Ist es normal sein Blut fließen zu hören?
Gefragt von: Ingeburg Klemm | Letzte Aktualisierung: 8. Februar 2026sternezahl: 4.7/5 (21 sternebewertungen)
Ja, es ist normal, das Blutfließen als Rauschen oder Pochen im Ohr wahrzunehmen, besonders in ruhigen Momenten, da es sich um das Geräusch Ihres eigenen Blutes handelt, das durch die Gefäße nahe dem Ohr strömt. Dies wird als pulssynchroner Tinnitus bezeichnet und kann durch Turbulenzen bei erhöhtem Blutfluss (z. B. Stress, Anämie, Bluthochdruck) oder Gefäßveränderungen verursacht werden. Wenn es häufig auftritt, störend ist oder von anderen Symptomen begleitet wird, sollte ein Arzt die Ursache abklären, um mögliche Behandlungen zu finden.
Kann man sein Blut fließen hören?
Die Fließgeschwindigkeit des Blutes erhöht sich oder das Blut fließt so, dass Turbulenzen entstehen. Das führt zu Wirbeln, die im Ohr hörbar werden. Verantwortlich dafür können beispielsweise Gefäßveränderungen, Tumore, Blutarmut sowie ein erhöhter Blutdruck im Schädel oder eine Schilddrüsenüberfunktion sein.
Ist es normal, das eigene Blut fließen zu hören?
Pulsierender Tinnitus ist wie ein Echtzeit-Soundtrack des Blutflusses zum und vom Herzen . So lästig er auch sein mag, dieser Soundtrack kann lebensrettend sein. Pulsierender Tinnitus kann das erste Anzeichen einer ernsthaften Erkrankung sein, die den Blutfluss beeinträchtigt.
Was bedeutet es, wenn man Blut im Ohr hört?
Blutrauschen im Ohr, oder pulssynchroner Tinnitus, ist das Hören des eigenen Herzschlags als rhythmisches Pochen oder Rauschen, verursacht durch Blutfluss-Turbulenzen nahe dem Innenohr, oft durch Gefäßveränderungen, Bluthochdruck, Stress, Nackenverspannungen oder seltener Tumore. Während leichtere Fälle oft harmlos sind und verschwinden, sollte bei häufigem Auftreten ein Arzt aufgesucht werden, um ernste Ursachen wie Gefäßfehlbildungen oder erhöhten Hirndruck auszuschließen, was durch Ultraschall, CT oder MRT abgeklärt wird.
Was bedeutet Blut im Gehörgang?
Die wahrscheinlich häufigste Ursache für Ohrenbluten sind Fehler im Umgang mit den beliebten Wattestäbchen. Entweder werden sie zu tief in den Gehörgang eingeführt oder beim Putzen zu wild bewegt. Schon winzige Verletzungen am Trommelfell können kleine Mengen Blut aus dem Ohr nach sich ziehen.
Hörsturz – Symptome, Ursachen & Behandlung 👂⚡ | AOK
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Wie macht sich eine Durchblutungsstörung im Ohr bemerkbar?
Symptome einer Durchblutungsstörung im Ohr, oft als Hörsturz bekannt, sind plötzlicher Hörverlust (oft einseitig) mit dumpfem Druckgefühl, dem Gefühl von "Watte im Ohr", Ohrgeräuschen (Tinnitus), Schwindel und Übelkeit, wobei die Beschwerden meist plötzlich auftreten und sofort einen HNO-Arzt aufsuchen lassen sollten, um bleibende Schäden zu vermeiden.
Wieso nimmt man Blut aus dem Ohr?
Blut am Ohrläppchen wird meist für eine Blutgasanalyse (BGA) abgenommen, um Sauerstoff-, Kohlendioxid- und pH-Wert zu prüfen, besonders bei Lungenerkrankungen oder Beatmung, da das Ohrläppchen gut durchblutet ist und nur eine kleine Menge Blut benötigt wird. Es ist eine schmerzarme Methode, die gut für Kinder, Säuglinge oder Patienten mit schlechten Venen ist, da die Entnahme weniger invasiv ist als aus der Armvene und das Ohrläppchen weniger Nervenenden hat.
Ist Ohrenbluten gefährlich?
Ja, Blut im Ohr kann gefährlich sein und sollte immer ernst genommen und ärztlich abgeklärt werden, da es auf ernste Probleme wie Infektionen, geplatztes Trommelfell oder sogar Schädelverletzungen hinweisen kann, auch wenn es manchmal harmlos beginnt; bei starken Schmerzen, Schwindel, Hörverlust oder nach einem Unfall ist der Gang zum HNO-Arzt oder in die Notaufnahme dringend erforderlich, um Komplikationen wie dauerhaften Hörverlust oder Ausbreitung der Infektion zu vermeiden.
Was tun gegen Blutrauschen im Ohr?
Bei akuten Ohrgeräuschen können je nach Tinnitus-Ursache Medikamente, Tinnitus-Counseling oder Entspannungsverfahren helfen. Ist keine behandelbare körperliche Ursache erkennbar, setzen Hals-Nasen-Ohren-Ärzte meist Medikamente in Form von Infusionen oder Tabletten ein.
Wie äußert sich ein Schlaganfall im Ohr?
Ein "Schlaganfall im Ohr" (auch Hörsturz oder Labyrinthinfarkt) äußert sich durch plötzlichen, einseitigen Hörverlust, oft begleitet von Tinnitus (Ohrensausen), Druckgefühl im Ohr, Schwindel und manchmal „Wattegefühl“ oder Benommenheit. Wichtig: Da dies auch Vorboten eines echten Schlaganfalls sein kann, ist sofortige ärztliche Abklärung nötig, da der Hörsturz ein Notfall ist.
Warum höre ich im Liegen mein Herz schlagen?
Sie hören Ihr Herz im Liegen schlagen, weil die Ruhe die Wahrnehmung verstärkt und es sich oft um harmlose Herzstolperer (Extrasystolen) handelt, die durch Stress, Koffein oder Alkohol ausgelöst werden können, aber auch um eine Volumenbelastung am Herzen durch viel Trinken oder um einen sogenannten pulssynchronen Tinnitus, der auf Durchblutungsstörungen oder andere Ursachen hinweisen kann. Wenn es regelmäßig auftritt, unregelmäßig wird oder Sie beunruhigt, sollten Sie die Ursache ärztlich abklären lassen, da es auch ernstere Gründe haben kann.
Was hilft bei Durchblutungsstörungen im Ohr?
Bei einer Durchblutungsstörung im Ohr, oft ein Anzeichen für einen Hörsturz, sollten Sie sofort zum HNO-Arzt gehen, um die Ursache zu klären und schnell zu handeln, da derartige Beschwerden auf eine Mangelversorgung des Innenohrs hinweisen. Bis zum Arztbesuch können Sie Stress reduzieren, auf Nikotin verzichten, viel trinken und sanfte Massagen hinter dem Ohr durchführen, um die Durchblutung zu fördern.
Ist Tinnitus ein Anzeichen für einen Schlaganfall?
Tinnitus allein ist meist kein Schlaganfall-Anzeichen, kann aber in Kombination mit plötzlichem Schwindel, Hörverlust, starken Kopf-/Nackenschmerzen, Sehstörungen, Sprachstörungen oder Lähmungserscheinungen ein dringendes Warnsignal sein und erfordert sofortige ärztliche Abklärung. Besonders bei plötzlichem, einseitigem Hörverlust, Tinnitus und Schwindel, auch ohne klassische Schlaganfallsymptome, sollte ein Arzt aufgesucht werden, da dies auch auf einen Labyrinthinfarkt hindeuten kann, der ähnliche Symptome wie ein Schlaganfall verursacht. Suchen Sie sofort einen Notarzt auf, wenn Tinnitus zusammen mit anderen neurologischen Ausfällen auftritt, da dies auf einen Schlaganfall hindeuten kann.
Warum höre ich den Blutfluss im Ohr?
Sie hören Ihr Blut im Ohr rauschen, weil sich der normale Blutfluss in den Gefäßen um das Ohr verändert und Turbulenzen erzeugt, was als pulssynchroner Tinnitus (pochendes Geräusch) wahrgenommen wird, verursacht durch Stress, Bluthochdruck, Gefäßverengungen (Arteriosklerose), Nackenverspannungen oder Medikamente, aber auch seltenere Probleme wie Fehlbildungen oder Tumore. Da dies ein reales Geräusch ist, das von einer echten Schallquelle stammt, sollten Sie dies ärztlich abklären lassen, um die genaue Ursache zu finden und zu behandeln, was oft durch Doppler-Ultraschall oder CT/MRT geschieht.
Ist es gefährlich, wenn es im Ohr rauscht?
Rauschen im Ohr (Tinnitus) ist meist nicht gefährlich, aber belastend und sollte ärztlich abgeklärt werden, besonders wenn es plötzlich auftritt, einseitig ist, mit Schwindel, Hörverlust oder Druckgefühl einhergeht, oder wenn das Geräusch synchron zum Herzschlag pulsiert, da dies auf ernsthaftere Ursachen wie einen Hörsturz oder Gefäßprobleme hinweisen kann. Bleibt das Geräusch länger als ein bis zwei Tage, suchen Sie einen HNO-Arzt auf, um chronische Verläufe zu verhindern und die Ursachen zu behandeln.
Wie lange darf man im Ohr Rauschen?
Wie lange darf es im Ohr rauschen? Tinnitus kann akut oder chronisch sein: Akuter Tinnitus: Dauer von wenigen Stunden bis Wochen, oft nach Lärmbelastung oder Stress. Chronischer Tinnitus: Langfristig, kann Monate oder Jahre andauern.
Was ist, wenn Blut aus dem Ohr läuft?
Blut aus dem Ohr kann harmlos durch Wattestäbchen oder Pickel entstehen, aber auch ernste Ursachen haben, wie Mittelohrentzündungen mit gerissenem Trommelfell, Schädelverletzungen (Trauma) oder Tumore. Bei starken Schmerzen, Hörverlust, Schwindel oder nach einem Sturz ist ein sofortiger Arztbesuch (HNO-Arzt) unerlässlich, da es auf ernste Probleme wie eine Schädelbasisfraktur hindeuten kann. Auch bei kleinen Mengen Blut sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen, um die genaue Ursache zu finden.
Wie merkt man einen Tumor im Ohr?
Symptome eines Ohrtumors sind oft schleichend und umfassen einseitige Hörminderung, Tinnitus (Ohrgeräusche), Druckgefühl und Schwindel; später können Gesichtslähmungen, Taubheitsgefühle oder Ausfluss hinzukommen, insbesondere bei gutartigen Tumoren wie dem Vestibularisschwannom oder bösartigen Gehörgangskarzinomen, weshalb eine ärztliche Abklärung wichtig ist.
Warum tut Ohren putzen so gut?
Im Gehörgang verlaufen sehr viele Nerven wie der Vagusnerv. Mit dem Wattestäbchen regen wir die Nerven an und lösen dabei ein angenehmes Gefühl aus, das wir immer wieder wiederholen möchten - wir sind süchtig nach Wattestäbchen.
Bei welcher Krankheit blutet man aus dem Ohr?
Die häufigsten Ursachen von Absonderungen aus dem Ohr sind: Akute (plötzliche und schwere) Mittelohrentzündung (Otitis media) mit Perforation (Punktion) des Trommelfells. Chronische Mittelohrentzündung (mit Perforation des Trommelfells, Cholesteatom oder beidem) Gehörgangsentzündung (Otitis externa)
Was bedeutet blutiges Ohrenschmalz?
Blutiges Ohrenschmalz (rot gefärbtes Ohrenschmalz) deutet meist auf kleine Verletzungen im Gehörgang hin, verursacht durch Kratzer, Infektionen (wie Ohrenentzündungen) oder leichte Traumata, aber auch ein Riss im Trommelfell kann die Ursache sein. Es ist ein wichtiges Signal, das immer ärztlich (HNO-Arzt) abgeklärt werden sollte, besonders wenn Schmerzen, Fieber oder Hörverlust hinzukommen, um ernsthafte Entzündungen oder Schäden frühzeitig zu behandeln.
Was bedeutet es, wenn mein linkes Ohr heiß und rot ist?
Ein heißes, rotes linkes Ohr kann viele Ursachen haben, von harmlosen Dingen wie emotionalen Reaktionen (Scham, Stress), Sonneneinstrahlung, Druck oder Kopfhörern bis hin zu medizinischen Problemen wie Entzündungen (Gehörgangsentzündung, Lymphknotenschwellung), Hautirritationen, Allergien oder dem Rote-Ohren-Syndrom; es kann auch spirituelle Bedeutungen haben (Schlechte Nachrichten), aber bei Schmerzen, Fieber oder anhaltenden Symptomen sollte ein Arzt aufgesucht werden, um Infektionen oder ernstere Ursachen auszuschließen.
Wie macht sich eine Durchblutungsstörung im Kopf bemerkbar?
Symptome einer schlechten Durchblutung des Gehirns sind oft plötzlich auftretend und umfassen Seh-, Sprach- und Schluckstörungen, Schwindel, Lähmungen, Taubheitsgefühle, Verwirrtheit, Gleichgewichtsstörungen sowie Konzentrationsprobleme und können Vorboten eines Schlaganfalls sein. Auch Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Persönlichkeitsveränderungen, Antriebslosigkeit oder Bewusstseinsstörungen können auftreten, wobei die Symptome je nach betroffenem Gehirnareal variieren. Bei plötzlichen, starken Symptomen wie Sprachverlust oder Lähmungen sofort den Notruf wählen!
Wie kann ich die Durchblutung in meinem Ohr verbessern?
Um die Durchblutung im Ohr zu fördern, helfen sanfte Bewegung (z.B. Spaziergänge), Stressreduktion, eine durchblutungsfördernde Ernährung mit Magnesium, Zink, Omega-3-Fettsäuren (Nüsse, Fisch) und Antioxidantien (Zitrusfrüchte, grünes Gemüse), sowie spezielle Übungen für Nacken und Kiefer, da oft Verspannungen die Durchblutung stören. Auch der Einsatz von Ginkgo-Präparaten oder Wärme kann unterstützend wirken, wobei bei anhaltenden Problemen immer ein Arzt konsultiert werden sollte.
Was bedeutet Schlaganfall im Ohr?
Ein Ohrinfarkt tritt plötzlich auf und äußert sich meist als einseitiger, schmerzloser Hörverlust – oft begleitet von Tinnitus, Schwindel oder einem Druckgefühl im Ohr. In vielen Fällen bessern sich die Symptome innerhalb weniger Tage, bei schweren Verläufen kann jedoch eine bleibende Hörschädigung zurückbleiben.
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