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Ist Teufelskralle gut für die Leber?

Gefragt von: Helfried Marquardt B.Eng.  |  Letzte Aktualisierung: 23. Juni 2026
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Ja, Teufelskralle gilt in der Volksmedizin als unterstützend für Leber und Galle, da sie appetit- und verdauungsanregend wirkt, aber bei Leber- oder Gallenleiden sollte die Anwendung nur nach ärztlicher Rücksprache erfolgen, da sie auch Wechselwirkungen oder Nebenwirkungen haben kann. Sie wird homöopathisch bei Leber-, Gallen- und Bauchspeicheldrüsenerkrankungen eingesetzt und wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd, was auch indirekt die Leber entlasten kann.

Bei welchen Krankheiten hilft Teufelskralle?

Teufelskralle hilft vor allem bei Beschwerden des Bewegungsapparates wie Arthrose, Arthritis, Rheuma, Rückenschmerzen, Gelenk- und Muskelschmerzen, da sie entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt. Sie wird auch bei Verdauungsproblemen (Appetitlosigkeit, Völlegefühl) sowie bei rheumatischen Beschwerden und zur Förderung der Beweglichkeit eingesetzt. 

Ist Teufelskralle schlecht für die Leber?

Homöopathisch werden die vor dem Trocknen zerkleinerten, seitlichen Speicherwurzeln der Teufelskralle auch bei Erkrankungen der Leber, der Galle und der Bauchspeicheldrüse eingesetzt.

Wer sollte Teufelskralle nicht einnehmen?

von Teufelskralle-ratiopharm® beachten? Teufelskralle-ratiopharm® darf nicht eingenommen werden, - wenn Sie allergisch gegen Teufelskrallenwurzel- Trockenextrakt oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind - wenn Sie an Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren leiden.

Wann keine Teufelskralle?

Bei Gallensteinleiden ist die Rücksprache mit dem Arzt erforderlich. Bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkran- kungen sollte Teufelskralle Madaus nicht angewendet werden. Aufgrund mangelnder Erfahrung wird eine Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen.

Teufelskralle Kapseln

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Welche Nebenwirkungen haben Teufelskrallen-Tabletten?

Bei der Einnahme von Arzneimitteln aus Teufelskrallenwurzel wurden Nebenwirkungen berichtet, darunter Magen-Darm-Beschwerden (Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen), Kopfschmerzen, Schwindel (Drehschwindel) und Überempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen) (Ausschlag, Nesselsucht und Gesichtsschwellungen).

Kann Teufelskralle Bluthochdruck verursachen?

Ja, Teufelskralle kann den Blutdruck beeinflussen und sollte bei bestehenden Herz-Kreislauf-Problemen oder hohem Blutdruck nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden, da sie die Herzfrequenz und den Blutdruck verändern kann; einige Quellen weisen sogar darauf hin, dass sie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen schaden könnte, während andere Produkte eine positive Wirkung bei niedrigem Blutdruck beschreiben – daher Vorsicht.
 

Welche Nebenwirkungen kann Teufelskralle haben?

Teufelskralle ist meist gut verträglich, kann aber zu Magen-Darm-Beschwerden (Durchfall, Übelkeit, Erbrechen), Kopfschmerzen und Schwindel führen, selten auch zu allergischen Reaktionen (Hautausschlag, Schwellungen) bis hin zum Schock, weshalb bei ersten Anzeichen sofort ein Arzt aufzusuchen ist. Besondere Vorsicht gilt bei Gallensteinen, Magen-/Zwölffingerdarmgeschwüren, Diabetes (Blutzuckeranstieg möglich) und der Einnahme von Blutverdünnern, da Wechselwirkungen bestehen können. Schwangere und Stillende sollten sie meiden, so Apotheken Umschau.
 

Was verträgt sich nicht mit Teufelskralle?

Was Sie bei der Anwendung der Teufelskralle beachten sollten

In folgenden Fällen darf die Teufelskralle nicht angewendet werden: Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür. Schwangerschaft.

Wie wirkt Teufelskralle auf den Darm?

Das pflanzliche Mittel kann nicht die Standardtherapie ersetzen, sondern diese höchstens ergänzen. Die in der Wurzel enthaltenen Bitterstoffe regen die Verdauung an und steigern den Appetit. Teufelskralle wird daher traditionell bei Blähungen, Völlegefühl und mangelndem Appetit eingesetzt.

Ist Magnesium schlecht für die Leber?

Nein, Magnesium ist nicht schlecht für die Leber, im Gegenteil: Es ist essenziell für ihre Funktion, da es an Energiestoffwechselprozessen beteiligt ist und ein Mangel Leberzellen beeinträchtigen kann; niedrige Magnesiumspiegel sind sogar mit einem erhöhten Risiko für Fettleber assoziiert, und Studien deuten darauf hin, dass Magnesiumpräparate die Lebergesundheit fördern und Leberschäden verringern könnten, solange es nicht überdosiert wird, da dann Magen-Darm-Beschwerden auftreten können.
 

Wie lange braucht Teufelskralle bis es wirkt?

Teufelskralle wirkt nicht als Akutmittel, sondern entfaltet ihre volle schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung erst nach einigen Wochen (oft 2–4 Wochen), da sie kumulativ wirkt und sich die Wirkung mit der Zeit aufbaut, besonders bei chronischen Beschwerden wie Arthrose und Gelenkschmerzen. Die Wirkstoffe sind zwar schnell im Blut (innerhalb einer Stunde), die spürbare Linderung braucht jedoch Zeit, um sich zu entwickeln.
 

Mit welchen Medikamenten interagiert die Teufelskralle?

Es wurde berichtet, dass Teufelskralle Wechselwirkungen mit Antikoagulanzien, Schmerzmitteln, Herzmedikamenten (z. B. Digoxin) und Magensäurehemmern (z. B. Famotidin) hervorrufen kann. Die empfohlene Dosis beträgt dreimal täglich 500–1500 mg getrocknete Wurzel oder Kapseln.

Welches Teufelskralle Präparat ist das beste?

Es gibt nicht das beste Präparat, aber Studien (wie von Apotheke Adhoc und Utopia.de) legen nahe, dass Präparate mit mindestens 50 mg Harpagosid (z.B. Dolo- teffin®, Harpadol®) bei Gelenk- und Rückenschmerzen wirksamer sind, während Öko-Test (2019) Teufelskralle-Produkte als eher schwach bewertete, aber die Kombi-Tinktur Phytodolor (Esche, Goldrute, Zitterpappel) als „gut“ einstufte, da die Einzelpräparate oft nicht die nötige Menge enthielten oder die Studienlage bei Einzelextrakten unsicher war. 

Ist Teufelskralle gut für die Nieren?

Die in Südafrika beheimatete Teufelskralle (Harpagophytum procumbens) verdankt ihren Namen den winzigen Haken, die ihre Früchte bedecken. Traditionell wurde die Teufelskralle zur Behandlung von Schmerzen, Leber- und Nierenproblemen, Fieber und Malaria eingesetzt .

Welches ist das stärkste entzündungshemmende Kraut?

Als die gebräuchlichsten natürlichen Heilmittel gegen Entzündungen gelten folgende: Kurkuma (Curcumin ): Curcumin ist eine natürlich in Kurkuma vorkommende Verbindung, die für ihre stark entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften bekannt ist und Entzündungen bei Erkrankungen wie Arthritis lindert.

Wann darf man Teufelskralle nicht einnehmen?

Teufelskralle-ratiopharm® darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch gegen Teufelskrallenwurzel-Trockenextrakt oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. wenn Sie an Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren leiden.

Für welche Beschwerden ist Teufelskralle gut?

Teufelskralle hilft vor allem bei Beschwerden des Bewegungsapparates wie Arthrose, Arthritis, Rheuma, Rückenschmerzen, Gelenk- und Muskelschmerzen, da sie entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt. Sie wird auch bei Verdauungsproblemen (Appetitlosigkeit, Völlegefühl) sowie bei rheumatischen Beschwerden und zur Förderung der Beweglichkeit eingesetzt. 

Ist die Teufelskeule giftig bei Berührung?

Welche Pflanzenteile sind schädlich? Sowohl der Stängel als auch die Blätter sind mit bis zu 2 Zentimeter langen, scharfen Stacheln bedeckt! Neben physischen Schäden an Augen und Haut gibt es Hinweise darauf, dass die stacheligen Stacheln bei manchen Menschen schwere allergische Reaktionen auslösen können .

Kann die Teufelskralle Bluthochdruck verursachen?

Gehen Sie auf Nummer sicher und vermeiden Sie die Anwendung. Herz-Kreislauf-Probleme: Teufelskralle kann Herzfrequenz, Herzschlag und Blutdruck beeinflussen . Sie kann Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen schaden. Wenn Sie an einer dieser Erkrankungen leiden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Teufelskralle einnehmen.

Kann Teufelskralle den Blutdruck erhöhen?

Ja, Teufelskralle kann den Blutdruck beeinflussen und sollte bei bestehenden Herz-Kreislauf-Problemen oder hohem Blutdruck nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden, da sie die Herzfrequenz und den Blutdruck verändern kann; einige Quellen weisen sogar darauf hin, dass sie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen schaden könnte, während andere Produkte eine positive Wirkung bei niedrigem Blutdruck beschreiben – daher Vorsicht.
 

Welche Heilwirkung hat die kugelige Teufelskralle?

Die Wurzeln der Teufelskralle enthalten medizinisch hoch interessante Bitterstoffe, Flavonoide und Iridoidglykoside, die entzündungshemmende, abschwellende und schmerzlindernde Eigenschaften aufweisen. Vor allem der Stoff Harpagosid spielt hier eine zentrale Rolle.

Ist Teufelskralle blutverdünnend?

Die Wurzeln der Afrikanischen Teufelskralle wirken blutverdünnend, weshalb die Einnahme bei Menschen, die bereits Blutverdünner einnehmen, zuvor mit dem Arzt abgesprochen werden sollte. Bei älteren Patienten, die an Arteriosklerose leiden, ist dieser blutverdünnende Effekt wiederum durchaus wünschenswert.

Wie viel Teufelskralle pro Tag?

Als Tagesdosis werden Zubereitungen aus 4,5–9 g Wurzel empfohlen.

Haben Teufelskralle Tabletten Nebenwirkungen?

Teufelskralle-Tabletten sind meist gut verträglich, können aber in seltenen Fällen zu Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen führen, auch Kopfschmerzen und Schwindel sind möglich, und sehr selten treten Überempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen) auf. Vorsicht ist bei Diabetes (Blutzuckeranstieg) und der gleichzeitigen Einnahme von Blutverdünnern oder bestimmten Schmerzmitteln geboten; Personen mit Magengeschwüren oder Gallensteinen sollten sie meiden. Bei auftretenden Nebenwirkungen sollte die Einnahme gestoppt und ein Arzt konsultiert werden, so Apotheken Umschau.