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Hat Sauerkraut viel Vitamin K?

Gefragt von: Beate Ahrens  |  Letzte Aktualisierung: 21. März 2026
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Ja, Sauerkraut enthält Vitamin K, insbesondere das in fermentierten Lebensmitteln vorkommende Vitamin K2, auch wenn der Gehalt im Vergleich zu grünem Blattgemüse wie Grünkohl niedriger ist; es liefert jedoch eine gute Menge und zusätzliche Probiotika. Viele grüne Gemüsesorten wie Spinat, Brokkoli und Grünkohl sind noch reichhaltiger, aber Sauerkraut ist eine leicht verfügbare Ergänzung, die zur täglichen Zufuhr beiträgt.

Hat Sauerkraut Vitamin K?

Ja, Sauerkraut enthält Vitamin K, sowohl in Form von Vitamin K1 als auch, durch Fermentation, Vitamin K2, wobei die Mengen variieren, aber es gilt als gute Quelle, besonders für K2, das wichtig für Blutgerinnung und Knochen ist, und es liefert zusätzlich nützliche Darmbakterien. 

Wie viel Vitamin K ist in Sauerkraut enthalten?

Vitamine und Mineralstoffe

Sauerkraut liefert nennenswerte Mengen an Vitamin C. Eine Portion (ca. 240 ml) enthält 17,9 mg Vitamin C, was 19,9 % des von der US-amerikanischen Lebensmittelbehörde (FDA) festgelegten Tagesbedarfs entspricht. Außerdem liefert es 19,6 mg Vitamin K, was 16,3 % des Tagesbedarfs entspricht.

Welches Gemüse hat am meisten Vitamin K?

Zum Gemüse mit dem meisten Vitamin K zählen z. B. Grünkohl, Mangold, Blattspinat und Pak Choi. Obst spielt bei der Vitamin-K-Versorgung aufgrund der vergleichsweise geringen Mengen eine eher untergeordnete Rolle.

Welches Gemüse darf man bei Marcumar nicht essen?

Spinat, Brokkoli oder verschiedene Kohlsorten zu verzichten. Diese Nahrungsmittel gehören zu einer gesundheitsfördernden Ernährung und bereichern den Genuss des Essens.

Sauerkraut - The vitamin K and vitamin C powerhouse

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Welches Obst darf nicht bei Blutverdünnern?

Bei Blutverdünnern sollten Sie keine großen Mengen Grapefruit, Cranberrys, Zitrusfrüchte, Kiwi oder Avocado essen, da diese die Wirkung der Medikamente beeinflussen können, vor allem bei Vitamin-K-Antagonisten wie Marcumar; auch bei neuen Medikamenten wie NOAKs ist Vorsicht bei bestimmten Früchten geboten, daher gilt generell: Vermeiden Sie plötzliche, starke Ernährungsumstellungen und große Mengen bestimmter Obstsorten, um den Gerinnungswert (INR) stabil zu halten, und sprechen Sie immer mit Ihrem Arzt, besonders bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln.
 

Welche Lebensmittel haben wenig Vitamin K?

Lebensmittel mit wenig Vitamin K sind z.B. Kartoffeln, Tomaten, Zuckermais, Pfirsiche, Äpfel, Birnen, Kirschen, Spargel, Avocado, Zucchini und Gurken, oft mit weniger als 15 µg pro 100g. Auch tierische Produkte wie Rindfleisch und Fisch haben tendenziell niedrigere Werte, während Blattgemüse wie Grünkohl oder Spinat sehr viel Vitamin K enthalten. 

Was sollte man nicht essen bei Blutverdünnern?

Bei Blutverdünnern (Gerinnungshemmern) sind nicht wirklich Lebensmittel "verboten", aber Vitamin-K-reiche Produkte wie Spinat, Brokkoli, Kohl, Salat, Leber und Eigelb sollten konstant in der gleichen Menge verzehrt werden, da sie die Wirkung des Medikaments abschwächen können, während Gojibeeren, Grapefruit, Cranberry-Saft, fettreiche Produkte und große Mengen Alkohol die Wirkung verstärken oder das Blutungsrisiko erhöhen können. Wichtig ist eine gleichmäßige Ernährung und Absprache mit dem Arzt, um Wechselwirkungen zu vermeiden.
 

Haben Tomaten viel Vitamin K?

Außerdem ist auch Vitamin K wichtig. Ein Vitamin-K-Mangel wird mit einer geringeren Knochendichte und einem höheren Risiko für Knochenbrüche in Verbindung gebracht. Tomaten sind eine gute Quelle für Vitamin K und können dadurch zu gesunden Knochen beitragen.

Was hemmt die Vitamin K Aufnahme?

Vitamin-K-Antagonisten (Blutverdünnungsmittel)

Die blutverdünnenden Medikamente aus der Gruppe der Vitamin-K-Antagonisten, wie etwa Phenprocoumon (Cumarin, in Europa üblich) und Warfarin (in den USA üblich) verhindern bzw. verringern die Bildung von verschiedenen aktiven Blutgerinnungsfaktoren in der Leber.

Ist Sauerkraut ein Blutverdünner?

Sauerkraut enthält Vitamin K, das die Blutgerinnung beeinflusst, was bei der Einnahme von Blutverdünnern (Gerinnungshemmern) wichtig ist. Frühere Annahmen, dass Sauerkraut stark vermieden werden müsse, sind überholt: Neue Analysen zeigen, dass der Vitamin-K-Gehalt niedriger ist als gedacht, sodass bei moderatem Verzehr keine Probleme zu erwarten sind. Wichtig ist eine konstante Ernährung und keine extremen Schwankungen bei Vitamin-K-reichen Lebensmitteln wie Kohl, Spinat und Brokkoli, da dies die Wirkung der Medikamente (z.B. Marcumar) beeinträchtigen kann. Bei Unsicherheiten oder größeren Mengen sollte der Arzt konsultiert werden. 

Haben Äpfel Vitamin K?

Äpfel enthalten Vitamin K, allerdings nur in geringen Mengen, meist um die 3 bis 6 Mikrogramm pro 100 Gramm, wobei grüne Sorten oft etwas mehr haben können. Sie sind eine gute Quelle für Vitamin K1, das für die Blutgerinnung wichtig ist, aber deutlich weniger als grünes Blattgemüse wie Spinat oder Brokkoli, die viel höhere Konzentrationen liefern.
 

Hat Dosen Sauerkraut noch Vitamine?

Eine Nährwertuntersuchung des SGS Institut Fresenius im Auftrag der Initiative Lebensmitteldose aus dem Jahr 2015 hat festgestellt, dass insbesondere Sauerkraut in Lebensmitteldosen einen besonders hohen Gehalt an Vitamin C aufweist.

Welches Gemüse bei Blutverdünner?

Bei Blutverdünnern (Vitamin-K-Antagonisten wie Marcumar) ist nicht das "welches", sondern das "wie viel" entscheidend: Gemüse mit viel Vitamin K wie Spinat, Brokkoli, Grünkohl und Rosenkohl kann die Wirkung der Medikamente abschwächen, während Gemüse wie Tomaten, Zucchini, Spargel oder Blattsalate (außer Feldsalat) meist unbedenklich sind; wichtig ist eine gleichbleibende, nicht extreme Aufnahme von Vitamin K, da die Dosierung des Medikaments darauf abgestimmt wird.
 

Für welches Organ ist Sauerkraut gut?

Stärkt das Herz

Sauerkraut hält das Herz gesund. Auch daran haben die probiotischen Kulturen ihren Anteil – sie sollen unter anderem den Blutdruck verringern. Darüber hinaus enthält der fermentierte Kohl auch Ballaststoffe, also unverdauliche Pflanzenfasern, die den Darmbakterien als Nahrung dienen.

Haben Möhren Vitamin K?

Ja, Karotten enthalten Vitamin K (ca. 15-47 µg pro 100g), das wichtig für die Blutgerinnung und Knochengesundheit ist, aber im Vergleich zu grünem Blattgemüse eher moderate Mengen liefern, und sollte mit etwas Fett aufgenommen werden, um die Aufnahme zu verbessern. Sie sind bekannter für ihren hohen Gehalt an Provitamin A (Beta-Carotin). 

Welches Obst hat viel Vitamin K?

Obst wie Kiwi, Avocado, Heidelbeeren, schwarze Johannisbeeren, Himbeeren und Pflaumen enthalten Vitamin K, aber grünes Gemüse wie Grünkohl, Spinat und Brokkoli liefert deutlich höhere Mengen. Auch in Äpfeln, Birnen und Erdbeeren ist Vitamin K vorhanden, wenn auch in geringeren Dosen.
 

Hat Gurke viel Vitamin K?

Ja, Gurken enthalten Vitamin K, das wichtig für die Blutgerinnung und Knochengesundheit ist, wobei der Gehalt je nach Sorte und ob die Schale mitgegessen wird, variiert (ca. 13-16 µg pro 100g). Die Schale sollte man mitessen, da sich dort die meisten wertvollen Inhaltsstoffe, einschließlich Vitamin K, befinden.
 

Warum darf man keinen Salat essen, wenn man Blutverdünner einnimmt?

Für manche Patienten, die das Medikament Coumadin einnehmen, kann der Verzehr von Salaten jedoch problematisch sein, da viele Salatsorten und andere beliebte Blattgemüse reich an Vitamin K sind, welches die Wirkung des Medikaments beeinträchtigen kann . Coumadin wird verschrieben, um das Risiko von Blutgerinnseln zu verringern.

Was darf man nicht nehmen, wenn man Blutverdünner nimmt?

Bei Blutverdünnern sollte man starken Alkoholkonsum, bestimmte pflanzliche Präparate (Johanniskraut, Ginseng, hochdosierter Ginkgo) und entzündungshemmende Schmerzmittel wie Ibuprofen, Diclofenac (besonders in Kombination mit ASS) meiden, da sie die Blutungsgefahr erhöhen oder die Wirkung der Medikamente beeinflussen können, ebenso sollte man plötzliche Schwankungen im Vitamin K (grünes Gemüse) vermeiden und keine Nahrungsergänzungsmittel ohne ärztliche Rücksprache nehmen. Generell ist eine gleichbleibende Ernährung mit mäßigem Vitamin K wichtig, um die Wirkung nicht zu stark zu verändern. 

Wie kann man Zungenblutungen bei Einnahme von Blutverdünnern stoppen?

Verwenden Sie ein trockenes Tuch: Legen Sie ein trockenes Tuch auf die Wunde und drücken Sie es einige Minuten lang fest, um die Blutung zu verlangsamen oder zu stoppen. Halten Sie den Druck aufrecht, bis die Blutung aufhört. Verwenden Sie einen Eiswürfel: Falls die Blutung mit dem Tuch allein nicht aufhört, wickeln Sie einen Eiswürfel in das Tuch und drücken Sie damit auf die Wunde.

Was sollte man nicht essen bei Gerinnungsstörungen?

Eine plötzliche Änderung der Ernährungsgewohnheiten, wie z. B. extrem fettarme Kost (Vitamin K ist fettlöslich), eine einseitige Diät oder ein übermäßiger Verzehr von Vitamin-K-haltigem Gemüse wie Kohl (besonders Weiß- oder Grünkohl) und Blattgemüse, sollte dennoch vermieden werden.

Welcher Salat hat wenig Vitamin K?

Ein leckerer Salat mit frischen Kräutern liefert eine Menge Vitamin K. Vor allem in Portulak (381 µg), Rucola (250 µg), Eisbergsalat (112 µg) und grünem Blattsalat (100 µg) sowie Petersilie (790 µg), Schnittlauch (380 µg) und Brunnenkresse (250 µg) steckt viel davon.