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Hat es vor um ein Komma?

Gefragt von: Frau Antonia Christ  |  Letzte Aktualisierung: 28. März 2026
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Ein Komma steht immer vor "um", wenn es einen Nebensatz (Zweck) einleitet, meistens mit "um zu" (z. B. "Ich lerne, um zu bestehen"). Kein Komma wird gesetzt, wenn "um" als Adverb oder Präposition verwendet wird, um eine ungefähre Zahl (z. B. "um die 100 Euro") oder eine Richtung (z. B. "um die Ecke") anzugeben.

Wann kommt das Komma vor um?

Das Komma steht aber in allen Fällen vor ‚um'. Beispiel: ‚um zu' im Nebensatz ‚um' und ‚zu' folgen direkt aufeinander: Ich muss viel lernen, um zu bestehen. ‚um' und ‚zu' folgen nicht direkt aufeinander: Wir müssen viel lernen, um die Prüfung zu bestehen. Du kannst dir also merken, dass ein Komma vor ‚um zu' bzw.

Bei welchen Wörtern setzt man kein Komma?

Ein Komma wird vor Wörtern wie und, oder, sowie, beziehungsweise, respektive, wenn diese gleichrangige Satzglieder oder Nebensätze verbinden; auch bei Aufzählungen oder Infinitivgruppen, die durch solche Konjunktionen verbunden sind, kommt kein Komma. Ebenso wird kein Komma vor entweder...oder, sowohl...als auch, weder...noch gesetzt, da sie die Verbindung herstellen. Generell steht vor diesen koordinierenden Konjunktionen kein Komma, es sei denn, es leitet sich ein Nebensatz oder eine Infinitivgruppe ein. 

Was sind die 3 Kommaregeln?

Inhaltsverzeichnis: Kommaregel 1: Das Komma bei Aufzählungen. Kommaregel 2: Das Komma bei Einschüben/ Appositionen. Kommaregel 3: Das Komma bei Ausrufen & Anreden.

Was sind die 7 Kommaregeln?

Die sieben wichtigsten Kommaregeln haben wir hier zusammengetragen:

  • Komma zwischen Hauptsätzen. ...
  • Komma zwischen Haupt- und Nebensätzen. ...
  • Komma vor Konjunktionen. ...
  • Komma bei Aufzählungen. ...
  • Komma vor Infinitivgruppen. ...
  • Komma bei Beisätzen. ...
  • Komma bei nachgestellten Erläuterungen und Satzeinschüben.

Kommasetzung - Kommaregeln einfach erklärt

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Wie weiß ich, wann ich ein Komma setzen muss?

Ein Komma setzt man hauptsächlich, um Haupt- und Nebensätze zu trennen, Aufzählungen zu gliedern und um Einschübe, Zusätze sowie Anreden vom Rest des Satzes abzuheben; die wichtigsten Fälle sind die Abtrennung von Nebensätzen (oft mit Verb am Ende) und die Gliederung von Satzteilen, die nicht mit "und" oder "oder" verbunden sind. Bei Infinitivgruppen oder Partizipialgruppen ist die Kommasetzung oft frei, kann aber zur Klarheit genutzt werden, wie z.B. bei "Der Mann wurde gebeten, nicht weiter zu stören".
 

Wann setzt man ein Komma in der Eselsbrücke?

Die korrekte Setzung von Kommas in Haupt- und Nebensätzen kann knifflig sein. Eine Eselsbrücke könnte hier lauten: „Komma, wo du eine Pause hörst. “ Dies verdeutlicht, dass ein Komma gesetzt werden sollte, wenn man eine natürliche Pause beim Lesen des Satzes macht.

Was sind die 10 wichtigsten Kommaregeln im Deutschen?

Die 10 wichtigsten Kommaregeln umfassen die Trennung von Haupt- und Nebensätzen, die Gliederung von Aufzählungen, die Setzung um Infinitiv- und Partizipgruppen, die Abgrenzung von Beisätzen (Appositionen) und Erläuterungen sowie die Trennung von Anreden, Ausrufen und wörtlicher Rede; auch vor bestimmten Konjunktionen wie "aber" und bei Vergleichen mit "als" oder "wie" sind Kommas nötig, um den Satzfluss zu sichern.
 

Wie verwendet man Kommabeispiele richtig?

Setzen Sie in einem zusammengesetzten Satz ein Komma vor die Konjunktion (denn, und, noch, aber, oder, doch, also), die die beiden Hauptsätze verbindet. Beispiele: Ich arbeite gern draußen und lese auch gern. Er hatte früher Schulschluss, also machte er ein Nickerchen.

Sind 3 Kommas eine Milliarde?

Das sind 3 Kommas . So viele Kommas braucht man, um eine Zahl in Milliarden zu schreiben! Stellen Sie sich nun vor: 3 Milliarden (3.000.000.000). Das ist die Summe in Dollar, die unser Unternehmen in den letzten 5 Jahren an Coaches gezahlt hat, die Menschen geholfen haben, ihr Leben zu verändern! Ja, 3 Milliarden … mit einem „B“.

Wo steht kein Komma?

Kein Komma setzt man meist bei einfachen Aufzählungen, die durch Konjunktionen wie und, oder, sowie, bzw. verbunden sind, sowie bei Infinitiv- oder Partizipgruppen, wenn sie nicht durch bestimmte Wörter eingeleitete werden oder keine Nebensätze darstellen. Kommafalle gibt es auch bei sowohl...als auch oder weder...noch, wenn sie nur gleichrangige Satzglieder verbinden, und bei der Verbindung zweier Hauptsätze, wo es optional ist. 

Muss ich bei "je ... desto" ein Komma setzen?

Bei "je ... desto" wird immer ein Komma gesetzt, direkt vor dem Wort "desto", da es sich um einen zweiteiligen Konnektor handelt, der zwei Satzteile (oft einen Nebensatz und einen Hauptsatz) verbindet, wie in "Je mehr du übst, desto besser wirst du". Diese Regel gilt auch bei verkürzten Formen ("Je mehr, desto besser") und bei den Varianten "je ... umso" und "je ... je".
 

Muss ich vor "sobald" ein Komma setzen?

Ja, vor sobald wird immer ein Komma gesetzt, da es einen Nebensatz (temporalen Nebensatz) einleitet, der vom Hauptsatz abgetrennt werden muss. Steht "sobald" am Satzanfang, folgt das Komma direkt nach dem Verb des Nebensatzes, ansonsten steht es direkt vor "sobald". 

Hat es vor um immer ein Komma?

Ein Komma steht immer vor "um", wenn es einen Nebensatz (Zweck) einleitet, meistens mit "um zu" (z. B. "Ich lerne, um zu bestehen"). Kein Komma wird gesetzt, wenn "um" als Adverb oder Präposition verwendet wird, um eine ungefähre Zahl (z. B. "um die 100 Euro") oder eine Richtung (z. B. "um die Ecke") anzugeben. 

Bei welchen Bindewörtern kommt kein Komma?

Konjunktionen, die bei gleichrangigen Wörtern oder Satzteilen ohne Komma stehen, sind vor allem und, oder, sowie, weder-noch, sowohl-als auch bei Aufzählungen und Vergleichen; auch beziehungsweise, respektive und manche vergleichende Konjunktionen wie als und wie (wenn sie keine Nebensätze einleiten) werden ohne Komma verwendet. Das Komma entfällt bei diesen Verbindungswörtern, weil sie gleichrangige Elemente verbinden, nicht aber einen Haupt- und einen Nebensatz trennen. 

Wie schön ist es, von dir zu hören, Komma?

"Wie schön von dir zu hören," ist korrekt, weil "von dir zu hören" eine Infinitivgruppe ist, die hier einen Nebensatz ersetzt und ein Komma erfordert, um sie vom Hauptteil "Wie schön" abzugrenzen und die Bedeutung zu verdeutlichen, dass du dich freust, von der Person zu erfahren. Es handelt sich um eine verkürzte Form von Sätzen wie „Ich freue mich, von dir zu hören“, wobei das Komma die Trennung zwischen Haupt- und Nebensatz (oder hier: Infinitivgruppe) markiert.
 

Wie weiß ich, wo ich ein Komma setzen muss?

Ein Komma setzt man hauptsächlich, um Haupt- und Nebensätze zu trennen, Aufzählungen zu gliedern und um Einschübe, Zusätze sowie Anreden vom Rest des Satzes abzuheben; die wichtigsten Fälle sind die Abtrennung von Nebensätzen (oft mit Verb am Ende) und die Gliederung von Satzteilen, die nicht mit "und" oder "oder" verbunden sind. Bei Infinitivgruppen oder Partizipialgruppen ist die Kommasetzung oft frei, kann aber zur Klarheit genutzt werden, wie z.B. bei "Der Mann wurde gebeten, nicht weiter zu stören".
 

Wann wird ein Komma gesetzt Beispiel?

Ein Komma steht zwischen Satzteilen, wenn sie durch anreihende Konjunktionen in Form einer Aufzählung verbunden sind. Beispiele: bald – bald, einerseits – andererseits, je – desto, ob – ob, nicht nur – sondern auch.

Wann wird ein Komma vor "welche" gesetzt?

Ein Komma kommt vor Wörtern, die Nebensätze einleiten (z. B. dass, weil, wenn, obwohl), vor Einschüben und Zusätzen (Appositionen) sowie vor entgegengesetzten Konjunktionen wie aber, sondern, jedoch; es trennt auch Glieder einer Aufzählung (außer bei und/oder am Ende) und steht vor bestimmten Infinitiveinleitungen wie um zu oder ohne zu.
 

Was sind die 4 Kommaregeln?

“oder” darf kein Komma gesetzt werden.

  • Kommaregeln, die Erste: Kommas stehen zwischen den Elementen der Aufzählung.
  • Kommaregeln, die Zweite: Kommas trennen Hauptsätze.
  • Kommaregeln, die Dritte: Kommas trennen Hauptsatz und Nebensatz.
  • Kommaregeln, die Vierte: Kommas umrahmen einen Einschub.

Welche Sätze müssen Kommas einsetzen?

Nebensätze

Nebensätze werden immer durch Kommata abgetrennt. Beispiel: „Sascha wusste, dass das nicht gut gehen konnte. “ Konjunktionen, die einen Nebensatz einleiten, sind u. a.: „da/weil“, „dass“, „als“, „wenn/falls“, „während“, „nachdem“, „obwohl/wenn auch“, „indem“.

Wann kommt ein Komma vor um?

Ein Komma steht immer vor "um", wenn es einen Nebensatz (Zweck) einleitet, meistens mit "um zu" (z. B. "Ich lerne, um zu bestehen"). Kein Komma wird gesetzt, wenn "um" als Adverb oder Präposition verwendet wird, um eine ungefähre Zahl (z. B. "um die 100 Euro") oder eine Richtung (z. B. "um die Ecke") anzugeben. 

Welche fünf Eselsbrücken sollte man kennen?

Hier eine Auswahl der besten und praktischsten Merksätze:

  • Nicht ohne Seife waschen → Reihenfolge der Himmelsrichtungen. ...
  • Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel → Planeten des Sonnensystems. ...
  • Wer nämlich mit „h“ schreibt, ist dämlich → Fehlervermeidung bei „nämlich“

Kann man Straße auch mit Doppel-S schreiben?

Nein, im Deutschen ist "Straße" mit ß die korrekte Schreibweise, da nach einem langen Vokal (wie dem 'a' in "Straße") das Eszett steht; "Strasse" mit ss ist offiziell falsch, wird aber in der Schweiz und oft bei internationalen Adressen (wegen fehlender Tastaturbelegung) verwendet, wobei man nun auch "STRAẞE" schreiben kann. 

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