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Ist Cellulite immer Lipödem?

Gefragt von: Margarethe Kluge MBA.  |  Letzte Aktualisierung: 8. September 2026
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Nein, Cellulite ist nicht immer ein Lipödem; Cellulite ist eine harmlose, weit verbreitete Hautveränderung (Dellen), während ein Lipödem eine chronische, schmerzhafte Krankheit der Fettverteilung ist, die zu unproportionalen Fettansammlungen, Schmerzen und Schwellungen führt; man kann jedoch beides gleichzeitig haben, da Cellulite auch bei Lipödem-Patientinnen auftritt, aber ein Lipödem verursacht zusätzliche medizinische Symptome wie Berührungsempfindlichkeit und schwere Beine.

Was ist der Unterschied zwischen Lipödem und Cellulite?

Der Hauptunterschied ist, dass Lipödem eine chronische, schmerzhafte Fettverteilungsstörung ist (eine Krankheit), während Cellulite („Orangenhaut“) eine rein ästhetische Hautveränderung (Dellen) ist, die durch Bindegewebsschwäche entsteht und meist schmerzfrei ist. Lipödem führt zu asymmetrischer Fettansammlung (Beine, Arme), Schmerzen, Schweregefühl und Knötchen unter der Haut, während Cellulite Dellen an Oberschenkeln, Po und Bauch verursacht, die oft nur beim Kneifen sichtbar werden, wie Acuraklinik Weert und CG Lympha beschreiben.
 

Kann man Cellulite ohne Lipödem haben?

Erschwerend kommt hinzu, dass Lipödem und Cellulite gleichzeitig auftreten können, obwohl diese Erkrankungen oft völlig unabhängig voneinander sind . Sowohl Lipödem als auch Cellulite gehen mit einer Fettansammlung einher.

Ist Orangenhaut gleich Lipödem?

Jedoch bringt es uns zu einem überaus wichtigen Punkt: Die cellulitebedingte Hautveränderung ist ein rein ästhetisches Merkmal – und nicht etwa eine Krankheit! Damit ist ein zentraler Unterschied zwischen dem Lipödem und Cellulite benannt: Das Lipödem ist ganz im Gegensatz zu Orangenhaut eine klassifizierte Erkrankung.

Welche Krankheit ähnelt Lipödem?

Lymphödem und Lipödem sind zwei verschiedene, aber ernsthafte Erkrankungen, die jedoch ähnliche Symptome aufweisen und oft mit Krampfadern in Verbindung stehen.

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Welche Erkrankungen ähneln Lipödemen?

Lymphödem, Lipödem und selbst einfache Adipositas an den Extremitäten können äußerlich einander ähneln und werden oft verwechselt, unterscheiden sich aber in wichtigen Punkten (Tabelle 1). In diesem Artikel werden Pathophysiologie, Diagnose und Behandlung von Lymphödem und Lipödem erläutert.

Woher weiß ich, ob ich Lipödem habe?

Ob Sie ein Lipödem haben, erkennen Sie an symmetrischen, schmerzhaften Fettansammlungen an Beinen oder Armen, die schwer und geschwollen sind, oft verbunden mit Druckschmerz, leichten blauen Flecken (Hämatomen) und dem Gefühl von Spannung und Schwere, die durch Bewegung oder Wärme zunehmen, während Diät und Sport oft wirkungslos bleiben. Um eine sichere Diagnose zu erhalten, sollten Sie einen Facharzt (Phlebologe, Lymphologe, Gefäßspezialist) aufsuchen, da eine reine Selbstdiagnose schwierig ist und nur eine klinische Untersuchung eine genaue Feststellung ermöglicht. 

Wie erkennt man, ob es sich um Lipödem oder nur um Cellulite handelt?

Unterschiede im Aussehen

Lipödem verursacht symmetrische Schwellungen, die zu säulenartigen Armen oder Beinen führen und schmerzhaft und druckempfindlich sein können. Cellulite zeigt sich als Dellen oder eine „Orangenhaut“-ähnliche Oberfläche und verändert die Hautstruktur, ohne dass tieferliegende Gewebe schmerzen.

Warum habe ich plötzlich so viel Cellulite?

Der Grund sind genetisch bedingte Fettläppchen in der Unterhaut, die sich bei zunehmendem Alter weiter ausbreiten. Auch die Genetik, das weibliche Geschlechtshormon Östrogen und Wassereinlagerungen können zur Dellenbildung beitragen.

Was ist der Unterschied zwischen dicken Beinen und Lipödem?

Das Lipödem unterscheidet sich deutlich von anderen Ursachen für dicke Beine. Während ein Lipödem durch eine symmetrische Fettverteilung, Druck- und Spannungsschmerzen sowie eine erhöhte Neigung zu Hämatomen gekennzeichnet ist, sind dicke Beine durch andere Faktoren wie Gefäßschäden oder Lymphstörungen verursacht.

Habe ich Lipödem oder einfach nur dicke Oberschenkel?

Schmerzen und Druckempfindlichkeit: Lipödem verursacht häufig Schmerzen und Druckempfindlichkeit in den betroffenen Bereichen, während Beine aufgrund von Adipositas typischerweise schmerzfrei sind . Schwellungen: Lipödem führt zu unverhältnismäßigen Schwellungen in den Beinen, während Beine aufgrund von Adipositas in der Regel eine gleichmäßigere Fettverteilung aufweisen.

Ist ein Lipödem immer sichtbar?

Grundsätzlich gilt: Das Lipödem kann bei schlanken und normalgewichtigen Frauen ebenso entstehen wie bei Frauen mit höherem Gewicht. Das ist bei vielen betroffenen Frauen deutlich sichtbar. Oberkörper, Gesicht, Füße und Hände sind völlig normal geformt.

Kann Cellulite Lipödem vortäuschen?

Obwohl diese beiden Erkrankungen oberflächlich betrachtet ähnlich erscheinen mögen, unterscheiden sie sich grundlegend voneinander . Lipödem kann beispielsweise Symptome wie Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit verursachen, während Cellulite rein kosmetischer Natur ist und keine gesundheitlichen Risiken birgt.

Bedeutet Cellulite eine schlechte Lymphdrainage?

Cellulite entsteht durch eine mangelhafte Durchblutung und Lymphzirkulation im Gewebe . Sie ist meist nur ein kosmetisches Problem. Ihr Auftreten kann jedoch ein Warnsignal für andere Gesundheitsprobleme wie chronische Veneninsuffizienz und ein Hinweis auf ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Krampfadern sein.

Hat man bei Lipödem Dellen?

Lipödem Stadium 3

das Gewebe ist verhärtet. die Haut weist starke Dellen auf. die Patientinnen haben in diesem Stadium meist starke Schmerzen. Neigung zu Blutergüssen (Hämatomen)

Wie sieht starke Cellulite aus?

In der Regel sind Po und Oberschenkel betroffen, die Dellen, Wellen und Einziehungen, die an kleine Löcher erinnern, aufweisen können. So entsteht an den betroffenen Hautstellen ein Muster, das an die Oberfläche eines Golfballs oder einer Orange erinnert.

Was hilft 100% gegen Cellulite?

Was hilft wirklich gegen Cellulite?

  1. Regelmäßige Bewegung. Als A und O im Kampf gegen die ungeliebten Dellen hat sich Sport herausgestellt. ...
  2. Viel Flüssigkeit und fettarme Ernährung. ...
  3. Anti-Cellulite-Cremes zur Unterstützung. ...
  4. Stoffwechsel anregen. ...
  5. Lunges (Ausfallschritte) ...
  6. Brücke. ...
  7. Squat. ...
  8. Ausgewogene Ernährung.

Welcher Vitaminmangel verursacht Cellulite?

Mangels Vitamin C, Magnesium oder Omega-3-Fettsäuren wird das Bindegewebe geschwächt, Entzündungen nehmen zu und Fett wird weniger effizient gespeichert. Die Folge? Cellulite entsteht. Der Grund dafür ist möglicherweise nicht die Menge der aufgenommenen Nahrung, sondern das, was dem Körper fehlt.

Warum plötzlich Orangenhaut?

Cellulite entsteht, wenn Fettzellen in der Unterhaut Druck auf das darüberliegende Bindegewebe ausüben, die Bindegewebsfasern zur Seite drängen und nach oben hervortreten. In der Folge werden kleine Dellen sichtbar. Wegen ihres Aussehens wird Cellulite auch als Orangenhaut bezeichnet.

Ist jede Cellulite ein Lipödem?

Wie erkenne ich, ob ich an einem Lipödem oder an Cellulite leide? Das Lipödem tritt symmetrisch an den Beinen und/oder Armen auf, ist schmerzhaft und geht oft mit einer Neigung zu blauen Flecken einher. Cellulite hingegen zeigt sich ungleichmäßig, häufig an Oberschenkeln oder dem Gesäß, und verursacht keine Schmerzen.

Wo kann ich testen, ob ich ein Lipödem habe?

Wie kann ich selbst feststellen, ob ich Lipödem habe? Ganz sicher feststellen lässt es sich nur durch einen erfahrenen Facharzt. Allerdings können Sie auf Warnzeichen achten, wie ungewöhnlich schmerzhafte oder druckempfindliche Fettpolster, häufige blaue Flecken sowie symmetrische Schwellungen an Beinen oder Armen.

Warum habe ich an einem Bein mehr Cellulite?

Durchblutung und Lymphabfluss beeinträchtigt

Jede andere Ursache für eine eingeschränkte Lymph- oder Venenfunktion eines Beins (abgesehen von einer Kompression des Beins durch Überkreuzen oder durch Druckausübung beim Stehen) kann ebenfalls zu einer stärkeren Cellulite und Fettansammlung auf dieser Seite führen.

Wie sehen Frauen mit Lipödem aus?

Es zeigt sich eine unebene, wellenartige Hautoberfläche mit größeren Dellen und Knötchen in verdickten Hautarealen, begleitet von zunehmender Disproportionen. Im fortgeschrittenen Stadium treten starke Volumenzunahme der Beine, verhärtetes Gewebe und grobe Fettlappen mit überhängendem Gewebe auf.

In welchem Alter fängt Lipödem an?

Ein Lipödem beginnt meist im Alter zwischen 10 und 30 Jahren, oft ausgelöst durch hormonelle Umstellungen in der Pubertät, nach Schwangerschaften oder in den Wechseljahren, betrifft fast ausschließlich Frauen und wird oft erst spät diagnostiziert, obwohl eine frühzeitige Diagnose wichtig ist. Die Krankheit schreitet mit der Zeit fort, aber eine frühe Behandlung kann den Verlauf positiv beeinflussen, auch wenn es keine fixe Altersgrenze für eine Diagnose oder Operation gibt. 

Habe ich einen Lipödem Selbsttest?

Ein Lipödem-Selbsttest besteht oft aus Fragen zu typischen Symptomen wie symmetrischen, unproportionalen Fettansammlungen (meist an Beinen/Armen), die schmerzhaft auf Druck reagieren (Kneiftest!), oft grundlos blaue Flecken bekommen und sich trotz Sport/Diät nicht reduzieren lassen. Wichtig: Ein Selbsttest ersetzt keine ärztliche Diagnose, gibt aber erste Hinweise, wann eine Abklärung bei einem Arzt sinnvoll ist, um eine korrekte Diagnose und Behandlung zu erhalten, betont CG Lympha und lipocura.