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Ist Weichspüler schädlich für Waschmaschine?

Gefragt von: Lina Lang  |  Letzte Aktualisierung: 30. Januar 2026
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Ja, Weichspüler kann der Waschmaschine schaden, da seine Rückstände sich als schmieriger Film in der Trommel, den Leitungen und dem Flusensieb ablagern und so zu einem idealen Nährboden für Bakterien und Pilze werden, was zu unangenehmen Gerüchen und Verstopfungen führen kann und die Maschine auf Dauer beeinträchtigt. Er verringert zudem die Saugkraft von Handtüchern und die Leistungsfähigkeit von Funktionswäsche.

Warum ist Weichspüler schädlich für die Waschmaschine?

Doch Weichspüler ist nicht nur umweltschädlich, er gilt auch als maschinenschädlich. Denn die enthaltenen tierischen Fette setzen sich bei regelmäßiger Verwendung auf Dauer in Ihrer Waschmaschine ab. Damit kreieren Sie einen perfekten Nährboden für Pilze und Bakterien.

Kann Weichspüler die Waschmaschine beschädigen?

Weichspüler ist von Natur aus fettig und klumpig, was mit der Zeit die Leitungen Ihrer Waschmaschine verstopfen und sich im Weichspülerfach ansammeln kann . Wenn Sie die Weichspülerreste nicht entfernen, kann sich Schimmel in Ihrer Waschmaschine bilden, sichtbar oder riechbar. Weder Verstopfungen noch Schimmelbildung sind für Ihre Waschmaschine wünschenswert.

Ist es besser Wäsche ohne Weichspüler zu Waschen?

Waschen ohne Weichspüler ist besser für die Umwelt und die Maschine. Allerdings wird die Wäsche ohne Weichspüler härter oder rauer. Vor allem bei Handtüchern fällt das auf.

Gibt es natürliche Alternativen zu Weichspüler?

Gib zu jeder Wäsche rund 30 bis 50 Milliliter Essig in das Fach für den Weichspüler. Der Geruch verfliegt spätestens beim Trocknen, aber der Essig sorgt für das geschmeidige Gefühl und reduziert Kalkablagerungen in der Waschmaschine und auf der Kleidung.

Weichspüler in der Wäsche – nützlich oder schädlich? | Marktcheck SWR

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Wie bekomme ich meine Wäsche ohne Weichspüler zum Duften?

Gut riechende Wäsche ohne Weichspüler erreicht man durch natürliche Hausmittel wie Natron (gegen Gerüche) und Essig (als Weichmacher), die je 1-2 EL ins Fach geben, oder durch spezielle Wäscheparfüms/Duftöle (Lavendel, Zitrone), die man hinzufügt, sowie durch ätherische Öle, die man in ein Tuch gibt oder mit destilliertem Wasser ins Bügeleisen gibt; auch das Trocknen an der frischen Luft hilft.
 

Kann man Weichspüler weglassen?

Ja, man kann definitiv ohne Weichspüler waschen, und es ist oft sogar besser für die Kleidung (wie Sportkleidung, Mikrofaser, Wolle, Daunen) und die Umwelt, aber für bestimmte Stoffe wie Handtücher kann es nötig sein, Alternativen zu nutzen, da Weichspüler deren Saugfähigkeit beeinträchtigt. Hausmittel wie weißer Essig oder Natron im Weichspülerfach machen die Wäsche weich und neutralisieren Gerüche, während Wäscheparfüms für Duft sorgen, ohne die Funktion der Fasern zu stören.
 

Warum sollte man Bettwäsche ohne Weichspüler Waschen?

Achtung: Bettwäsche mit Weichspüler zu waschen, ist keine gute Idee. Denn dieser begünstigt das Verkleben empfindlicher Fasern. Bei Baumwollbettwäsche beeinträchtigt der Weichspüler die Saugfähigkeit des Materials.

Wie riecht meine Wäsche frisch ohne Weichspüler?

Ätherische Öle sind eine ideale Lösung für wohlriechende Wäsche. Man kann ein paar Tropfen direkt zum Waschgang geben oder mit Wasser mischen und vor dem Bügeln auf die Kleidung sprühen. Lavendel, Jasmin oder Zitrusdüfte verleihen der Wäsche einen feinen und langanhaltenden Duft.

Warum sollte man keinen Weichspüler für Handtücher verwenden?

Da das Umweltbundesamt aus Gründen des Umweltschutzes von einer unnötigen Verwendung von Weichspüler abrät, können Sie mit einer gelegentlichen Verwendung von Essig oder Natron dafür sorgen, dass die Handtücher auch weich bleiben und eventueller Kalk sich wieder aus den Fasern löst.

Warum holt meine Waschmaschine keinen Weichspüler mehr?

Wenn die Waschmaschine keinen Weichspüler zieht, liegt es meist an einer **Verstopfung durch Kalk/Rückstände im Fach, Saugheber oder Zulauf ** (Reinigung nötig), zu wenig Wasserdruck (Schlauch/Filter prüfen) oder falschen Befüllung/altem Mittel (korrekte Kammer/neues Mittel). Prüfen Sie zuerst die Schublade und reinigen Sie sie gründlich, bevor Sie Wasserdruck und Schlauch prüfen, da dies die häufigsten Ursachen sind.
 

Warum Weichspüler in die Waschmaschine?

Die Argumente von damals gelten auch heute: Beim Waschen mit Weichspüler legt sich in der Waschmaschine ein Schutzfilm um die Fasern der Wäsche und hilft, die Reibung während des Waschens zu reduzieren. Das bedeutet: Die Kleidungsstücke behalten länger ihre Form. Die Textilien sind angenehm zu tragen und weniger rau.

Wann gelangt der Weichspüler in die Waschmaschine?

Erst im letzten Spülgang wird der Weichspüler hinzugefügt und sorgt für Geschmeidigkeit sowie Frische und Pflege. Dabei wird Wasser in das Weichspülerfach gespült und ein Siphon geöffnet. So gelangt der Weichspüler in die Trommel.

Welche Nachteile hat Weichspüler?

Weichspüler haben Nachteile wie die Beeinträchtigung der Saugkraft (Handtücher), Schädigung der Fasern (Funktionskleidung), Auslösung von Hautirritationen und Allergien durch Duft- und Konservierungsstoffe sowie Umweltbelastung durch Chemikalien im Abwasser, die sogar einen Biofilm in der Maschine fördern können. Sie können zudem die Atmungsaktivität von Sportkleidung reduzieren und sind bei Daunen, Mikrofasern oder Stretch-Materialien generell zu vermeiden, da sie die Funktion schädigen.
 

Welche Weichspüler sind unbedenklich?

Um Weichspüler zu verwenden, die möglichst wenig schädlich sind, greifen Sie zu duftstoff- und farbstofffreien Produkten mit Siegeln wie dem ECARF-Siegel, da diese Allergien reduzieren, oder zu veganen, pflanzlichen Optionen von Marken wie Ecover (Zero), Frosch (Sensitiv) oder Klar, die oft auf natürlichen Inhaltsstoffen basieren und biologisch abbaubar sind, und meiden Sie Mikroplastik. Alternativ bieten Hausmittel wie Essig oder Natron eine umweltfreundliche, schadstofffreie Methode, um Wäsche weicher zu machen. 

Warum darf man Jeans nicht mit Weichspüler Waschen?

Man sollte keinen Weichspüler bei Jeans verwenden, weil er die Fasern aufweicht und die Elastizität zerstört, besonders bei Stretch-Jeans mit Elasthan, wodurch die Hose ausleiert, die Form verliert und weniger atmungsaktiv wird, was die Lebensdauer der Denim verkürzt. Stattdessen sollte man ein mildes Feinwaschmittel und einen Schonwaschgang nutzen, um Farbe und Passform zu erhalten.
 

Was kann ich anstatt Weichspüler nehmen?

Ganz simple Hausmittel, um Weichspüler selber machen zu können, sind beispielsweise Zitronensäure, Essig und Soda. Letzteres löst hervorragend fettigen Schmutz: Verkrustungen in Ofen oder Pfanne lassen sich leicht mit Soda reinigen.

Warum stinkt Wäsche trotz Weichspüler?

Die häufigste Ursache, warum die frisch gewaschene Wäsche noch stinkt, ist eine schmutzige Waschmaschine. Auch wenn die Trommel auf den ersten Blick sauber aussieht, birgt sie viele Bakterien und Keime. Der Grund: Wir waschen einfach viel zu viel bei niedrigen Temperaturen von 30 bis 40 Grad.

Ist Wäscheparfüm gut oder schlecht für die Waschmaschine?

Wäscheparfüm ist umstritten: Es duftet gut und ist oft besser für spezielle Textilien (Sportkleidung) als Weichspüler, kann aber wegen chemischer Duftstoffe Allergien auslösen, die Umwelt belasten (schwer abbaubare Inhaltsstoffe, Mikroplastik) und bei Überdosierung die Waschmaschine schädigen. Verbraucherzentralen raten oft zur Vorsicht oder zum Verzicht, da herkömmliches Waschmittel reicht, aber nachhaltigere, biologisch abbaubare Alternativen existieren. 

Wird Bettwäsche auch bei 40 Grad sauber?

Ja, Bettwäsche kann bei 40 °C gewaschen werden, was für normale Verschmutzung meist ausreicht und umweltfreundlicher ist, aber für vollständige Milben- und Keimtötung sind 60 °C besser. Für empfindliche Materialien wie Satin oder Buntwäsche sind 40 °C oft ideal, während Baumwolle auch bei 60 °C gewaschen werden kann. Moderne Waschmittel reinigen auch bei niedrigeren Temperaturen hygienisch, aber für Allergiker oder bei Krankheit ist ein 60-Grad-Waschgang sinnvoll.
 

Warum werden Bettdecken gelb?

– Und warum werden Bettdecken gelb? Bilden sich auf Bettdecken und Kissen gelbe Flecken, dann liegt das an Schweiß, der Harnstoff freisetzt.

Wann sollte man Weichspüler nicht verwenden?

Weichspüler sollte man bei Sport- und Funktionskleidung, Mikrofaserprodukten, Wolle, Seide, Daunen sowie bei Handtüchern und Waschlappen vermeiden, da er deren Funktion (Atmungsaktivität, Saugfähigkeit) beeinträchtigt oder die Fasern beschädigt, sowie bei empfindlicher Haut und Allergien, um Reizungen zu verhindern. Er ist auch nicht für Babykleidung geeignet.
 

Was darf auf gar keinen Fall in den Trockner?

In den Trockner gehören nicht empfindliche Stoffe wie Seide, Wolle, Kaschmir, Viskose, sowie Kunstfasern (Polyamid, Polyacryl), Dessous, Bademode, Feinstrumpfhosen und Sportbekleidung mit Aufdrucken, Pailletten oder Nieten. Auch Gummi- oder Kunststoffbestandteile, Leder und Felle können durch Hitze beschädigt werden oder schmelzen und sollten vermieden werden. Generell gilt: Das Pflegesymbol mit einem durchgestrichenen Trocknersymbol verbietet die Trocknung im Trockner.
 

Kann ich Unterwäsche mit Weichspüler Waschen?

Nein, bei Unterwäsche sollten Sie generell auf Weichspüler verzichten, besonders bei Funktions- oder Sportwäsche sowie feinen Materialien wie Elasthan und Spitze, da er die Atmungsaktivität stört, Fasern verklebt, die Elastizität mindert und die Funktionseigenschaften (z.B. Feuchtigkeitstransport) beeinträchtigt, während er bei Baumwollunterwäsche zwar weicher macht, aber oft unnötig ist und ein gutes Feinwaschmittel ausreicht. 

Warum kein Weichspüler bei Handtüchern?

Man verwendet keinen Weichspüler für Handtücher, weil die darin enthaltenen Pflegestoffe einen Film um die Fasern legen, der die Saugfähigkeit stark reduziert und die Handtücher schlechter trocknen lässt. Stattdessen macht Essig die Fasern weich und hilft, die natürliche Flauschigkeit zu erhalten, ohne die Funktionalität zu beeinträchtigen.