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Ist ein Elektroauto sparsamer?

Gefragt von: Loni Kluge  |  Letzte Aktualisierung: 18. Januar 2026
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Ja, ein Elektroauto ist im Betrieb in der Regel deutlich sparsamer als ein Verbrenner, da Strom pro Kilometer günstiger ist als Benzin oder Diesel, selbst bei gestiegenen Strompreisen. E-Autos sind effizienter und verschwenden weniger Energie, was zu niedrigeren Energiekosten pro 100 km führt, besonders beim Laden zu Hause oder mit eigener Photovoltaik.

Sind E-Autos billiger im Verbrauch?

Elektroautos sind im Betrieb deutlich günstiger als Verbrennerfahrzeuge: Wer 2024 elektrisch fährt, kann bei den Ladekosten im Vergleich zu den Spritpreisen im aktuellen Jahr deutlich sparen. Das wird im Vergleich weiter unten deutlich.

Wie viel kostet es, 100 km elektrisch zu fahren?

100 km mit einem Elektroauto kosten meist zwischen 4 € und 12 €, abhängig von Strompreis und Fahrzeugverbrauch; bei günstigem Hausstrom (ca. 30 Cent/kWh) und 15 kWh Verbrauch sind es nur rund 4,50 €, während Schnellladen oder höhere Strompreise die Kosten auf 9 € oder mehr pro 100 km erhöhen können (z. B. bei 30 Cent/kWh und 30 kWh Verbrauch). 

Wie viel spart man durch ein Elektroauto?

Bei den Stromkosten lassen sich bis zu 1.000 Euro jährlich gegenüber Benzin und Diesel sparen. Ein VW e-Golf oder ein Tesla Model X können bei den Gesamtkosten günstiger sein als vergleichbare Verbrenner. Die höheren Anschaffungskosten gegenüber Benziner und Diesel amortisieren sich teils nach schon fünf Jahren.

Ist ein Elektroauto noch sinnvoll?

Ja, E-Autos sind auch 2026 noch sinnvoll, besonders wenn man viel fährt, zu Hause oder am Arbeitsplatz günstig laden kann und Wert auf geringere Betriebskosten sowie eine bessere Umweltbilanz legt – auch wenn der anfängliche Umweltvorteil bei der Herstellung hoch ist, holen sie über die Lebensdauer mit viel Ökostrom auf. Ihre Sinnhaftigkeit hängt stark vom individuellen Nutzungsprofil ab: Sie sind ideal für Pendler und Stadtbewohner, aber die Ladeinfrastruktur und die Reichweite im Winter müssen berücksichtigt werden.
 

Diese 7 E-Autos schaffen über 700 km! | Reichweiten-Vergleich 2025 | auto motor und sport

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Was kostet eine Ladung E-Auto zuhause?

Eine Ladung E-Auto zuhause kostet je nach Strompreis und Akkugröße meist zwischen 10 € und 20 €, da die Preise pro Kilowattstunde (kWh) oft 20 bis 40 Cent betragen, was deutlich günstiger ist als an öffentlichen Säulen. Bei einem Strompreis von 30 Cent/kWh und einem 40-kWh-Akku liegt der Preis bei ca. 12 €, während bei einem größeren Akku oder höherem Strompreis die Kosten auch 20 € oder mehr pro Ladung erreichen können. Bei Nutzung eigener Solaranlagen kann es sogar fast kostenlos sein. 

Warum kauft niemand gebrauchte E-Autos?

Neben den Batterieängsten zählen eine als zu gering empfundene Reichweite (47 Prozent), ein gefühlt erhöhtes Brandrisiko (34 Prozent) sowie fehlende Lademöglichkeiten (41 Prozent) zu den wichtigsten Vorbehalten gegenüber gebrauchten Stromern.

Bei welcher Geschwindigkeit ist ein Elektroauto am sparsamsten?

Darum lohnt es sich zu entschleunigen. Die ideale Geschwindigkeit für E-Autos (wie auch Verbrenner) liegt bei 60-90 km/h. Auf der Autobahn sind 100-120 km/h am effizientesten. Im Stadtverkehr profitieren E-Autos zudem von der Rekuperation.

Ist Strom tanken billiger als Benzin?

Ja, Stromtanken ist meistens günstiger als Benzin oder Diesel, besonders wenn man zu Hause mit Autostromtarif oder Photovoltaik lädt, wo die Kosten oft 30-50 % niedriger sind. Allerdings können öffentliche Schnelllader teurer sein und in Einzelfällen sogar über den Benzinkosten liegen, während niedrige Benzinpreise oder sehr hohe Strompreise den Kostenvorteil mindern können.
 

Wie viel kostet ein Elektroauto bei 10.000 km?

Basierend auf einer Gesamtstrecke von 10.000 Kilometern werden für ein Elektroauto insgesamt 570 Euro fällig. Die Verbrauchskosten für einen Benziner liegen bei rund 1.248 Euro.

Ist es teurer, ein E-Auto zu laden als Benzin zu tanken?

Demnach zahlen E-Autofahrende an öffentlichen Normalladepunkten im Schnitt 10,45 Euro für 100-Kilometer-Strecken (bei 20 Kilowattstunden Stromverbrauch). Wer Benzin in sein Auto tankt, zahlt dagegen im Schnitt nur 10,21 Euro bei sechs Litern Benzinverbrauch Super E10 (Stand März 2025).

Was ist besser für den Alltag, ein Elektroauto oder ein Hybridauto?

Elektro oder Hybrid? Die Wahl hängt von deinen Fahrgewohnheiten ab: Elektroautos sind ideal für Stadtverkehr und kürzere Strecken mit guter Ladeinfrastruktur, da sie lokal emissionsfrei sind und langfristig günstigere Unterhaltskosten haben können. Hybride (insbesondere Plug-in-Hybride) bieten mehr Flexibilität auf Langstrecken, da sie den Verbrennungsmotor als Reichweitenpuffer nutzen, erfordern aber oft höhere Anschaffungskosten und sind im Betrieb weniger rein elektrisch. 

Warum haben Elektrofahrzeuge keine Zukunft?

Was viele nicht wissen, ist die Produktion eines solchen Autos in der Regel doppelt so rohstoffintensiv wie ein Auto mit Verbrennermotor. Elektroautos benötigen Batterien, die aus seltenen Rohstoffen wie Lithium, Platin oder Kobalt bestehen, während herkömmliche Autos viel Eisen oder Stahl verlangen.

Ist ein Elektroauto teurer in der Versicherung als ein Verbrenner?

Die Frage, ob die E-Auto-Versicherung teurer ist als die für Benziner, lässt sich nicht pauschal mit Ja oder Nein beantworten: Aktuell sind oft die Vollkaskoprämien für E-Autos teurer, da die Reparaturkosten höher ausfallen können und Versicherer höhere Risiken sehen. Früher gab es auch günstigere Tarife, doch die Preissteigerungen für E-Autos sind aktuell stärker (ca. 30 % vs. 25 % bei Verbrennern). Bei der gesetzlichen Haftpflicht sind die Unterschiede oft geringer, aber die hohen Anschaffungs- und Reparaturskosten, insbesondere für den Akku, treiben die Vollkaskoprämien nach oben. 

Wie hoch ist die Kfz-Steuer für Elektroautos?

Allgemeines. Das Kraftfahrzeugsteuergesetz (KraftStG) sieht spezielle Regelungen für reine Elektrofahrzeuge vor: Diese sind nach § 3d KraftStG für einen befristeten Zeitraum von der Kraftfahrzeugsteuer befreit. Daran anschließend ermäßigt sich die zu zahlende Kraftfahrzeugsteuer um 50 Prozent (§ 9 Abs. 2 KraftStG).

Welches Elektroauto ist derzeit das beste?

Das "beste" Elektroauto gibt es nicht pauschal, es hängt vom Bedarf ab: Der VW ID.7 Pro glänzt im ADAC-Test mit Reichweite und Effizienz, der Lucid Air bietet Rekordreichweiten, der Škoda Enyaq und Hyundai Ioniq 6 überzeugen mit Preis-Leistung, der BMW i4 gilt als zuverlässig, und der Tesla Model Y ist ein starker Allrounder. Für Familien punktet der Škoda Elroq mit Praktikabilität, während Modelle wie der Hyundai Ioniq 5 mit 800-Volt-Technik besonders schnell laden. 

Wie fährt man ein Elektroauto richtig?

Elektroauto fahren ist einfach: Wie ein Automatik-Wagen mit zwei Pedalen (Gas/Bremse), aber oft mit One-Pedal-Driving dank starker Rekuperation (Fahrpedal lupfen bremst stark ab). Schalthebel auf D (Drive) stellen, Fuß von der Bremse – los geht's! Achte auf leises Fahren (Fußgänger!), nutze Modi (Eco/Sport) sparsam und lerne das One-Pedal-Fahren für effizientes Fahren.
 

Wann verbraucht ein Elektroauto am wenigsten?

Kalte Temperaturen verringern die Reichweite

Dass die Reichweite von Elektroautos im Winter niedriger ist als im Sommer, hat zwei Gründe: Zum einen nimmt bei niedrigen Temperaturen der Innenwiderstand der Batterie zu, wodurch die Energieentnahme geringer wird.

Warum lohnt sich ein Elektroauto nicht?

Die Strompreise sind viel zu hoch. Es gibt nicht genügend Ladesäulen. Die Stromnetze sind nicht auf E-Mobilität ausgelegt. E-Autos haben eine höhere Brandgefahr als Verbrenner.

Wie oft fangen E-Autos an zu brennen?

Nein, E-Autos brennen statistisch gesehen sogar deutlich seltener als Autos mit Verbrennungsmotor; aktuelle Studien zeigen, dass Verbrenner bis zu 60-mal häufiger brennen, wobei die Brandgefahr bei Elektrofahrzeugen vergleichsweise gering ist, trotz der öffentlichen Wahrnehmung, da Brände an E-Autos anders gelöscht werden müssen und medial stärker beachtet werden.
 

Warum wollen VW Händler keine E-Autos verkaufen?

Obwohl also durchaus schmerzhafte Bußen drohten, wolle VW nicht mehr Elektroautos verkaufen als unbedingt nötig, so die Greenpeace-Autoren. Denn mit Verbrennern lasse sich noch immer mehr Geld verdienen als mit reinen E-Autos. Schuld seien die derzeit noch höheren Produktions- und Rohstoffkosten für die Stromer.

Kann ich mein E-Auto zu Hause an der Steckdose laden?

Ja, ein E-Auto kann an einer normalen Haushaltssteckdose (Schuko) geladen werden, dies sollte jedoch nur eine Notlösung sein, da es langsam ist und Risiken wie Überhitzung und Brandgefahr birgt, da die Steckdose nicht für Dauerbelastungen ausgelegt ist; idealerweise sollte man den Ladestrom auf 10 Ampere begrenzen, eine spezielle Wallbox für zuhause nutzen, Starkstrom-CEE-Steckdosen verwenden, oder auf öffentliche Ladestationen ausweichen, um die Installation zu schonen und schneller zu laden.
 

Was kostet eine Wallbox inkl. Montage?

Eine Wallbox inklusive Montage kostet in der Regel zwischen 1.500 € und 3.000 €, kann aber je nach Aufwand (Kabelwege, Wanddurchbrüche, Modernisierung des Sicherungskastens) auch 10.000 € oder mehr erreichen, während einfache Installationen bei etwa 800 € starten. Der Preis setzt sich aus der Hardware (299 € - 1.500 €) und den Installationskosten (500 € - 2.700 €) zusammen, wobei 22-kW-Boxen zusätzliche Genehmigungsgebühren verursachen können. 

Was kostet ein extra Stromzähler für ein E-Auto?

Ein zusätzlicher Stromzähler für ein E-Auto ist nicht zwingend, lohnt sich aber für Vielfahrer (über 10.000 km/Jahr), um spezielle, günstigere Autostromtarife zu nutzen oder den Verbrauch separat zu erfassen, was besonders bei Solaranlagen praktisch ist. Moderne Wallboxen mit integriertem, ungeeichtem Zähler bieten eine einfachere Alternative; für Autostromtarife ist oft ein geeichter Zähler oder Smart Meter nötig, was Kosten für Einbau und Messstellenbetrieb verursacht.
 

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