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Habe ich Chlamydien oder Scheidenpilz?

Gefragt von: Frau Prof. Alwine Lauer  |  Letzte Aktualisierung: 8. Juli 2026
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Ob Sie Chlamydien oder Scheidenpilz haben, lässt sich nur durch eine ärztliche Untersuchung feststellen, aber Scheidenpilz verursacht oft starken Juckreiz, Rötungen, Schwellungen und krümeligen, weißlichen Ausfluss, während Chlamydien eher asymptomatisch sind, aber bei Symptomen zu Brennen beim Wasserlassen oder Ausfluss führen können, oft aber auch keinerlei Beschwerden machen; eine Abklärung beim Arzt mittels Abstrich oder Urintest ist entscheidend, da beide Infektionen unterschiedlich behandelt werden müssen.

Wie kann ich testen, ob ich einen Scheidenpilz habe?

Scheidenpilz Symptome

  1. Rötungen und Schwellungen im gesamten Intimbereich.
  2. ein weißer Ausfluss von krümeliger Konsistenz.
  3. grau-weiße Beläge auf der Scheidenschleimhaut.
  4. Schmerzen beim Wasserlassen.
  5. Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.
  6. in seltenen Fällen Knötchenbildung auf der Haut.

Wie unterscheide ich Scheidenpilz und bakterielle Infektion?

Scheidenpilz (oft Juckreiz, weiß-krümeliger Ausfluss, normaler pH-Wert) und bakterielle Vaginose (fischiger Geruch, gräulich-wässriger Ausfluss, erhöhter pH-Wert) sind zwei häufige Infektionen, die sich unterscheiden, aber ähnlich sein können; eine genaue Diagnose durch einen Arzt ist wichtig, da beide unterschiedliche Medikamente benötigen (Antimykotika bei Pilz, Antibiotika bei Bakterien), wobei eine Selbstdiagnose oft schwierig ist. 

Wo genau juckt es bei Chlamydien?

Symptome und Folgen bei Chlamydien

Treten Symptome auf, kommt es bei Infektionen an der Harnröhre oder den Geschlechtsorganen nach ein bis drei Wochen zu Ausfluss aus der Harnröhre, der Vagina und/oder zu Jucken, Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen.

Wo juckt es bei einem Scheidenpilz?

Bei Scheidenpilz juckt und brennt es hauptsächlich an der Scheide (Vagina) und dem äußeren Genitalbereich (Vulva), also den Schamlippen und dem Scheideneingang, oft begleitet von weißlichem, bröckeligem Ausfluss, Rötung und Schwellung, was auch beim Wasserlassen oder Sex schmerzhaft sein kann. 

Chlamydien: So lässt sich eine Infektion erkennen und behandeln!

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Was kann es noch sein, ausser Scheidenpilz?

Erkrankungen – Dazu zählen Ekzeme, Allergien oder Autoimmunerkrankungen der Haut. Medikamente & Strahlentherapie – Können die Scheidenflora und die Vaginalhaut beeinflussen. Psychische Ursachen – Stress oder seelische Belastungen können Beschwerden verstärken.

Wie sieht eine Pilzinfektion an der Scheide aus?

Eine Pilzinfektion der Scheide zeigt sich meist durch starken Juckreiz, Brennen, Rötung und Schwellung der Vulva und Scheide, begleitet von einem weißlichen, krümeligen Ausfluss, der an geronnene Milch oder Hüttenkäse erinnert und oft geruchlos ist. Mögliche Symptome sind auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und Wasserlassen sowie weiße Beläge auf der Schleimhaut.
 

Habe ich Chlamydien oder eine Pilzinfektion?

Während Hefepilzinfektionen einen dicken, weißen, quarkartigen Ausfluss verursachen, kann Chlamydien-Ausfluss weiß, grün oder gelb sein . Gonorrhö-Ausfluss ist weiß oder grün. Weder Chlamydien- noch Gonorrhö-Ausfluss ist typischerweise quarkartig. Dies ist ein wichtiger Unterschied.

Kann man Chlamydien mit Scheidenpilz verwechseln?

Die Anzeichen sexuell übertragbarer Infektionen wie Chlamydien, Herpes, Trichomonaden und Tripper können denen einer Pilzinfektion ähneln.

Wie sehen Chlamydien an der Scheide aus?

Chlamydien in der Scheide zeigen sich oft durch veränderten Ausfluss (gelblich, klebrig, wässrig), Juckreiz, Brennen beim Wasserlassen oder leichte Blutungen nach dem Sex oder Zwischenblutungen; häufig verläuft die Infektion aber auch symptomlos, was eine Abklärung durch einen Arzt wichtig macht, da die Bakterien auch auf Gebärmutter oder Eileiter übergreifen können. 

Ist es Scheidenpilz oder nicht?

Ob Sie Scheidenpilz haben, erkennen Sie an Symptomen wie starkem Juckreiz, Brennen, Rötung, Schwellung und einem weißlichen, krümeligen Ausfluss (ähnlich wie Quark), oft begleitet von Schmerzen beim Wasserlassen und Sex. Zur sicheren Diagnose ist ein Arztbesuch ratsam, auch Selbsttests aus der Apotheke können einen ersten Hinweis geben. 

Woran erkennt eine Frau, ob sie eine bakterielle Infektion hat?

Symptome der bakteriellen Vaginose

Manche Frauen bemerken eine Veränderung ihres normalen Scheidenausflusses . Dieser Ausfluss ist dann meist weiß oder grau, dünnflüssig oder wässrig und riecht stark und unangenehm fischig. Dies kann besonders während und nach dem Geschlechtsverkehr sowie während der Menstruation auffallen.

Woran erkennt man, ob man an bakterieller Vaginose oder einer Hefepilzinfektion leidet?

Sie führt in der Regel zu einer Geruchsveränderung, die besonders nach der Menstruation oder nach dem Geschlechtsverkehr auffällt . Bakterielle Vaginose kann zwar Reizungen verursachen, ist aber typischerweise nicht schmerzhaft. Hefepilzinfektionen hingegen können neben Juckreiz und Brennen auch Schmerzen verursachen – insbesondere nach dem Geschlechtsverkehr.

Was kann man mit Scheidenpilz verwechseln?

Viele Frauen verwechseln bakterielle Vaginose und Scheidenpilz, es sind aber zwei verschiedene Infektionen, die unterschiedlich behandelt werden müssen. Die Symptome bei Scheidenpilz sind: Wundheit und Jucken um die Scheide, geruchloser Ausfluss mit einer Konsistenz ähnlich wie Hüttenkäse und Brennen beim Wasserlassen.

Was macht der Gynäkologe bei Scheidenpilz?

Immunisierung mit Gynatren. Ein Plus zur herkömmlichen Behandlung bei immer wieder auftretenden Scheideninfektionen ist seit einiger Zeit die Immunisierung mit „Gynatren“. Dazu erhalten Sie dreimal hintereinander im Abstand von je zwei Wochen eine Spritze (intramuskulär).

Kann man Scheidenpilz zu Hause testen?

Mit dem Zuhause-Test Vaginalpilz von NanoRepro können Sie auf schnelle, diskrete und zuverlässige Weise ermitteln, ob eine Scheidenpilz vorliegt. Er verhilft zu mehr Klarheit, ob Symptome wie Juckreiz oder Schmerzen im Vaginalbereich auf einen Scheidenpilz zurückzuführen sind.

Wo juckt es, wenn man Chlamydien hat?

Mögliche Anzeichen und Folgen einer Chlamydien-Infektion

ungewöhnlicher Ausfluss aus Scheide, Penis oder Po sowie Zwischenblutungen. Brennen oder Schmerzen beim Pinkeln. Schmerzen beim Vaginal- oder Analsex. Juckreiz an Scheide, Penis oder Po.

Was kann es noch sein außer Scheidenpilz?

Die bakterielle Vaginose ist noch vor dem Scheidenpilz die häufigste Erkrankung der Scheide. Dabei kommt es zu einer Veränderung der Scheidenflora zugunsten von krankmachenden Bakterien (Dysbiose). Diese verdrängen die nützlichen Milchsäurebakterien (Laktobazillen) und können eine Infektion der Scheide auslösen.

Woher weiß ich, ob ich Chlamydien habe?

Chlamydien erkennt man oft gar nicht, da die Infektion häufig symptomlos verläuft, aber mögliche Anzeichen sind bei Männern Brennen beim Wasserlassen, Ausfluss aus dem Penis und Schmerzen/Druck im Unterbauch; bei Frauen Ausfluss (oft gelblich), Juckreiz, Schmerzen beim Sex oder Blutungen außerhalb der Periode; bei beiden auch Anzeichen für aufsteigende Entzündungen (Fieber, starke Schmerzen) oder Infektionen in Enddarm (Schmerzen beim Stuhlgang) oder Rachen (Halsentzündung). Eine sichere Diagnose geht nur über einen Arztbesuch mit Abstrich oder Urintest.
 

Wie lange können Chlamydien unentdeckt bleiben?

Chlamydien können Monate bis Jahre unentdeckt bleiben, da oft keine oder nur milde Symptome auftreten, was die Infektion zur heimlichen "Liebeskrankheit" macht; bei mindestens der Hälfte der Betroffenen gibt es gar keine Beschwerden, aber unbehandelt kann die Infektion zu Unfruchtbarkeit führen, weshalb regelmäßige Tests wichtig sind.
 

Ist Chlamydien dasselbe wie Candidiasis?

Hefepilzinfektionen entstehen durch ein übermäßiges Pilzwachstum und führen häufig zu einem dicken, weißen, bröckeligen Ausfluss und Juckreiz. Chlamydien hingegen sind eine bakterielle Infektion, die weißen, grünen oder gelben Ausfluss verursachen kann und in der Regel nur geringen Juckreiz auslöst .

Wie konnte ich mir Chlamydien einfangen, wenn ich nicht fremdgegangen bin?

Wenn Sie sich in einer festen Beziehung mit Chlamydien infizieren und nicht fremdgegangen sind, sollten Sie mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin sprechen . Wahrscheinlich haben Sie sich bei ihm/ihr angesteckt, es ist aber auch möglich, dass einer von Ihnen die Infektion bereits vor Beginn der Beziehung hatte.

Woher weiß ich, ob es Scheidenpilz ist?

Scheidenpilz erkennt man an starkem Juckreiz, Brennen im Intimbereich, Rötungen und Schwellungen der Schamlippen, weißlichem, krümeligem Ausfluss (ähnlich Hüttenkäse/Quark), Schmerzen beim Wasserlassen und Geschlechtsverkehr, sowie manchmal kleinen Knötchen oder Rissen in der Haut. Bei diesen typischen Symptomen sollten Sie eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen, um andere Erkrankungen auszuschließen und eine geeignete Behandlung zu erhalten.
 

Wie kann ich testen, ob ich einen Pilz habe?

Eine vaginale Pilzinfektion wird durch übermäßiges Wachstum von Hefepilzen in der Vagina verursacht, insbesondere durch Candida albicans. Zum einen gibt es die Möglichkeit, einen vaginalen Abstrich bei Deiner Frauenärztin / Deinem Frauenarzt mikroskopisch auf Pilzbefall untersuchen zu lassen.

Ist der Scheideneingang bei Scheidenpilz befallen?

Eine Pilzinfektion der Scheide wird auch Scheidenpilz genannt. Die Erkrankung kann sich durch Ausfluss, Brennen oder Jucken äußern. Häufig entzünden sich dabei zudem der Bereich um den Scheideneingang und die Schamlippen. Manchmal treten auch gar keine Beschwerden auf.

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