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Ist die Haftpflichtversicherung in der Vollkasko enthalten?

Gefragt von: Iris Feldmann-Voigt  |  Letzte Aktualisierung: 6. November 2026
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Nein, die Kfz-Haftpflichtversicherung ist nicht in der Vollkasko enthalten, sondern bildet die gesetzliche Grundlage, die durch die optionale Vollkasko ergänzt wird. Die Haftpflicht zahlt Schäden an anderen, während die Vollkasko zusätzlich Schäden am eigenen Fahrzeug abdeckt, einschließlich selbstverschuldeter Unfälle und Vandalismus.

Hat man bei Vollkasko auch Haftpflicht?

Häufig gestellte Fragen rund um Teilkasko und Vollkasko

Teil- und Vollkaskoversicherungen sind Zusatzversicherungen zur Kfz-Haftpflicht. Die Teilkaskoversicherung schützt Ihr Auto beispielsweise bei Diebstahl, Feuer oder Glasbruch.

Wird bei einem Vollkaskoschaden auch die Haftpflicht hochgestuft?

Zahlt hier Ihre Vollkaskoversicherung die Reparatur, erfolgt in der Regel eine Hochstufung. Melden Sie Ihrer Versicherung einen Haftpflicht- oder Vollkaskoschaden, damit beispielsweise Reparaturkosten übernommen werden, kann eine Hochstufung erfolgen.

Was ist bei Vollkasko alles dabei?

Die Vollkasko zahlt Schäden am eigenen Fahrzeug durch selbst verschuldete Unfälle, Vandalismus und alle Leistungen der Teilkasko (Diebstahl, Brand, Glasbruch, Wildunfälle, Elementarschäden wie Hagel/Sturm) und deckt somit den umfassendsten Schutz ab, inklusive Reparaturkosten oder Wiederbeschaffungswert bei Totalschaden, abzüglich der Selbstbeteiligung.
 

Wie hoch ist der Haftpflichtanteil bei Vollkasko?

In der Haftpflicht liegt der Beitragssatz dann bei 100 bis 130 Prozent, in der Vollkasko bei 65 bis 110 Prozent.

Was ist eigentlich Haftpflicht, Vollkasko und Teilkasko? - Die KFZ Versicherung einfach erklärt.

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Soll man ein 10 Jahre altes Auto noch Vollkasko versichern?

Bei einem 10 Jahre alten Auto lohnt sich Vollkasko meist nur in Ausnahmefällen, da der Wertverlust groß ist und die hohen Prämien den Restwert schnell übersteigen können; ein Wechsel zur Teilkasko ist oft sinnvoller, es sei denn, das Auto hat einen hohen emotionalen Wert, ist besonders wertvoll (z.B. Oldtimer) oder Sie sind beruflich stark darauf angewiesen und können einen selbstverschuldeten Unfall finanziell nicht tragen. Vergleichen Sie unbedingt die Beiträge mit dem Restwert und Ihrem individuellen Risiko, da hohe SF-Klassen die Vollkasko günstiger machen können, wie Allianz und Verivox betonen. 

Warum lohnt sich Vollkasko nicht mehr?

Eine Vollkaskoversicherung lohnt sich für Neuwagen meist während der ersten drei bis fünf, bei teureren Autos auch bis sieben Jahre. Danach verliert dein Auto deutlich an Wert und die hohen Kosten für einen Vollkaskoschutz rentieren sich meist nicht mehr. Ein Wechsel zur Teilkasko ist dann oft sinnvoll.

Was deckt Vollkasko nicht ab?

Die Vollkasko zahlt nicht bei vorsätzlich verursachten Schäden, Schäden durch Alkohol/Drogen, Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis, Unfallflucht des Versicherten, Unterschlagung, Schäden durch gewollte Gefahren (wie z.B. illegale Rennen) sowie oft bei Reifenschäden durch Vandalismus oder durch normale Abnutzung (Verschleiß), es sei denn, dies ist explizit vereinbart; auch bei Pflichtverletzungen wie falschen Angaben zur Versicherung kann die Leistung gekürzt werden. 

Was bedeutet Vollkasko mit 300 € Selbstbeteiligung?

Eine Vollkasko mit 300 € Selbstbeteiligung bedeutet, dass Sie bei einem selbst verursachten Schaden (z. B. Unfall, Vandalismus) bis zu 300 € der Reparaturkosten selbst zahlen und die Versicherung den darüber hinausgehenden Betrag übernimmt, was im Gegenzug zu günstigeren Versicherungsprämien führt. 

Wie lange ist eine Vollkaskoversicherung sinnvoll?

Eine Vollkasko lohnt sich meist für die ersten 3 bis 5 Jahre bei Neuwagen, aber die Entscheidung hängt stark vom Fahrzeugwert und Ihrer finanziellen Situation ab; bei teuren Wagen oder wenn Sie sich einen Totalschaden nicht leisten können, kann sie auch länger sinnvoll sein, während ein Wechsel zur Teilkasko bei Wertverlust (oft nach 5-7 Jahren) ratsam wird. 

Wird die Vollkaskoversicherung nach einem Schäden teurer?

Ja, der Vollkasko-Beitrag wird nach einem selbstverschuldeten Schaden in der Regel teurer, weil Sie in der Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) zurückgestuft werden und somit weniger Rabatt erhalten, bis Sie Ihre alte Stufe wieder erreicht haben. Dieser Effekt tritt erst im nächsten Versicherungsjahr ein und gilt nicht für die Teilkasko, da dort keine SF-Klassen verwendet werden, da es um nicht selbstverschuldete Schäden geht.
 

Wie weit wird man bei einem Vollkaskoschaden zurückgestuft?

Die Rückstufung bei einem Vollkaskoschaden ist eine starke Verschlechterung Ihrer Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse), abhängig von Ihrer Ausgangs-SF-Klasse und der Anzahl der Schäden, was zu einem deutlich höheren Beitrag führt, da Sie weiter in Richtung der teuren SF-Klassen 0, 1 oder 2 fallen, typischerweise um mehrere Stufen pro Schaden (z.B. von SF 20 auf SF 10 bei einem Schaden), aber spezielle Zusätze wie Rabattschutz oder Rabattretter diesen Effekt reduzieren oder verhindern können.
 

Hat man bei der Vollkaskoversicherung einen Schäden frei?

In der Vollkaskoversicherung sind alle Leistungen des Teilkaskoschutzes inbegriffen. Darüber hinaus übernimmt der Vollkaskoschutz z. B. auch die Kosten für Unfallschäden am eigenen Fahrzeug oder Vandalismus.

Wird man bei einem Haftpflichtschaden auch in der Vollkasko hochgestuft?

Eine Hochstufung bei einem Unfall kann nur dann vorgenommen werden, wenn Sie eine Vollkasko– oder Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben. Da es bei einer Teilkasko keine Schadenfreiheitsklassen gibt, können Sie dementsprechend auch nicht hochgestuft werden.

Was ist besser, Vollkasko oder Haftpflichtversicherung?

Die Entscheidung zwischen Vollkasko und Haftpflicht hängt vom Wert und Alter Ihres Autos ab: Die Haftpflicht ist gesetzlich vorgeschrieben und zahlt Schäden bei anderen, während die optionale Vollkasko zusätzlich selbstverschuldete Unfälle und Vandalismus an Ihrem eigenen Fahrzeug abdeckt – ideal für Neu- und junge Gebrauchtwagen. Für ältere Autos mit geringerem Wert reicht oft die Teilkasko, die Schäden durch Diebstahl, Sturm, Glasbruch oder Wildunfälle übernimmt.
 

Darf ich ein anderes Auto fahren, wenn ich vollkaskoversichert bin?

Nein, eine Vollkaskoversicherung berechtigt Sie nicht automatisch zum Fahren jedes beliebigen Autos . Sie sollten Ihre Versicherungsbedingungen prüfen, da manche Policen eine Klausel zum Fahren fremder Fahrzeuge enthalten, viele jedoch nicht. Klären Sie dies immer mit Ihrem Versicherer ab, bevor Sie ein anderes Fahrzeug fahren.

Wie hoch ist die Eigenbeteiligung bei Vollkasko?

Die Selbstbeteiligung (SB) in der Vollkasko ist Ihr Eigenanteil bei Schäden am eigenen Fahrzeug, den Sie vertraglich festlegen und der die Versicherungsprämie senkt: Üblich sind 300 € für Vollkasko und 150 € für Teilkasko, höhere Beträge (z.B. 500 € oder 1000 €) reduzieren den Beitrag noch stärker, sollten aber finanziell tragbar sein. Die Wahl hängt von Ihrem Fahrverhalten und Rücklagen ab, da eine höhere SB nur bei wenigen Schäden wirklich spart, aber im Schadensfall teurer wird. 

Was bedeutet es, wenn man keine umfassende Selbstbeteiligung hat?

Eine Kfz-Versicherung ohne Selbstbeteiligung bedeutet, dass Sie Versicherungsoptionen gewählt haben, bei denen Sie im Schadensfall keine Vorauszahlung leisten müssen . Angenommen, Sie haben sich beispielsweise für eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung entschieden. Bei einem versicherten Schadenfall mit Reparaturkosten in Höhe von 1.500 € erstattet Ihnen Ihr Versicherer die vollen 1.500 €.

Was zahlt die Vollkasko bei Eigenverschulden?

Die Vollkaskoversicherung zahlt bei einem selbstverschuldeten Unfall die Schäden an Ihrem eigenen Fahrzeug, was ein Hauptunterschied zur Teilkasko ist, die nur Schäden durch äußere Einflüsse (Diebstahl, Unwetter, Glasbruch) abdeckt. Sie übernimmt Reparaturkosten oder den Wiederbeschaffungswert, abzüglich Ihrer vereinbarten Selbstbeteiligung, führt aber in der Regel zu einer Rückstufung in der Schadenfreiheitsklasse. Ausnahmen sind grob fahrlässige oder vorsätzliche Schäden, die oft nicht oder nur teilweise ersetzt werden. 

Ist es sinnvoll, ein 10 Jahre altes Auto vollkasko zu versichern?

Ob Vollkasko für ein 10 Jahre altes Auto sinnvoll ist, hängt vom individuellen Fahrzeugwert, Ihren finanziellen Verhältnissen und dem Risiko ab; oft lohnt sich der Wechsel zur Teilkasko oder Haftpflicht, aber bei hohem emotionalen Wert oder geringer SF-Klasse kann Vollkasko noch rentabel sein – ein Vergleich von Prämie und Restwert ist entscheidend. 

Wie viel zahlt Vollkasko bei Totalschaden?

Bei einem Totalschaden zahlt die Vollkasko den Wiederbeschaffungswert (was Sie für ein gleichwertiges Auto ausgeben müssten) abzüglich des Restwerts Ihres beschädigten Fahrzeugs; es gibt also die Differenz, wenn Sie das Auto behalten wollen und selbst reparieren oder verwerten lassen. Wenn Sie das Fahrzeug reparieren lassen und die Reparaturkosten bis zu 130 % des Wiederbeschaffungswerts betragen, zahlt die Versicherung unter bestimmten Bedingungen (z.B. bei Neuwagen) oft auch die Reparaturkosten direkt.
 

Was wird bei der Vollkasko alles bezahlt?

Die Vollkasko zahlt Schäden am eigenen Fahrzeug durch selbst verschuldete Unfälle, Vandalismus und alle Leistungen der Teilkasko (Diebstahl, Brand, Glasbruch, Wildunfälle, Elementarschäden wie Hagel/Sturm) und deckt somit den umfassendsten Schutz ab, inklusive Reparaturkosten oder Wiederbeschaffungswert bei Totalschaden, abzüglich der Selbstbeteiligung.
 

Wie lange soll man ein Auto vollkasko versichern?

Man sollte ein Auto in der Regel die ersten 3 bis 5 Jahre vollkaskoversichern, besonders bei Neuwagen oder teuren Gebrauchtwagen, da der Wertverlust dann noch hoch ist und Eigenverschuldensschäden abgedeckt sind. Danach lohnt sich der Wechsel zur Teilkasko, wenn der Restwert des Wagens sinkt und Reparaturen aus eigener Tasche bezahlbar sind; eine individuelle Prüfung nach Fahrzeugalter, Wert und finanziellen Rücklagen ist jedoch immer ratsam. 

Ist eine Vollkaskoversicherung oder eine Haftpflichtversicherung besser?

Auch hier gilt: Schäden an fremden Fahrzeugen sind abgedeckt, aber wenn Sie den Unfall verursacht haben, sind Ihr Fahrzeug und Ihre Verletzungen nicht versichert. Eine Haftpflichtversicherung mit Feuer- und Diebstahlschutz bietet zwar etwas mehr Schutz, aber immer noch nicht so viel wie eine Vollkaskoversicherung .

In welchem ​​Alter ist die Autoversicherung am teuersten?

Junge Fahrer zwischen 16 und 24 Jahren haben tendenziell die teuersten Kfz-Versicherungen. Fahrer dieser Altersgruppe sind oft unerfahren und verursachen häufiger Unfälle und Schadensfälle. Daher verlangen Kfz-Versicherungen von jüngeren Fahrern oft höhere Prämien.

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