informieren!
Wie viele GEZ-Verweigerer gibt es?
Es gibt keine exakte, tagesaktuelle Zahl, aber Schätzungen zufen auf mehrere Millionen Haushalte, die den Rundfunkbeitrag (früher GEZ) verweigern oder in Zahlungsverzug sind; zuletzt wurden Zahlen um die 3,2 bis 3,7 Millionen genannt, wobei ein großer Teil sich im Mahnverfahren befindet und etwa 1,5 Millionen sogar eine Vollstreckung riskieren. Grob gesagt zahlt aktuell fast jeder zehnte Haushalt den Beitrag nicht oder verspätet, was eine starke Zunahme darstellt.
Warum wird man gezwungen, GEZ zu zahlen?
Man muss den Rundfunkbeitrag (früher GEZ) zahlen, weil damit der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland (ARD, ZDF, Deutschlandradio) und die Landesmedienanstalten finanziert werden, um eine unabhängige Grundversorgung mit Informationen und Kultur zu gewährleisten, wobei die Beitragspflicht für jede Wohnung gilt, unabhängig vom Besitz von Geräten, wie das Bundesverfassungsgericht bestätigte. Es gibt Ausnahmen für Sozialleistungsempfänger und Härtefälle, aber grundsätzlich zahlt jeder Haushalt den Beitrag von 18,36 € monatlich.
Wie kann ich GEZ nicht mehr zahlen?
Um die GEZ-Gebühren (Rundfunkbeitrag) zu vermeiden, gibt es legale Wege wie Befreiung bei Sozialleistungen (Bürgergeld, BAföG, Grundsicherung) oder Ermäßigung bei Behinderung (RF-Zeichen). Alternativ gibt es Ausnahmen für bestimmte Wohnformen (Altenheim, Gemeinschaftsunterkunft, Leerstand). Wer einfach nicht zahlt, riskiert Säumniszuschläge und Pfändung, daher ist die Beantragung einer Befreiung oder Ermäßigung der sicherste Weg, nicht zahlen zu müssen.
Ist es Pflicht, GEZ zu zahlen?
Ja, in Deutschland besteht eine gesetzliche Pflicht zur Zahlung des Rundfunkbeitrags (früher GEZ), der pro Wohnung erhoben wird, unabhängig davon, ob Geräte vorhanden sind. Grundsätzlich muss jeder Haushalt den Beitrag von 18,36 € monatlich zahlen, wobei innerhalb einer Wohnung nur ein Beitrag anfällt, egal wie viele Personen oder Geräte es gibt. Es gibt Ausnahmen für Befreiungen oder Ermäßigungen, z.B. bei Bezug bestimmter Sozialleistungen.
Wie viele Leute zahlen keine GEZ?
Es gibt keine exakte, tagesaktuelle Zahl, aber Schätzungen zufen auf mehrere Millionen Haushalte, die den Rundfunkbeitrag (früher GEZ) verweigern oder in Zahlungsverzug sind; zuletzt wurden Zahlen um die 3,2 bis 3,7 Millionen genannt, wobei ein großer Teil sich im Mahnverfahren befindet und etwa 1,5 Millionen sogar eine Vollstreckung riskieren. Grob gesagt zahlt aktuell fast jeder zehnte Haushalt den Beitrag nicht oder verspätet, was eine starke Zunahme darstellt.
Wie lange wird es gez noch geben?
Die Möglichkeit für Unternehmen, sich infolge der Corona-Pandemie rückwirkend von der Zahlung des Rundfunkbeitrags freistellen zu lassen, endet zum 31. Dezember 2025. Ab dem 1. Januar 2026 gilt nur noch die reguläre Verwaltungspraxis für alle beitragspflichtigen Betriebsstätten.
Kann man sich gegen GEZ-Gebühren wehren?
Sie können Ihren Widerspruch schriftlich oder zur Niederschrift bei der zuständigen Landesrundfunkanstalt oder beim Beitragsservice einlegen. Die Anschriften der Landesrundfunkanstalt und des Beitragsservice finden Sie in dem Bescheid, gegen den Sie vorgehen wollen.
Kann man GEZ-Gebühren vermeiden?
Wenn Sie bestimmte Sozialleistungen wie zum Beispiel Grundsicherung oder Bürgergeld (früher Arbeitslosengeld II) erhalten, können Sie sich von der Rundfunkbeitragspflicht befreien lassen. Empfänger von Arbeitslosengeld I, Wohngeld oder Übergangsgeld haben keinen Anspruch auf eine Befreiung.
Ist es strafbar, GEZ nicht zu zahlen?
– diese Folgen und Strafen drohen. Wer die GEZ bewusst nicht zahlt, obwohl er grundsätzlich dazu verpflichtet ist, muss mit höheren Kosten als Folge rechnen. Wird der Beitrag nicht eingezahlt, ergeht ein sogenannter Festsetzungsbescheid. Dort sind die zu zahlenden Beitragsleistungen sowie Säumniszuschläge enthalten.
Kann man die GEZ verweigern?
Nein, eine generelle Weigerung des Rundfunkbeitrags (früher GEZ) ist rechtlich nicht möglich und führt zu Sanktionen wie Bußgeldern (bis zu 1.000 €) und Zwangsvollstreckung, kann aber durch Befreiung bei Sozialleistungen (z.B. Bürgergeld, Sozialhilfe, BAföG ohne Elternwohnsitz) oder in extrem seltenen Fällen durch Klagen wegen grober Mängel bei der Programmqualität umgangen werden, was aber einen langwierigen Prozess darstellt. Der erste Schritt bei Zahlungsunwilligkeit ist ein fristgerechter Widerspruch gegen den Bescheid, der oft anwaltliche Beratung erfordert, um größere Probleme zu vermeiden.
Ist Deutschland das einzige Land mit GEZ-Gebühren?
Die meisten Staaten Europas haben einen öffentlich-rechtlichen oder einen ähnlich ge- stellten Rundfunk, der in Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritanni- en, Irland, Island, Italien, Malta, Norwegen, Polen, Schweden, Schweiz, Slowenien und Tschechien ebenso wie in Deutschland über Rundfunkgebühren ...
Ist die GEZ gesetzeswidrig?
Nein, der Rundfunkbeitrag (früher GEZ) ist grundsätzlich verfassungsgemäß, wie das Bundesverfassungsgericht 2018 und nachfolgende Gerichte bestätigten, nur die doppelte Beitragspflicht für Nebenwohnungen wurde für verfassungswidrig erklärt. Obwohl Kritiker die Abgabe als Zwangsgebühr sehen, gilt sie als rechtens, solange die öffentlich-rechtlichen Sender ihre Programmvielfalt wahren. Klagen sind möglich, aber nur bei Nachweis eines "groben Missverhältnisses" zwischen Beitragslast und Programmqualität, was hohe Hürden darstellt.
Kann man ARD und ZDF kündigen?
Nein, den Rundfunkbeitrag (für ARD, ZDF, etc.) kann man grundsätzlich nicht einfach kündigen, da er an die Wohnung gebunden ist (Prinzip: Eine Wohnung = ein Beitrag). Eine Abmeldung ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich, wie z.B. bei einem dauerhaften Umzug ins Ausland, beim Zusammenziehen oder bei Empfang von Sozialleistungen, was eine Befreiung oder Ermäßigung ermöglicht. Sie müssen die Abmeldung schriftlich beim ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice mit Nachweisen einreichen.
Was passiert, wenn man Rundfunk nicht zahlt?
Wenn Sie den Rundfunkbeitrag (GEZ) nicht zahlen, erhalten Sie zunächst Mahnungen und Zahlungsaufforderungen, gefolgt von einem Festsetzungsbescheid, der die Schulden inklusive Säumniszuschlägen (mindestens 8 €) feststellt. Bei weiterem Nichtzahlen droht die Zwangsvollstreckung durch den Gerichtsvollzieher (Konten-, Lohnpfändung). Zudem kann ein Ordnungswidrigkeitenverfahren mit einer Geldbuße von bis zu 1.000 € eingeleitet werden, deren Nichtzahlung zu Ersatzfreiheitsstrafe führen kann.
Was tun, um keine GEZ zu zahlen?
Um die GEZ-Gebühren (Rundfunkbeitrag) zu vermeiden, gibt es legale Wege wie Befreiung bei Sozialleistungen (Bürgergeld, BAföG, Grundsicherung) oder Ermäßigung bei Behinderung (RF-Zeichen). Alternativ gibt es Ausnahmen für bestimmte Wohnformen (Altenheim, Gemeinschaftsunterkunft, Leerstand). Wer einfach nicht zahlt, riskiert Säumniszuschläge und Pfändung, daher ist die Beantragung einer Befreiung oder Ermäßigung der sicherste Weg, nicht zahlen zu müssen.
Bin ich gesetzlich verpflichtet, Rundfunkbeitrag zu zahlen?
Ja, grundsätzlich muss jeder Haushalt in Deutschland den Rundfunkbeitrag (ehemals GEZ) zahlen, unabhängig davon, ob Empfangsgeräte vorhanden sind oder genutzt werden. Die Höhe beträgt 18,36 € pro Monat und wird für jede Wohnung erhoben, auch für Zweitwohnungen oder Betriebsstätten von Selbstständigen, es sei denn, es besteht eine Befreiung aufgrund bestimmter Sozialleistungen oder Härtefallregelungen.
Wie werde ich die GEZ los?
Um sich vom Rundfunkbeitrag (ehemals GEZ) befreien zu lassen, müssen Sie einen Antrag beim Beitragsservice stellen, da die Befreiung nicht automatisch erfolgt; dies ist möglich, wenn Sie bestimmte Sozialleistungen wie Bürgergeld, Grundsicherung oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen, als Student mit BAföG (nicht bei den Eltern wohnend) oder bei Vorliegen bestimmter gesundheitlicher Gründe (z.B. Schwerhörigkeit, Blindheit) mit dem Merkzeichen "RF". Sie benötigen einen Online-Antrag vom Beitragsservice, den Sie ausdrucken, unterschreiben und zusammen mit Nachweisen (z.B. Bewilligungsbescheid, Schwerbehindertenausweis) per Post einreichen müssen.
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