Ist Multipor eine Kalziumsilikatplatte?
Gefragt von: Julian Pape | Letzte Aktualisierung: 24. Juni 2026sternezahl: 4.4/5 (1 sternebewertungen)
Faserfreie, nichtbrennbare Innendämmplatte aus Calciumsilikat-Hydraten. Systemgeprüfte, diffusionsoffene Wärmedämmplatte für Tiefgaragen- und Kellerdecken sowie für Innenwanddämmung von Aussenwänden. Mindestens 12 Monate lagerfähig.
Was sind Multipor-Platten?
Die Multipor Mineraldämmplatte ist ein mineralischer Dämmstoff auf Basis der Rohstoffe Sand, Kalk, Zement und Wasser. Sie ist hochstabil und baupraktisch stauchungsfrei und überzeugt durch ihre hohe Druckfestigkeit von 300 kPa bzw. 350 kPa.
Welche Alternativen gibt es zu Kalziumsilikatplatten für die Innendämmung?
Alternativen zu Kalziumsilikatplatten sind je nach Anwendungszweck und Priorität (Preis, Ökologie, Dämmwert) Holzfaserplatten (gute Feuchtigkeitsregulierung), Porenbeton (günstiger), Blähton, Schilf- oder Strohplatten (nachhaltig), Hanfplatten, Glas- oder Mineralwolle für pure Dämmung, oder innovative Materialien wie Blähglasgranulat-Platten (z.B. Erfurt-Klimaplatte) (dünner, leichter) oder Gipskarton-Verbundplatten (diffusionsbremsend). Die Wahl hängt stark davon ab, ob Sie eine diffusionsoffene, feuchtigkeitsregulierende oder reine Wärmedämmung suchen, oft ergänzt durch Lehmputz.
Was sind Kalziumsilikatplatten?
Kalziumsilikatplatten (auch Klimaplatten genannt) sind mineralische Baustoffe aus Kalk, Quarzsand und Zellulosefasern, die sich ideal für die Innendämmung und Schimmelsanierung eignen, da sie Feuchtigkeit aktiv aufnehmen, speichern und wieder abgeben können, Schimmel vorbeugen (alkalischer pH-Wert) und nicht brennbar sind (Brandschutzklasse A1). Sie verbessern das Raumklima, sind umweltfreundlich und ermöglichen eine effektive Dämmung ohne Dampfsperre.
Ist Multipor ein Porenbeton?
Multipor – Gebäudedämmung aus Porenbeton
Multipor Dämmsysteme sind eine umweltfreundliche Lösung für nachhaltiges Bauen und Sanieren. Kernstück des Systems ist die Multipor-Dämmplatte, ein komplett mineralischer Dämmstoff aus Sand, Kalk, Zement und Wasser.
Kalziumsilikatplatten anbringen zur Innendämmung | OBI
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Ist Multipor diffusionsoffen?
Das Multipor Innendämmsystem WI ist diffusionsoffen, kapillaraktiv und erlaubt eine innenseitige Wanddämmung.
Ist Porenbeton das Gleiche wie Ytong?
Ja, Ytong ist Porenbeton (auch Gasbeton genannt); Ytong ist der bekannte Markenname für diesen leichten, wärmedämmenden Baustoff, der aus {!nav}Kalk, Sand, Zement und Wasser hergestellt wird und Millionen winziger Luftporen enthält, die ihm seine besonderen Eigenschaften verleihen.
Was sind die Nachteile von Kalziumsilikatplatten?
Kalziumsilikatplatten haben Nachteile wie höhere Kosten, schlechtere Dämmwirkung (erfordert dickere Platten, was Raum kostet) und eingeschränkte Oberflächengestaltung (nur diffusionsoffene Materialien zulässig), da sie diffusionsoffen bleiben müssen, um ihre Wirkung zu entfalten, was Vinyltapeten und Latexfarben ausschließt. Sie sind zudem schwerer und erfordern eine spezielle Verankerung für schwere Lasten, da sie selbst nicht tragfähig sind.
Kann ich Schimmel mit Kalziumsilikatplatten isolieren?
Dämmung führt in der Regel nicht zu Schimmel, sondern senkt das Risiko, da sie die Wandoberfläche erwärmt; Schimmel entsteht oft durch mangelhafte Dämmung (Wärmebrücken) oder falsches Lüften/Heizen, besonders bei Innendämmung kann die Wärme der Außenwand entzogen werden, was bei Fehlplanung (fehlende Dampfsperre) zu Kondensation führt. Um Schimmel zu vermeiden, sind eine fachgerechte Planung (Taupunktberechnung), der Einsatz diffusionsoffener Materialien (z.B. Kalziumsilikatplatten) und konsequentes Lüften entscheidend, um Feuchtigkeit abzuführen.
Kann es hinter Kalziumsilikatplatten schimmeln?
Ja es kann hinter Kalziumsilikatplatten schimmeln, wenn diese nicht fachgerecht angebracht werden. Häufige Probleme bei der Verarbeitung: die Platten liegen nicht plan auf der Oberfläche auf, so dass sich Hohlräume hinter der Platte befinden.
Welche Vor- und Nachteile hat eine Innenwanddämmung aus Kalziumsilikatplatten?
Kalziumsilikatplatten sind ideal für die Innendämmung, besonders bei Schimmelproblemen, da sie Feuchtigkeit regulieren, schnell trocknen und durch ihren hohen pH-Wert Schimmelwachstum verhindern. Sie sind umweltfreundlich, aus natürlichen Rohstoffen gefertigt und verbessern das Raumklima. Die Anwendung erfolgt durch Verkleben der Platten auf der Wand, wobei kritische Bereiche wie Fensterlaibungen besondere Sorgfalt erfordern. Die Dämmwirkung ist gut, aber sie sind teurer als herkömmliche Dämmstoffe; Dicke von 5-8 cm wird für effektive Dämmung empfohlen.
Warum sind Kalziumsilikatplatten so teuer?
Höhere Wärmeleitfähigkeit als andere als diffusionsoffene Innendämmung einsetzbare Dämmstoffe wie Holzfaserplatten. Hoher Preis durch aufwendigen Herstellprozess (wird teilweise durch die einfache Verarbeitung relativiert).
Welche ist die beste Dämmplatte?
Was ist das beste Material zum Dämmen? Eine besonders geringe Wärmeleitfähigkeit weist beispielsweise Polyurethan-Hartschaum auf. Damit gehört der Kunststoff zu den Materialien mit den besten Dämmwerten.
Wie gut dämmt Multipor?
Wärmedämmend. Mineralisch und dabei frei von Fasern bietet die Multipor Mineraldämmplatte eine neue Qualität der Wärmedämmung: massiv und hoch wärmedämmend mit einer Wärmeleitfähigkeit von bis zu λ = 0,042 W/(mK).
Kann sich unter Styropor Schimmel bilden?
Styropor als Innendämmung
Ein hohes Schimmelrisiko besteht bei der Innendämmung mit Styropor bzw. Polystyrol.
Was ist der Unterschied zwischen EPS und XPS?
EPS (expandiertes Polystyrol, "Styropor") und XPS (extrudiertes Polystyrol, "Styrodur") sind beide Polystyrol-Dämmstoffe, unterscheiden sich aber in Herstellung, Struktur und Eigenschaften: XPS hat eine geschlossene, dichtere Zellstruktur, ist dadurch druckfester, robuster und feuchtigkeitsbeständiger als EPS, das aus verschweißten Kügelchen besteht und leichter ist, aber eine bessere Wärmeleitfähigkeit aufweist, während XPS aufgrund seiner Dichte oft eine höhere Druckfestigkeit für Bodenplatten bietet, aber teurer ist, erklärt die Website BENZ24 und Website ecoservice24.
Kann man Kalziumsilikatplatten auf Putz kleben?
✔ Sie können mit unserem Spezialkleber Kalziumsilikatplatten auch auf Gipsputz verkleben! Gipsputz muss nicht entfernt werden - spart Zeit und Geld! (Wichtig: Spezial-Wandgrundierung nötig; Einbauanweisungen lesen und Merkblatt Wozu Grundierung? beachten!)
Was macht ein Maler gegen Schimmel?
Schimmel an Wänden kann man mit einem Antischimmel-Spray selbst entfernen. Danach wird die Wand mit einer Wandfarbe gestrichen, die die Neubildung von Schimmel vorbeugt. Allerdings ist es wichtig, die Ursache für den Schimmel herauszufinden - dafür kann unter Umständen ein Fachmann nötig sein.
Wie kann man eine kalte Wand dämmen?
Um eine Wand gegen Kälte zu isolieren, eignen sich Mineralwolle (Glas- oder Steinwolle) für Hohlräume und Vorsatzschalen oder spezielle Dämmplatten (z.B. Kalziumsilikatplatten, Hartschaum), die innen angebracht werden können, oft mit oder ohne Dampfbremse je nach Material und Wandaufbau. Wichtig sind auch die richtige Verarbeitung, das Vermeiden von Wärmebrücken und gegebenenfalls der Einsatz von Dämmputzen oder Dämmfarben für spezielle Lösungen, wobei Kalziumsilikatplatten besonders schimmelvorbeugend wirken, da sie Feuchtigkeit regulieren.
Was ist besser als Kalziumsilikatplatten?
Während Kalziumsilikatplatten sich durch Feuerbeständigkeit und Wärmedämmung auszeichnen, sind Zementplatten besser für Wasserbeständigkeit und strukturelle Anwendungen geeignet.
Wie viel Kosten Kalziumsilikatplatten pro Quadratmeter?
Die Preise für Kalziumsilikatplatten bewegen sich je nach Stärke des Dammstoffs zwischen 30 bis 100 Euro pro Quadratmeter. Damit sind sie deutlich teurer als die meisten anderen Dämmmaterialien, haben diesen allerdings auch einiges voraus.
Welche Alternativen gibt es zu Kalziumsilikatplatten?
Alternativen zu Kalziumsilikatplatten für die Innendämmung sind vor allem natürliche Dämmstoffe wie Holzfaser-, Hanf-, Schafwoll-, Schilf- und Korkplatten, die ebenfalls kapillaraktiv und diffusionsoffen sind, aber oft eine höhere Wärmespeicherkapazität haben und Feuchtigkeit gut regulieren können; auch Blähton oder Multipor (Mineralschaum) sind gute Alternativen, wobei Blähton günstiger ist und Multipor eine gute Dämmung bei geringerem Gewicht bietet.
Welcher Stein hat die beste Wärmedämmung?
Die besten Steine für Wärmedämmung sind moderne Poroton-Ziegel und Porenbetonsteine (wie Ytong), die durch Luftkammern und innere Dämmstoffe wie Perlite oder Styroporkugeln extrem gute Dämmwerte erreichen und oft sogar Passivhäuser ermöglichen, ohne zusätzliche Außendämmung. Auch spezielle Hochlochziegel mit Sägespänen oder Zellulose-Zusätzen und Infraleichtbeton sind hervorragend für monolithische, hochgedämmte Wände geeignet.
Ist es schlimm, wenn Porenbetonsteine nass werden?
Das alleine ist schon sehr kritisch: Gasbeton verliert unter Nässe seine Stabilität und beginnt sich aufzulösen. Ganz fatal ist es aber, wenn Frost kommt. Wasser dehnt sich beim Gefrieren um 10% aus. Erstarrt das Wasser im Porenbeton zu Eis, reißt es den Stein förmlich in Stücke.
Warum nicht mit Ytong bauen?
Nachteile von Porenbeton
Feuchteempfindlich: Porenbeton nimmt leicht Feuchtigkeit auf. Wände und Decken sollten deshalb immer verputzt werden. Empfindlich auf Punktlasten: Grundsätzlich ist Porenbeton ein sehr stabiles Material. Durch starke punktuelle Belastungen können aber Risse entstehen.
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