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Ist Dekristol Vitamin D?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Cornelius Lechner MBA.  |  Letzte Aktualisierung: 22. Mai 2026
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Dekristol ist ein hochkonzentriertes Vitamin-D-Präparat. Es wirkt einem Vitamin-D-Mangel entgegen und reguliert das Calcium in Blut und Knochen. Alle wichtigen Nebenwirkungen und Anwendungshinweise von Dekristol 20000 I.E. (Internationale Einheit) finden Sie hier.

Wann sollte man Dekristol nicht einnehmen?

Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz ist Dekristol 20 000 I.E. kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3). Dekristol 20 000 I.E. sollte bei Patienten, die unter Sarkoidose leiden, nur mit Vorsicht angewendet werden, da das Risiko einer ver- stärkten Umwandlung von Vitamin D in seinen aktiven Metaboliten besteht.

Welche Vitamin D ist die beste?

Unsere Empfehlung für die beste Aufnahme von Vitamin D sind Vitamin D3 Tropfen. Hier ist das Vitamin D3 bereits in einem Öl gelöst. Beim Kauf gilt es darauf zu achten, dass ein natürliches Öl verwendet wird (z.B. MCT-Kokosöl) und keine Zusatzstoffe verwendet werden.

Ist es besser, Vitamin D täglich oder einmal wöchentlich einzunehmen?

Wie viel Vitamin D passend ist, lässt sich am besten durch eine Blutuntersuchung feststellen. Liegen keine Werte vor, werden häufig 1.000 bis 2.000 I. E. Vitamin D am Tag empfohlen. Studien zeigen, dass eine tägliche Einnahme eine gleichmäßige Versorgung besser unterstützt als wöchentliche oder monatliche Dosierungen.

Wie viel Dekristol bei Vitamin D Mangel?

Dosierung. Erwachsene: Vorbeugung eines Vitamin‑D-Mangels: 1‑2 Tropfen täglich. Behandlung eines Vitamin‑D-Mangels: 2 Tropfen täglich (höhere Dosen bei Patienten mit manifester Erkrankung oder Malabsorptionssyndrom, Tagesdosis von 8 Tropfen nicht überschreiten).

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Ist Dekristol ein gutes Vitamin D?

Dekristol ist ein hochkonzentriertes Vitamin-D-Präparat. Es wirkt einem Vitamin-D-Mangel entgegen und reguliert das Calcium in Blut und Knochen. Alle wichtigen Nebenwirkungen und Anwendungshinweise von Dekristol 20000 I.E. (Internationale Einheit) finden Sie hier.

Ist Vitamin D aus der Drogerie genauso gut wie aus der Apotheke?

Nein. Bei Nahrungsergänzungsmitteln aus Apotheken wird zum Teil der Eindruck erweckt, es würde sich um geprüfte und zugelassene Produkte mit nachgewiesener Wirkung handeln. Tatsächlich unterscheiden sich diese Produkte nicht von anderen.

Wie merkt man, wenn man zu wenig Vitamin D hat?

Ein Vitamin-D-Mangel kann bei Menschen jeden Alters Muskel- und Knochenschmerzen sowie Schwäche verursachen. Bei Säuglingen sind oft Muskelkrämpfe (Tetanie) das erste Anzeichen von Rachitis. Diese Krämpfe entstehen durch einen niedrigen Kalziumspiegel im Blut, der bei Menschen mit schwerem Vitamin-D-Mangel vorliegt.

Sind 20000 Vitamin D in der Woche zu viel?

Als Höchstmenge in NEM kurz fürNahrungsergänzungsmittel empfiehlt das BfR kurz fürBundesinstitut für Risikobewertung nicht mehr als 20 µg kurz fürMikrogramm Vitamin D pro Tagesdosis, da dadurch langfristig auch unter Berücksichtigung weiterer Vitamin D-Quellen keine gesundheitlichen Risiken zu erwarten sind.

Welche Nebenwirkungen hat die Einnahme von Vitamin D einmal im Monat?

Die meisten Menschen haben keine Nebenwirkungen durch Vitamin D, es sei denn, es wird zu viel eingenommen. Zu den Nebenwirkungen einer Überdosierung von Vitamin D gehören unter anderem Schwäche, Mundtrockenheit, Übelkeit und Erbrechen .

Warum empfehlen Ärzte kein Vitamin D?

Bei einer übermäßig hohen Einnahme von Vitamin D entstehen im Körper erhöhte Kalziumspiegel (Hyperkalzämie), die akut zu Übelkeit, Appetitlosigkeit, Bauchkrämpfen, Erbrechen oder in schweren Fällen zu Nierenschädigung, Herzrhythmusstörungen, Bewusstlosigkeit und Tod führen können.

Warum hat mir mein Arzt Vitamin D2 statt D3 verschrieben?

Auch wenn Vitamin D3 als Nahrungsergänzungsmittel die bessere Wahl zu sein scheint, fragen Sie sich vielleicht, warum Ärzte stattdessen Vitamin D2 verschreiben. Dies hängt in der Regel davon ab, welche Form in der benötigten Dosierung verfügbar ist . Beispielsweise ist hochdosiertes Vitamin D2 die einzige Form, die auf Rezept erhältlich ist.

Welches Vitamin D empfiehlt die Stiftung Warentest?

Als " geeignet " sieht die Stiftung Warentest Saft der Marke "Rotbäckchen" sowie Tabletten der Marke "GSE" an. " Nicht geeignet " seien demnach Kapseln bzw. Tabletten der Firmen Hübner, Dekristolvit, Alsiroyal und Sanotact.

Was ist der Unterschied zwischen Dekristol und Vitamin D3?

Dekristol ist ein Arzneimittel, das den Wirkstoff Colecalciferol (Vitamin D3) enthält. Die Produktpalette umfasst sowohl rezeptpflichtige Präparate für die medizinisch notwendige Therapie als auch freiverkäufliche Varianten zur täglichen Versorgung.

Was darf nicht zusammen mit Vitamin D eingenommen werden?

Fachgesellschaften wie die DGE sagen, dass die gemeinsame Einnahme praktisch sein kann. Dass man Vitamin D und Calcium nicht zusammen einnehmen sollte, ist also nur ein Mythos. Die beiden können praktisch miteinander kombiniert werden.

Welche Nebenwirkungen hat Dekristol 2000 ie?

Dekristol® 20.000 I.E.: Nebenwirkungen

  • erhöhte Kalziumspiegel in Blut und Urin.
  • Herzrhythmusstörungen.
  • Übelkeit, Erbrechen.
  • psychische Veränderungen.
  • Bewusstseinsstörungen.
  • verstärktes Durstgefühl, häufiges Wasserlassen.
  • Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme.
  • Bildung von Nierensteinen/Nierenverkalkung.

Wird Dekristol 20000 von der Krankenkasse bezahlt?

Die Verordnung von verschreibungspflichtigen Vitamin-D-Präparaten (z. B. Dekristol 20.000) ist hingegen im Rahmen der Zulassung zur Therapie eines nachgewiesenen Mangels auf einem Kassenrezept möglich.

Wie lange dauert es bis der Vitamin D Speicher wieder voll ist?

Wie lange dauert es, bis der Vitamin-D-Speicher voll ist? Das Auffüllen des Vitamin-D-Speichers hängt von der Dosierung und dem Ausgangswert ab: Bei einem starken Vitamin-D-Mangel kann es 1–3 Monate dauern, bis der Wert durch regelmäßige Einnahme von 1000–4000 IE/Tag normalisiert ist.

Welche Auswirkungen hat Vitamin-D-Mangel auf die Psyche?

Depressive Menschen weisen häufig sehr niedrige Vitamin-D-Spiegel auf. Laut aktuellen Studien verdoppelt sich das Risiko, an einer Depression zu erkranken, bei niedrigem Vitamin-D-Spiegel fast“, erklärt Dr. Tegtmeier. „Je ausgeprägter der Vitamin-D-Mangel, desto ausgeprägter kann die depressive Symptomatik sein.

Was ist Vitamin D Räuber?

Auch Büroarbeit, Homeoffice & Co. sind indirekt gesehen echte „Vitamin D-Fresser“, da sie die körpereigene Nachbildung des Sonnenvitamins ausbremsen. Denn wer sich selten im Freien, geschweige denn in der Sonne aufhält, sorgt dafür, dass die Vitamin D-Produktion ins Stocken gerät.

Welche Krankheiten lösen einen Vitamin-D-Mangel aus?

Dazu zählen chronische Magen-Darmerkrankungen, chronische Nierenerkrankungen und Lebererkrankungen wie eine Leberzirrhose. Außerdem können manche Medikamente zu einem Mangel an Vitamin D führen. Dazu gehören vor allem Medikamente gegen Epilepsie und Medikamente einer Chemotherapie.

Wie kann ich testen, ob ich genug Vitamin D habe?

Der Vitamin-D-Status eines Menschen lässt sich aus einer Blutprobe im Labor ermitteln. Festgestellt wird hier die Serumkonzentration von Vitamin D, bzw. von 25-Hydroxyvitamin-D, einer Vorstufe des biologisch aktiven Vitamin D im Körper, das in der Leber hergestellt wird.

Kann man Vitamin D Wert selber messen?

Über den Vitamin D Test

Zuverlässiges Laborergebnis, ganz ohne Arztbesuch: Mit dem Vitamin D Test bestimmen Sie ganz einfach und bequem von zuhause aus die Konzentration des 25-OH-D3 in Ihrem Blut. Sie erhalten den aussagekräftigsten Messwert zu Ihrer Vitamin-D-Versorgung.

Was sagt Robert Franz zu Vitamin D3?

Vitamin D3 – „Die Sonne im Inneren“

auf einem ausreichend bis hohem Niveau gehalten werden, um gestärkt in die Grippe- und Hustensaison zu gehen. Ferner heißt D3 nicht umsonst „das Sonnenvitamin“. Es gilt auch als „Stimmungsmacher“ und hilft unsere Laune zu verbessern.

Was ist der Unterschied zwischen Vitamin D und D3?

Das Vitamin D ist ein Sammelbegriff für viele Stoffe, die wissenschaftlich Calciferole heißen und im Körper primär als Hormone der Kalziumregulation dienen. Die sind fettlöslich und werden teilweise im Körper hergestellt. Was im Volksmund als Vitamin D genannt wird heißt wissenschaftlich Vitamin D3.

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