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Habe seit Jahren Durchfall?

Gefragt von: Silvia Fleischmann  |  Letzte Aktualisierung: 27. August 2026
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Jahrelanger Durchfall ist ein ernstes Symptom, das dringend ärztlich abgeklärt werden muss, da es auf chronische Erkrankungen wie Reizdarmsyndrom, Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Zöliakie, Laktoseintoleranz), chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) oder Stoffwechselstörungen hindeuten kann. Wichtig ist, die Ursache durch Untersuchungen wie Bluttests, Stuhlproben, Ultraschall oder eine Darmspiegelung festzustellen, da die Behandlung stark von der Diagnose abhängt, auch um ernstere Ursachen wie Tumore auszuschließen. In der Zwischenzeit sollten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten, um Austrocknung zu verhindern.

Warum habe ich seit Jahren Durchfall?

Am häufigsten sind funktionelle Störungen (z.B. «Reizdarmsyn- drom»). Andere Ursachen sind Infektionen, Entzündungen, Tumo- rerkrankungen, Erkrankungen von anderen Organen, und häufig auch Medikamente. Auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Allergien können chronischen Durchfall hervorrufen.

Ist dauerhafter Durchfall gefährlich?

Hält der Durchfall länger an, kommen Fieber oder schwere Kreislaufprobleme dazu, oder zeigt sich Blut im Stuhl, sollte ein Arzt die Ursache abklären. Ein chronischer, lang anhaltender oder immer wiederkehrender Durchfall muss unbedingt behandelt werden, da er eine Gefahr für die Gesundheit darstellt.

Was fehlt dem Körper bei ständigem Durchfall?

Hausmittel helfen oft

Bei Durchfall verliert der Körper Flüssigkeit. Viel zu trinken, ist also oberstes Gebot. Außerdem verliert der Körper Salz und Zucker, was ebenfalls wieder ersetzt werden muss. Geeignete Nahrungsmittel bei Durchfall sind beispielsweise Reis, Bananen, Zwieback, Tee und Brühe.

Was tun bei permanentem Durchfall?

Bei Dauerdurchfall (mehr als 2-3 Tage) ist der Gang zum Arzt unerlässlich, um die Ursache abzuklären, da sonst Dehydrierung droht; bis dahin hilft es, viel zu trinken (Wasser, Tee, Brühe), den Darm mit Bananen, Reis, Zwieback und gekochten Karotten zu schonen und fettige Speisen sowie Kaffee und Zucker zu meiden, um dem Körper Flüssigkeit und Salze zuzuführen und den Darm zu beruhigen, so DAK-Gesundheit, Internisten im Netz, Medica Apotheke Kiel und MSD Manuals. 

Durchfall: ist nicht gleich Durchfall! - NetDoktor.de

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Welche Krankheiten treten bei ständigem Durchfall auf?

Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie Gluten- oder Laktoseintoleranz. ein „nervöser Darm“ (Reizdarmsyndrom) chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa.

Was sind die Ursachen für ständig flüssigen Stuhlgang?

Ständiger flüssiger Stuhlgang (chronischer Durchfall) kann viele Ursachen haben, von Stress über Lebensmittelunverträglichkeiten bis zu ernsthafteren chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) oder dem Reizdarmsyndrom; wichtig ist, Flüssigkeit zu ersetzen (isotonische Getränke), die Ursache ärztlich abklären zu lassen (Stuhl-, Blutuntersuchung, Darmspiegelung) und Auslöser wie bestimmte Medikamente, Stress oder blähende/fettige Nahrung zu meiden, da chronischer Durchfall zu Nährstoffmangel und Dehydrierung führen kann. 

Wann ist Durchfall nicht mehr normal?

Wenn das einzige Warnzeichen chronischer oder nächtlicher Durchfall oder Gewichtsverlust ist, sollten die Personen innerhalb einer Woche einem Arzt vorgestellt werden. Personen ohne Warnzeichen sollten einen Arzt anrufen, wenn der Durchfall mehr als 72 Stunden anhält.

Ist wiederkehrender Durchfall ein Symptom von Darmkrebs?

Ständiger Durchfall kann ein mögliches Frühwarnzeichen für Darmkrebs sein, aber auch viele andere harmlose Ursachen haben (Stress, Reizdarm, Infektionen). Wichtig sind anhaltende Veränderungen: Wechsel zwischen Verstopfung und Durchfall, dünner Stuhl (Bleistiftstuhl), Blut/Schleim im Stuhl, starke Bauchschmerzen, unerklärlicher Gewichtsverlust oder extreme Müdigkeit. Diese Symptome sollten immer durch einen Arzt abgeklärt werden, idealerweise mit einer Darmspiegelung (Koloskopie), um die Ursache zu finden.
 

Was sagt Durchfall über die Psyche aus?

Durchfall und Psyche sind eng verbunden; Stress, Angst und psychische Belastungen aktivieren die „Kampf-oder-Flucht“-Reaktion, führen zu Stresshormonen, die den Darm überstimulieren, die Wasseraufnahme reduzieren und Durchfall auslösen, oft als Teil des Reizdarmsyndroms (RDS) und ein deutliches Signal des Körpers, Druck abzubauen. Der Darm reagiert sensibel auf Emotionen (Bauchhirn-Darm-Achse), was zu einem Teufelskreis aus psychischem Stress und körperlichen Darmbeschwerden führen kann. 

Was ist ständiger Durchfall?

Um eine chronische Diarrhö (chronischen Durchfall) handelt es sich, wenn eine Person mehr als dreimal täglich über mehr als 4 Wochen hinweg weichen/flüssigen Stuhlgang hat.

Wie lange hält stressbedingter Durchfall an?

Stressbedingter Durchfall kann wenige Tage bis Wochen oder sogar Monate andauern, je nach Intensität des Stresses, da die Symptome kommen und gehen können; oft ist es ein Zeichen für ein gestörtes Darm-Hirn-System, das bei chronischem Stress zum Reizdarmsyndrom führt, das sich durch Entspannungstechniken, gesunde Ernährung und Stressbewältigung lindern lässt, wobei eine ärztliche Abklärung wichtig ist, so www.kry.de und www.ndr.de.
 

Was ist, wenn man jeden Morgen Durchfall hat?

Morgendlicher Durchfall nach dem Aufstehen wird oft durch das Reizdarmsyndrom (RDS), Nahrungsmittelunverträglichkeiten (wie Laktose-, Fruktose-, Gluten-Unverträglichkeit), Stress (psychische Anspannung), hormonelle Schwankungen oder manchmal auch entzündliche Darmerkrankungen (z.B. Crohn) verursacht. Der starke gastrokolische Reflex am Morgen spielt eine große Rolle, da der Darm durch das Aufstehen und das Frühstück stark angeregt wird. Wenn die Beschwerden länger andauern, solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die genaue Ursache abzuklären. 

Welche Krankheit startet mit Durchfall?

Durchfall wird oft durch Infektionen (Viren wie Noro-/Rotaviren, Bakterien wie Salmonellen), Lebensmittelunverträglichkeiten (Laktose-, Glutenintoleranz), chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) oder das Reizdarmsyndrom verursacht, aber auch Medikamente oder Stress können Auslöser sein. Bei länger anhaltendem oder schweren Durchfall sollte ein Arzt die genaue Ursache abklären, da auch seltenere Krankheiten wie Zöliakie oder Tumore dahinterstecken können. 

Was macht der Arzt bei chronischem Durchfall?

Für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen kommen verschiedene Behandlungsoptionen infrage. Je nach Krankheitsbild kann ein chirurgischer Eingriff angezeigt sein, bei dem krankhaft veränderte Darmabschnitte entfernt werden. Auch bei bösartigen Tumoren (Darmkrebs) ist eine Operation unerlässlich.

Was ist Typ 7 Durchfall?

Typ 7 Durchfall, basierend auf der Bristol-Stuhlformen-Skala, beschreibt rein flüssigen, wasserartigen Stuhl ohne feste Bestandteile – das ist das extremste Stadium von Durchfall (Diarrhö), das auf eine sehr schnelle Darmpassage hinweist und oft durch Infektionen, Entzündungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Malabsorption verursacht wird und Flüssigkeitszufuhr essenziell macht. 

Welche Krebsart verursacht Durchfall?

Durchfall kann ein Symptom verschiedener Krebsarten sein, insbesondere aber bei Darmkrebs (häufig Wechsel zwischen Verstopfung und Durchfall, Schleim/Blut im Stuhl) oder als Nebenwirkung von Therapien bei Brust-, Magen- oder Bauchspeicheldrüsenkrebs (z.B. durch Medikamente) auftreten. Auch spezielle Tumoren wie Neuroendokrine Tumoren oder ein Gastrinom (Bauchspeicheldrüse) können Durchfall verursachen. 

Welche Stuhlfarbe hat man bei Darmkrebs?

Aussehen des Stuhls

Blut kann den Stuhl rot (frisches Blut) oder schwarz (geronnenes Blut) färben.

Was sind erste Anzeichen von Darmkrebs?

Erste Anzeichen von Darmkrebs sind oft unspezifisch und umfassen veränderte Stuhlgewohnheiten (abwechselnd Verstopfung/Durchfall), Blut oder Schleim im Stuhl, «Bleistiftstuhl», anhaltende Bauchschmerzen oder Krämpfe, sowie allgemeine Symptome wie unerklärlicher Gewichtsverlust, Müdigkeit und Blässe, die auf eine Blutarmut hinweisen können. Da diese Symptome auch harmlosere Ursachen haben können, ist eine frühe ärztliche Abklärung wichtig, besonders ab 50 oder bei familiärer Vorbelastung.
 

Welcher Mangel bei ständigem Durchfall?

Magnesium-Mangel bei Durchfall und Darmerkrankungen

Langanhaltende Durchfälle erhöhen die Magnesium-Ausscheidung über den Darm. Zudem kann die Magnesium-Resorption vermindert sein, zum Beispiel bei chronischen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und Zöliakie oder nach Darmresektionen.

Ist es gefährlich, wenn man oft Durchfall hat?

Anhaltender Durchfall kann gefährlich werden

Akuter Durchfall geht meist von allein nach wenigen Tagen weg. Aber längerfristige Durchfälle (chronischer Durchfall, der über 14 Tage anhält oder immer wieder auftritt) sollten unbedingt von einem Arzt oder einer Ärztin abgeklärt und behandelt werden.

Welche Krankheiten beginnen mit Durchfall?

Chronischer Durchfall

  • Verdauungsstörungen (z. B. Mukoviszidose oder Zöliakie)
  • chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (z. B. Morbus Crohn)
  • Gallen- und Bauchspeicheldrüsen-Erkrankungen (z. B. ...
  • Krebserkrankungen (z. B. ...
  • Stoffwechselstörungen (z. B. ...
  • Reizdarm-Syndrom.
  • längerer Missbrauch von Abführmitteln.
  • Darmoperation.

Was kann anhaltender Durchfall bedeuten?

Anhaltender Durchfall (länger als 3-4 Wochen) hat viele Ursachen, oft sind es funktionelle Störungen wie das Reizdarmsyndrom, aber auch chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa), Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Laktose, Gluten), Medikamenten-Nebenwirkungen, Stress, Infektionen oder selten auch Darmtumore. Eine ärztliche Abklärung ist wichtig, da die Ursachen von harmlos bis ernsthaft reichen und spezifische Behandlungen erfordern.
 

Wie sieht Pankreasstuhlgang aus?

Pankreasstuhl: Aussehen von Fettstuhl

Er kann zudem fettig-glänzend oder hellbraun sein. Pankreasstuhl wird aufgrund seines Aussehens auch Salben- oder Butterstuhl genannt. Abgesehen davon besitzt Fettstuhl in der Regel einen penetrant säuerlich-beißenden Geruch.

Was sind die Ursachen für flüssigen Stuhlgang?

Flüssiger Stuhlgang, auch als Durchfall oder Diarrhö bekannt, bedeutet, dass der Stuhl wässrig, sehr weich und häufiger als dreimal täglich auftritt, oft verursacht durch Infektionen (Viren, Bakterien), Stress, Medikamente, Lebensmittelunverträglichkeiten oder verdorbene Nahrung. Wichtig ist, viel zu trinken (Wasser, Tee, Elektrolytlösungen), den Darm zu schonen (Zwieback, Bananen, Reis) und reizende Lebensmittel (Kaffee, Alkohol, fettige Speisen) zu meiden, um Flüssigkeits- und Elektrolytverlust auszugleichen. Hält der Durchfall länger als drei Tage an, sollte ein Arzt aufgesucht werden, besonders bei Kindern, älteren Menschen oder Blut im Stuhl.