Hat den Gong nicht gehört?
Gefragt von: Birgit Wolf | Letzte Aktualisierung: 27. April 2026sternezahl: 4.7/5 (31 sternebewertungen)
"Hat den Gong nicht gehört" ist eine bildliche Redewendung, die bedeutet, dass jemand eine wichtige Nachricht, eine Warnung oder eine Entwicklung völlig verpasst hat, oft so, als hätte er einen entscheidenden Moment (den Gong) nicht wahrgenommen, und deshalb die Situation falsch einschätzt oder „nicht ganz bei Trost ist“; es wird oft als Kritik verwendet, wenn jemand eine offensichtliche Gefahr ignoriert oder sich unvernünftig verhält, ähnlich wie „den Knall nicht gehört haben“.
Was bedeutet "du hast den Knal nicht gehört"?
"Den Knall nicht gehört haben" bedeutet umgangssprachlich, dass jemand etwas Wichtiges, eine Entwicklung oder eine Warnung verpasst hat, oft im Sinne von naiv, dumm oder realitätsfern sein – als hätte er den „Schuss“ nicht gehört, der die Lage verdeutlichte. Es drückt aus, dass jemand die Situation falsch einschätzt, weil ihm die nötige Einsicht oder Information fehlt, und wird oft mit Begriffen wie „nicht bei klarem Verstand sein“ oder „einen an der Klatsche haben“ gleichgesetzt.
Woher kommt der Spruch "Du hast den Schuss nicht gehört"?
Die Redewendung „Du hast den Schuss nicht gehört!“ hat wahrscheinlich eine einfache, bildliche Herkunft: Sie beschreibt jemanden, der so unaufmerksam oder dumm ist, dass er selbst ein lautes Geräusch wie einen Schuss nicht wahrnimmt, obwohl alle anderen es mitbekommen haben, oft in Bezug auf eine verpasste Gelegenheit oder einen wichtigen Startschuss (z.B. im Sport), und bedeutet, dass jemand "nicht alle Latten am Zaun hat" oder "nicht ganz bei Trost ist". Es gibt auch eine weniger wahrscheinliche Verbindung zum amerikanischen "the shot heard 'round the world", aber die gängige Bedeutung ist die Unfähigkeit, ein offensichtliches Signal zu registrieren.
Was heißt die Redewendung?
Eine Redewendung (auch Phraseologismus oder idiomatische Wendung) ist eine feste Wortverbindung, deren Gesamtbedeutung sich nicht direkt aus den einzelnen Wörtern ergibt, sondern eine übertragene, bildliche Bedeutung hat, wie z.B. "die Katze aus dem Sack lassen" (ein Geheimnis verraten). Sie ist ein Stilmittel, um Gedanken prägnant auszudrücken, steht oft im Gegensatz zum wörtlichen Sinn und unterscheidet sich vom Sprichwort dadurch, dass sie meist keine allgemeingültige Weisheit darstellt.
Wie nennt man jemanden, der sich nicht aus der Ruhe bringen lässt?
gefasst · gleichmütig · kaltblütig · kühl · nervenstark · nicht aus der Ruhe zu bringen · ruhig · seelenruhig · stoisch · unaufgeregt · unerschütterlich · ungerührt ● ohne mit der Wimper zu zucken ugs. , fig.
CK didn't hear the gong! Yu-Gi-Oh! Legacy of the Duelist #092
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Wie nennt man es, wenn man jemanden nicht ausreden lässt?
(ungefragt) dazwischenreden (Hauptform) · (jemandem) das Wort abschneiden · dazwischenrufen · dreinreden · (etwas) einwerfen · (jemandem) ins Wort fallen · (jemanden) keinen Gedanken zu Ende führen lassen · (jemanden) nicht ausreden lassen · (jemanden) nicht zu Wort kommen lassen · (jemanden) unterbrechen · (jemandem) ...
Wie lautet ein Wort für „nicht gestört“?
unaufmerksam, gleichgültig, nonchalant, ahnungslos, uninteressiert, unbeteiligt, ungerührt, ungerührt, unsympathisch, unbesorgt . SCHWACH .
Warum sagt man auf 180 sein?
Mit der Redewendung "auf 180 sein" drücken Menschen aus, dass sie besonders wütend sind. Wut kann man nicht in Zahlen messen – die 180 wurde aus einem anderen Zusammenhang genommen, dem Autofahren.
Woher kommt die Redewendung Klappe zu Affe tot?
Die Redewendung „Klappe zu, Affe tot“ kommt höchstwahrscheinlich aus dem Zirkusmilieu: Früher wurden kleine Affen in Holzkisten am Zirkus-Eingang als Attraktion gezeigt; wenn die Kiste geschlossen wurde, war die Vorstellung vorbei oder der Affe „in Rente“ und damit symbolisch „tot“. Heute bedeutet es einfach, dass eine Sache endgültig erledigt, abgeschlossen oder vorbei ist.
Woher kommt "jetzt wird ein Schuh draus"?
Die Herkunft von „da wird ein Schuh draus“ liegt im Handwerk des Schuhmachers, speziell im Mittelalter: Früher wurden Schuhe von innen nach außen genäht und erst am Ende umgestülpt, damit die Nähte innen lagen und der Schuh eine glatte Außenseite hatte, was ihn erst tragbar machte; der Spruch bedeutet also, dass etwas erst durch eine andere, oft umgekehrte Perspektive oder Arbeitsweise sinnvoll oder fertig wird.
Woher kommt der Spruch "pünktlich wie die Maurer"?
Der Spruch „Pünktlich wie die Maurer“ kommt von der Redensart, dass Maurer früher besonders pünktlich den Feierabend einläuteten – also überpünktlich Schluss machten, wenn die Kirchturmuhr schlug, um ihre Werkzeuge niederzulegen, was teils ironisch oder als Kritik an zu frühem Feierabend gemeint war, aber auch als Lob für ihre Zuverlässigkeit und Genauigkeit. Ursprünglich stand das Handwerk für Präzision, aber ab 1800 entwickelte sich die Figur des Maurers, der pünktlich Feierabend macht, zur satirischen Figur, die die genaue Einhaltung der Uhrzeit betonte.
Woher kommt der Spruch "Du hast ja wohl ne Meise"?
Der Meisenweg
Mit dem Spruch „du hast wohl ne Meise“ ist jemand gemeint, den man für Verrückt erklärt. Die Bedeutung ›nicht ganz bei Verstand sein, geht auf einen alten und verbreiteten Volksglauben zurück, demzufolge Geistesgestörtheit durch Nisten von Tieren im Kopf verursacht wird.
Woher kommt der Spruch "Du hast einen an der Waffel"?
Die Herkunft der Redewendung „einen an der Waffel haben“ (verrückt sein) liegt nicht im Gebäck, sondern im alten Wort „Waffel“ für großen, schlaffen Mund, der Unsinn redet, abgeleitet vom Verb „waffeln“ (schwätzen, schwafeln). Aus dem Bild eines wirres Zeug redenden Menschen entwickelte sich die Bedeutung „nicht ganz bei Verstand“, wobei sich die „Waffel“ metaphorisch auf den Kopf bezieht.
Warum sagt man "Das war ein Schuss in den Ofen"?
"Ein Schuss in den Ofen" bedeutet einen vollständigen Misserfolg, ein Fehlschlag oder ein vergebens unternommener Versuch, also wenn etwas nicht funktioniert oder das erwartete Ziel verfehlt. Die Redewendung beschreibt eine Anstrengung, die absolut nichts gebracht hat, ähnlich wie ein Schuss, der ins Leere geht.
Woher kommt der Spruch "Unter aller Kanone"?
Die Redewendung „unter aller Kanone“ stammt nicht von der Waffe ab, sondern ist eine scherzhafte Verballhornung der lateinischen Wendung „sub omni canone“, was „unter jedem Maßstab“ oder „unter jeder Richtschnur“ bedeutet. Das griechische Wort kanon (κανών) bedeutet Maßstab, Regel oder Richtschnur (ursprünglich ein Schilfrohr). Im 19. Jahrhundert übernahmen Schüler diese Wendung, um eine extrem schlechte Leistung zu beschreiben, die weit unter jedem akzeptablen Bewertungsstandard lag.
Woher kommt der Spruch "auf den Kopf hauen"?
Ganz einfach: Schon im Mittelalter war auf einer Seite der Münzen stets die Zahl, auf der anderen Seite ein Kopf abgebildet. Wenn man nun bezahlte, dann legte man das Geldstück so hin, dass die Zahl zu sehen war.
Woher kommt der Ausdruck von Tuten und Blasen "keine Ahnung haben"?
Die Redewendung „von Tuten und Blasen keine Ahnung haben“ stammt aus dem Mittelalter und bezieht sich auf das Ansehen des Nachtwächters, dessen Hauptaufgabe das Blasen ins Horn (Tuten/Blasen) zur Warnung und zur Ankündigung der Sperrstunde war; wer selbst diese scheinbar einfache Tätigkeit nicht beherrschte, galt als völlig inkompetent.
Was bedeutet es, wenn jemand „tot“ 💀 sagt?
Wie wird „Ich bin tot“ in den sozialen Medien verwendet? „Tot“ ist eine übertriebene Art, Belustigung, Ungläubigkeit oder Überwältigung angesichts einer Situation oder Aussage auszudrücken .
Woher kommt der Spruch "Mit der Kirche ums Dorf"?
Die Herkunft von "mit der Kirche ums Dorf fahren" (oft in der Variante „die Kirche im Dorf lassen“) geht wahrscheinlich auf mittelalterliche Prozessionen zurück, bei denen die Gemeinde mit dem Pfarrer und religiösen Symbolen durch das Dorf zog; wenn das Dorf zu klein war, um die Menge zu fassen, fuhr man „mit der Kirche“ eben ums ganze Dorf herum, was bedeutet, dass man übertrieb oder unnötig ausschweifte, anstatt direkt zum Punkt zu kommen. Eine andere Theorie bezieht sich auf den Konflikt zwischen Stadt- und Landkirchen, bei dem die Landpfarreien ihre Bedeutung behalten wollten.
Woher stammt der Ausdruck "mein lieber Scholli"?
Die Herkunft von „Mein lieber Scholli“ ist nicht eindeutig geklärt, aber die häufigsten Theorien führen sie entweder auf den hugenottischen Dichter Ferdinand Joly (eine Verballhornung seines Namens) oder auf die französische Wendung „ma chère jolie“ (meine liebe Schöne) zurück, die von Soldaten in Norddeutschland übernommen wurde. Eine weitere, weniger verbreitete Theorie bezieht sich auf den badischen Politiker Julius Jolly.
Warum sagt man "Ich geh auf 17"?
„Auf 17 gehen“ bedeutet umgangssprachlich „auf die Toilette gehen“, vor allem im Einzelhandel und unter Kollegen, wobei die Zahl 17 ein verdeckter Code für die Pause ist. Der genaue Ursprung ist unklar, aber es gibt Theorien, dass es mit „Trick 17“ (eine clevere Lösung) oder dem französischen „Plan 17“ im Ersten Weltkrieg zusammenhängt, während die 17 als Code auch in anderen Kontexten wie bei „00“ für Toiletten in Hotels auftaucht.
Woher kommt der Spruch "wo der Barthel den Most holt"?
Die Herkunft der Redewendung „Wo der Bartel den Most holt“ ist nicht eindeutig geklärt, es gibt mehrere Theorien, die von Gaunersprache (Brecheisen/Geld), einem sächsischen Schankwirt namens Bartholomäus (Bartel) bis hin zum Storch (niederdeutsch „Bartheld“) reichen, aber die häufigste Verbindung besteht zum Bartholomäustag (24. August), an dem Wirte schon Most ausschenken mussten, was auf findige Wirte wie den „Bartel“ hindeutet, oder der Heilige Michael (Schwaben), der als Versorger galt. Die Bedeutung ist, zu wissen, woher etwas kommt, aufgedeckt zu sein oder jemanden zu zeigen, wie man etwas erreicht (oft im Sinne von „wo der Hammer hängt“), wie ARD alpha.
Wie nennt man jemanden, der sich nichts sagen lässt?
Jemanden, der sich nichts sagen lässt, nennt man umgangssprachlich oft stur, dickköpfig, einen Besserwisser oder Eigensinnigen, der oft einen harten Schädel hat und sich gegen Ratschläge sperrt oder sie ignoriert, was auch auf eine Form von Reaktanz (Widerstand gegen Fremdbestimmung) hindeuten kann.
Welches Wort bedeutet „Mir ist es egal“?
Wenn man etwas gleichgültig gegenübersteht, kümmert es einen im Grunde nicht.
Wie sagt man „pingelig“ professionell?
Die zehn wichtigsten positiven und wirkungsvollen Synonyme für „pingelig“ sind: detailorientiert, akribisch, gründlich, gewissenhaft, penibel, skrupulös, pedantisch, fleißig, präzise und analytisch . Die Verwendung dieser Synonyme hilft Ihnen, Ihre Kommunikationsfähigkeit und Ihre psychische Belastbarkeit auf vielfältige Weise zu verbessern.
Welche Prominenten lassen sich scheiden?
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