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Kann eine Brust OP tödlich sein?

Gefragt von: Frau Dr. Giesela Bader B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 21. Februar 2026
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Ja, eine Brust-OP kann prinzipiell tödlich sein, da jede Operation Risiken birgt, wie Narkosekomplikationen, Infektionen oder schwere Blutungen, auch wenn diese extrem selten sind und moderne Eingriffe als sehr sicher gelten; tödliche Folgen sind meist auf sehr seltene, schwere Komplikationen, Vorerkrankungen der Patientin oder fehlerhafte Durchführung zurückzuführen. Das Sterberisiko liegt statistisch bei etwa 1 zu 72.000 Eingriffen, insbesondere bei Patientinnen mit bekannten Begleiterkrankungen, die nicht beachtet werden, so Artisan Aesthetic & Plastic Surgery.

Wie gefährlich ist eine Brustoperation?

Eine Brust-OP ist wie jede Operation mit allgemeinen Risiken verbunden (Infektion, Thrombose, Nachblutung), aber schwerwiegende Komplikationen sind selten; häufiger sind lokale Probleme wie Schwellungen, Schmerzen, Sensibilitätsstörungen oder die Kapselfibrose (Verhärtung um das Implantat). Selten kann es zu sehr seltenen Lymphomen (BIA-ALCL) oder einer Systemischen Immunreaktion (BII/ASIA) kommen, die aber meist gut behandelbar sind, wenn die Implantate entfernt werden. Eine sorgfältige Auswahl des Arztes, zertifizierte Implantate und regelmäßige Kontrollen minimieren die Risiken.
 

Wie hoch ist das Sterberisiko während einer Brustoperation?

Statistisch gesehen liegt das Sterberisiko bei kosmetischen Brustoperationen bei 1 zu 72.000 Eingriffen (0,0014 %) [1]. Diese Zahlen beziehen sich jedoch auf Operationen an geschwächten und mit Begleiterkrankungen betroffenen Patientinnen. Dies geschieht häufig, wenn Operationen durchgeführt werden, ohne dass die zugrunde liegenden Gesundheitsprobleme der Patientinnen bekannt sind.

Wie hoch ist die Sterberate bei Brustvergrößerung?

Sie liegt nach aktuellem Kenntnisstand bei ca. 10 % nach 10 Jahren, kann aber auch deutlich höher oder niedriger ausfallen (1).

Wer starb bei Brust-OP?

Carolin Wosnitza, bekannt als "Sexy Cora", hatte sich im Januar 2011 zum fünften Mal die Brüste vergrößern lassen wollen. Während der OP erlitt die 23-Jährige aufgrund von Sauerstoffmangel schwerste Hirnschäden, an denen sie wenige Tage später starb.

5 Signs of Breast Cancer | Symptoms and Complaints | Feeling a Lump

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Wie hoch ist das Risiko, bei einer Operation zu sterben?

In den Industrienationen rechnet man mit einer perioperativen Komplikationsrate von 3 bis 16 Prozent, in 0,4–0,8 Prozent (circa 1 Million Patienten) aller Fälle kommt es zu bleibenden Schäden beziehungsweise zu Todesfällen (e6, e7).

Wann sollte man keine Brust-OP machen?

Grundsätzlich sollte eine Brust-OP wie eine Brustvergrößerung, Bruststraffung, Brustverkleinerung oder das Wechseln von Implantaten nicht durchgeführt werden, wenn akute körperliche oder psychische Erkrankungen vorliegen.

Wie riskant ist eine Brustentfernung?

Nach der Operation besteht das Risiko, dass sich in Ihren Beinen Blutgerinnsel bilden . Auch in der Lunge besteht ein geringes Risiko für ein Blutgerinnsel. Um Blutgerinnseln vorzubeugen, werden Sie von den Pflegekräften so bald wie möglich nach der Operation aufgerichtet. Sie werden ermutigt, sich zu bewegen oder Ihre Beinübungen durchzuführen.

Welche Operation hat die höchste Sterberate?

Die tödlichste Schönheitsoperation ist der Brazilian Butt Lift (BBL) wegen des Risikos einer Fettembolie, aber auch allgemeine Operationen mit extrem hohem Risiko, wie die "Whipple-Operation" (Pankreaskopfentfernung) bei Bauchspeicheldrüsenkrebs, sind wegen Komplexität gefährlich; im historischen Kontext ist der Fall des Chirurgen Robert Liston mit 300 % Mortalität bei einer Amputation berühmt-berüchtigt. 

Was kann bei einer Brustvergrößerung schief gehen?

Eine Brustvergrößerung birgt allgemeine OP-Risiken (Infektion, Blutergüsse, Thrombose, Wundheilungsstörungen) sowie spezifische Risiken wie Kapselfibrose, Implantatrupturen, Gefühlsstörungen der Brustwarzen und Narbenbildung, und seltener das BIA-ALCL-Lymphom oder Symptome der "Breast Implant Illness" (BII) mit unspezifischen Beschwerden wie Müdigkeit und Gelenkschmerzen. Da Implantate keine lebenslangen Produkte sind, müssen spätere Eingriffe für Implantatwechsel oder -entfernung einkalkuliert werden. 

Wann ist der schlimmste Tag nach einer Brust-OP?

Welcher Tag nach der Brust-OP ist am schlimmsten? Der Zeitraum zwischen dem dritten und dem fünften Tag nach der Brust-OP ist oft am schlimmsten. Zu diesem Zeitpunkt erreichen Schwellung und Schmerzen ihren Höhepunkt.

Ist jemals jemand an den Folgen einer Brustverkleinerung gestorben?

Todesfälle nach Brustverkleinerungen waren selten und wurden nur von drei an unserer Umfrage teilnehmenden Chirurgen beobachtet. Es gab keinen signifikanten Unterschied zwischen dieser Komplikation und der angewandten Operationstechnik.

Wie riskant ist eine Brustimplantatentfernung?

Chirurgische Risiken: Zu den grundlegendsten chirurgischen Risiken zählen Nebenwirkungen der Anästhesie, anhaltende Blutungen, Wundinfektionen und Narbenbildung . Obwohl die Risiken und die Genesung nach einer Explantation im Vergleich zu anderen Operationen weniger komplex sind, ist es unerlässlich, Vorsicht und Sorgfalt zu vereinen.

Was spricht gegen eine Brustvergrößerung?

Nachteile einer Brustvergrößerung sind allgemeine OP-Risiken (Infektion, Bluterguss, Narkose), Komplikationen wie Kapselfibrose (Verhärtung), Implantatdefekte oder Verrutschen, mögliche Gefühlsstörungen (Brustwarzen), ein unnatürliches Aussehen/Tastbarkeit, Schmerzen, sichtbare Narben und die Notwendigkeit zukünftiger Operationen (Austausch der Implantate nach ca. 10-20 Jahren) sowie Folgekosten, da die Krankenkasse nur Teilkosten übernimmt. Auch eine Gewöhnungsphase an das neue Körpergefühl kann nötig sein, und bei Eigenfett sind Asymmetrien und mehrere Eingriffe möglich. 

Welche Brustoperation ist am sichersten?

Sowohl Kochsalz- als auch Silikon-Brustimplantate gelten als sicher.

Wie oft treten Komplikationen bei einer Brust-OP auf?

Laut der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) treten schwerwiegende Komplikationen nur in etwa 1–3 % der Fälle auf. Die Kapselfibrose ist dabei mit rund 5–10 % die häufigste Komplikation, verläuft jedoch in den meisten Fällen mild und ohne Behandlungsbedarf.

Wie viele sterben jährlich an einer Vollnarkose?

Oft ist etwa ein Herzinfarkt während der Operation die Todesursache. Die Narkose selbst führt in Deutschland der erwähnten Studie zufolge bei 73 Menschen pro Jahr zum Todesfall oder einem permanenten Schaden.

Bei welchen Operationen ist die Sterblichkeitsrate am höchsten?

Die Operationen mit der höchsten Sterblichkeitsrate in den ersten 1,5 Monaten nach der Operation waren die Reposition von Oberschenkelbrüchen, Hüftgelenksersatz (andere, d. h. kein vollständiger Ersatz) und Koronararterien-Bypass .

Was sind die riskantesten Operationen?

Bei den fünf riskantesten Operationsarten betrugen die 30-Tage-Sterberaten pro 10.000 Patienten: Exzision von Speiseröhre oder Magen 358, abdominales Aortenaneurysma 347, Exzision von Kolon oder Rektum 243, Exzision der Lunge 208, arterieller Bypass 201.

Welche Risiken hat eine Brust-OP?

Eine Brust-OP ist wie jede Operation mit allgemeinen Risiken verbunden (Infektion, Thrombose, Nachblutung), aber schwerwiegende Komplikationen sind selten; häufiger sind lokale Probleme wie Schwellungen, Schmerzen, Sensibilitätsstörungen oder die Kapselfibrose (Verhärtung um das Implantat). Selten kann es zu sehr seltenen Lymphomen (BIA-ALCL) oder einer Systemischen Immunreaktion (BII/ASIA) kommen, die aber meist gut behandelbar sind, wenn die Implantate entfernt werden. Eine sorgfältige Auswahl des Arztes, zertifizierte Implantate und regelmäßige Kontrollen minimieren die Risiken.
 

Ist eine Brustentfernung ein großer chirurgischer Eingriff?

Mastektomien gelten als größere Operationen . Sie werden jedoch gut vertragen und der Blutverlust ist meist minimal.

Ist eine Brustverkleinerung ein schwieriger Eingriff?

Die Entfernung von überschüssigem Brustgewebe (Fett- und Drüsengewebe), die Formung einer ästhetischen Kontur und der Wundverschluss zur Minimierung der Narbenbildung können bei manchen Patientinnen zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen. Patientinnen mit extrem großen Brüsten benötigen unter Umständen einen komplexeren Eingriff .

Was ist die schönste Brustgröße?

Nur 2% der Männer gaben an, dass ein A-Körbchen die perfekte Größe ist. Die Studie geht sogar noch weiter und definiert die ideale Brustgröße nach Ländern. Auch in Deutschland und Österreich wird wie in den USA das C-Körbchen bevorzugt. Polen und Ungarn finden hingegen einen B-Cup als normale Brustgröße.

Wann ist die beste Zeit für eine Brust-OP?

Vorteile einer Brust OP im Herbst und Winter

Die Bademodensaison ist vorbei, und das Jahresende bringt kühleres Wetter, weniger Sonneneinstrahlung und mehr Zeit in geschlossenen Räumen mit sich. Dies kann die Erholung von einer plastischen Operation aus einer Reihe von Gründen erleichtern.

Wie viel kostet ein Brust-OP?

Eine Brust-OP kostet in Deutschland typischerweise zwischen 4.000 € und 10.000 €, abhängig von der Art des Eingriffs (Vergrößerung, Verkleinerung, Straffung), den verwendeten Materialien, der Klinik und dem Aufwand, wobei die Preise je nach Methode und Anbieter stark variieren können. Zum Beispiel liegen Brustvergrößerungen oft bei 4.000 € - 7.500 €, während Straffungen ab 4.000 € beginnen, wobei auch niedrigere Aktionspreise möglich sind.