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Ist Zoll ein guter Job?

Gefragt von: Frau Prof. Rosmarie Wirth B.Eng.  |  Letzte Aktualisierung: 2. April 2026
sternezahl: 4.8/5 (48 sternebewertungen)

Ja, der Zoll gilt als guter Arbeitgeber wegen der Sicherheit (Verbeamtung), geregelten Bezahlung (BBesG/TVöD) und vielfältigen, verantwortungsvollen Aufgaben, was durch eine gute Weiterempfehlungsrate auf Arbeitgeberbewertungsportalen wie Kununu untermauert wird, auch wenn die Wahrnehmung der täglichen Arbeit variiert und manche die Praxis als weniger spannend empfinden.

Ist Zoll ein gut bezahlter Job?

In der ersten Erfahrungsstufe liegt dein Gehalt als Beamter im gehobenen Zolldienst dort bei knapp 3.000 Euro brutto im Monat. In den höheren Stufen verdienst du natürlich noch mehr. Wenn du sogar bis in die Entgeltgruppe A13 aufsteigst, dann darfst du dich auf Stufe 8 über einen Lohn von 5.900 Euro im Monat freuen.

Welche Vorteile hat man als Zollbeamter?

Benefits im Überblick

  • sicherer Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst.
  • Übernahme in das Beamtenverhältnis (bei Vorliegen der Voraussetzungen)
  • leistungsgerechte Bezahlung nach BBesG oder TVöD für den öffentlichen Dienst.
  • für Tarifbeschäftigte jährliche Sonderzahlung im November ("Weihnachtsgeld")

Hat der Zoll Nachwuchsprobleme?

Nachwuchsproblem Drohende Personalnot beim Zoll – Bis 2030 gehen 12.000 Zöllner in Ruhestand. Der Zoll muss ab 2020 jährlich rund 1625 neue Zöllner einstellen. Berlin. Der Zoll hat schon lange deutlich mehr Aufgaben als nur den Warenverkehr an Grenzen oder Flughäfen zu kontrollieren.

Wie hoch ist die Durchfallquote beim Zoll?

Wie hoch ist die Durchfallquote beim Zoll Einstellungstest? Die Durchfallquote im schriftlichen Zoll Einstellungstest liegt Schätzungen zufolge bei etwa 20 bis 30 Prozent – genaue Zahlen veröffentlicht der Zoll allerdings nicht.

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Wie schwer ist es, beim Zoll angenommen zu werden?

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Die Zoll Einstellungstest Durchfallquote im schriftlichen Teil des Zoll Einstellungstests liegt in der Regel bei etwa 20 bis 30 Prozent.

Was verdient ein Zollbeamter netto?

Ein Zollbeamter verdient netto je nach Dienstgrad (mittlerer, gehobener, höherer Dienst), Erfahrungsstufe, Steuerklasse und persönlichen Faktoren wie Familienstand unterschiedlich; im mittleren Dienst startet man netto mit ca. 2.170 € (Steuerklasse 1), während im gehobenen Dienst netto etwa 2.430 € Einstiegsgehalt möglich sind, wobei Zulagen (Schicht, Familienzuschlag) das Einkommen steigern, da Beamte keine Sozialabgaben zahlen. 

Hat der Zoll Personalmangel?

Jede fünfte Stelle unbesetzt: Personalmangel beim Zoll beeinträchtigt Kontrolle von Schwarzarbeit. Illegale Beschäftigung und Schwarzarbeit werden deutlich seltener verfolgt. Die Linke macht dafür Personalprobleme verantwortlich. So blieben vor allem Mindeslohn-Verstöße häufig unentdeckt.

Ist man beim Zoll bewaffnet?

Ja, ein Teil der deutschen Zollbeamten trägt im Dienst Waffen, insbesondere in Bereichen mit erhöhter Gefährdung wie Flughäfen, Grenzübergängen, dem Wasserzoll und der Zollfahndung; dies erfordert spezielle Ausbildung, Eignungstests und eine grundsätzliche Bereitschaft, eine Waffe zu führen. Nicht alle Zöllner sind bewaffnet, aber rund ein Drittel führt eine Dienstwaffe. 

Wann geht ein Zöllner in Rente?

Während Vollzugskräfte der Bundespolizei und des Bundeskriminalamts mit 62 Jahren pensioniert werden, können Zollvollzugskräfte erst mit 67 Jahren oder bei Erreichen von 45 Dienstjahren mit 65 Jahren in den Ruhestand gehen.

Hat man beim Zoll Homeoffice?

Benefits im Überblick

Als attraktiver Arbeitgeber überzeugt der Zoll mit vielen Aspekten, wie sicherer Arbeitsplatz, Übernahme in das Beamtenverhältnis, Homeoffice, flexible Arbeitszeitmodelle und vieles mehr.

Was zeichnet einen guten Zollbeamten aus?

Nützliche persönliche Eigenschaften

Zollbeamte müssen folgende Eigenschaften besitzen: Kommunikationsstärke, Einfühlungsvermögen im Umgang mit Menschen unterschiedlicher Kulturen und Hintergründe, Höflichkeit, Geduld und Hilfsbereitschaft.

Welche Beihilfe haben Zollbeamte?

Die Beihilfe durch Ihren Dienstherrn übernimmt je nach Beamtenstatus und familiärer Situation 50 bis 80 Prozent Ihrer medizinischen Kosten. Die restlichen 20 bis 50 Prozent müssen Sie jedoch selbst absichern.

Wie sind die Arbeitszeiten beim Zoll?

Die Arbeitszeiten beim Zoll variieren je nach Einsatzbereich: Im Büro gibt es meist geregelte 40-Stunden-Wochen mit Standardzeiten (z.B. 8-16 Uhr), während im Kontrolldienst (Schichtdienst) (z.B. an Grenzen, Häfen, Flughäfen) rund um die Uhr gearbeitet wird – auch nachts, an Wochenenden und Feiertagen. Die werktägliche Höchstarbeitszeit liegt bei 8 Stunden (bis 10 Stunden verlängerbar mit Ausgleich), und es gelten gesetzliche Pausenregelungen, wobei Arbeitsbereitschaft und Bereitschaftsdienst als Arbeitszeit zählen.
 

Welche Befugnisse haben Zollbeamte?

Die Hauptbefugnis, die gemäß Abschnitt 138 des Zoll- und Verbrauchsteuerverwaltungsgesetzes von 1979 (geändert durch Abschnitt 114 des Polizei- und Beweisgesetzes von 1984) ausgeübt wird, besteht darin , jeden festzunehmen, der eine Straftat nach den Zoll- und Verbrauchsteuergesetzen begangen hat oder bei dem der Beamte hinreichenden Verdacht hat, dass er eine solche Straftat begangen hat .

Ist A9 ein gutes Gehalt?

Ja, A9 ist ein solides Einstiegsgehalt für den gehobenen Dienst (z.B. bei Polizei, Zoll, Verfassungsschutz) oder das Spitzenamt des mittleren Dienstes im öffentlichen Dienst, aber es ist kein Top-Gehalt; Einstiegsgehälter liegen oft um die 3.000 € brutto, steigen aber mit Erfahrung und können durch Zulagen ergänzt werden, während die Obergrenze (A13) deutlich höher liegt. Ob es als "gut" empfunden wird, hängt stark von den persönlichen Ansprüchen, dem Bundesland und den Zulagen ab. 

Sind Tattoos beim Zoll erlaubt?

Ja, Tattoos sind beim Zoll erlaubt, aber nur, wenn sie nicht an sichtbaren Stellen (Hals, Gesicht, Hände, Arme) sind und keine extremistischen, sexistischen, gewaltverherrlichenden oder menschenverachtenden Motive zeigen; solche Tattoos führen zu Problemen bei der Einstellung oder können die Verwendung einschränken, da der Zoll die Bundesrepublik repräsentiert. Grundsätzlich gilt: Je unauffälliger und neutraler die Tätowierungen, desto besser, sichtbare Tattoos (Arme, Hals, Kopf) sind nicht erwünscht und müssen verdeckt werden können.
 

Ist ein Zollbeamter Polizist?

Nein, Zollbeamte sind keine Polizisten im klassischen Sinne (Landes- oder Bundespolizei), aber sie sind Vollzugsbeamte mit polizeilichen Befugnissen, da der Zoll sowohl Finanzverwaltung als auch eine Sicherheitsbehörde mit polizeilichen Aufgaben ist, insbesondere im Bereich der Wirtschaftskriminalität, Schmugglerbekämpfung und Grenzsicherung. Sie agieren oft als Ermittlungspersonen der Staatsanwaltschaft und haben ähnliche Rechte wie die Polizei, auch wenn ihre Zuständigkeit primär auf Warenverkehr, Steuern und die Bekämpfung von Finanzkriminalität liegt. 

Was ist die Zuz beim Zoll?

Die Zentrale Unterstützungsgruppe Zoll (ZUZ) ist eine Spezialeinheit der deutschen Zollverwaltung und ist das Äquivalent zu den Spezialeinsatzkommandos der Landespolizeien und der GSG 9 der Bundespolizei.

Wo wohnt man während der Zollausbildung?

Um deine praktische Ausbildung kümmert sich das Hauptzollamt, bei dem du eingestellt wurdest. Während der theoretischen Lehrgänge wohnst du in Wohneinheiten mit allem, was du zum Leben brauchst. Falls du schon eine eigene Wohnung hast, wohnst du kostenlos auf dem Campus, sonst zahlst du eine geringe Miete.

Wie viel verdient Zoll netto?

Das Nettogehalt beim Zoll hängt stark von Laufbahn (mittlerer/gehobener Dienst), Besoldungsgruppe (z.B. A7/A9), Erfahrungsstufe, Kinderfreibeträgen und Zuschlägen (Nacht, Schicht) ab, aber als Faustregel zieht man ca. 35-40 % vom Brutto ab; so bleiben bei einem Brutto von 3.858 € etwa 2.315 € - 2.508 € netto übrig, während Einsteiger im gehobenen Dienst (A9g) mit ca. 3.000 € brutto (ca. 2.000 € netto) starten und mit Erfahrung auf über 3.800 € brutto kommen.
 

Hat der Zoll Schichtdienst?

Je nach Einsatzbereich und Tätigkeitsfeld können Sie beim Zoll also auch im Schichtdienst arbeiten.

Wie lange studiert man für Zoll?

Das Studium im gehobenen Zolldienst (Bachelorstudiengang "Zolldienst des Bundes") dauert drei Jahre und umfasst sechs Semester, davon drei Semester Fachstudien und drei Semester Praxisstudien. Der Studiengang ist modular aufgebaut: Sämtliche Studieninhalte sind in Module zusammengefasst.

Ist A13 noch gehobener Dienst?

A 13 stellt im gehobenen Dienst die höchste A-Besoldungsgruppe dar (Spitzenamt). Der weitere Aufstieg führt in den höheren Dienst (A 14).

Ist A10 ein gutes Gehalt?

Du startest in der Regel in der Besoldungsgruppe A10, wo du mit einem Einstiegsgehalt zwischen 2700 und 2900 Euro brutto rechnen kannst. Neben der Besoldungsgruppe spielen die Erfahrungsstufen eine wichtige Rolle. Denn diese legen fest, wann und in welcher Form Lohnerhöhungen anstehen.

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