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Auf welche Krankheiten testet der Frauenarzt?

Gefragt von: Franco Neubert  |  Letzte Aktualisierung: 10. Januar 2026
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Der Frauenarzt testet auf Krankheiten wie Gebärmutterhalskrebs (HPV-Test, Pap-Abstrich), Brustkrebs (Abtasten, Ultraschall), sexuell übertragbare Krankheiten (Chlamydien, Tripper, HIV, Hepatitis C, HPV) sowie Entzündungen (Bakterien, Pilze) und hormonelle Störungen (z.B. Schilddrüse, Eierstöcke) durch Abstrich, Ultraschall und Bluttests, um Früherkennung zu gewährleisten und die allgemeine gynäkologische Gesundheit zu überwachen.

Auf was wird man beim Frauenarzt getestet?

Beim Frauenarzt werden die weiblichen Geschlechtsorgane (äußere und innere), die Brüste und Achselhöhlen auf Auffälligkeiten untersucht, meist durch Abtasten, Spekulum-Untersuchung mit Pap-Abstrich (Zellabstrich vom Gebärmutterhals) und Ultraschall, sowie ein Beratungsgespräch geführt und oft Blutdruck gemessen. Ziel ist die Früherkennung von Krebs (Gebärmutterhals, Eierstöcke) und anderen Erkrankungen sowie die Beratung zu Verhütung, Zyklus, Sexualität. 

Welche Krankheiten kann ein Frauenarzt feststellen?

Gynäkologische Erkrankungen

  • Adnexitis. Etwa eine von 100 Frauen pro Jahr erkrankt an einer Adnexitis, einer Entzündung der Eileiter und Eierstöcke.
  • Angiosarkom. ...
  • Chlamydien-Infektion (Chlamydiose) ...
  • Endometriose. ...
  • Endometriumkarzinom. ...
  • Extrauteringravidität. ...
  • Gonorrhö (Tripper) ...
  • HIV (Humanes Immundefizienz-Virus)

Welche Krankheiten werden beim Abstrich getestet?

Beim Abstrich werden je nach Entnahmeort (Gebärmutterhals, Rachen, Harnröhre) viele Infektionen und Krebsvorstufen gescreent, hauptsächlich Gebärmutterhalskrebs-Vorstufen (durch HPV-Test) und sexuell übertragbare Krankheiten wie Chlamydien, Gonorrhoe, Herpes, Syphilis, HIV, Hepatitis sowie auch Atemwegsinfektionen (z.B. Grippe, COVID-19) durch Rachenabstriche.
 

Was ist, wenn der Abstrich beim Frauenarzt nicht in Ordnung ist?

Wenn der Pap-Abstrich beim Frauenarzt auffällig ist, bedeutet das meist nur eine Zellveränderung (Dysplasie), nicht sofort Krebs, oft bedingt durch Entzündungen oder HPV. Der nächste Schritt ist eine Kolposkopie (Lupenuntersuchung) und ggf. eine Biopsie (Gewebeprobe), um die Ursache zu klären. Je nach Befund werden die Zellen engmaschig kontrolliert (weitere Abstriche) oder bei stärkeren Veränderungen (z.B. CIN III) eine Konisation (operative Entfernung des veränderten Gewebes) notwendig, um eine mögliche Krebsentwicklung zu verhindern. 

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Was passiert, wenn bei meinem Abstrich abnormale Zellen festgestellt werden?

Eine Kolposkopie kann erforderlich sein, wenn Ihre Gebärmutterhalskrebsvorsorgeuntersuchung HPV und Zellveränderungen am Gebärmutterhals zeigt . Hinweis: Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Sie zu einer Kolposkopie überwiesen wurden. Zellveränderungen verschlimmern sich nicht, während Sie auf Ihren Termin warten.

Wann meldet sich der Frauenarzt nach einem Abstrich?

Nach einem Abstrich (z. B. für den Pap-Test) meldet sich Ihre Frauenarztpraxis meist, wenn das Ergebnis auffällig ist und weitere Schritte nötig sind, was oft innerhalb von ein bis zwei Wochen passiert. Bei einem unauffälligen Befund erfolgt oft keine direkte Kontaktaufnahme, da die nächste Vorsorgeuntersuchung geplant wird. Bei dringendem Handlungsbedarf (z.B. bei Infektionen) kann die Praxis auch schneller anrufen. 

Was kann man beim Abstrich alles erkennen?

Ein Abstrich wird genommen, um Krankheitserreger (wie Bakterien, Viren, Pilze) oder veränderte Körperzellen (z.B. Vorstufen von Krebs) zu finden, je nachdem, wo der Abstrich gemacht wird (z.B. Gebärmutterhals, Nase, Rachen). Hauptsächlich dient er der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs (PAP-Abstrich), bei dem Zellen auf Zellveränderungen untersucht werden, oft kombiniert mit einem HPV-Test. Auch auf Geschlechtskrankheiten wie Chlamydien oder Gonorrhoe sowie andere Infektionen kann getestet werden.
 

Wie lange dauert die Auswertung eines Abstrichs?

Die Dauer eines Abstrich-Ergebnisses hängt von der Art des Abstriches ab: Ein Pap-Abstrich (Krebsvorsorge) dauert meist wenige Tage bis eine Woche, oft 2-3 Tage, bis die Praxis das Ergebnis vom Labor erhält, bei Auffälligkeiten meldet sich der Arzt, während mikrobiologische Abstriche (z. B. auf Bakterien) oft 2-3 Werktage dauern, spezielle Screenings (z. B. auf resistente Erreger) auch nur 1-2 Werktage. Bei einer zusätzlich entnommenen Biopsie kann es länger dauern, da die Gewebeprobe aufwendiger analysiert wird.
 

Kann ein Frauenarzt Gebärmutterhalskrebs erkennen?

Ein Gebärmutterkrebs ist oft schon im Ultraschall sichtbar. Ärzte können zum Beispiel erkennen, ob sich der Tumor bereits auf den Gebärmutterhals und benachbarte Gewebe und Organe ausgebreitet hat.

Was sollte man beim Frauenarzt kontrollieren lassen?

Wichtige Screening-Tests für Frauen sind:

  • Screening und Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs: Papanicolaou-Test (Pap-Test) und/oder Test auf das humane Papillomvirus (HPV), um nach Krebsvorstufen oder Gebärmutterhalskrebs (im unteren Teil der Gebärmutter) suchen.
  • Mammografie zur Kontrolle auf Brustkrebs.

Was ist die häufigste gynäkologische Erkrankung?

Die häufigsten gynäkologischen Erkrankungen sind Endometriose (Gebärmutterschleimhaut wächst außerhalb der Gebärmutter) und Myome (gutartige Wucherungen der Gebärmutter), wobei Endometriose oft als die zweithäufigste nach Myomen gilt und Millionen von Frauen betrifft, gefolgt von häufigen Infektionen wie bakterieller Vaginose und Pilzinfektionen sowie sexuell übertragbaren Krankheiten wie HPV. Die Prävalenz hängt stark von Alter und Region ab, aber Endometriose und Infektionen sind konstant weit verbreitet. 

Warum tut der Abstrich beim Frauenarzt so weh?

Wenn der Arzt den Abstrich am Gebärmutterhals durchführt, könntest Du eine leichte Reizung spüren. Wenn der Test vorbei ist, könnte diese Reizung einige Stunden anhalten. In einigen Fällen könnte es leichte Vaginalblutungen und -ausfluss geben. Diese verschwinden allerdings im Laufe des Tages.

Was ist, wenn der Abstrich beim Frauenarzt positiv ist?

Ein positiver Abstrich beim Frauenarzt bedeutet meist, dass Humane Papillomviren (HPV) nachgewiesen wurden oder Zellveränderungen (Pap-Befund) bestehen; beides bedeutet nicht sofort Krebs, aber ein erhöhtes Risiko, das engmaschige Kontrollen oder weitere Untersuchungen (Kolposkopie, Biopsie) erfordert, da manche HPV-Typen Krebs auslösen können und Zellveränderungen Vorstufen sein können, die sich aber oft von selbst zurückbilden. Ihr Arzt wird das Ergebnis mit Ihnen besprechen und das weitere Vorgehen planen.
 

Was tastet der Frauenarzt ab?

Der Frauenarzt tastet bei einer Vorsorgeuntersuchung die Brust (Knoten, Lymphknoten in der Achsel) und den Unterbauch ab, um Gebärmutter und Eierstöcke zu prüfen. Bei einer vaginalen Untersuchung werden mit zwei Fingern in der Scheide und einer Hand auf dem Bauch Gebärmutter und Eierstöcke von innen und außen ertastet, um Größe, Form, Lage und eventuelle Auffälligkeiten festzustellen. Auch die äußeren Genitalien und der Bereich um die Scheide werden inspiziert.
 

Warum nur noch alle 3 Jahre Abstrich?

Der Abstrich (Pap-Test) wird bei Frauen ab 35 Jahren nur noch alle drei Jahre gemacht, weil er dann mit einem HPV-Test kombiniert wird (Co-Test), was die Früherkennung sicherer macht, da Gebärmutterhalskrebs oft durch humane Papillomviren (HPV) verursacht wird und sich langsam entwickelt, was längere Intervalle ermöglicht, während die jährliche Tastuntersuchung der Geschlechtsorgane erhalten bleibt. Diese Kombi-Untersuchung ist zuverlässiger und hilft, unnötige Behandlungen zu vermeiden. 

Welche Krankheiten kann man durch einen Abstrich feststellen?

Beim Abstrich werden je nach Entnahmeort (Gebärmutterhals, Rachen, Harnröhre) viele Infektionen und Krebsvorstufen gescreent, hauptsächlich Gebärmutterhalskrebs-Vorstufen (durch HPV-Test) und sexuell übertragbare Krankheiten wie Chlamydien, Gonorrhoe, Herpes, Syphilis, HIV, Hepatitis sowie auch Atemwegsinfektionen (z.B. Grippe, COVID-19) durch Rachenabstriche.
 

Ist ein Abstrich nötig, wenn ich Jungfrau bin?

Ich bin Jungfrau, brauche ich einen Pap-Test? Wenn Sie noch nie sexuell aktiv waren, ist das Risiko, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, gering. Sollten Sie sexuell aktiv werden, empfiehlt sich ein Pap-Test .

Wie lange brauchen Laborergebnisse vom Frauenarzt?

Die Auswertung der Ergebnisse dauert in der Regel nicht lang und sollte innerhalb von etwa zwei Tagen abgeschlossen sein. Das kann je nach Labor und Art der Untersuchung variieren. In Krankenhäusern mit einem eigenen Labor kann die Auswertung oft schneller erfolgen.

Was kann der Frauenarzt alles sehen?

Der Frauenarzt untersucht die weiblichen Geschlechtsorgane (Eierstöcke, Gebärmutter, Scheide), die Brüste und den Unterbauch, um Krebsvorsorge (Pap-Abstrich, HPV-Test, Tastuntersuchungen, Mammographie), Infektionen (auch sexuell übertragbare), Hormonstörungen, Schwangerschaften sowie allgemeine Gesundheitsprobleme (Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen) frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Zudem bietet er Beratung zu Verhütung, Menstruation, Sexualität und Kinderwunsch.
 

Werden beim Abstrich beim Frauenarzt auf Krankheiten getestet?

Bei einem Abstrich wird körpereigenes Untersuchungsmaterial aus der Oberfläche von Verletzungen oder Schleimhäuten (z.B. Scheide, Gebärmutterhals) entnommen, um es auf Krankheitserreger oder Zellveränderungen untersuchen zu können.

Warum ruft der Frauenarzt an?

Der Frauenarzt ruft an, um Ihnen wichtige Laborergebnisse mitzuteilen, insbesondere bei Abweichungen im Pap-Abstrich, die weitere Schritte (Kontrolluntersuchungen, Behandlungen) erfordern, oder bei auffälligen Blut- und Harnbefunden, die eine neue Therapie notwendig machen könnten. Oft ist der Anruf aber auch für Terminvereinbarungen (z.B. für Folgerezept oder Vorsorge), Schwangerschaftsfragen oder bei akuten Symptomen wie starken Blutungen oder ungewöhnlichem Ausfluss. 

Was kann bei einem Abstrich beim Frauenarzt rauskommen?

Beim Pap-Abstrich werden die Schleimhautzellen von Muttermund und Gebärmutterhals mikroskopisch auf Veränderungen untersucht. Beim HPV-Test wird zudem untersucht, ob sich in der Probe das Erbmaterial (RNA oder DNA) von Humanen Papillomviren nachweisen lässt.

Wie lange dauert es, bis der Befund eines Krebsabstrichs vorliegt?

Das Ergebnis eines Krebsabstrichs (PAP-Abstrich) dauert meist wenige Tage bis etwa zwei Wochen, bis es beim Arzt eintrifft, wobei die genaue Dauer je nach Labor und Praxis variiert; unauffällige Befunde werden oft per Brief mitgeteilt, während bei auffälligen Veränderungen die Praxis die Patientin proaktiv zur Besprechung und weiteren Abklärung (z.B. HPV-Test, Kolposkopie) kontaktiert, um das weitere Vorgehen festzulegen. 

Was bedeutet es, wenn der Frauenarzt nach einem Pap-Abstrich anruft?

Nach einem Abstrich (wie dem Pap-Test) sollten Sie angerufen werden, wenn der Befund auffällig ist, um das Ergebnis zu besprechen und weitere Schritte (Nachsorgetermine, Spezialuntersuchungen wie eine {!nav}Kolposkopie, ggf. Behandlung) zu planen; bei "keine Nachricht" gilt meist: alles in Ordnung, aber rufen Sie lieber nach 1-2 Wochen an, wenn Sie nichts gehört haben, da die Ergebnisse Zeit brauchen und manchmal Befunde "durchrutschen" können. 

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