Bei welchen Krankheiten darf man nicht in der Pflege arbeiten?
Gefragt von: Bianca Franke | Letzte Aktualisierung: 13. Februar 2026sternezahl: 5/5 (50 sternebewertungen)
Man darf in der Pflege nicht arbeiten, wenn die eigene Gesundheit die Arbeitssicherheit oder die Patientensicherheit gefährdet, etwa bei ansteckenden Krankheiten (z.B. Magen-Darm-Infektionen), starken psychischen Belastungen, unkontrollierbarem Bluthochdruck/Diabetes (Nachtdienstuntauglichkeit) oder bei bestimmten Infektionen (z.B. HIV bei invasiven Tätigkeiten), wobei die Entscheidung oft durch den Arbeitsmediziner getroffen wird und es um eine individuelle Beurteilung geht. Schwangere Pflegekräfte unterliegen speziellen Beschäftigungsverboten, wenn Risiken bestehen.
Wann darf man nicht in der Pflege arbeiten?
In der Pflege gelten spezielle Beschäftigungsverbote für Schwangere: Beschäftigungsverbot ab sechs Wochen vor der Entbindung. Absolutes Beschäftigungsverbot acht bzw. zwölf Wochen nach der Entbindung.
Mit welcher Krankheit sollten Sie nicht zur Arbeit gehen?
„Wer stark hustet, sollte zu Hause bleiben, um andere nicht anzustecken.“ Magen-Darm-Probleme: Durchfall, Erbrechen und starke Bauchschmerzen sind nicht nur lästig, sondern können auch Anzeichen einer Virusinfektion oder Lebensmittelvergiftung sein. Zudem erschweren sie die Konzentration auf die Arbeit erheblich.
Was ist die häufigste Berufskrankheit von Pflegekräften?
Die häufigsten Gesundheitsprobleme bei Pflegekräften sind Muskel-Skelett-Erkrankungen, besonders im Rücken, sowie psychische Belastungen wie Burnout, Depressionen und Erschöpfung, die zu vielen Fehltagen führen, gefolgt von Atemwegs- und Infektionskrankheiten. Belastungen durch Heben, Stehen und Stress verursachen Rückenschmerzen, während hohe Arbeitsdichte und emotionale Belastung die Psyche angreifen, so Medi-Karriere und valmedi.de.
Welche Krankheiten gelten als Berufskrankheit anerkannt?
Die Liste anerkannter Berufskrankheiten in Deutschland ist lang und umfasst Leiden wie Lärmschwerhörigkeit, Hauterkrankungen (z.B. durch UV-Strahlung), Atemwegserkrankungen (z.B. Asbestose, Silikose), Erkrankungen des Bewegungsapparates (z.B. Lendenwirbelsäule durch Heben) sowie Krebsleiden (z.B. Lungenkrebs durch Asbest oder UV-Strahlung), die durch spezifische berufliche Einwirkungen verursacht werden. Offiziell werden sie in der Berufskrankheiten-Verordnung (BKV) mit Nummern aufgeführt, wobei häufig die DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) und die BAuA (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) detaillierte Listen und Informationen bereitstellen.
Saint Bridget saw a woman who prayed daily – and yet was condemned to hell.
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Was sind die 5 häufigsten Krankheiten?
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Krebs, Rückenschmerzen und Depressionen zählen zu den häufigsten Volkskrankheiten.
Bei welchen Krankheiten muss ich nicht arbeiten?
Man darf nicht arbeiten, wenn die Gesundheit es erfordert, wie bei ansteckenden Krankheiten (Grippe, Magen-Darm), die andere gefährden, oder wenn die Genesung durch die Arbeit gefährdet wird, z.B. bei starker Erschöpfung, hohem Fieber oder nach Operationen, was durch einen Arzt attestiert werden muss (Krankschreibung). Generell gilt: Wenn der Arzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellt, sollte man sich daran halten, um eine Verschlechterung zu vermeiden; spezielle Beschäftigungsverbote gibt es z.B. für Schwangere in bestimmten Bereichen.
Welche Krankheit eignet sich am besten, um nicht zur Arbeit zu gehen?
Migräne oder plötzliche Schmerzen
Starke Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder andere unerwartete Beschwerden sind triftige Gründe, der Arbeit fernzubleiben. Eine plötzliche Erkrankung, die Konzentration, aufrechtes Sitzen oder deutliches Sprechen erschwert, lässt sich nicht einfach ignorieren. Sie brauchen keine ärztliche Bescheinigung, um sich auszuruhen.
Welche Krankheiten können nicht nachgewiesen werden?
Krankheiten, die schwer nachweisbar sind, umfassen oft seltene genetische und Stoffwechselerkrankungen, bei denen die Symptome unspezifisch sind (z.B. Ehlers-Danlos-Syndrom, Fabry-Krankheit), unsichtbare chronische Krankheiten (z.B. Multiple Sklerose, Fibromyalgie, einige psychische Störungen), funktionelle Störungen (z.B. Reizdarmsyndrom, Chronisches Fatigue-Syndrom), und neurologische Erkrankungen mit variablen Symptomen (z.B. Stiff-Person-Syndrom, einige Formen von Epilepsie), die oft eine lange "Diagnoseodyssee" durchmachen, da sie nicht immer durch Standardtests abgebildet werden können.
Bei welchen Krankheiten kann man nicht arbeiten?
Man darf nicht arbeiten, wenn die Gesundheit es erfordert, wie bei ansteckenden Krankheiten (Grippe, Magen-Darm), die andere gefährden, oder wenn die Genesung durch die Arbeit gefährdet wird, z.B. bei starker Erschöpfung, hohem Fieber oder nach Operationen, was durch einen Arzt attestiert werden muss (Krankschreibung). Generell gilt: Wenn der Arzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellt, sollte man sich daran halten, um eine Verschlechterung zu vermeiden; spezielle Beschäftigungsverbote gibt es z.B. für Schwangere in bestimmten Bereichen.
Wann darf man nicht arbeiten Krankheit?
Man ist zu krank zum Arbeiten, wenn Symptome wie Fieber, starke Schmerzen, Schwäche oder starke Müdigkeit die Konzentration und Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigen, man andere anstecken könnte (z. B. bei Grippe/Erkältung) oder eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) vorliegt, die eine Genesung gefährdet. Auch wenn der Arbeitgeber eine AU schon ab dem ersten Tag verlangen kann, gilt die gesetzliche Pflicht zur Vorlage meist ab dem 4. Kalendertag (am nächsten Arbeitstag).
Was machen, wenn der Mitarbeiter immer krank ist?
Wenn Mitarbeiter ständig krank sind, sollten Sie das offene, wertschätzende Gespräch suchen, um Ursachen wie Stress oder Überlastung zu verstehen, die Arbeitsumgebung anpassen (z. B. durch Home-Office oder flexible Zeiten), Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) fördern und ggf. den Betriebsarzt einbinden, um gemeinsam Lösungen zu finden und arbeitsrechtliche Schritte (wie die AU-Abfrage bei der Krankenkasse oder bei Extremfällen die Kündigung) als letztes Mittel zu prüfen, falls das Problem bestehen bleibt.
Was sind Kündigungsgründe in der Pflege?
Beispiele für verhaltensbedingte Gründe in der Pflege sind:
Der Arbeitnehmer verweigert die Arbeit/die Pflege einer bestimmten Person. Der Arbeitnehmer verlässt ohne Erlaubnis seinen Arbeitsplatz oder tritt eigenmächtig einen Urlaub an. Der Arbeitnehmer beleidigt oder schlägt Vorgesetzte oder Kollegen.
Was ist in der Pflege nicht erlaubt?
Pflegekräfte dürfen keine eigenmächtigen medizinischen Eingriffe vornehmen, wie Injektionen, das Verabreichen verschreibungspflichtiger Medikamente, Wundversorgung oder Katheterwechsel; das ist examinierten Fachkräften vorbehalten; auch ärztliche Diagnosen sind tabu. Zudem sind Zwangsanwendungen, Gewalt, finanzielle Entscheidungen für Pflegebedürftige oder der Aufbau privater Beziehungen untersagt, ebenso wie das Ignorieren von Hygienevorschriften (z.B. Nagellack, künstliche Nägel).
Wie viel Rente bekommt eine Pflegeperson für die Pflege?
Eine Pflegeperson bekommt durch die Pflege eines Angehörigen Rentenansprüche, da die Pflegekasse Beiträge zur Rentenversicherung zahlt, die sich nach Pflegegrad und Stundenaufwand richten – das führt zu zusätzlichen monatlichen Rentenpunkten und damit zu einer höheren Rente, meist zwischen 6,60 bis 35 Euro pro Jahr der Pflege, abhängig von den genauen Bedingungen und dem Pflegegrad (z.B. Pflegegrad 3). Die Höhe der Rente hängt vom sogenannten fiktiven Einkommen ab, das monatlich zwischen ca. 670 € und 3.465 € (Werte 2024) liegt.
Welche Krankheit hilft, um zu Hause zu bleiben?
Bei welchen Symptomen man zuhause bleiben sollte
Auch Händeschütteln oder große Menschenansammlungen sollten vermieden werden - zum Schutz der eigenen, aber auch der Gesundheit anderer Mitarbeiter. Bei Fieber, Gliederschmerzen und gelblichem Auswurf beim Husten oder Naseputzen raten die Ärzte dazu, zuhause zu bleiben.
Was tun, wenn man wegen Krankheit nicht arbeiten kann?
Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können, müssen Sie ärztliche Atteste sammeln, eine Erwerbsminderungsrente (EM-Rente) bei der Deutschen Rentenversicherung beantragen, prüfen, ob eine berufliche Rehabilitation oder Umschulung möglich ist, und sich bei geringem Einkommen beim Jobcenter (Bürgergeld/Sozialhilfe) melden, wobei die EM-Rente vorrangig ist. Parallel dazu sollten Sie prüfen, ob eine private Berufsunfähigkeitsversicherung greift und sich bei der Arbeitsagentur für berufliche Reha-Maßnahmen beraten lassen.
Was passiert, wenn man trotz Krankheit arbeiten geht?
Wenn Sie trotz Krankschreibung arbeiten gehen, sind Sie grundsätzlich weiter versichert, aber riskieren arbeitsrechtliche Konsequenzen wie Abmahnung oder Kündigung, falls die Genesung gefährdet wird oder Sie eine andere Tätigkeit ausüben, die Ihre Gesundheit beeinträchtigt, während der Arbeitgeber Sie bei Unsicherheit sogar nach Hause schicken darf und bereits gezahltes Krankengeld zurückgezahlt werden muss. Es gilt: Die AU ist eine Prognose, kein Verbot, aber Ihre Genesung geht vor, und Ihr Arbeitgeber hat eine Fürsorgepflicht.
Bei welchen Krankheiten ist man arbeitsunfähig?
Neben den psychischen Erkrankungen verursachten insbesondere Herz-Kreislauf-Er- krankungen (19,0 Tage je Fall), Muskel-Ske- lett-Erkrankungen (16,4 Tage je Fall) sowie Verletzungen (18,3 Tage je Fall) lange Ausfall- zeiten.
Bei welchen Krankheiten besteht ein Tätigkeits- und Beschäftigungsverbot?
Erkrankungen mit Beschäftigungsverbot und Meldepflicht sind zum Beispiel:
- Typhus abdominalis.
- Paratyphus.
- Cholera.
- Shigellenruhr.
- Salmonellose.
- Infektiöse Gastroenteritis.
- Virushepatitis A oder E.
Wer entscheidet, ob ich arbeitsfähig bin?
Der Arbeitgeber ist berechtigt, Zweifel an einer bestehenden Arbeitsunfähigkeit zu äußern. Darüber informiert er die Krankenkasse, die den Fall prüft.
Welche Krankheiten gibt es in der Pflege?
Krankheitsbilder in der Pflege umfassen häufig chronische und altersbedingte Leiden wie Demenz, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Herzinsuffizienz, Schlaganfall), neurologische Störungen (Parkinson, Multiple Sklerose, ALS) und Erkrankungen des Bewegungsapparates (Arthrose, Osteoporose). Auch psychische Probleme wie Altersdepression, Hauterkrankungen (Dekubitus, chronische Wunden) und Atemwegserkrankungen (COPD) sind zentral, wobei Pflegekräfte selbst oft unter Rückenproblemen leiden.
Was sind die vier Hauptkrankheiten?
Es gibt vier Hauptarten von Krankheiten: Infektionskrankheiten, Mangelkrankheiten, Erbkrankheiten (einschließlich genetischer und nicht-genetischer Erbkrankheiten) und physiologische Krankheiten .
Was ist Todesursache Nummer 1?
Die häufigste Todesursache in Deutschland sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall), die 2023 für rund ein Drittel (ca. 348.000) aller Sterbefälle verantwortlich waren, gefolgt von Krebs (Neubildungen) und auf Platz drei Unfällen. Diese Zahlen zeigen, dass Erkrankungen des Herzens und des Gefäßsystems weiterhin die Hauptursache für Todesfälle sind, auch bei Frauen, wo Risiken oft unterschätzt werden, so Doc Esser in der ARD Mediathek.
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