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Hat man bei inneren Blutungen Schmerzen?

Gefragt von: Philip Barthel  |  Letzte Aktualisierung: 12. Mai 2026
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Ja, innere Blutungen verursachen oft Schmerzen, die je nach Ort als dumpf, krampfartig oder stechend empfunden werden können, aber die Schmerzwahrnehmung kann durch den Blutverlust oder andere Verletzungen verzerrt sein und auch andere Symptome wie Schwindel, Blässe, Übelkeit, Erbrechen, Abwehrspannung oder Schockzustände auftreten, weshalb bei Verdacht sofort ein Notarzt (112) gerufen werden muss.

Wie bemerkt man eine innere Blutung?

Innere Blutungen zeigen sich durch unspezifische Symptome wie starke Schmerzen (besonders Bauch- und Kopfschmerzen), Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Schwäche und Blässe; oft begleitet von Herzrasen, Kaltschweißigkeit, Atemnot oder einem Verlust des Bewusstseins, besonders nach einem Trauma; Blut im Erbrochenen (schwarz/Kaffeesatzartig), im Stuhl (schwarz/teerartig oder hellrot) oder im Urin sind klare Anzeichen, die sofortige ärztliche Hilfe erfordern. 

Hat man bei inneren Verletzungen Schmerzen?

Am Anfang verursacht die innere Blutung keine Symptome, obwohl ein verletztes Organ, aus dem das Blut austritt, schmerzhaft sein kann.

Wie merkt man Blutungen im Magen?

Symptome einer Magenblutung sind unter anderem Bluterbrechen (frisch oder kaffeesatzartig) oder schwarzer, teerartiger Stuhl (Melaena) sowie starke Magenschmerzen, Übelkeit, Völlegefühl und allgemeine Schwäche, Schwindel, blasse Haut und schneller Puls durch Blutverlust, was auf einen lebensbedrohlichen Notfall hindeuten kann. Bei akuten oder starken Blutungen besteht Lebensgefahr, daher ist sofort ein Arzt aufzusuchen.
 

Wie fühlt sich der Bauch bei inneren Blutungen an?

Bauchschmerzen: Innere Blutungen im Bauchraum können starke Schmerzen verursachen, die oft als dumpfer Schmerz oder krampfartiges Gefühl beschrieben werden. Sie können von Druckempfindlichkeit oder Verhärtung im betroffenen Bereich begleitet sein.

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Treten bei inneren Blutungen Schmerzen auf?

Innere Blutungen äußern sich oft als tiefer, bohrender Schmerz oder zunehmender Druck im Körper . Unerklärliche oder anhaltende Schmerzen sollten immer als Warnsignal ernst genommen werden.

Wie stellen Ärzte innere Blutungen fest?

Gefäßverschließende Verfahren (Embolisationen) sind eine interventionell-radiologische Behandlungsoption zur Stillung von inneren Blutungen. Über einen kleinen Gefäßzugang in der Leiste oder am Arm können Blutungsquellen nahezu im gesamten Körper aufgesucht und ausgeschaltet werden.

Können innere Blutungen von alleine heilen?

Leichte innere Blutungen können unter Umständen von selbst aufhören, aber starke oder wiederkehrende innere Blutungen sind lebensbedrohlich und müssen immer umgehend ärztlich behandelt werden, da sie zu einem lebensgefährlichen Schock führen können, wenn sie unbehandelt bleiben und der Kreislauf zusammenbricht. Während kleine Blutergüsse (Hämatome) oft von selbst verblassen, erfordert eine aktive Blutung eine medizinische Intervention, um die Ursache zu stoppen und den Kreislauf zu stabilisieren, betont das MSD Manual und das Universitätsklinikum Würzburg. 

Woran erkennt man, ob der Magen blutet?

Sehr dunkler, teerartiger Stuhl, Bluterbrechen oder verändertes Blut (das manchmal wie Kaffeesatz aussieht) können Anzeichen für Blutungen im Magen-Darm-Trakt sein. Dies kann verschiedene Ursachen haben, wie beispielsweise ein Magengeschwür, übermäßiger Alkoholkonsum oder heftiges Erbrechen.

Wie sieht der Stuhlgang bei Magenblutung aus?

Blutungen im Magen-Darm-Trakt können zu einer Schwarzfärbung des Stuhls führen (Teerstuhl). Die schwarze Färbung entsteht, wenn das Blut etwa acht Stunden im Darm verweilt. Daher färben in der Regel nur Blutungen im oberen Magen-Darm-Trakt (Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm) den Stuhl schwarz.

Wie fühlt es sich an, wenn man innere Blutungen hat?

Innere Blutungen fühlen sich oft wie dumpfe Schmerzen, Krämpfe oder Druck im Bauchraum an, können aber je nach Ort und Schweregrad auch als Schwäche, Schwindel, Blässe, kalte Schweißausbrüche, schneller Puls, Übelkeit, Erbrechen (teilweise blutig oder schwarz) oder auch als Teerstuhl (schwarzer, klebriger Stuhl) oder sichtbares Blut im Stuhl auftreten. Bei großen Blutverlusten droht Schock mit Bewusstlosigkeit, während schleichende Blutungen zu chronischer Müdigkeit und Blässe führen können.
 

Woran erkennt man, ob innere Schäden vorliegen?

Zu den Symptomen innerer Verletzungen zählen Schwindel, Ohnmacht, Bauchschmerzen oder ungewöhnliche Blutergüsse . Diese Symptome können jedoch unspezifisch sein oder verzögert auftreten, sodass ihre Schwere leicht übersehen wird. In manchen Fällen kann das Adrenalin nach einem Autounfall diese Warnzeichen verschleiern, wodurch eine frühzeitige Erkennung umso dringlicher wird.

Welches der folgenden Anzeichen kann auf eine innere Blutung hinweisen?

Blutungen im Bauchraum

  • Schmerzen und Schwellung im Bereich des Magens,
  • Gefühlsstörungen im Bereich der Oberschenkel,
  • Abhusten von Blut,
  • starkes Erbrechen,
  • blutiger, schwarzer oder teerähnlicher Stuhl,
  • übermäßige Blässe oder.
  • starkes Schwächegefühl.

Wie lange dauert inneres Verbluten?

Je nachdem, wie groß das verletzte Gefäß ist, stirbt der Verblutende schneller oder langsamer. Ist die Aorta verletzt, kann der Tod innerhalb von Sekunden eintreten. Sind nur Venen oder kleine Arterien beschädigt, dauert es mitunter Stunden.

Welche Symptome können bei einer inneren Verletzung im Bauch auftreten?

Schwillt der Bauch an, zeigen sich blaue Flecken, wird das Kind blass oder hat es Schmerzen, können dies Anzeichen für eine Verletzung der inneren Organe sein. Solche Symptome treten meist schnell nach dem Bauchplatscher auf.

Was sind Blutungszeichen?

Blutungszeichen sind sichtbare oder spürbare Anzeichen für Blutverlust oder eine erhöhte Blutungsneigung, wie Petechien (punktförmige Einblutungen), Hämatome (Blutergüsse), Nasen- oder Zahnfleischbluten, verstärkte Regelblutungen oder Blut im Stuhl/Urin, die auf Probleme mit Blutplättchen (Thrombozyten), Gerinnungsfaktoren oder inneren Blutungen hinweisen können, oft begleitet von Schwindel, Blässe und schneller Puls. Sie reichen von leichten Beschwerden (z.B. vermehrte blaue Flecken) bis zu lebensbedrohlichen Zuständen (z.B. Schock). 

Wie erkennt man Magen-Blutung?

Symptome einer Magenblutung sind unter anderem Bluterbrechen (frisch oder kaffeesatzartig) oder schwarzer, teerartiger Stuhl (Melaena) sowie starke Magenschmerzen, Übelkeit, Völlegefühl und allgemeine Schwäche, Schwindel, blasse Haut und schneller Puls durch Blutverlust, was auf einen lebensbedrohlichen Notfall hindeuten kann. Bei akuten oder starken Blutungen besteht Lebensgefahr, daher ist sofort ein Arzt aufzusuchen.
 

Wie fühlen sich innere Blutungen im Magen an?

Schwächegefühl, schnelles Ermüden, Blässe (Pallor), Schmerzen im Brustkorb und Schwindel.

Was passiert, wenn Blut im Magen ist?

Wenn eine Magen-Darm-Blutung (gastrointestinale Blutung) auftritt, sollte sofort mit einem Arzt oder Notfall Kontakt aufgenommen werden, damit die Dringlichkeit der Situation eingeschätzt wird. Bei kritischen Zuständen ist eine endoskopische Untersuchung umgehend erforderlich.

Wie spürt man innere Blutungen?

Innere Blutungen spürt man durch Symptome wie Schwindel, Blässe, kalte Schweißausbrüche, schnellen Puls, Schwäche, Bauchschmerzen, Völlegefühl oder Erbrechen von Blut (Kaffeesatz-artig) und schwarzen Stuhl (Teerstuhl). Bei größeren Blutverlusten drohen Schockzeichen wie Bewusstlosigkeit. Die Symptome variieren je nach Ort und Ausmaß, aber plötzliche, starke Beschwerden nach einem Trauma sind ein ernstes Warnsignal, das sofortige medizinische Hilfe (Notruf 112) erfordert. 

Was löst innere Blutungen aus?

Innere Blutungen entstehen durch Verletzungen (Traumata) wie Unfälle, durch Erkrankungen (z.B. Magen-Darm-Geschwüre, Krebs, Leberzirrhose, Blutgerinnungsstörungen wie Hämophilie), durch Medikamente (Blutverdünner, Kortison) oder nach medizinischen Eingriffen; auch starke Infektionen oder Gefäßanomalien sind mögliche Auslöser, wobei das Blut nicht nach außen abfließt, sondern sich im Körper sammelt. 

Wann sollte man bei Blut im Stuhl in die Notaufnahme gehen?

Sie sollten sofort in die Notaufnahme gehen, wenn: Sie große Mengen Blut im Stuhl haben oder sehr schwach sind. Begleitsymptome wie Schwindel, schneller Herzschlag oder Ohnmacht auftreten. Sie starke Bauchschmerzen haben.

Wie stellt ein Arzt innere Blutungen fest?

Die Suche nach der Blutungsquelle erfolgt mittels CT-Untersuchung, Endoskopie oder Angiographie. Eine Blutstillung kann häufig endoskopisch erfolgen, gelegentlich ist der angiographische Verschluss des blutenden Gefäßes notwendig. In seltenen Fällen ist eine Operation erforderlich.

Kann man innere Blutungen im Ultraschall sehen?

Ja, innere Blutungen lassen sich im Ultraschall oft erkennen, insbesondere als freie Flüssigkeit (Blut) im Bauchraum bei Abdominalsonographie oder durch gezielte Untersuchungen wie die FAST-Sonographie bei Traumata, aber auch bei gynäkologischen Blutungen durch vaginalen Ultraschall. Moderne Geräte und Kontrastmittel helfen zusätzlich, aktive Blutungen zu sehen, indem sie den Blutfluss sichtbar machen, was in der Notfallmedizin entscheidend ist, um schnell zu operieren oder eine OP zu vermeiden.
 

Wie erkennt man kritische Blutungen?

Eine kritische Blutung erkennst du an sichtbar starkem, stoßartigem oder pulsierendem Blutfluss, großen Blutflecken, Schockzeichen wie Blässe, kalter Schweiß, schneller Puls, schnelle flache Atmung, Zittern, Verwirrung und Bewusstlosigkeit, sowie Schwindel und Schwäche. Wichtig ist immer: Bei Anzeichen einer kritischen Blutung sofort den Notruf (112) wählen und die Blutung direkt abdrücken!.
 

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