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Kann ein Mieter aus dem Mietvertrag ausscheiden?

Gefragt von: Margret Behrens  |  Letzte Aktualisierung: 27. August 2026
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Ja, ein Mieter kann aus einem Mietvertrag ausscheiden, aber nur mit Zustimmung aller Vertragsparteien (alle Mieter und der Vermieter) durch einen Mietaufhebungsvertrag oder eine entsprechende Vereinbarung; eine einseitige Kündigung durch einen einzelnen Mieter bei einem Gemeinschaftsvertrag ist rechtlich unwirksam, da alle Mieter gemeinsam handeln müssen, es sei denn, es liegt eine rechtskräftige Scheidung vor, die eine erzwungene Fortführung des Vertrages mit nur einem Mieter ermöglicht.

Was passiert, wenn beide im Mietvertrag stehen und einer auszieht?

Wenn beide Mieter im Vertrag stehen und einer auszieht, bleiben beide Gesamtschuldner für die gesamte Miete und alle Pflichten, bis der Vermieter aktiv entlässt; der Ausziehende kann den Vertrag nicht allein kündigen, aber eine gemeinsame Kündigung oder eine individuelle Vereinbarung (z.B. über eine Austrittserklärung) mit dem Vermieter ist der Weg, um aus dem Vertrag herauszukommen. 

Was tun, wenn einer aus dem Mietvertrag raus will?

Wenn ein Mieter aus dem Mietvertrag raus will, muss er sich mit allen anderen Mietern und dem Vermieter einigen, da eine einseitige Kündigung unwirksam ist. Die gängigste Lösung ist ein Mietaufhebungsvertrag, der das Mietverhältnis vorzeitig beendet und oft die Fortsetzung mit dem verbleibenden Mieter regelt. Alternativ kann eine Vertragsübernahme vereinbart werden, bei der der verbleibende Mieter den Vertrag alleine übernimmt, was die Zustimmung des Vermieters erfordert. 

Kann ein Mieter den Mietvertrag vorzeitig kündigen?

Ein Mieter kann einen unbefristeten Mietvertrag mit gesetzlicher 3-Monats-Frist kündigen, bei befristeten Verträgen ist eine vorzeitige Kündigung nur mit berechtigtem Interesse (z.B. Gesundheitsgefahr) oder durch Überlassung eines geeigneten Nachmieters (oftmals nur mit Zustimmung des Vermieters möglich) oder bei Sonderkündigungsrechten (z.B. nach Mieterhöhung/Modernisierung) möglich, ansonsten gilt oft eine Mindestmietdauer. Grundsätzlich gilt Vertragsbindung, weshalb eine vorzeitige Beendigung ohne diese Ausnahmen oft nur durch einen Mietaufhebungsvertrag mit dem Vermieter gelingt. 

Wie kann ich einen Mieter aus einem Mietvertrag entlassen?

Aus einem Mietvertrag austreten ist nicht einfach, aber möglich: Meistens braucht es die Zustimmung des Vermieters und oft einen Mietaufhebungsvertrag, besonders bei Gemeinschaftsmietverträgen (Trennung), wo eine einseitige Kündigung unwirksam ist. Alternativ kann ein Nachmieter gestellt werden, oder bei rechtlichen Härten (Trennung/Scheidung) nach rechtskräftiger Entscheidung ein gemeinsamer Antrag auf Entlassung erfolgen. 

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Wie kann ich als Mieter einen Mietvertrag kündigen?

Um eine Mietwohnung zu kündigen, müssen Sie ein schriftliches Kündigungsschreiben verfassen, von allen Hauptmietern unterschreiben lassen und es rechtzeitig (bis zum 3. Werktag eines Monats für das Ende des übernächsten Monats) dem Vermieter zukommen lassen, am besten per Einschreiben, um einen Zustellungsnachweis zu haben. Eine Begründung ist für Mieter meist nicht nötig, aber die Kündigung muss vollständig sein und alle relevanten Daten enthalten. 

Wie trennt man bei gemeinsamer Wohnung?

Sich zu trennen, wenn man zusammenwohnt, erfordert eine klare Kommunikation über die Aufteilung von Aufgaben und Finanzen sowie eine Einigung bezüglich des Mietvertrags, idealerweise mit einem friedlichen Auseinandergehen, auch wenn ein Partner vorerst ausziehen muss; oft hilft es, sich wie bei einer WG zu verhalten und die neuen "Hausregeln" zu besprechen, um den Alltag fair zu regeln, bis einer auszieht. 

Wie komme ich früher aus dem Mietvertrag raus?

Der Mietaufhebungsvertrag bietet die ideale Möglichkeit, vorzeitig von einem Mietvertrag zurückzutreten. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dem Vermieter einen Nachmieter zu präsentieren, der an Stelle des aktuellen Mieters in die Wohnung zieht – und zwar noch bevor die Kündigungsfrist abläuft.

Wann darf der Mieter den Mietvertrag kündigen?

In § 573c (1) heißt es zur Kündigungsfrist für die ordentliche Kündigung von Mietverträgen: „Die Kündigung ist spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig.

Wann hat ein Vermieter ein Sonderkündigungsrecht?

Das Sonderkündigungsrecht im Falle einer Baumaßnahme wird im BGB über den § 555e Abs. 1 BGB geregelt, darin heißt es sinngemäß, dass ein Sonderkündigungsrecht dann besteht, wenn der Vermieter umfassende Modernisierungsmaßnahmen oder eine Instandsetzung der Mietsache vorsieht.

Wie kommt man aus einem Mietvertrag wieder raus?

Aus einem Mietvertrag austreten ist nicht einfach, aber möglich: Meistens braucht es die Zustimmung des Vermieters und oft einen Mietaufhebungsvertrag, besonders bei Gemeinschaftsmietverträgen (Trennung), wo eine einseitige Kündigung unwirksam ist. Alternativ kann ein Nachmieter gestellt werden, oder bei rechtlichen Härten (Trennung/Scheidung) nach rechtskräftiger Entscheidung ein gemeinsamer Antrag auf Entlassung erfolgen. 

Ist eine Teilkündigung eines Mietvertrags zulässig?

Eine Teilkündigung eines Mietvertrags ist grundsätzlich nicht einfach möglich, da das Mietobjekt meist als unteilbar gilt; sie geht nur, wenn separate Verträge für die Teile bestehen oder das Gesetz (wie § 573b BGB für den Vermieter bei Schaffung von Wohnraum) sie ausdrücklich erlaubt. Ansonsten müssen Mieter oder Vermieter meist das gesamte Mietverhältnis einvernehmlich aufheben oder durch einen Mietaufhebungsvertrag regeln, oft mit Zustimmung des Vermieters. Bei wirksamer Teilkündigung kann der Mieter eine Mietminderung für den aufgegebenen Teil verlangen. 

Wie bekomme ich eine Wohnung, wenn ich mich trennen will?

Nach einer Trennung eine Wohnung zu finden, erfordert oft schnelle Entscheidungen und finanzielle Planung, wobei Sie staatliche Unterstützung wie den Wohnberechtigungsschein (WBS) für Sozialwohnungen prüfen sollten, besonders bei geringem Einkommen oder als Alleinerziehende(r). Zunächst muss oft geklärt werden, wer in der bisherigen Wohnung bleibt, was rechtlich geregelt ist (beide haben Nutzungsrecht) und ggf. durch eine gerichtliche Zuweisung geklärt werden kann. Danach suchen Sie aktiv nach neuen Wohnungen über Portale, den Wohnungstausch oder das Wohnungsamt, wobei Sie die Dringlichkeit betonen. 

Wie komme ich aus einem gemeinsamen Mietvertrag heraus?

Um aus einem gemeinsamen Mietvertrag auszutreten, müssen alle Mieter gemeinsam mit dem Vermieter eine Lösung finden; eine Einzelkündigung ist unwirksam. Die beste Option ist ein schriftlicher Aufhebungsvertrag, der den ausscheidenden Mieter aus der Haftung entlässt, oder eine Änderungsvereinbarung, die den verbleibenden Mieter als alleinigen Mieter festhält, was die Zustimmung aller Parteien erfordert. Ein einzelner Mieter kann seine Mitmieter notfalls auf Zustimmung zur Kündigung verklagen, aber nicht einfach so ausscheiden. 

Was ist, wenn 2 Personen im Mietvertrag stehen?

Wenn zwei Personen gemeinsam einen Mietvertrag unterschreiben, sind sie Gesamtschuldner mit gleichen Rechten und Pflichten gegenüber dem Vermieter, was bedeutet, dass beide für die volle Miete und alle Verpflichtungen haften; der Auszug einer Person beendet den Vertrag nicht und entbindet sie nicht von der Haftung, es sei denn, es gibt eine Einigung mit dem Vermieter oder eine vertragliche Regelung, da eine Kündigung nur gemeinschaftlich möglich ist. 

Ist eine Trennung ein außerordentlicher Kündigungsgrund?

Hierbei gilt es auch, die gesetzliche Kündigungsfrist einzuhalten und die Kündigung formgerecht bei dem Vermieter vorzulegen. Alleinig aus dem Umstand einer Trennung/Scheidung ergibt sich rechtlich keine Berechtigung zu einer außerordentlichen respektive fristlosen Kündigung.

Welche Gründe hat ein Vermieter, um den Mietvertrag zu kündigen?

Ein Vermieter kann nur bei berechtigtem Interesse kündigen, meist wegen Eigenbedarf, wirtschaftlicher Verwertung oder erheblicher Vertragsverletzungen des Mieters, wie z.B. Zahlungsverzug (auch fristlos), Störung des Hausfriedens oder unerlaubter Untervermietung; ohne Grund ist eine Kündigung unwirksam, aber es gibt Ausnahmen bei Zweifamilienhäusern oder bei Tod des Mieters.
 

Wann ist ein Mieter unkündbar?

Ein Mieter ist faktisch unkündbar, wenn ein lebenslanges Wohnrecht besteht, der Mietvertrag auf Lebenszeit geschlossen wurde, ein vertraglicher Kündigungsverzicht (oft nach langer Zeit) vereinbart ist, oder wenn der Mieter durch die Sozialklausel (Härtefall) (§ 574 BGB) geschützt ist, z.B. wegen Alter (über 60/schwerbehindert) und langer Mietdauer (mind. 15 Jahre) bei fehlender Ersatzwohnung. Auch ein Zeitmietvertrag mit einer unwirksamen Laufzeit über vier Jahren (wird unbefristet) oder ein Vermieter ohne berechtigtes Interesse machen den Mieter unkündbar. 

Unter welchen Bedingungen kann man einen Mietvertrag kündigen?

Nach § 544 Satz 1 BGB kann jede Vertragspartei nach Ablauf von 30 Jahren nach Überlassung der Mietsache das Mietverhältnis außerordentlich mit der gesetzlichen Frist kündigen, wenn ein Mietvertrag für eine längere Zeit als 30 Jahre geschlossen wird.

Was passiert bei Trennung, wenn beide im Mietvertrag stehen?

Wenn beide Partner im Mietvertrag stehen, bleibt das Mietverhältnis bestehen und sie haften gesamtschuldnerisch – ein Partner kann nicht einfach ausziehen und die Zahlung einstellen, ohne dass der andere die volle Miete weiter zahlt oder eine einvernehmliche Lösung mit dem Vermieter gefunden wird. Die Wohnung kann nur gemeinsam gekündigt werden, oder es wird eine Mietaufhebungsvereinbarung getroffen, bei der ein Partner ausscheidet und der andere die Wohnung allein übernimmt. Ohne Einigung haftet der Ausziehende weiter, da er nicht einfach durch interne Absprachen entbunden wird. 

Kann man vorzeitig aus einem Mietvertrag aussteigen?

Einen Mietvertrag vorzeitig zu kündigen ist oft schwierig, aber möglich durch einen Aufhebungsvertrag mit dem Vermieter, Sonderkündigungsrechte (z.B. bei Mieterhöhung, Mängeln) oder durch Einigung mit einem Nachmieter, falls keine Mindestlaufzeit vereinbart wurde; bei Zeitmiet- oder befristeten Verträgen bleibt oft nur der Aufhebungsvertrag oder ein wichtiger Grund für eine außerordentliche Kündigung. Eine vorzeitige Kündigung ohne triftigen Grund kann zu Schadenersatzansprüchen führen, daher ist oft eine rechtliche Beratung ratsam, bevor Sie handeln. 

Was ist eine einvernehmliche Mietkündigung?

Eine einvernehmliche Kündigung eines Mietvertrags erfolgt über einen Mietaufhebungsvertrag, der die Zustimmung beider Parteien (Mieter und Vermieter) benötigt, um das Mietverhältnis vorzeitig und flexibel zu beenden, oft mit individuellen Vereinbarungen zu Auszug, Kaution oder Schönheitsreparaturen, wobei eine Schriftform zur Rechtssicherheit empfohlen wird, obwohl mündliche Vereinbarungen theoretisch gültig sein können. 

Wie komme ich aus der gemeinsamen Wohnung raus?

Sich zu trennen, wenn man zusammenwohnt, erfordert eine klare Kommunikation über die Aufteilung von Aufgaben und Finanzen sowie eine Einigung bezüglich des Mietvertrags, idealerweise mit einem friedlichen Auseinandergehen, auch wenn ein Partner vorerst ausziehen muss; oft hilft es, sich wie bei einer WG zu verhalten und die neuen "Hausregeln" zu besprechen, um den Alltag fair zu regeln, bis einer auszieht. 

Was passiert, wenn einer von zwei Hauptmietern kündigt?

Kündigt nur einer von mehreren Mietvertragsparteien gegenüber dem Vermieter und zieht aus, ist dies mietvertraglich irrelevant. Die Kündigung eines einzelnen Mieters löst das Mietverhältnis weder insgesamt auf noch beendet es die mietvertraglichen Beziehungen zwischen dem kündigenden Mieter und dem Vermieter.

Ist eine Teilkündigung des Mietvertrags bei Trennung möglich?

Bei einer Trennung ist eine Teilkündigung des Mietvertrags durch nur einen Partner nicht möglich; der gemeinsame Mietvertrag kann nur von allen Mietern zusammen gekündigt werden, oder es muss eine Einigung mit dem Vermieter erzielt werden, um den Vertrag anzupassen, da der Ausziehende sonst weiter haftet. Übliche Lösungen sind die einvernehmliche ** Übernahme des Vertrags** durch den verbleibenden Partner oder der Abschluss eines neuen Vertrags, oft mit Zustimmung und ggf. Anpassung der Konditionen durch den Vermieter. 

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