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In welchem Land wurde Fondue erfunden?

Gefragt von: Teresa Wegener-Peter  |  Letzte Aktualisierung: 22. Juni 2026
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Fondue stammt aus den Westalpen und die Schweiz erhebt den Anspruch, es erfunden zu haben, wobei auch die französische Region Savoyen und das Piemont/Aostatal in Italien eine Rolle spielen. Obwohl es ältere Erwähnungen ähnlicher Gerichte gibt, wurde es durch die Schweiz als Nationalgericht populär, besonders in der französischsprachigen Schweiz.

Ist Fondue französisch oder schweizerisch?

Die meisten frühen Fonduerezepte setzen auf Greyerzer Käse, obwohl sie in Frankreich und Belgien veröffentlicht wurden. Zumindest diese Erfindung wird also den Schweizern zugeschrieben. Fondue ist aber auch in der angrenzenden Haute-Savoie beliebt.

Welches Land ist berühmt für Fondue?

Erstaunlicherweise blieb Fondue bis in die 1930er Jahre weitgehend eine lokale Tradition, bis die Schweizerische Käseunion eine erfolgreiche Kampagne startete, um Fondue zum Nationalgericht der Schweiz zu erklären.

Was ist das Original Fondue?

Das Käsefondue ist die älteste Variante des als Fondue bezeichneten Gerichts. Es besteht aus einer Mischung von geschmolzenem Käse und Weisswein, dem als Bindemittel Stärke zugegeben und die mit einem Schuss Schnaps (Kirsch oder Obstler) sowie Knoblauch, Pfeffer und Muskatnuss abgeschmeckt wird.

Ist Fondue französisch?

"Fondue" kommt aus dem Französischen und bedeutet "geschmolzen" (von fondre, schmelzen) und bezeichnet Gerichte, bei denen Zutaten in heißem Käse, Öl oder Brühe gegart werden, wobei fondue au fromage (Käsefondue) und fondue bourguignonne (Fleischfondue) die bekanntesten Varianten sind, die sowohl in der Schweiz als auch in Frankreich (bes. Savoyen) populär sind. Französische Käsefondues verwenden oft Käsesorten wie Beaufort, Comté und Emmentaler, während man beim Fleischfondue Würfel in heißes Öl oder Brühe taucht und mit Dips serviert.
 

Das Schweizer Fondue | Küchen der Welt | ARTE Fernweh

17 verwandte Fragen gefunden

Wo entstand Fondue?

Wer hat's erfunden? Wer das Fondue erfunden hat, ist im Wallis eine heiss umkämpfte Frage. Die Sennen behaupten, sie hätten die Schweizer Käsespezialität erfunden. Die Mönche wiederum sagen, sie hätten in der Fastenzeit durch das Schmelzen von Käse ihren Hunger gestillt, ohne dabei die Fastenregel zu brechen.

Ist Fondue aus Frankreich?

Das Fondue ist angeblich ein Schweizer Gericht, das sich aber die Savoyer angeeignet haben. Es gibt kein genaues Entstehungsdatum zu diesem Gericht, aber die erste Erwähnung des Wortes «Fondue» geht auf das Jahr 1825 zurück.

Wie isst man Fondue richtig?

Ein Stück knuspriges Baguette, Ciabatta oder Pizzabrot, eingelegtes Gemüse wie Gurken, Zwiebeln, Rote Bete oder Kapern sind ideale Beilagen für ein Fondue. Auch Blattsalat, Gurkensalat, Tomaten- oder Nudelsalat schmecken gut dazu.

Was bedeutet Fondue auf Deutsch?

"Fondue" kommt aus dem Französischen und bedeutet wörtlich "geschmolzen" (vom Verb "fondre", schmelzen) und bezieht sich auf das Gericht aus geschmolzenem Käse oder Schokolade, wobei es im Deutschen als Lehnwort in der Regel gleich bleibt (z.B. Käsefondue, Schokoladenfondue). Die Bedeutung beschreibt also den Zustand oder die Zubereitungsart: etwas wird geschmolzen.
 

Was heißt moitié-moitié?

Auf Deutsch bedeutet "moitié-moitié" so viel wie "halbe-halbe".

Wo wird Fondue hergestellt?

Käsefondue wird in der Schweiz in zahlreichen regionalen Variationen zubereitet. Unter anderem ist das moitié-moitié (französisch für halb-halb) verbreitet, bei dem je zur Hälfte Vacherin und Greyerzer verwendet werden. Das Appenzeller Fondue wird ausschliesslich aus Appenzeller Käse zubereitet.

Was ist das beste Fondue-Fleisch?

Das beste Fondue-Fleisch ist mageres, zartes Kurzbratfleisch wie Rinderfilet, Hüfte, Schweinefilet oder Kalbslende, aber auch Geflügel wie Puten- und Hähnchenbrust ist ideal, da es schnell gart und saftig bleibt; wichtig ist, dass die Stücke gleichmäßig gewürfelt sind und bei Brühe-Fondue dünn geschnitten werden. Für kräftigeren Geschmack eignen sich Lamm oder Wild (Reh/Hirsch).
 

Wie heißt der Fondue Topf?

Ein Caquelon besteht am besten aus Steingut, Keramik, Gusseisen oder Porzellan. Dieses Material leitet die Hitze sehr langsam in das Innere des Topfes weiter, wodurch der Käse langsam geschmolzen wird.

Wieso sagt man Großmutter beim Fondue?

Am Ende des Fondueabends – vor allem, wenn etwas zu hohe Temperaturen im Spiel waren und nicht mehr so fleissig gerührt wird – bildet sich unten auf dem Caquelon-Boden oft eine Kruste, die sogenannte "Grossmutter".

Wie lange bleibt Fondue im Magen?

Je höher der Messwert, desto weniger Essen befindet sich noch im Magen. Die Resultate der Atemtests waren eindeutig: Bei den Wein- und Kirschtrinkern der Fondue-Studie dauerte die Magenentleerung über sechs Stunden, bei den Teetrinkern nur ungefähr vier. Der Alkohol wirkte fast lähmend auf die Magentätigkeit.

Was heißt chinoise?

"Chinoise" (sprich: Schinuaß) bezeichnet im deutschen Sprachraum hauptsächlich zwei Dinge: Ein Fondue chinoise, ein Brühe-Fondue, bei dem dünne Fleischscheiben in heißer Brühe gegart werden, oder eine Art Brioche-Kuchen aus Elsass/Lothringen mit Creme, Rosinen und Zimt, oft auch als Fondue chinoise bezeichnet. Der Begriff stammt vom chinesischen "Hot Pot" ab und ist ein beliebtes Festtagsgericht, besonders in der Schweiz.
 

Welcher Nationalität gehört Fondue an?

Fondue mag zwar das Nationalgericht der Schweiz sein, aber Fondue savoyarde stammt aus der französischen Alpenregion Savoyen.

Wo kommt Fondue ursprünglich her?

Die Schweizer haben das Fondue erfunden.

Auf Deutsch aber ein Gericht "aus den Westalpen", also aus der französischsprachigen Schweiz, Savoyen (Frankreich) und dem Piemont (Italien).

Welche 4 Fondue-Arten gibt es?

Es gibt vier gängige Fondue-Arten: Käsefondue, Schokoladenfondue, Ölfondue (auch Fleischfondue genannt) und Brühefondue .

Was sollte man beim Fondue nicht tun?

Fondue Fails: Die häufigsten Fehler und wie man sie vermeidet

  1. Käse wird klumpig oder gummiartig. ...
  2. Falsche Zutaten tauchen. ...
  3. Brot fällt in den Topf. ...
  4. Käse verbrennt oder wird zu dick. ...
  5. Fondue-Topf wird zu schnell leer. ...
  6. Schokolade wird körnig. ...
  7. Öl spritzt überall hin. ...
  8. Verwechslung der Gabeln.

Was isst man typischerweise zu Fondue?

Brot eignet sich hervorragend für Käsefondue, da es den warmen Käse und die cremigen Aromen aufsaugt und so eine köstliche Kombination ergibt. Für diese klassische Beilage gibt es unzählige Möglichkeiten, zum Beispiel französische Baguettes, Sauerteigbrot, Grissini, Bagels, Croutons oder Brezeln .

Warum sollte man zum Käsefondue kein Wasser trinken?

Wenn du dann auch noch Wasser trinkst, verstärkt sich dieser Effekt. Wasser und der geschmolzene Käse verbinden sich im Magen oft zu einem zähen Klumpen, wie unter anderem chip.de berichtet. Das macht die ohnehin schon schwere Mahlzeit noch schwerer verdaulich.

Was ist das originale Fondue?

Was nämlich als original Käse-Fondue gilt, unterscheidet sich von Region zu Region. In der Schweiz vor allem verbreitet sind beispielsweise Appenzeller, Greyerzer, Raclettekäse oder Vacherin. In Frankreich werden eher Beaufort, Comté oder Emmentaler bevorzugt.

Was ist die Fondue-Hauptstadt der Welt?

Man könnte Genf daher als die „Fondue-Hauptstadt“ der Schweiz bezeichnen. In Genf wird Fondue halb-halb (moitié–moitié) mit Gruyère und Fribourg Vacherin zubereitet. Aus der Vielzahl an Lokalen stellen wir in diesem Artikel vier vor, die unserer Meinung nach zu den besten der Welt zählen.

Was ist das Nationalgericht aus Frankreich?

Was ist das französische Nationalgericht? Da jede Region Frankreichs ihre eigenen Vorlieben hat, findet ihr über das Land verteilt die unterschiedlichsten Gerichte, auf die die Franzosen stolz sind. Doch wenn ein Gericht als Nationalgericht bezeichnet werden kann, ist es wohl Coq au Vin.

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