Bei welchen Krankheiten nimmt man stark ab?
Gefragt von: Frau Prof. Ortrud Koch | Letzte Aktualisierung: 12. Januar 2026sternezahl: 5/5 (37 sternebewertungen)
Schneller Gewichtsverlust kann bei vielen Krankheiten auftreten, darunter Stoffwechselstörungen (Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes mellitus), Magen-Darm-Erkrankungen (Zöliakie, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa), Infektionen (HIV, Tuberkulose, Magen-Darm-Infekte), psychische Erkrankungen (Depression, Angststörungen) sowie verschiedene Krebsarten (bes. Magen, Darm, Lunge, Bauchspeicheldrüse) und chronische Erkrankungen (Herz-, Lungen-, Leber-, Nierenerkrankungen), da diese oft den Appetit zügeln oder die Nährstoffaufnahme stören.
Bei welcher Krankheit verliert man viel Gewicht?
Starker, ungewollter Gewichtsverlust kann viele Ursachen haben, darunter Krebs, Diabetes (Typ 1), Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), Magen-Darm-Erkrankungen (z. B. Morbus Crohn, Zöliakie), psychische Erkrankungen wie Depressionen, HIV/AIDS und chronische Infektionen. Auch Essstörungen wie Magersucht (Anorexie) führen zu extremem Gewichtsverlust. Ein Arztbesuch ist wichtig, um die genaue Ursache abzuklären.
Warum nehme ich plötzlich so viel ab?
Plötzliche Gewichtsabnahme wird oft durch psychische Probleme (Depression, Stress), Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes, Magen-Darm-Erkrankungen (Infektionen, Zöliakie), Infektionen (HIV, Tuberkulose), Medikamente oder Krebs verursacht, wobei die Ursachen vielfältig sind und eine ärztliche Abklärung erfordern, um die drei Hauptmechanismen (erhöhter Verbrauch, reduzierte Aufnahme, gestörter Stoffwechsel) zu identifizieren.
Welche Krankheit führt zu dem größten Gewichtsverlust?
AIDS: Im fortgeschrittenen Stadium von AIDS kommt es aufgrund von Stoffwechselveränderungen und Durchfall häufig zu raschem Gewichtsverlust. Krebs: Bei Krebs können Stoffwechsel- oder Appetitveränderungen zu unerklärlichem Gewichtsverlust führen. Zöliakie : Manche Menschen mit Zöliakie verlieren an Gewicht, weil ihr Darm nicht alle Nährstoffe aus der Nahrung aufnehmen kann.
Welche Krankheiten verursachen Gewichtsverlust?
Krankheiten, die Gewichtsverlust verursachen, sind vielfältig und reichen von psychischen Störungen (Depression, Angst) über Stoffwechsel- und Hormonprobleme (Diabetes, Schilddrüsenüberfunktion) bis hin zu Magen-Darm-Erkrankungen (Morbus Crohn, Zöliakie) und Infektionen (HIV, Tuberkulose) sowie verschiedenen Krebsarten und chronischen Herz- oder Lungenerkrankungen, wobei auch Medikamentennebenwirkungen eine Rolle spielen können. Ungewollter Gewichtsverlust sollte immer ärztlich abgeklärt werden.
Ungewollte Gewichtsabnahme: Anzeichen für Krebs? Welche Ursachen & Krankheiten sind der Grund?
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Bei welcher Krebsart tritt Gewichtsverlust auf?
Ungewollter Gewichtsverlust kann bei fast jeder Krebsart auftreten, ist aber besonders häufig bei Tumoren des Verdauungstrakts (Speiseröhre, Magen, Bauchspeicheldrüse, Darm), Lungenkrebs und Blutkrebs (z.B. Lymphome) zu beobachten, oft bedingt durch Appetitlosigkeit, Stoffwechselveränderungen oder Schmerzen, die die Nahrungsaufnahme erschweren. Diese Abnahme kann ein wichtiges Frühwarnzeichen sein und sollte immer ärztlich abgeklärt werden, da der Körper die Reserven dringend benötigt.
Welche chronische Krankheit führt zu Gewichtsverlust?
Kachexie tritt nicht nur bei Krebs auf. Sie ist auch in fortgeschrittenen Stadien anderer Erkrankungen wie Herzkrankheiten, HIV und Nierenerkrankungen häufig. Der Verlust von Muskel- und Fettgewebe kann den Eindruck erwecken, man würde auszehren. Die Nebenwirkungen der Krebsbehandlung können diesen Zustand noch verschlimmern.
Bei welcher Krankheit nimmt man an Gewicht zu?
Man nimmt bei Krankheiten zu, die den Stoffwechsel, den Hormonhaushalt oder die Flüssigkeitsbalance beeinflussen, wie Diabetes Typ 2, Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), das Cushing-Syndrom (Überproduktion von Kortison) und bei Herzschwäche durch Wassereinlagerungen. Auch psychische Erkrankungen wie Depressionen können Gewichtszunahme verursachen.
Wie viel Gewicht ist ein normaler Gewichtsverlust bei Krankheit?
Man kann im Krankheitsfall an Gewicht verlieren, insbesondere bei einem Magen-Darm-Infekt oder einer anderen Erkrankung, die Übelkeit verursacht oder den Appetit beeinträchtigt. Erkrankungen, die Erbrechen auslösen, führen zu Flüssigkeitsverlust, wodurch man ein bis zwei Pfund abnehmen kann. Dieser Gewichtsverlust ist jedoch in der Regel nicht dauerhaft.
Welche Darmerkrankungen verursachen Gewichtsverlust?
Morbus Crohn ist eine Form der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED), die zu Schwellungen und Reizungen des Verdauungstrakts führt. Betroffene können Symptome wie Bauchschmerzen, Durchfall, Gewichtsverlust und rektale Blutungen haben. Es handelt sich um eine lebenslange, nicht heilbare Erkrankung.
Wann ist ein Gewichtsverlust bedenklich?
Ungewollter Gewichtsverlust ist bedenklich, wenn Sie ohne Diät oder mehr Bewegung mehr als 5 % Ihres Körpergewichts in 6 Monaten verlieren (z.B. über 3,5 kg bei 70 kg Körpergewicht), besonders wenn Fieber, Nachtschweiß, Appetitlosigkeit oder Leistungsschwäche hinzukommen, da dies auf ernsthafte Ursachen wie Stoffwechselstörungen, Depressionen, Magen-Darm-Problemen oder Krebs hindeuten kann und eine sofortige ärztliche Abklärung notwendig ist.
Was verursacht plötzlichen, extremen Gewichtsverlust?
Zu den Ursachen für ungewollten Gewichtsverlust gehören: psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angstzustände, Essstörungen und Zwangsstörungen (OCD), Verdauungsprobleme wie Zöliakie oder entzündliche Darmerkrankungen (CED) sowie hormonelle Erkrankungen wie eine Schilddrüsenüberfunktion oder Typ-1-Diabetes.
Wann sollte man Sorgen bei Gewichtsverlust machen?
Unfreiwilliger Gewichtsverlust, der in einem Zeitraum von wenigen Monaten fünf Kilogramm oder 5 Prozent des Körpergewichts übersteigt, gibt Anlass zur Sorge. Die Tests werden auf der Grundlage der Symptome und Befunde der körperlichen Untersuchung durchgeführt.
Wann spricht man von krankhaftem Gewichtsverlust?
Ein bedenklicher, ungewollter Gewichtsverlust liegt vor, wenn man mehr als 10 Prozent des Körpergewichtes innerhalb von 6 Monaten verliert. Dies gilt dann als Warnsignal, dass dringlich weiterführende Untersuchungen durchgeführt werden sollten, um die Ursache zu finden.
Welche Autoimmunerkrankung verursacht Gewichtsverlust?
Addison-Krankheit
Diese Autoimmunerkrankung betrifft die Nebennieren, welche die Hormone regulieren, die beim Stressabbau und der Blutdruckregulierung helfen. Produzieren die Nebennieren nicht genügend dieser Hormone, kann dies zu Appetitlosigkeit, Übelkeit und plötzlichem Gewichtsverlust führen.
Bei welcher Darmerkrankung nimmt man ab?
Lebensjahr, wobei die Erkrankung auch bei älteren Menschen noch auftreten kann. Typische Symptome bei Morbus Crohn sind Bauchschmerzen, die krampfartig und vermehrt im rechten Unterbauch auftreten, sowie über Wochen anhaltender wässriger oder schleimiger Durchfall. Dieser kann zu ungewolltem Gewichtsverlust beitragen.
Welche Krankheit bei starkem Gewichtsverlust?
Starker, ungewollter Gewichtsverlust kann viele Ursachen haben, darunter Krebs, Diabetes (Typ 1), Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), Magen-Darm-Erkrankungen (z. B. Morbus Crohn, Zöliakie), psychische Erkrankungen wie Depressionen, HIV/AIDS und chronische Infektionen. Auch Essstörungen wie Magersucht (Anorexie) führen zu extremem Gewichtsverlust. Ein Arztbesuch ist wichtig, um die genaue Ursache abzuklären.
Wie viel Gewichtsverlust ist realistisch?
Du solltest also schnell von dem Gedanken ablassen, dass du 20 kg in zwei Monaten loswerden kannst. Schließlich hast du dir diese auch nicht in so kurzer Zeit angefuttert. Realistischer ist eine Gewichtsreduktion von etwa 0,5 kg pro Woche, also von 2 kg im Monat.
Kann man mit Magen-Darm-Entzündung abnehmen?
Parasiten verursachen typischerweise Durchfall, der lange anhalten oder in Schüben auftreten kann. Der Durchfall ist in der Regel nicht blutig. Betroffene können bei lang anhaltendem, durch eine Parasiteninfektion verursachtem Durchfall sehr müde sein und an Gewicht verlieren (siehe Tabelle „Einige Mikroorganismen, die Gastroenteritis verursachen“).
Wie merkt man, dass das mit dem Herzen nicht stimmt?
Herzprobleme zeigen sich oft durch Brustschmerzen oder -enge, Atemnot, Herzrasen oder -stolpern, starke Müdigkeit, Schwindel, Übelkeit und Wassereinlagerungen (Ödeme) in den Beinen; auch unspezifische Symptome wie Oberbauchschmerzen oder Appetitlosigkeit sind möglich, insbesondere bei Frauen, daher sollte bei diesen Anzeichen immer ärztlicher Rat eingeholt werden, da sie auf ernste Erkrankungen wie Herzinsuffizienz oder Infarkt hindeuten können.
Welche 5 Störungen/Krankheiten stehen im Zusammenhang mit Fettleibigkeit?
Eine Gewichtszunahme trägt auch zur Entwicklung anderer Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, Herzkrankheiten, Arthrose und Depressionen bei, und diese Erkrankungen werden oft mit Medikamenten behandelt, die zu einer noch größeren Gewichtszunahme führen.
Warum nehme ich zu, obwohl ich wenig esse?
Du nimmst zu, obwohl du wenig isst, weil dein Körper bei zu starker Kalorienreduktion in den „Sparmodus“ schaltet, der Stoffwechsel sich verlangsamt, Wassereinlagerungen auftreten (z.B. durch Salz, Stress, Hormone), oder gesundheitliche Probleme wie Schilddrüsenunterfunktion, Insulinresistenz oder Medikamentenwirkungen eine Rolle spielen könnten, weshalb ein Arztbesuch ratsam ist, wenn das Problem bestehen bleibt.
Ist Gewichtsverlust ein Symptom einer Krebserkrankung?
Ungewollter Gewichtsverlust ist ein häufiges und wichtiges Symptom bei Krebs, das durch veränderte Stoffwechselprozesse, Appetitlosigkeit und Mangelernährung entsteht und zu Kraftverlust führt; es ist ein ernstzunehmendes Warnsignal, das immer ärztlich abgeklärt werden sollte, da der Körper während der Therapie alle Reserven braucht, um die Krankheit zu bekämpfen. Es gibt verschiedene Ursachen und Mechanismen, aber eine angepasste Ernährungstherapie, die auf die Bedürfnisse des Körpers eingeht, ist entscheidend, um die Lebensqualität und Therapiefähigkeit zu erhalten.
Wann ist ungewollter Gewichtsverlust bedenklich?
Ungewollter Gewichtsverlust ist bedenklich, wenn Sie ohne Diät oder mehr Bewegung mehr als 5 % Ihres Körpergewichts in 6 Monaten verlieren (z.B. über 3,5 kg bei 70 kg Körpergewicht), besonders wenn Fieber, Nachtschweiß, Appetitlosigkeit oder Leistungsschwäche hinzukommen, da dies auf ernsthafte Ursachen wie Stoffwechselstörungen, Depressionen, Magen-Darm-Problemen oder Krebs hindeuten kann und eine sofortige ärztliche Abklärung notwendig ist.
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