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Bin auf siebzehn?

Gefragt von: Hedwig Friedrich  |  Letzte Aktualisierung: 21. Juli 2026
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"Bin auf siebzehn" ist meist ein Code in Geschäften oder Betrieben und bedeutet, dass jemand zur Toilette muss (die "17" steht für den Toilettenraum) oder eine Pause macht; es kann aber auch bedeuten, dass man gerade siebzehn Jahre alt geworden ist, wobei der Kontext entscheidend ist, ob es sich um eine Altersangabe oder den "Klopapier-Code" handelt, der aus alten Kaufhäusern stammt.

Warum sagt man "Ich bin auf 17"?

"Auf die 17 gehen" bedeutet umgangssprachlich, auf die Toilette zu gehen, ein verhüllender Code, der vor allem im Einzelhandel und bei der Arbeit verbreitet ist; es kann auch im Internet-Slang bedeuten, kurz vom Computer wegzugehen, während "Trick 17" eine originelle Lösung ist und "17er-Schlüssel" (oder Flaschenöffner) ein spezielles Werkzeug ist.
 

Was bedeutet der Codewort 17 im Supermarkt?

Steht die 17 für die Toilette und „Pippi Langstrumpf“ für einen Diebstahl? Die 17 oder die 7 gelten übrigens häufig als versteckter Code für eine (Toiletten-)Pause. Die Durchsage: „Die 29 zur 17“ kann also einfach bedeuten, dass der Kassierer mit der Nummer 29 kurz zur Toilette oder in die Mittagspause geht.

Warum sagt man "Ich bin auf 180"?

"Auf 180 sein" bedeutet, extrem wütend, zornig oder aufgebracht zu sein, fast schon in Rage zu geraten, ähnlich wie ein Auto mit 180 km/h über die Autobahn rast. Die Redewendung drückt einen Zustand starker emotionaler Erregung und Verärgerung aus, oft als Reaktion auf etwas Frustrierendes oder Ärgerliches.
 

Wie hat man früher zu Toilette gesagt?

Toilette, Plumpsklo, Schmutz-Eimer, Klo, (Nachttopf), Scheißhaus, Loch.

So finden Sie den Papierkorb auf dem iPhone 17/17 Pro

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Wie haben Frauen früher gepinkelt?

Während Männer in der Regel in stehender Körperhaltung urinieren und den Strahl dabei, mit der Hand steuernd, nach vorne leiten, nehmen Frauen vorzugsweise eine Hockposition ein.

Wie haben Ritter im Mittelalter gepinkelt?

War die Rüstung angelegt, hatte er kaum eine Möglichkeit, sein „Geschäft“ zu verrichten. Saß der Ritter auf seinem Pferd oder zog er in den Kampf war oft kein Klo (im Mittelalter gab es ja auch nur „Plumpsklos“) in der Nähe. Er konnte sich also nur einen Baum, einen Busch oder die freie Natur zum Pinkeln aussuchen.

Woher stammt der Ausdruck "mein lieber Scholli"?

Die Herkunft von „Mein lieber Scholli“ ist nicht eindeutig geklärt, aber die häufigsten Theorien führen sie entweder auf den hugenottischen Dichter Ferdinand Joly (eine Verballhornung seines Namens) oder auf die französische Wendung „ma chère jolie“ (meine liebe Schöne) zurück, die von Soldaten in Norddeutschland übernommen wurde. Eine weitere, weniger verbreitete Theorie bezieht sich auf den badischen Politiker Julius Jolly. 

Woher kommt der Ausspruch "klappe zu Affe tot"?

"Klappe zu, Affe tot" stammt wahrscheinlich aus dem Zirkusmilieu, wo ein kleiner Affe in einer Kiste an der Kasse als Lockmittel diente; wenn der Affe starb, blieb die Kiste dauerhaft geschlossen (die Klappe zu), was das Ende der Vorstellung bedeutete. Heute bedeutet der Spruch, dass eine Sache endgültig und unwiderruflich abgeschlossen ist, auch wenn manche Theorien einen Ursprung im Niederdeutschen ("Apel" = offen) vermuten, was "ganz zu" bedeuten würde. 

Warum sagt man Trick 17?

Die Redewendung „Trick 17“ bezeichnet eine clevere, einfache Lösung für ein Problem, wobei die genaue Herkunft unklar ist, aber Theorien vom Kartenspiel Whist (höchster Stich), dem Mathematiker Gauß (Siebzehneck) oder einem französischen Militärplan (Plan XVII) stammen; es ist eine Bezeichnung für einen bekannten, oft raffinierten Kniff, wie eine clevere Methode, die viele vorherige Versuche übertrifft oder unnötig macht. 

Auf welche Toilette gehen Transen?

Eine empfehlenswerte und rechtssichere Lösung sind zusätzliche geschlechtsneutrale Toiletten, sogenannte „Unisex“-Toiletten. Zum Schutz der Intimsphäre sollten solche WCs Einzeltoiletten sein, die von innen abschließbar und entsprechend von Einzelpersonen nacheinander nutzbar sind.

Was bedeutet 00 für WC?

Die Bezeichnung "00" für Toiletten stammt aus dem 19. Jahrhundert in Hotels, wo die WCs oft als Gemeinschaftsräume in der Nähe des Aufzugs platziert wurden, an der Stelle, wo die Zimmernummerierung begann, und daher eine Sondernummer wie "0" oder "00" erhielten, da sie keine regulären Gästezimmer waren. Diese Tradition wurde auch durch Produkte wie den WC-Reiniger "00" populär, der den Begriff festigte. 

Was ist der Stopper Trick im Supermarkt?

Damit die Kunden all die schönen Sachen im Laden auch wahrnehmen, muss man sie hier und da bremsen. Als „Stopper“ werden oft Waren auf Paletten mitten in den Weg gestellt. Die suggerieren zusätzlich, dass es hier etwas nur für kurze Zeit gibt und man besser schnell zugreifen sollte.

Warum heißt das WC WC?

Es heißt WC, weil es eine Abkürzung für das englische "Water Closet" ist, was wörtlich "Wasserklosett" bedeutet und sich auf die Erfindung der Wasserspülung bezieht, die zuerst in England entwickelt wurde. Das Wort "Toilette" selbst stammt aus dem Französischen (toile = Tuch) und bezeichnete ursprünglich einen Raum zum Ankleiden, der Begriff wurde aber auch für den Toilettenraum übernommen.
 

Wie sagt man höflich, dass man auf die Toilette muss?

Nur "auf die Toilette" oder "zur Toilette". In so einem formellen Umfeld würde ich das höfliche Konjunktiv wählen, also "ich müsste mal auf die (oder "zur") Toilette".

Woher kommt der Ausdruck "sich auf die Socken machen"?

Die Herkunft von „sich auf die Socken machen“ (losgehen, aufbrechen) liegt in der frühen Phase des Anziehens, wenn man sich bereit macht zu gehen, wobei das Anziehen von Socken und Schuhen der erste Schritt ist, um das Haus zu verlassen, was die Eile und das plötzliche Aufbrechen beschreibt; es wird im umgangssprächlichen Sinne genutzt, um zu sagen, man müsse jetzt los. Es bedeutet so viel wie „sich die Schuhe anziehen und gehen“. 

Woher kommt der Begriff tote Hose?

Das Sprichwort „tote Hose“ (bedeutet: Langeweile, nichts los) hat keine eindeutig belegte Herkunft, aber es gibt Interpretationen: Entweder kommt es aus dem militärischen Bereich (fehlende Munition/Aktivität), der Jugendsprache (ironisch für lustig/peinlich) oder es ist einfach eine Metapher für etwas „Lebloses“ und „Uninteressantes“, wie eine Hosen, die nichts mehr zu bieten hat, wobei auch die Musikgruppe „Die Toten Hosen“ diesen Namen wegen möglicher Langeweile bei ihren Auftritten wählte.
 

Woher kommt der Spruch "Das schlägt dem Fass den Boden aus"?

„Das schlägt dem Fass den Boden aus“ bedeutet, dass es genug ist und man sich nicht mehr gefallen lassen kann. Diese Redewendung hat ihren geschichtlichen Ursprung in Nürnberg im 14. Jahrhundert. Dort wollten Brauer ihr schlecht gewordenes Bier verkaufen.

Woher kommt der Spruch "Mit der Kirche ums Dorf"?

Die Herkunft von "mit der Kirche ums Dorf fahren" (oft in der Variante „die Kirche im Dorf lassen“) geht wahrscheinlich auf mittelalterliche Prozessionen zurück, bei denen die Gemeinde mit dem Pfarrer und religiösen Symbolen durch das Dorf zog; wenn das Dorf zu klein war, um die Menge zu fassen, fuhr man „mit der Kirche“ eben ums ganze Dorf herum, was bedeutet, dass man übertrieb oder unnötig ausschweifte, anstatt direkt zum Punkt zu kommen. Eine andere Theorie bezieht sich auf den Konflikt zwischen Stadt- und Landkirchen, bei dem die Landpfarreien ihre Bedeutung behalten wollten. 

Warum sagt man "du bist ein Pappenheimer"?

"Pappenheimer" bezieht sich ursprünglich auf das alte fränkische Adelsgeschlecht von Pappenheim und dessen Soldaten, die als tapfer und loyal galten, bekannt durch Schillers Drama "Wallensteins Tod", wo Feldherr Wallenstein sagte: "Daran erkenn' ich meine Pappenheimer", was ursprünglich Anerkennung bedeutete, heute aber oft ironisch oder abwertend für "Leute kennen, die sich nicht gut benehmen" verwendet wird, wie WDR, Wikipedia und geo.de zeigen. Die Redewendung hat sich von einer militärischen Anerkennung zu einer allgemeinen Beschreibung für "Leute kennen" gewandelt, die oft Schwächen aufzeigt, so Wikipedia und Altervista Thesaurus.
 

Woher kommt der Begriff "mein lieber Herr Gesangsverein"?

Der Ausspruch „Mein lieber Herr Gesangsverein“ ist eine humorvolle Umschreibung, die ursprünglich anstelle von Anreden wie „Mein lieber Herr“ oder „Mein lieber Scholli“ entstand, um die direkte Anrede Gottes zu vermeiden, als Gesangsvereine im 19. Jahrhundert populär wurden. Eine verbreitete, aber wahrscheinlich unwahre Theorie besagt, Kaiser Wilhelm I. hätte 1872 so seinen Kammerdiener Karl-Heinz Gesangsverein geehrt. Die korrekte Herkunft liegt in der Umgehung religiöser Anreden durch einen allgemeinen, populären Begriff aus dem Vereinswesen. 

Woher stammt der Ausdruck "Alter Schwede"?

Man sagt „Alter Schwede“, weil nach dem Dreißigjährigen Krieg erfahrene schwedische Soldaten in preußischen Diensten als Ausbilder hoch angesehen waren und ehrfurchtsvoll als „alte Schweden“ bezeichnet wurden, was sich zu einem allgemeinen Ausdruck der Überraschung oder Bewunderung für einen erfahrenen Kameraden entwickelte. Heute wird die Redewendung scherzhaft verwendet, um Erstaunen auszudrücken oder einen Kumpel anzusprechen, ähnlich wie „Mein lieber Scholli“. 

Hat man im Mittelalter gestunken?

Ja, Menschen im Mittelalter stanken oft, aber nicht immer und nicht nur wegen mangelnder Körperpflege; der Gestank resultierte hauptsächlich aus der schlechten städtischen Kanalisation, dem Fehlen moderner Toiletten und der allgemeinen Armut, während Adel und Klerus oft besser gepflegt waren und Kleidung aus Wolle/Leinen Geruch weniger begünstigte als moderne Stoffe. Das Klischee eines völlig schmutzigen Zeitalters ist übertrieben, da Körperhygiene (Waschen, Kämmen) wichtig war, aber die hygienischen Bedingungen waren stark von sozialem Status und Wohnort abhängig, mit deutlichen Unterschieden zwischen Stadt und Land. 

Wie reinigten sich die Menschen im Mittelalter nach dem Stuhlgang?

Nur wohlhabende Bürger konnten sich im Mittelalter Stoff, Lumpen, Wolle oder Baumwolle zum Abwischen des Gesäßes leisten. Die Mehrheit der Bauern musste sich mit Gras, Stroh, Moos, Blättern, Holzstöcken, Holzspänen oder Heu begnügen.

Wie hat man sich im Mittelalter den Po geputzt?

Im Mittelalter putzte man sich den Po mit natürlichen Materialien wie Blättern, Moos, Stroh, Heu oder Lumpen; die Reichen nutzten manchmal Wolle oder Stofffetzen, während die Chinesen bereits frühes Toilettenpapier kannten, aber in Europa war es extrem teuer und wurde zum Schreiben verwendet, nicht zum Abwischen. Eine weitere Methode war die Reinigung mit der linken Hand und Wasser, wobei die linke Hand als unrein galt.