Hat Magnesium Einfluss auf den Puls?
Gefragt von: Dirk Voß | Letzte Aktualisierung: 4. Februar 2026sternezahl: 4.7/5 (9 sternebewertungen)
Ja, Magnesium hat einen deutlichen Einfluss auf den Puls, da es essenziell für einen regelmäßigen Herzschlag ist: Ein Mangel kann Herzrhythmusstörungen wie Herzrasen oder -stolpern verursachen, während eine ausgewogene Zufuhr die Herzfunktion unterstützt, da Magnesium die Herzmuskelzellen entspannt und die elektrische Reizleitung stabilisiert. Sowohl ein Mangel als auch eine Überdosierung können jedoch den Puls negativ beeinflussen, weshalb eine ausgewogene Zufuhr wichtig ist, um Herzrhythmusstörungen zu vermeiden.
Kann Magnesium den Puls erhöhen?
Nein, Magnesium erhöht den Puls normalerweise nicht; im Gegenteil, Magnesium hilft, den Herzrhythmus zu stabilisieren, da es als Gegenspieler von Calcium wirkt, das für die Anspannung zuständig ist. Ein Mangel an Magnesium kann jedoch Herzrhythmusstörungen, Herzrasen, Herzstolpern oder eine erhöhte Herzfrequenz verursachen, weil der Herzmuskel sich nicht richtig entspannen kann. Bei ausreichender Versorgung senkt Magnesium den Blutdruck und beruhigt das Herz.
Kann Magnesium einen erhöhten Puls verursachen?
Magnesium beeinflusst die elektrische Aktivität des Herzens. Bei einem Magnesiummangel wird diese Aktivität gestört, was zu elektrischer Instabilität im Herzen führt. Dadurch beschleunigt sich der Herzschlag, was Herzklopfen (das Gefühl von Herzrasen oder Herzklopfen) zur Folge hat .
Welche Nebenwirkungen hat die tägliche Einnahme von Magnesium?
Bei einer zusätzlichen Magnesiumzufuhr ab 300 Milligramm pro Tag kann es zu Durchfällen und Magen-Darm-Beschwerden kommen. Eine Dosis von über 2.500 Milligramm pro Tag kann sogar sehr gefährliche Nebenwirkungen wie Blutdruckabfall oder Muskelschwäche haben.
Welcher Mangel bei zu hohem Puls?
Ein hoher Puls (Herzrasen/Tachykardie) kann auf einen Mangel an wichtigen Mineralstoffen wie Magnesium und Kalium hinweisen, da diese Elektrolyte für einen stabilen Herzrhythmus entscheidend sind; auch ein Mangel an Vitamin D kann Herzrhythmusstörungen begünstigen. Weitere Ursachen sind Stress, Schilddrüsenüberfunktion oder Blutarmut, weshalb bei anhaltend hohem Puls immer ein Arztbesuch ratsam ist, um die genaue Ursache zu klären.
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Was hilft sofort bei zu hohem Puls?
Um den Puls schnell zu senken, helfen oft Entspannungstechniken wie tiefe Atemübungen (z.B. langsames Ein- und Ausatmen mit „ssss“-Geräusch) oder das Valsalva-Manöver (kräftiges Ausatmen gegen zugehaltene Nase und Mund), manchmal kombiniert mit Kaltwasserreizen oder dem Anheben der Beine. Wichtig: Bei anhaltend hohem Puls oder starken Beschwerden immer einen Arzt aufsuchen, um die Ursache abzuklären, da die Methoden nur bei harmlosen Ursachen wie Stress helfen.
Was sollte man nicht zusammen mit Magnesium einnehmen?
Man sollte Calcium, Eisen, Zink und bestimmte Antibiotika (z.B. Doxycyclin, Ciprofloxacin) nicht gleichzeitig mit Magnesium einnehmen, da sie die Aufnahme beeinträchtigen; stattdessen mindestens 2-3 Stunden Abstand einhalten, da Magnesium wiederum die Wirkung von Antibiotika und Schilddrüsenpräparaten herabsetzen kann; auch Alkohol, Koffein sowie Magensäureblocker stören die Magnesiumaufnahme.
Gibt es Nebenwirkungen bei der täglichen Einnahme von Magnesium?
Es ist nicht ungewöhnlich, dass bei der Einnahme von Magnesiumpräparaten Durchfall, Magenbeschwerden, Blähungen und Völlegefühl auftreten. Sollten diese Nebenwirkungen anhalten oder Sie beeinträchtigen, informieren Sie bitte den behandelnden Arzt oder Transplantationskoordinator Ihres Kindes.
Ist es gut, wenn man jeden Tag Magnesium nimmt?
Ja, die tägliche Einnahme von Magnesium ist gut und notwendig, da der Körper es nicht selbst herstellen kann; allerdings sollte die Dosierung die empfohlene Tagesmenge (ca. 300-400 mg, je nach Geschlecht und Lebensphase) nicht deutlich überschreiten, um Nebenwirkungen wie Durchfall zu vermeiden, da ein Überschuss meist über Nieren und Darm ausgeschieden wird. Eine Supplementierung ist besonders bei Mangelerscheinungen (Krämpfe, Müdigkeit) sinnvoll, idealerweise über den Tag verteilt und zu den Mahlzeiten, um die Aufnahme zu verbessern und eine bessere Verträglichkeit zu gewährleisten.
Wie merke ich, dass ich zu viel Magnesium im Körper habe?
Symptome einer Magnesium-Überdosierung sind oft Durchfall, weiche Stühle und Magen-Darm-Beschwerden, aber auch Müdigkeit, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen können auftreten. Bei höheren Dosen kommt es zu Muskelschwäche, Kribbeln, niedrigem Blutdruck, langsamer Herzfrequenz und in seltenen Fällen zu Atemproblemen oder Herzstillstand, wobei dies meist nur bei stark eingeschränkter Nierenfunktion gefährlich wird.
Kann zu viel Magnesium dem Herz schaden?
Ein Magnesiumüberschuss liegt ab einer Serummagnesiumkonzentration von 1,05 mmol/l vor. Ab einem Serumspiegel von 2,5 – 5,0 mmol/l kommt es zu Symptomen, um die 5,0 mmol/l wird es dann lebensbedrohlich, darüber hinaus folgt Atem- und/oder Herzstillstand.
Kann Magnesium Kurzatmigkeit verursachen?
Bei einer täglichen Einnahme von mehr als 350 mg Magnesium ist dies möglicherweise gesundheitsschädlich . Hohe Dosen können zu einer Überdosierung von Magnesium im Körper führen und schwerwiegende Nebenwirkungen wie Herzrhythmusstörungen, niedrigen Blutdruck, Verwirrtheit, verlangsamte Atmung, Koma und Tod verursachen.
Welche Nahrungsergänzungsmittel sind bei Tachykardie hilfreich?
Ein Arzt kann verschiedene Nahrungsergänzungsmittel, darunter Magnesium, Vitamin C oder Coenzym Q10 (CoQ10) , zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen empfehlen. Das Herz eines normalen Menschen schlägt 60 bis 100 Mal pro Minute in einem gleichmäßigen Rhythmus.
Wann sollte man kein Magnesium nehmen?
Man sollte Magnesium nicht ohne ärztliche Rücksprache bei Niereninsuffizienz, schweren Darmerkrankungen (Zöliakie, CED), bestimmten Herzleiden und bei gleichzeitiger Einnahme bestimmter Medikamente (wie Tetracycline) nehmen, da die Nieren das Magnesium nicht richtig ausscheiden können und eine Überdosierung gefährlich wird (Durchfall, Muskelschwäche, Herzrhythmusstörungen bis Herzstillstand), auch bei schon bestehendem Magnesiumüberschuss.
Welches Vitamin beruhigt den Puls?
Vitamin B1
Es sorgt dafür, dass der Herzmuskel ausreichend Energie erhält, um sich regelmäßig zusammenzuziehen und so den Herzschlag aufrechtzuerhalten.
Wie merkt man, dass man Magnesium nicht verträgt?
Symptome einer Magnesium-Unverträglichkeit oder -Überdosierung sind meist Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Blähungen, oft begleitet von Müdigkeit, Muskelschwäche, Schwindel und niedrigem Blutdruck. Seltenere, ernstere Anzeichen können Herzrhythmusstörungen, verlangsamte Atmung oder Bewusstseinsstörungen sein, besonders bei Nierenproblemen oder sehr hohen Dosen.
Warum abends kein Magnesium?
Generell können Sie Magnesium zu jeder Tageszeit einnehmen, unabhängig von den Mahlzeiten. Es ist jedoch empfehlenswert, Magnesium am Abend zuzuführen. So kann ein Absinken der Magnesiumkonzentration in der Nacht gemindert und Krämpfen möglicherweise besser vorgebeugt werden.
Woran erkennt man, dass der Körper Magnesium benötigt?
Zu den frühen Anzeichen eines Magnesiummangels gehören Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit und Schwäche . Bei fortschreitendem Magnesiummangel können Taubheitsgefühle, Kribbeln, Muskelkontraktionen und -krämpfe, Krampfanfälle, Persönlichkeitsveränderungen, Herzrhythmusstörungen und Koronarspasmen auftreten [1,2].
Kann Magnesium den Puls senken?
Ja, Magnesium kann helfen, den Puls zu senken, wenn ein Mangel besteht, da es die Herzmuskelentspannung fördert, den Blutdruck reguliert und Herzrhythmusstörungen (Herzstolpern, Herzrasen) entgegenwirkt; es wirkt als natürlicher Gegenspieler von Calcium und stabilisiert den Herzrhythmus. Bei Verdacht auf einen Mangel sollte jedoch ein Arzt konsultiert werden, um die Ursachen zu klären und die richtige Dosierung festzulegen, da eine Supplementierung nur bei einem tatsächlichen Defizit sinnvoll ist.
Ist es schädlich, wenn man jeden Tag Magnesium nimmt?
Ja, täglich zu viel Magnesium kann schädlich sein, hauptsächlich durch Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall und Übelkeit, aber bei sehr hohen Dosen auch durch ernstere Probleme wie Blutdruckabfall oder Herzrhythmusstörungen, besonders bei eingeschränkter Nierenfunktion; der Körper scheidet normalerweise überschüssiges Magnesium aus, aber eine langfristige Einnahme über 300-400 mg zusätzlich zum Bedarf ist zu vermeiden.
Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Magnesium auftreten?
Die häufigsten Nebenwirkungen bei Magnesium-Einnahme sind Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Blähungen und Übelkeit, besonders bei Dosen über 300 mg täglich; bei sehr hohen Dosen können ernstere Symptome wie Blutdruckabfall, Müdigkeit, Schwindel oder Herzrhythmusstörungen auftreten, wobei der Körper überschüssiges Magnesium meist wieder ausscheidet. Eine langsame Dosissteigerung und die Einhaltung der empfohlenen Höchstgrenzen (ca. 250-350 mg zusätzlich) helfen, dies zu vermeiden, und bei Auftreten von Beschwerden sollte die Dosis reduziert oder ein Arzt konsultiert werden.
Wie viel mal am Tag kann man Magnesium nehmen?
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt für den Zusatz von Magnesium zu Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) eine Höchstmenge von 250 Milligramm (mg) pro Tages- verzehrempfehlung eines NEM-Produkts. Es wird empfohlen, diese Tagesverzehrmenge auf zwei oder mehr Portionen pro Tag zu verteilen.
Kann zu viel Magnesium Herzklopfen verursachen?
Ja, zu viel Magnesium kann Herzklopfen verursachen, aber meistens sind Herzbeschwerden wie Herzrasen, Herzstolpern oder ein starker Herzschlag Symptome eines Magnesiummangels, da Magnesium das Herz stabilisiert. Ein Überschuss führt eher zu Schwindel, Muskelschwäche, niedrigem Blutdruck und verlangsamtem Puls, während Herzrhythmusstörungen (Herzklopfen) bei zu viel Magnesium seltener, aber möglich sind, oft zusammen mit anderen Symptomen einer Überdosierung. Bei Herzklopfen sollten Sie immer die Ursache ärztlich abklären lassen, da Magnesiummangel häufiger Herzprobleme auslöst als ein Mangel.
Bei welchen Medikamenten sollte man kein Magnesium nehmen?
Damit steigt das Risiko für Nebenwirkungen – auch auf den Magnesiumhaushalt. Weitere Medikamente, die den Magnesiumhaushalt stören, sind übrigens Abführmittel, Insulin bei Diabetes oder die Antibabypille. Hinzu kommt: Im Mittel nehmen wir zu wenig Magnesium über die Nahrung auf.
Woher weiß ich, ob ich Magnesium brauche?
Magnesiummangel wird anhand einer Blutuntersuchung oder anhand einer Urinprobe diagnostiziert. Für Erwachsene gilt ein Normwert von Magnesium im Blut, der bei 0,75 bis 1,06 Millimol pro Liter liegt. Ist der Wert bei einer entsprechenden Untersuchung geringer, so ist das ein Zeichen für Magnesiummangel.
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