Kann eine Matratze zu weich sein?
Gefragt von: Herr Dr. Stephan Kramer | Letzte Aktualisierung: 20. Januar 2026sternezahl: 4.7/5 (51 sternebewertungen)
Ja, eine Matratze kann definitiv zu weich sein, was zu Rücken- und Nackenschmerzen, Muskelverspannungen und unruhigem Schlaf führt, da die Wirbelsäule durchhängt und der Körper keine ausreichende Stütze findet. Anzeichen sind Schmerzen am Morgen, häufiges Drehen und Wenden, sowie ein Gefühl der Erschöpfung trotz ausreichend Schlaf, weil Tiefschlafphasen gestört werden.
Wie merke ich, ob die Matratze zu weich ist?
Sie merken, dass Ihre Matratze zu weich ist, wenn Sie morgens mit Rücken-, Hüft- oder Schulterschmerzen aufwachen, das Gefühl haben, im Bett zu versinken, sich nachts ständig wälzen oder schwer aufstehen können, weil Ihr Körper nicht gestützt wird, was zu Müdigkeit und Verspannungen führt und die Wirbelsäule in eine unnatürliche Position bringt, ähnlich einer Hängematte.
Was passiert bei zu weicher Matratze?
Eine zu weiche Matratze führt zu Fehlhaltungen, da Hüfte und Schultern zu tief einsinken, was die Wirbelsäule abknickt und Verspannungen, Rücken-, Nacken- und Hüftschmerzen verursacht, Schlafstörungen, Müdigkeit und Konzentrationsproblemen begünstigt, da der Körper keine stabile Stütze findet und ständig die Position wechseln muss. Langfristig können Haltungsschäden und eingeklemmte Nerven entstehen, da die Muskulatur die fehlende Stütze ausgleichen muss.
Wie bekomme ich eine weiche Matratze härter?
Eine zu weiche Matratze härter zu bekommen, ist nicht sehr einfach. Die besten Chancen auf eine festere Matratze hast du bei einem Bett mit Lattenrost. Denn hier kannst du das Lattenrost härter einstellen, sodass sich das Liegegefühl auf der zu weichen Matratze festigt.
Ist eine weiche Matratze schlecht für den Rücken?
Ja, eine zu weiche Matratze ist oft schlecht für den Rücken, weil sie die Wirbelsäule nicht ausreichend stützt und das Becken zu tief einsinken lässt, was zu Fehlhaltungen, Verspannungen und Schmerzen führt; entscheidend ist eine Matratze, die sich der natürlichen Krümmung der Wirbelsäule anpasst – weder zu weich noch zu hart, oft ein mittlerer Härtegrad.
Matratze zu hart oder zu weich? - Selbsttest
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Wie merkt man, dass man die falsche Matratze hat?
Symptome einer falschen Matratze sind oft Rücken-, Nacken- oder Hüftschmerzen, Verspannungen, Taubheitsgefühle in Armen und Beinen, schlechter Schlaf mit häufigem Aufwachen und das Gefühl, morgens erschöpft zu sein, obwohl man lange geschlafen hat. Weitere Anzeichen können Kopfschmerzen, schlechte Laune, Antriebslosigkeit oder sogar Allergien durch alte Matratzen (Hausstaubmilben) sein, die auf eine unzureichende Unterstützung oder eine ungeeignete Matratze hindeuten.
Welche Nachteile hat eine weiche Matratze?
Ist die Matratze zu weich, sinken in der Regel schwere Körperpartien wie das Becken und die Hüfte zu stark ein. Dadurch liegt der Körper in einer nicht-ergonomischen Position. Die Folge sind Rückenschmerzen, Verspannungen oder Hüftprobleme. Auf Dauer kann eine zu weiche Matratze zu einer Fehlhaltung führen.
Wird eine Matratze durch einen Topper härter?
Ein Matratzentopper kann bei einer zu weichen Matratze helfen, die Matratze härter zu machen, aber er wird sie nicht vollständig fest machen. Bitte bedenke, dass, wenn die Grundmatratze nicht genügend Unterstützung bietet, der Topper allein das Problem nicht vollständig lösen kann.
Welche Matratze ist besser bei Rückenschmerzen, hart oder weich?
Bei Rückenschmerzen ist eine mittelfeste Matratze (Härtegrad H3) oft ideal, da sie weder zu hart (Druckpunkte) noch zu weich (fehlende Stütze) ist und eine ausgewogene Balance zwischen Entlastung und Unterstützung bietet; sie sollte punktelastisch sein, damit Schultern und Hüften einsinken können, während der Lendenwirbelbereich gestützt wird. Die richtige Matratze hängt aber stark vom eigenen Körpergewicht und der bevorzugten Schlafposition ab.
Für wen eignen sich weiche Matratzen?
Für diejenigen, die unter Schulter- und Rückenschmerzen leiden und sich in Standardmatratzen unwohl fühlen, kann eine weiche Matratze die richtige Wahl sein. Auch Seitenschläfer können auf weichen Matratzen bequemer schlafen. Allerdings sind weiche Matratzen für Paare mit großen Gewichtsunterschieden nicht geeignet.
Was ist gesünder, hart oder weich zu Schlafen?
Entgegen dem immer noch weit verbreiteten Mythos ist das Schlafen auf sehr harten Matratzen nicht gesund. Viele Menschen bekommen dadurch Rücken- und Gelenkschmerzen sowie Durchblutungsstörungen oder Schlafprobleme. Matratzen mit mittlerer Härte sind die bessere Wahl.
Was hilft bei zu weicher Matratze?
Wenn die Matratze zu weich ist, können Sie mit einem festen Matratzentopper (z. B. aus Kaltschaum) für mehr Festigkeit sorgen oder bei einem Bett mit Lattenrost die Härtezone des Lattenrostes einstellen; bei dauerhaften Problemen oder durchgelegenen Matratzen ist oft nur ein Neukauf die richtige Lösung, um Rückenschmerzen zu vermeiden. Als kurzfristige Notlösung kann das Unterlegen eines Bretts oder eines gefalteten Handtuchs helfen, aber dies beeinträchtigt die Luftzirkulation und ist nicht für die Dauer geeignet.
Was passiert, wenn man auf einer zu harten Matratze schläft?
Wenn man auf einer zu harten Matratze schläft, kommt es zu Druckstellen an Schultern und Hüfte, die Wirbelsäule wird nicht richtig gestützt, was zu Verspannungen, Schmerzen (Rücken, Nacken, Kopf) und Durchblutungsstörungen (Taubheitsgefühle) führt und den Schlaf stört, da der Körper nicht einsinken kann. Abhilfe schaffen ein Topper oder die Anpassung des Lattenrosts, im schlimmsten Fall ist ein Matratzenwechsel nötig.
Welche Beschwerden treten bei zu weicher Matratze auf?
Beim Schlafen auf einer zu weichen Matratze können sich mit der Zeit verschiedene Beschwerden, wie zum Beispiel Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Schmerzen der Hüftregion, Einschlafprobleme und Schlafstörungen, bemerkbar machen.
Warum tut mir nach dem Schlafen alles weh?
Schmerzen nach dem Schlafen entstehen oft durch ungünstige Schlafpositionen, eine schlechte Matratze/Kissen, die die Muskulatur verspannen, Bewegungsmangel, Überlastung im Alltag oder Haltungsfehler; auch hormonelle Schwankungen (Cortisol) oder Stress können die Schmerzempfindlichkeit erhöhen, während morgendliche Gelenksteifigkeit und Anlaufschmerz auf Erkrankungen wie Arthrose oder Rheuma hinweisen können. Der Körper sendet Schmerzsignale, weil Druckstellen die Durchblutung mindern, was sich beim Aufstehen oft bessert.
Wie lange dauert es, bis eine Matratze weicher wird?
Wird eine Matratze mit der Zeit weicher? Ja, Matratzen werden nach etwa 4 – 6 Wochen etwas weicher. Matratzen gewöhnen sich an die neue Umgebung und Anforderungen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit und die neue Belastung).
Wie merke ich, dass ich die falsche Matratze habe?
Symptome einer falschen Matratze sind oft Rücken-, Nacken- oder Hüftschmerzen, Verspannungen, Taubheitsgefühle in Armen und Beinen, schlechter Schlaf mit häufigem Aufwachen und das Gefühl, morgens erschöpft zu sein, obwohl man lange geschlafen hat. Weitere Anzeichen können Kopfschmerzen, schlechte Laune, Antriebslosigkeit oder sogar Allergien durch alte Matratzen (Hausstaubmilben) sein, die auf eine unzureichende Unterstützung oder eine ungeeignete Matratze hindeuten.
Welche Matratzen empfehlen Orthopäden?
Orthopäden empfehlen Matratzen mit mittlerem Härtegrad (H3) und hoher Punktelastizität, die die Wirbelsäule in ihrer natürlichen S-Form unterstützen, wie 7-Zonen-Matratzen aus Materialien wie Kaltschaum, Latex oder Viscoschaum. Wichtig ist eine gute Druckentlastung, um Gelenke und Muskeln zu entlasten, sowie eine gute Belüftung, um Feuchtigkeit abzuleiten.
Warum Rückenschmerzen bei weicher Matratze?
Die Härte der Matratze ist ein wichtiger Faktor bei der Wahl einer Matratze bei Rückenschmerzen. Eine zu weiche Matratze kann dazu führen, dass die Wirbelsäule nicht ausreichend gestützt wird und zu Schmerzen führen kann. Eine zu harte Matratze kann zu Druckpunkten an Schultern und Hüften führen.
Wie lange dauert es, bis eine neue Matratze weicher wird?
Die Eingewöhnungszeit einer neuen Matratze kann je nach Matratzentyp, verwendeten Materialien und der individuellen Anpassungsfähigkeit Ihres Körpers variieren. Im Durchschnitt dauert es etwa 30 bis 90 Tage, bis eine Matratze ihre volle Liegefläche erreicht hat.
Was für ein Topper, wenn die Matratze zu weich ist?
Wenn Ihre Matratze zu weich ist, hilft ein Kaltschaum-Topper am zuverlässigsten. Kaltschaum bietet eine hohe Rückstellkraft, sorgt für gleichmäßige Unterstützung und verhindert, dass Sie zu tief einsinken.
Welche Nachteile haben Matratzenauflagen?
Allergieprobleme – Manche Matratzenauflagen können bei Allergikern Beschwerden verursachen, insbesondere solche aus Latex oder Federn. Glücklicherweise gibt es viele hypoallergene Alternativen auf dem Markt, die dieses Problem zufriedenstellend lösen, wie beispielsweise die Microgel-Matratzenauflage von Westex.
Wie merkt man eine zu weiche Matratze?
Sie merken, dass Ihre Matratze zu weich ist, wenn Sie morgens mit Rücken-, Hüft- oder Schulterschmerzen aufwachen, das Gefühl haben, im Bett zu versinken, sich nachts ständig wälzen oder schwer aufstehen können, weil Ihr Körper nicht gestützt wird, was zu Müdigkeit und Verspannungen führt und die Wirbelsäule in eine unnatürliche Position bringt, ähnlich einer Hängematte.
Warum keine Weichlagerung?
Eine Weichlagerung kann bei Schmerzpatienten zu einer erheblichen Reduktion der Beschwerden führen. Bei Bewohnern mit erhöhtem Sturzrisiko kann eine Weichlagerung die Gefährdung erhöhen. Eine fehlende Randverstärkung der Matratze erschwert das sichere Aufstehen aus dem Bett.
Was kann man gegen eine zu weiche Matratze machen?
Wenn die Matratze zu weich ist, können Sie mit einem festen Matratzentopper (z. B. aus Kaltschaum) für mehr Festigkeit sorgen oder bei einem Bett mit Lattenrost die Härtezone des Lattenrostes einstellen; bei dauerhaften Problemen oder durchgelegenen Matratzen ist oft nur ein Neukauf die richtige Lösung, um Rückenschmerzen zu vermeiden. Als kurzfristige Notlösung kann das Unterlegen eines Bretts oder eines gefalteten Handtuchs helfen, aber dies beeinträchtigt die Luftzirkulation und ist nicht für die Dauer geeignet.
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