Hat ein Drainagerohr überall Löcher?
Gefragt von: Gregor Barth-Auer | Letzte Aktualisierung: 24. Januar 2026sternezahl: 4.8/5 (64 sternebewertungen)
Ja, Drainagerohre haben in der Regel überall kleine Löcher, durch die Wasser aus dem umliegenden Erdreich sickern kann, um es abzuleiten; es gibt aber auch spezielle Rohre mit teilweiser geschlossener Seite, um gezielt Feuchtigkeit von oben aufzunehmen. Diese Perforationen ermöglichen die Funktion der Drainage, indem sie Wasser sammeln und es zu einem Sammelpunkt oder Auslass transportieren, um Staunässe zu verhindern, erklärt BayWa Baustoffe und BaustoffWissen.
Hat ein Drainagerohr Löcher?
Das Prinzip der Drainage: Das Wasser sickert von der Oberfläche durch eine Schicht aus Sickerkies in das Drainagesystem. Möglich machen dies kleine Löcher in den Rohren. Ist das Wasser in der Drainage, muss es von dort aus nur noch an einen Ort außerhalb des Grundstücks gelangen.
Wohin läuft das Wasser aus der Drainage?
Durch das Gefälle wird das Wasser bis zum Sammelpunkt geleitet, von wo aus es durch Hartschläuche zu einem Graben, Abwasserkanal oder einer Senkgrube abgeleitet wird. Wichtig: Erkundige Dich bei Deiner zuständigen Gemeinde nach den jeweiligen Vorschriften!
Wie kommt das Wasser in das Drainagerohr?
Der technische Standard bei der Gebäudedrainage ist die Rohrdrainage. Dabei wird das Wasser in Gebäudenähe letztlich durch Kunststoffrohre abgeleitet, die in Höhe des Fundaments im Erdreich eingebaut werden. Diese haben kleine Löcher oder Schlitze, durch die Feuchtigkeit in das Rohrinnere eindringen kann.
Ist eine Drainagerohre aus Kokos oder aus Vlies besser?
Fazit Drainagerohre mit einer Ummantelung aus Kokos
Zwar bietet eine Ummantelung aus Kokos einen äußerst guten Wasserdurchlauf, jedoch werden weder Vlies noch Filterschläuche verrotten und auf die Dauer gesehen ein besseres Ergebnis erzielen können.
Warum hat die Drainage unten Löcher? Eine Kontroverse.
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Welche Arten von Drainagerohren gibt es?
Welche Arten von Drainagerohren gibt es? Drainagerohre lassen sich simpel durch verschiedene Farbkennzeichnungen unterscheiden. Es gibt gelbe, orange und blaue Drainagerohre.
Wie tief muss ein Drainagerohr gelegt werden?
Die Tiefe einer Drainage hängt vom Einsatzzweck ab: Im Garten sind 30–50 cm für Rasenflächen, 50–80 cm für Gemüsebeete und 80–150 cm für Obstgärten üblich, während eine Hausdrainage unterhalb des Fundaments (oft 60–80 cm) verlegt wird, um das Wasser abzuleiten. Wichtig ist immer ein Gefälle von mindestens 0,5 % (besser 2–3 %) zur Ableitung hin (z. B. Kanal, Rigole) und die Rohre sollten unterhalb der Fundamentoberkante liegen.
Welche Nachteile hat eine Drainage?
Folgende Nachteile bringt die Verlegung einer Drainage mit sich:
- Hohe Kosten bei der Anschaffung und Verlegung.
- Weitere Kosten für eine regelmäßige Wartung.
- Zusätzliche Rigole wird häufig benötigt.
- Ersetzt keine funktionstüchtige Abdichtung.
Wie weit muss die Drainage vom Haus weg?
Die DIN 4095 schreibt vor, dass eine Drainage rund ums Haus, auch Ringdrainage genannt, einen Abstand von 15 cm vom Fundament haben muss.
Ist Sand oder Kies besser für die Drainage geeignet?
Grober Sand ist besser geeignet, da die Hohlräume etwas größer sind. Er sollte aber mit anderen, größeren Drainagematerialien gemischt werden, um einen ausreichenden Wasserabfluss zu gewährleisten. Wie Kies oder Splitt hat Sand den Nachteil, dass er – insbesondere, wenn er feucht ist – sehr schwer ist.
Wie tief muss man für die Drainage graben?
Die Tiefe einer Drainage hängt vom Einsatzzweck ab: Im Garten sind 30–50 cm für Rasenflächen, 50–80 cm für Gemüsebeete und 80–150 cm für Obstgärten üblich, während eine Hausdrainage unterhalb des Fundaments (oft 60–80 cm) verlegt wird, um das Wasser abzuleiten. Wichtig ist immer ein Gefälle von mindestens 0,5 % (besser 2–3 %) zur Ableitung hin (z. B. Kanal, Rigole) und die Rohre sollten unterhalb der Fundamentoberkante liegen.
Welches Drainagerohr ist das beste?
Das 10 m lange Drainagerohr DN 100 von Doubleyou Geovlies & Baufstoffe geht als klarer Marken-Favorit aus dem Test hervor. Denn nicht nur bietet er die von der Firma Doubleyou Geovlies & Baustoffe in der Community bekannte hohe Qualität, sondern das Angebot umfasst einen passenden Filterschlauch.
Kann ich eine Drainage ohne Kanalanschluss verlegen?
Eine Drainage ohne Kanalanschluss wird durch Versickerung über Sickerboxen, Drainageringe oder Kies-Sickermulden realisiert, die das Wasser entweder direkt in den Boden leiten (wenn erlaubt und Boden geeignet) oder es sammeln und langsam versickern lassen, oft mit einem Vorfiltervlies, um Verstopfungen zu vermeiden und das Wasser über ein Gefälle abzuleiten, wobei die Genehmigung der Gemeinde und die Bodenbeschaffenheit (Sickertest) entscheidend sind.
Wie verlegt man ein Drainagerohr richtig?
Drainagerohre verlegt man in einem mit Kies gefüllten Graben mit mindestens 0,5 % Gefälle zum tiefsten Punkt (Kanal/Sickerschacht), um Wasser abzuleiten, wobei Vlies die Rohre ummantelt, Revisionsschächte an Ecken für die Wartung sorgen und das Ganこれ mit Erde aufgefüllt wird. Beginne am höchsten Punkt und arbeite dich zum tiefsten vor, nutze eine Wasserwaage zur Kontrolle und setze Schächte für spätere Reinigung.
Was sind Drainagelöcher?
Eine Drainage verhindert, dass Ihr Garten sich nach jedem Regenguss in eine kleine Seenlandschaft verwandelt. So legen Sie Ihren Gartenboden trocken.
Kann man Drainagerohre spülen?
Es empfiehlt sich daher, die Drainagen mindestens einmal jährlich spülen zu lassen. Da das richtige Maß an Wasserdruck entscheidend ist, um Schäden zu vermeiden und die Rohre vollständig zu reinigen, sollte diese Aufgabe einem Fachbetrieb überlassen werden.
Woher weiß ich, ob mein Haus eine Drainage hat?
Das Wichtigste in Kürze
Ob eine Drainage nötig ist, zeigt ein Versickerungstest oder ein Bodengutachten.
Sind Drainage genehmigungspflichtig?
Drainagen sollen grundsätzlich die Ausnahme sein! Wo Grundwasser direkt betroffen ist, sind Drainagen i.d.R. nicht genehmigungsfähig!
Wann braucht man eine Drainage ums Haus?
Wird heutzutage ein Gebäude errichtet oder soll ein bestehendes Gebäude gegen Feuchtigkeit abgesichert werden, dann gilt es immer noch als Allheilmittel eine Drainage zu verlegen (auch Dränung genannt).
Kann eine Drainage kaputt gehen?
Eine mehrere Jahre im Erdreich liegende Drainage, die noch nie gespült wurde, ist mit größter Wahrscheinlichkeit verstopft und damit funktionslos. Hier wird häufig von einer defekten Drainage gesprochen.
Kann man mit Drainage nach Hause?
Ja, man darf mit einer Drainage nach Hause, besonders bei chronischen Zuständen wie Pleuraerguss oder Aszites (Flüssigkeit in Bauch- oder Brustfellraum) nach einer ersten Stabilisierung in der Klinik, wenn eine Selbstversorgung oder häusliche Pflege möglich ist und der Arzt dies erlaubt. Dies erfordert eine Schulung im Umgang mit der Drainage und Materialversorgung über den Hausarzt. Bei akuten Wunddrainagen ist der Aufenthalt meist kürzer, aber auch hier ist eine Entlassung nach Hause möglich, wenn der Zustand stabil ist und die Pflege daheim gewährleistet wird.
Warum macht man keine Drainage mehr?
Bei der heutigen Abdichtungstechnik ist eine Drainage (fachlich korrekt: Dränung) in den meisten Fällen nicht mehr erforderlich, weil die Produktsysteme gegen aufstauendes Sickerwasser zuverlässig abdichten.
Haben Drainagerohre Löcher?
Die Drainagerohre sind spezielle Rohre aus PVC oder PE, die Löcher oder Schlitze haben, um das Wasser aufzunehmen. Für eine Gartendrainage können Sie flexible Rohre mit einem Durchmesser von 80 mm (DN 80) verwenden.
Wie viel Zentimeter darf man unter Erde Rohr verlegen?
Für Erdkabel ist eine Verlegetiefe von 60 cm vorgeschrieben. Das hat den Hintergrund, dass ab dieser Tiefe der frostfreie Bereich beginnt. So ist das Kabel vor Rissen und Erschütterungen geschützt. Unter häufig benutzten Wegen oder unter Zufahrten solltest du das Kabel in 80 cm Tiefe verlegen.
Wie viel kostet es, einen Meter Drainage zu verlegen?
Die Kosten für Drainage pro Meter variieren stark, liegen aber meist zwischen 30 € (einfache Garten-Drainage) und 150 € (um das ganze Haus), inklusive Material und Arbeit. Einfache Drainagerohre sind ab ca. 3,50 € pro Meter erhältlich, während professionelle Installationen wegen Erdarbeiten, Kies, Vlies, Schächten und Arbeitszeit teurer werden.
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