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Ist Kindergeld Taschengeld?

Gefragt von: Frau Prof. Dr. Sandy Bode  |  Letzte Aktualisierung: 30. Mai 2026
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Nein, Kindergeld ist nicht automatisch Taschengeld; es ist eine staatliche Leistung für die Eltern, um den Unterhalt des Kindes zu sichern, aber Eltern entscheiden frei, ob und wie viel Taschengeld sie geben und das Kind hat keinen gesetzlichen Anspruch darauf. Das Kindergeld wird an die Eltern gezahlt, die es für Grundbedürfnisse wie Kleidung und Nahrung verwenden sollen, aber die Entscheidung über die Verwendung und Weitergabe liegt bei ihnen. Taschengeld dient oft dazu, Kindern den Umgang mit Geld beizubringen, wofür es keine gesetzliche Pflicht gibt, nur Empfehlungen.

Ist das Kindergeld für Taschengeld?

Kein gesetzliches Recht auf Taschengeld – Kindergeld muss nicht als Taschengeld ausgezahlt werden. Nun haben Eltern in Deutschland den Anspruch auf das sogenannte Kindergeld. Es dient dazu, die grundlegende Versorgung von Kindern sicherzustellen. Für jedes deiner Kids erhältst du einen monatlichen Betrag.

Für was darf man Kindergeld verwenden?

Der Verwendungszweck des Kindergeldes ist die Sicherung des Existenzminimums und der Grundbedürfnisse des Kindes (Ernährung, Kleidung, Bildung, Betreuung), wobei Eltern frei entscheiden, wie sie es konkret verwenden, solange es dem Kind zugutekommt; bei Nicht-Einhaltung kann die Auszahlung direkt an das Kind erfolgen. Es dient als finanzielle Entlastung für Eltern und wird automatisch für die Steuererklärung geprüft (günstiger als Kinderfreibetrag). 

Kann ich Kindergeld von meinen Eltern verlangen?

Normalerweise kann das Kindergeld nur an die Eltern oder Erziehungsberechtigte ausgezahlt werden. Auch wenn Ihr Kind während seiner ersten Ausbildung oder seines ersten Studiums nicht zu Hause wohnt, sind Sie weiterhin verpflichtet, es finanziell zu unterstützen.

Warum gibt es ab 2025 kein Kindergeld mehr?

Die Bundesregierung hat eine Reform des Kindergeldes beschlossen, die ab 2025 in Form der Kindergrundsicherung umgesetzt wird. Diese Reform zielt darauf ab, bis zu 5,6 Millionen von Armut bedrohte Kinder und ihre Familien durch eine einfachere und schnellere Bereitstellung finanzieller Leistungen zu unterstützen.

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Wer bekommt bald 630 € pro Kind?

Jedes Kind soll bis zum 18. Lebensjahr oder bis zum ersten Schulabschluss, unabhängig vom Einkommen der Eltern, 328 Euro bekommen. Dieser kann, je nach Elterneinkommen, auf 630 Euro anwachsen.

Was ändert sich 2026 beim Kindergeld?

Zum 1. Januar 2026 steigt das Kindergeld bundesweit einheitlich um 4 Euro auf 259 Euro pro Kind und Monat; eine neue Antragstellung ist nicht nötig, da die Familienkasse die Erhöhung automatisch auszahlt. Parallel dazu erhöht sich der Kinderfreibetrag auf 9.756 Euro, und es tritt der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder in Kraft. 

Welcher Elternteil sollte Kindergeld beziehen?

Kindergeld bekommt grundsätzlich ein Elternteil, bei getrennt lebenden Eltern derjenige, bei dem das Kind hauptsächlich wohnt; bei gleichmäßiger Betreuung (Wechselmodell) müssen sich die Eltern einigen oder das Familiengericht entscheidet. Leben die Eltern zusammen, können sie bestimmen, wer das Kindergeld erhält, da es nur an eine Person ausgezahlt wird. 

Kann ich Kindergeld direkt an mein Kind auszahlen lassen?

Kann das Kindergeld direkt an das volljährige Kind gezahlt werden? Ja, das geht. Das Kindergeld kann direkt an Ihr Kind ausgezahlt werden, allerdings nur, wenn Sie keinen Unterhalt an Ihr Kind zahlen und Ihr Sohn oder Ihre Tochter einen eigenständigen Haushalt führt und sich selbst versorgt.

Wie viel darf ein Kind verdienen, um noch Kindergeld zu bekommen?

Für Kinder unter 25 Jahren gibt es keine feste Einkommensgrenze für den Kindergeldanspruch; entscheidend ist der Ausbildungsstatus, wobei eine "schädliche" Erwerbstätigkeit (über 20 Std./Woche) in der ersten Ausbildung den Anspruch gefährden kann, während Minijobs (< 556 €/Monat) meist unproblematisch sind. Nach Abschluss der ersten Ausbildung oder bei der Suche nach einer neuen, gelten strengere Regeln, die den Bezug von z.B. Bürgergeld oder die Dauer der Arbeitslosigkeit betreffen. 

Ist das Kindergeld für die Kinder gedacht?

Wie der Name schon sagt, ist Kindergeld für Kinder gedacht, genauer gesagt für deren Eltern, um sie bei der Finanzierung ihrer Kinder zu unterstützen. Für das erste und zweite Kind beträgt die Höhe des Kindergeldes jeweils 219 €, für das dritte 225 € und für jedes weitere je 250 € pro Monat.

Wann dürfen Eltern über das Geld der Kinder verfügen?

Eltern dürfen über das Vermögen der Kinder nicht verfügen. Sie müssen es erhalten und vermehren, solange, bis das Kind 18 Jahre alt ist. Dann kann es selbst über sein Geld verfügen.

Für was darf Kindergeld verwendet werden?

Der Verwendungszweck des Kindergeldes ist die Sicherung des Existenzminimums und der Grundbedürfnisse des Kindes (Ernährung, Kleidung, Bildung, Betreuung), wobei Eltern frei entscheiden, wie sie es konkret verwenden, solange es dem Kind zugutekommt; bei Nicht-Einhaltung kann die Auszahlung direkt an das Kind erfolgen. Es dient als finanzielle Entlastung für Eltern und wird automatisch für die Steuererklärung geprüft (günstiger als Kinderfreibetrag). 

Sind Eltern verpflichtet, Taschengeld zu geben?

Nein, Eltern müssen gesetzlich kein Taschengeld zahlen, da es keine Pflicht gibt; es ist aber pädagogisch sehr sinnvoll, um Kindern den Umgang mit Geld zu lehren, wobei Höhe und Auszahlungsrhythmus (wöchentlich/monatlich) an Alter und Bedarf angepasst werden sollten, um Eigenverantwortung zu fördern. 

Ab welchem ​​Alter sollte man aufhören, Taschengeld zu geben?

Wie beim Einstiegsalter gibt es auch beim Taschengeld für Kinder kein festgelegtes Alter – es hängt von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem vom Verdienstpotenzial des Kindes und der finanziellen Situation der Eltern.

Sind meine Eltern verpflichtet mir mein Kindergeld zu geben?

Nein, Eltern müssen das Kindergeld nicht grundsätzlich an ihre Kinder auszahlen, es sei denn, sie zahlen keinen oder zu wenig Unterhalt, da das Kindergeld die Unterhaltslast der Eltern mindert. Wenn volljährige Kinder in Ausbildung sind und die Eltern den Unterhaltspflichten nicht nachkommen, können sie bei der Familienkasse einen sogenannten Abzweigungsantrag stellen, um das Kindergeld direkt zu erhalten, da es zur Finanzierung der Ausbildung dient. 

Kann das Kind das Kindergeld für sich verlangen?

So wird Kindergeld abgezweigt

Wenn Sie das Kindergeld selbst beziehen möchten, sollten Sie einen sogenannten Abzweigungsantrag („Antrag auf Auszahlung des anteiligen Kindergeldes“) bei der zuständigen Familienkasse stellen. Den Abzweigungsantrag müssen Sie schriftlich stellen.

Wem steht das Kindergeld zu, den Eltern oder das Kind?

Kindergeld wird für ein Kind immer nur einem Elternteil gezahlt. Wenn die Eltern getrennt leben, dann bekommt das Elternteil das Kindergeld, bei dem das Kind die meiste Zeit lebt. Wenn der andere Elternteil Unterhalt zahlen muss, dann verringert sich der Unterhalt um die Hälfte des Kindergeldes.

Kann das Kindergeld an das Kind ausgezahlt werden?

Das Kindergeld kann auch an das Kind selbst ausgezahlt werden, wenn es volljährig ist und für sich selbst sorgt.

Ist es besser, wenn der Vater oder die Mutter das Kindergeld beantragt?

Leben die Eltern zusammen, ist es grundsätzlich egal, ob Mutter oder Vater das Kindergeld beantragt und erhält. Eine Ausnahme greift bei Eltern mit sog. Zahlkindern (Kinder, für die man bereits Kindergeld erhält).

Welcher Elternteil bekommt Kinderzulagen?

Anspruch auf Familienzulagen haben die Mutter, der Vater und der Stiefvater. Die Stiefmutter hat keinen Anspruch, weil sie nicht mit dem Kind zusammenlebt.

Wird das Kindergeld 2025 nochmal erhöht?

Kindergeld wurde ab 2025 um fünf Euro auf 255 Euro je Kind erhöht und steigt nach aktuellem Stand ab 2026 weiter auf 259 Euro. Davor fand die letzte Erhöhung zum 01.01.2023 statt. Seither erhalten alle Kinder einen einheitlichen monatlichen Betrag.

Wann gibt es die 1000 € für Kinder?

Die „Studienstarthilfe“ von 1.000 Euro soll hier helfen. Allerdings nur denen, die noch unter 25 Jahre alt sind und vor dem Studium selbst (oder über die Eltern) Bürgergeld, Kinderzuschlag, Wohngeld oder einige wenige andere Sozialleistungen bezogen haben. Die Studienstarthilfe gibt es seit Wintersemester 2024/2025.

Wird das Kindergeld mit 18 automatisch eingestellt?

Das Verfahren ist sehr einfach: Das Kindergeld muss zwar schriftlich beantragt werden – aber dies nur einmal nach der Geburt des Kindes! Danach wird das Kindergeld automatisch bis zum 18. Geburtstag weiter gezahlt.

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