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Ist eine medizinische Fachangestellte eine Pflegefachkraft?

Gefragt von: Ina Schulz  |  Letzte Aktualisierung: 18. April 2026
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Um als Pflegefachkraft anerkannt zu werden, müssen Medizinische Fachangestellte (MFAs) bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Neben der abgeschlossenen Berufsausbildung als MFA ist eine relevante Berufserfahrung im medizinischen oder pflegerischen Bereich oft erforderlich.

Ist eine MFA eine Pflegefachkraft?

Ja, als Medizinische Fachangestellte (MFA) kann man eine Weiterbildung zur Krankenschwester bzw. Gesundheits- und Krankenpfleger machen. Dies erfordert eine zusätzliche Ausbildung, die i.d.R. drei Jahre dauert und sowohl theoretische als auch praktische Komponenten umfasst.

Wie wird eine MFA in der Pflege eingestuft?

In der ambulanten Pflege wird MFA, wie viele andere ähnliche Berufe auch, vergleichbar mit einer 1jährig examinierten Fachkraft eingestuft, was die Abrechnung (und damit auch deine Tätigkeiten) angeht. Alles abhängig von Bundesland und Vertrag, teilweise mit Ausnahmen wie Wundversorgung, aber kommt oft vor.

Wer verdient mehr, MFA oder Pflegefachkraft?

So finden sich Medizinische Fachangestellte und Ergotherapeut/innen mit einem durchschnittlichen monatlichen Brutto von 2.448 Euro bzw. 2.708 Euro auf den hinteren Plätzen, während Pflegefachkräfte etwa 3.547 Euro im Monat verdienen.

Wer darf sich Pflegefachkraft nennen?

Absolventen und Absolventinnen nach dem alten Recht haben dieselben Rechte und Pflichten wie Personen mit einer Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung Pflegefachfrau / Pflegefachmann / Pflegefachperson/Pflegefachperson. Dies gilt auch für die vorbehaltenen Tätigkeiten nach dem neuen Pflegeberufegesetz.

MFA - Medizinische Fachangestellte Ausbildung, Aufgaben, Gehalt

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Was zählt zu Pflegefachkraft?

Definition

eine Mitarbeiterin, der bzw. die eine dreijährige Ausbildung mit staatlicher Abschlussprüfung in einem der folgenden Pflegeberufe absolviert hat: Pflegefachfrau/Pflegefachmann nach dem Pflegeberufegesetz (seit 01.01.2020) Gesundheits- und Krankenpfleger/in nach dem Krankenpflegegesetz (bis 31.12.2019)

Warum sagt man nicht mehr Pflegefachkraft?

2020 wurde diese Bezeichnung durch die Reform des Pflegeberufegesetzes durch "Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann" ersetzt. Aus “Schwester Mia” wurde “Pflegefachfrau Frau Mustermann”. Dabei stand und steht es natürlich den gelernten Krankenschwestern frei, welche Berufsbezeichnung sie fortan nutzen wollten.

Wer ist besser, eine Arzthelferin oder eine Pflegehelferin?

Wenn Sie sich für die Krankenpflege interessieren und direkt mit Patienten arbeiten möchten, könnte eine Ausbildung zur Pflegehilfskraft (CNA) das Richtige für Sie sein. Viele examinierte und registrierte Pflegekräfte beginnen ihre Karriere als Pflegehilfskräfte. Wenn Sie hingegen eine Karriere im Gesundheitsmanagement anstreben, ist eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten ein hervorragender erster Schritt.

Kann ich als Pflegefachkraft in einer Arztpraxis arbeiten?

Kann man als Pflegekraft in einer Arztpraxis arbeiten? Ja, in der Regel ist das für examinierte Pflegefachkräfte sogar ohne Umschulung möglich. Eventuell ist eine Weiterbildung in der Praxisorganisation nötig, die auch als Fernkurs absolviert werden kann.

Wie viel verdient eine MFA in der Pflege?

So verdienen MFA in Hamburg durchschnittlich 2.673 Euro brutto, während dieselbe Tätigkeit in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt nur mit etwa 2.100 Euro brutto vergütet wird.

Kann man als MFA Krankenschwester werden?

Medizinische Fachangestellte können mit ergänzenden Qualifikationen als Pflegefachkraft arbeiten. Voraussetzungen sind eine abgeschlossene MFA-Ausbildung sowie Berufserfahrung im medizinischen Bereich. Das Anerkennungsverfahren erfolgt über zuständige Behörden und erfordert den Nachweis beruflicher Qualifikationen.

Wie hoch ist der Stundenlohn für MFAs im Tarifvertrag 2025?

Der Stundenlohn im Jahr 2025 für Medizinische Fachangestellte (MFA) bewegt sich laut Gehaltstarifvertrag je nach Berufserfahrung und erworbenen Qualifikationen durch Fort- und Weiterbildungen zwischen 16,79 €/h und 28,26 €/h.

Was bedeutet MFA in der Pflege?

Medizinische Fachangestellte (MFA) sind eine unverzichtbare Stütze im Gesundheitswesen. Sie organisieren den Praxisablauf, assistieren bei medizinischen Behandlungen und betreuen Patient:innen mit Fachkompetenz und Empathie.

Was darf eine MFA in der stationären Pflege?

Medizinische Fachangestellte im stationären Bereich

Je nach Einsatzbereich umfassen deine Tätigkeiten unter anderem die Blutentnahme, das Legen von Zugängen, das Durchführen von diagnostischen Untersuchungen, aber auch die Planung von Operationen oder die Erstversorgung von Patient*innen bei aktuen Schmerzen.

Was ist der Unterschied zwischen medizinische Fachangestellte und Arzthelferin?

Im Sprachgebrauch sind auch noch Bezeichnungen wie „Arzthelferin“ oder „Sprechstundenhilfe“ geläufig. Die Berufsbezeichnung „Arzthelferin“ stammt aus dem Jahr 1968. Im Jahr 2006 wurde sie durch eine Ausbildungsreform ersetzt. Seit damals lautet die offizielle Bezeichnung „Medizinische Fachangestellte“.

Ist eine Arzthelferin eine Pflegefachkraft?

Als MFA wirst du in der Pflege wie eine Pflegehelferin eingesetzt. Also ich bin PFK und kann sagen, dass MFAs eine bessere medizinische Ausbildung haben. Es ist eine Schande MFAs nicht als Pflegefachkräfte einzusetzen.

Ist MFA eine Pflegeausbildung?

Arzthelferin ist ein medizinisch-pflegerischer Beruf, sodass dein Arbeitsumfeld in der Regel die Pflege & Betreuung ist, also zum Beispiel Arztpraxen oder Krankenhäuser.

Wer verdient besser, MFA oder Krankenschwester?

Verdienst als Arzthelferin im Vergleich mit anderen Berufen

Alle anderen medizinischen Ausbildungsberufe wie Altenpfleger oder Krankenschwestern verdienen mehr als die Arzthelferin.

Was darf man als Pflegehelferin nicht machen?

In diesem Fall darf man folgende Aufgaben nicht übernehmen: Injektionen setzen, Medikamente verabreichen, Kanülen o. ä. setzen, Wachkomapatienten/-innen betreuen sowie Beatmungsgeräte o. ä.

Welchen Abschluss braucht man für Pflegehelferin?

Für die Ausbildung zum Pflegehelfer sind zudem bestimmte schulische Voraussetzungen notwendig. In der Regel reicht ein Hauptschulabschluss aus, um die Ausbildung beginnen zu können. Darüber hinaus sind gute Kenntnisse in Biologie von Vorteil, da du Grundlagen der Anatomie und Physiologie lernst.

Wer zählt zur Pflegefachkraft?

Durch das Berufsbild „Pflegefachfrau/Pflegefachmann“ werden die Berufe der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zusammengeführt. Die Auszubildenden werden dazu befähigt, Menschen aller Altersstufen zu pflegen. Dies wird als „Generalistik in der Pflege“ bezeichnet.

Was ändert sich für Pflegekräfte ab 2025?

Konkret empfiehlt die Pflegekommission, die Stundenlöhne ab Mai 2024 zwischen 6,8 und 9,5 Prozent zu erhöhen. Ab Juli 2025 folgt eine weitere Erhöhung um 3,9 bis 5,1 Prozent. Fachkräfte verdienen dann mindestens 20,50 Euro pro Stunde.

Warum ist der Pflegeberuf unattraktiv?

Die Arbeitsbedingungen in der Pflege sind oft unattraktiv. Lange Arbeitszeiten, Schichtdienst, hoher Stress und eine hohe körperliche Belastung sind nur einige der Faktoren, die die Arbeit in der Pflege unattraktiv machen.

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